Twitter hat den Account der „Letzten Generation“ gelöscht

Die „Letzte Generation“ blockiert eine Autobahn in Berlin Foto: Mathilde Irrmann (C) Lizenz: CC-BY-4.0

Twitter hat den Account des Aufstands der „Letzten Generation“ gelöscht: Der Grund: Verstösse gegen die geltenden Gesetze in Deutschland.  Die Berufswichtigtuer sorgten mit illegalen Aktionen wie Straßenblockaden oder dem Auslösen von Feueralarm im Bundestag immer wieder für Aufmerksamkeit. Auf Facebook sind die Paniacs noch zu sehen. Mal schauen, wann und ob Facebook-Besitzer Meta nachzieht.

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Christopher Temt
Christopher Temt
3 Monate zuvor

Eigentlich hätte ich mir mehr von der Redaktion erwartet als so ein hämisches „Berufswichtigtuer“ !?

Stefan Laurin
Admin
3 Monate zuvor

@Christopher Temt: Kriminelle Berufswichtigtuer?

Helmut Junge
3 Monate zuvor

Aber einen fantasievollen Namen haben sie. Das muß man ihnen lassen.

Thomas
Thomas
3 Monate zuvor

Gut das Twitter da durchgreift. Ich befürchte aber schlimmes für die Zukunft. Musk will ja weniger löschen…

SvG
SvG
3 Monate zuvor

@ Christpoh Temt: Zukünftige Gedöhnsbeauftragte? Kommende ÖD oder ÖRR-Mitarbeiter:*_->Innen??

Rudi
Rudi
3 Monate zuvor

Und wo ist jetzt der Nachrichtenwert, außer dass der Autor die Gelegenheit nutzt, eine politische Gruppe zu beschimpfen, die ihm nicht passt? Abgesehen davon hat man es als Radfahrer im Straßenverkehr sehr häufig mit aggressiven Wichtigtuern zu tun, Motorradfahrern, Autofahrern…Ich könnte da einige Geschichten erzählen.
Grüße aus Köln
Rudi

Stefan Laurin
Admin
3 Monate zuvor
Reply to  Rudi

: Die Nachricht ist, dass Twitter bei Gruppen von Straftätern durchgreift. Mal schauen, was FB macht. Auch andere Gruppen flogen ja schon aus den großen sozialen Medien und sind jetzt bei Telegram oder Putins VK.

Mercatorchenchen
Mercatorchenchen
3 Monate zuvor

Nicht im Ruhrgebiet, aber quasi um die Ecke fand in Wuppertal im Sommer der Solar Decathlon Europe statt. Bei diesem internationalen Wettbewerb entwerfen und bauen Studenten (sic!) aus mehreren Ländern Energie sparende Häuser. Zum Finale konnten die Häuser besichtigt werden und die Studenten gaben Auskunft über Konzeption und Technik. Dabei konnte man auch als Besucher etwas lernen.

Bei der Straßenblockade dagegen kommt lediglich Nötigung und eine Randnotiz rum. Insofern kann ich Herrn Laurin beipflichten und lese diese Meldung durchaus mit Freude.

Wolfram Obermanns
Wolfram Obermanns
3 Monate zuvor

„#8 | Stefan Laurin

: Die Nachricht ist, dass Twitter bei Gruppen von Straftätern durchgreift.“

Ich dachte die wippen inzwischen sowieso Fakenews-Konten egal ob kriminell oder nicht.

thomas weigle
thomas weigle
3 Monate zuvor

Ich verstehe die Aufregung nicht. Letztes Jahr wurde bekannt,dass der Münchener Autofahrer über 80 Stunden jährlich im Stau steht,in Köln 41 und in D-dorf 40,wenn ich das recht erinnere.Ganz ohne letzte Generation. Die Aufregung darüber hält sich aber in Grenzen. Und wie kriminell würden hier wohl Streiks bezeichnet,wie sie gerade in Frankreich stattfinden. Dagegen ist die letzte Generation doch nur ein Kindergarten.
Wäre ich 50 Jahre jünger würde ich mich hier und da auch beteiligen. Aber wer auf die 50 zugeht oder darüber ist, für den werden die Auswirkungen der Klimaveränderungen noch halbwegs erträglich sein. Und da kann sich dann sozusagen altersgemäßt über die Jungen aufregen. Uncool.

Stefan Laurin
Admin
3 Monate zuvor
Reply to  thomas weigle

@thomas weigle: Feueralarm im Bundestag ist natürlich auch eine Sache, die Du diesen hysterischen Bürgerkindern entschuldigst. Am Ende entscheiden Richter. So what?

