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Die Rechte – Nazipartei auf Tournee in Duisburg: Schalömchen Brück

Duisburg: Schälomchen, Ihr Nazis.

Sie waren viele, sie waren zehn Mal so viele: Rund 150 Antifaschisten demonstrierten gestern Abend, am Donnerstag, gegen 15 Nazis von Die Rechte vor dem Bahnhof in Duisburg-Meiderich. Berichtet wird von ‚brutaler Polizeigewalt‘.

Erst mal war nix.

Der Bahnhofsvorplatz von Duisburg-Meiderich ist so tot wie Duisburg.

Doch schon früh am Tag ging rum: Die Nazis der Kleinpartei Die Rechte werden sich genau dort gegen 19:00 Uhr versammeln.

Die Nazis machen eine Tour in ihrem Europawahlkampf. Sie waren an dem Tag schon in Essen und Oberhausen.

Und jetzt Duisburg? Duisburg ist die Stadt, die die Nazis schon am 1. Mai zu ihrem Geläuf machen wollten. Mit eingezogenem Schwanz sind die Nazis abgezogen. Weil Duisburg und auch das Umland mal Zeichen gesetzt hat.

Jetzt also wieder Duisburg.

Die Nazis sind alle da vor ihrem Transporter: Benny Berger, Siegfried Borchardt, Matthias Deyna, Thomas Eckleder, Sascha Krolzig, Ralf Panik, Andrea Streber. Viel mehr sind es nicht. Am Meidericher Bahnhof.

Seitlich und von vorn versammeln sich die Demokraten. Die Bürger. Die Antifa. Vom eher stalinistischen Bündnis Duisburg stellt sich quer. Vor allem vom emanzipatorischen Jugendbündnis RiseUp.

Auch für Israel selbstverständlich. Eingedenk der unsäglichen Europawahl-Plakatformel ‚Israel ist unser Unglück‘ müsste man Die Rechte ja mal mit den IDF konfrontieren.

150 gegen 15. Stabil. Stabil in Duisburg.

Jetzt geht die Kolportage von Ausschreitungen und Krawallen: Da ist nix dran.

Jedoch ist zu beobachten gewesen, dass die Cops reagierten: ‚Leichte Tumulte‘ wären zu beobachten gewesen, sagt der Polizeipressesprecher.

‚Brutale Polizeigewalt‘ hat sich jedenfalls nicht beobachten lassen. Nur Standard-Festnahmesituationen. Und etwas Nervosität. Was auch unbeteiligte Zeugen schilderten.

Das Ende vom Lied: Nach wie vor kriegen Nazis in Duisburg kein Bein auf die Erde.

Schalömchen Brück. Antifa bleibt Handarbeit.

Jetzt gerade, Freitag Nachmittag ist die Brücksekte in Bochum: Mit Fridays for Future gehen, nach Polizeiangaben, 250 Personen dagegen laut und friedlich an.

Bonuspic: Nazi Drewer in Bochum. Praktisch eine Sippe.

Nazi Christoph Drewer

Nazifotograf Matthias Drewer

 

 

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