#1 | nussknacker56 sagt am 31. Mai 2022 um 20:43 Uhr

Der einzige Unterschied zwischen Neonazis und der indonesischen Israelhasser-Riege (dem sogenannten „Künstlerkollektiv“ Ruangrupa) ist, dass Erstere für ihre Auftritte gerne Springerstiefel anziehen. Außerdem erhalten sie weder Steuergelder noch eine Unterstützung durch die Documenta-Generaldirektorin Sabine Schormann („… BDS ist eine breite und vielschichtige Bewegung, in der leider Antisemitismus nicht ausgeschlossen ist …“ bla-bla-bla).

Bei der Wahl des Erzfeindes und in den Vorstellungen, wie mit diesem beim ersehnten „Endsieg“ zu verfahren ist, dürfte zwischen beiden Gruppen schon wieder deutlich größere Übereinkunft herrschen.

Für die deutschen Kunstschaffenden war es in ihrer Mehrheit noch nie ein Problem, sich anzupassen (Breker, Furtwängler, Riefenstahl usw.). Das galt in der Vergangenheit dem Nationalsozialismus und gilt in der Gegenwart dem populären linken Antisemitismus. Es hat sich also nicht viel geändert und damit spricht alles für einen tiefenharmonischen Verlauf der 15. Documenta.

Realistischerweise können Disharmonien nur von außen kommen. Dafür drücke ich die Daumen.