Rudi
Rudi
3 Monate zuvor

Soweit ich weiß, ist die Gruppe weder verboten noch wird sie als Ganzes politisch verfolgt. Wir haben es also hier mit einem Fall von „Cancel culture“ in Reinkultur zu tun.
Grüße
Rudi

Stefan Laurin
Admin
3 Monate zuvor
Reply to  Rudi

: Nö. Twitter will ist einmal nicht, das in seinem Dienst zu Straftaten aufgerufen wird. Und ja: Eigentlich müsste die Gruppe verboten werden. Ihr Job besteht ja zu einem großen Teil aus dem Begehen von Straftaten.

SvG
SvG
3 Monate zuvor

@ thomas weigele:“ Letztes Jahr wurde bekannt,dass der Münchener Autofahrer über 80 Stunden jährlich im Stau steht,in Köln 41 und in D-dorf 40,wenn ich das recht erinnere.“
Das tun die aber ganz freiwillig. Die LG zwingt andere. Das ist Nötigung und eigentlich strafbar. Bei gleicher Straftat aus anderem Anlaß,um z.B. gegen die illegale Einreisen oder gegen die Nichteinführung einer Sondersteuer für Rentner mit Jugendwahn würde der Staat die Straßen mit Mitteln des unmittelbaren Zwangs stantepede räumen.Und die Wiederholungstäter kämen in Schutzhaft oder direkr in die Psychatrie, wo sie hingehören.

Rudi
Rudi
3 Monate zuvor

Sorry, aber in Deutschland haben wir immer noch Gewaltenteilung: Ob es sich wirklich um Straftaten handelt, stellen doch eher die Gerichte fest.
Grüße
Rudi

Stefan Laurin
Admin
3 Monate zuvor
Reply to  Rudi

: Es laufen doch schon etliche Strafverfahren und es gab auch schon Urteile.

thomas weigle
thomas weigle
3 Monate zuvor

@, SVG Besser im Alter jugendlich denken als vorzeitig vergreisen.
@ Stefan Laurin Und es wurdeein Fenster beschädigt im Reichstag., wenn ich das recht erinnere.Da muss die Staatsmacht hart durchgreifen.

Stefan Laurin
Admin
3 Monate zuvor
Reply to  thomas weigle

@thomas weigle: Naja, es ist das Parlament. Wenn sie Demokraten wären, würden sie es achten und nicht wie Querdenker angreifen.

Rudi
Rudi
3 Monate zuvor

@Stefan Laurin: Soweit ich sehe, fordert auch die „Gewerkschaft“ von Herrn Wendt ein Verbot, deren Sprachrohr in NRW ein Herr Ostermann ist, der die Kühnheit hatte, 2 Tage nach dem Tod eines 16jährigen bei einem Polizeieinsatz zu twittern, in Deutschland müsse niemand Angst vor der Polizei haben. Genau mein Humor.
Noch einmal: das sollen Gerichte entscheiden, wenn die hier einen auf autoritär machen wollen, bitte schön.
Grüße
Rudi

Stefan Laurin
Admin
3 Monate zuvor
Reply to  Rudi

: Wer zu Straftaten aufruft und Straftaten begeht, muss als Organisation mit einem Verbot rechnen.

thomas weigle
thomas weigle
3 Monate zuvor

@ Stefan Laurin. Wäre ich 20 würde ich angesichts dessen,was wir seit einigen Jahren an extremen Wetterlagen erleben,sehr unruhig werden.. Denn es ist doch klar,dass die immer schlimmeren Auswirkungen der Klimakrise in einem so dicht besiedelten Land wie Deutschland extreme Folgen für Mensch und Natur haben werden.. Nach wie vor gehen mit der Natur so um,als hätten wir eine zweite im Keller. Da finde ich einen Feueralarm im Parlament als Weckruf nun wirklich nicht als Gefahr für die Demokratie. Der Klimawandel ist eine solche Gefahr und was wird,wenn Millionen Menschen aus Afrika nach Europa flüchten?

Vor einigen Jahren habe ich hier Blog noch mein Unverständnis über Warnungen vor zukünftigen Wassermangel geäußert. Was wirin den letzten beiden Jahren erlebt haben,dass bspw. im Teuto massenhaft Bäume wegen Wassermangel verdorren, war für mich unvorstellbar.Hier gab es eigentlich immer genug Regen,tja…..

Die Querfront machte gegen eine halluzinierte Diktatur mobil,die letzte Generation halluziniert leider nicht die künftigen Gefahren. Diese gefährlichen und lebensbedrohlichen künftigen Entwicklungen werden immer wieder von Wissenschaftlern beschrieben.

SvG
SvG
3 Monate zuvor

@ thomas weigele:“Besser im Alter jugendlich denken als vorzeitig vergreisen.“
Falls jugendlich denken bedeuten soll, den pubertären Endzeitphantasien wohlstandsverwahrloster Möchtegernweltenretter hinterherzuhecheln: Da haben Sie recht. Ich frage mich jedoch, warum Sie nicht an den Aktionen teilnehmen? MW nach gibt es da keine Altersbeschränkung. Da es doch um alles und überhaupt geht Denken allein rettet die Welt nicht, da muß man schon handeln…

thomas weigle
thomas weigle
3 Monate zuvor

@ SVG Haben sie außer Beschimpfungen auch sachlich was beizutragen? .

Ich denke Leute wie sie,wissen sehr wohl,was auf die Menschheit zukommt. Es macht ihnen Angst,die sie zu verdrängen suchen. Leider sind da aber diese jungen Leute,die immer wieder das für sie mit vielen Ängste besetzte Thema in die Medien bringen. Die von ihnen betriebene Verdrängung angstbesetzer Themen ist nicht neu und trifft man immer auf vielen Ebenen wieder an. Stellen sie sich ihren Ängsten,statt v.a.junge Leute zu beschimpfen.
Was die Teilnahme an Demos u.ä. angeht,habe ich in früheren Jahren meinen Teil getan und war sogar für die Grünen im hiesigen Kreistag und in der Landschaftsversammlung..Da ich seit 4 1/2 JahrenEigentümer von 3 Bypässen bin, muss ich mir seitdem gewisse Aktivitäten und Aufregungen leider versagen.

SvG
SvG
3 Monate zuvor

@thomas weigele: „Leute wie Sie…“?
Daß Sie die Bemerkung als Beschimpfung empfinden, naja.
Ich bin mir sehr wohl der Erderwärmung und deren Folgen bewußt. Und das schon sehr lange, seit ich -zugegebenermaßen- über zwei Hollywoodfilme darauf aufmerksam wurde. Das war so Ende der Neunziger. Allerdings leite ich aus der Entwicklung ganz andere Konsequenzen ab. Die Lösung eines technischen Problems kann nur eine oder ein Zusammenspiel mehrerer technischer Maßnahmen sein. Selbst wenn alle Menschen in D auf die Fortbewegung mittels Verbrennermotor verzichten, nie mehr heizen, fliegen und in sich von Wurzeln, Gras und Fallobst ernähren, wird die Erderwärmung fortschreiten. Diese ist für die kommenden 30-40 Jahre nicht mehr aufzuhalten. Wir können nur durch Maßnahmen wie die Weiterentwicklung der AKW, der Speichertechnik für die erneuerbaren sowie der CO2-Rückgewinnung für eine sehr weit in der Zukunft liegende Zeit, die die meisten der hier anwesenden nicht mehr erleben werden, die Erderwärmung begrenzen. Im besten Fall stoppen. Es hilft mE nicht, wenn Leute, die alles haben, von anderen Verzicht mittels Nötigung und anderen Straftaten zu erzwingen versuchen. Dies ruft nur Widerstand hervor. Auch die deutschen Sonderwege wie die Energie-, Verkehrs-, und sonstige Wenden bewirken wenig bis nichts, haben jedoch einen signifikanten Umverteilungseffekt von unten nach oben. Wir sollten das Geld lieber in Deichbau, Grenzschutz und Verteidigung -im Inneren wie in Äußeren- investieren.
IÜ lebe ich wahrscheinlich „klimaschonender“ als jeder LG-Larmoyant.

Thomas Weigle
Thomas Weigle
3 Monate zuvor

@ SVG Sie können`s ja auch sachlich,finde ich gut. Ob die letzte Generation-oder ich- immer die richtigen Antworten haben? Oder auch sie?? Wohl nicht. Aber das ist auch nicht unbedingt nötig. Sie sorgen aber massiv dafür, dass das Problem in der Mittde der Gesellschaft, bei vielen Autofahrern ankommt.Man muss kein Fachmann,um sich angesichts der Entwicklung unserer Umwelt heftig Gedanken zu machen. Je jünger desto mehr und heftigere.. Und wie v.a. junge Leute in den 80ern und Neunzigern in den Hüttendörfern,auch hier im Kreis, ihren Protest unter tw grausligen Bedingungen lebten-alle Achtung.
Ich finde die Diffamierung der letzten Generation auch ziemlich albern,denn haben sie für Verletzte oder gar Tote im Straßenverkehr gesorgt? Wenn ein vom Arbeitgeber ausgepresster LKW-Fahrer übermüdet in ein Stauende kracht, es Verletzte und Tote und stundenlange Staus gibt, wird das hingenommen wie ein kurzer Schauer im Sommer. Man merkt kurz auf,wenn man es überhaupt wahrnimmt, geht zur Tagesordnung über. Keine wütenden Artikel und Kommentare hier,aber wenn die letzte Generation….

SvG
SvG
3 Monate zuvor

@ thomas weigele Was die Verletzte angeht, irren Sie :“Einige Teilnehmer hatten sich auf der Fahrbahn festgeklebt und eine ölartige Flüssigkeit auf der Fahrbahn verteilt, wodurch vier Radfahrer stürzten und sich zum Teil verletzten.“ Wikipedia
Aber auch die Menschen, die zu spät oder gar nicht zu Beerdigungen, x-mal wegen Corona verschobenen Behandlungen oder OPs, Hochzeiten etc. kommen, zählen wohl nicht angesichts des drohenden Weltunterganges. Da kommen wir nicht zusammen. Und die mediale Aufmerksamkeit führt doch nur zu Abwehrreaktionen der Bevölkerung.
Was werden die denn tun, wenn Sie das Gefühl haben, daß Ihr Ziel nicht erreicht werden wird? Dann muß der Logik der medialen Aufmerksamkeitsspirale nach irgendwann Gewalt nicht nur indirekt angewandt werden. Falls sich nur ein Prozent dieser Spinner radikalisieren, haben wir eine Ökoterrorgruppe.

Helmut Junge
3 Monate zuvor

ich kenne niemanden, der noch nicht gehört oder gelesen hat, dass wir Energie sparen müssen. Nicht einen einzigen erwachsenen Menschen, der das sagen könnte kenne ich.
Die Energiepreise haben für die weniger reichen Leute längst geregelt, dass sie sparen müssen.
Allerdings fragen viele wie sie damit umgehen sollen. Und wer die direkten und indirekten Folgen zu spüren kriegt, fragt danach, wie diese verhindert werden könnten. Es gab bei der Überflutung des Ahrtals keine direkten Maßnahmen seitens der rheinland-pfälzischen Landesregierung, und esd gibt vermutlich auch keine Maßnahmen eine neue Katastrophe zu verhindern.
Den Straßen-und Schienenverkehr zu blockieren ist nicht die Lösung, sondern ein neues menschengemachtes Problem.
Ich stimme zu:
„Die Lösung eines technischen Problems kann nur eine oder ein Zusammenspiel mehrerer technischer Maßnahmen sein. „

der, der Uszog
der, der Uszog
3 Monate zuvor

@Helmut (#28)

den Bezug zum Ahrtal verstehe ich nicht wirklich. Wenn ich mich recht entsinne, ging es dort beim Katastrophenschutz erst einmal darum, dass es „CampingplatzbetreiberInnen“ heißen muss und nicht einfach nur „Campingplatzbetreiber“, zumindest laut Grünem Umweltministerium.

der, der auszog
der, der auszog
3 Monate zuvor

@Helmut (#28)

den Bezug zum Ahrtal verstehe ich nicht wirklich. Wenn ich mich recht entsinne, ging es dort beim Katastrophenschutz erst einmal darum, dass es „CampingplatzbetreiberInnen“ heißen muss und nicht einfach nur „Campingplatzbetreiber“, zumindest laut Grünem Umweltministerium.

Helmut Junge
3 Monate zuvor

Johannes, jeder Mensch setzt Prioritäten. Unabhängig von den vielen Toten, erscheint es einigen Leuten, die in Verantwortung stehen oder standen, viel wichtiger das Binnen I anzuwenden. Eine Bekannte sagte mir einmal :“ene jede Jeck is anners“.
Das Ahrtal liegt ja in Rheinland-Pfalz, also im Land von Malu Dreyer. Sein Gesicht verloren hat aber der MP von NRW. Herr Laschet, weil er in RP bei einer Trauerrede gelacht hat. Das ging schnell. Aber die Aufarbeitung der Schuldfrage zu dieser Katastrophe zieht sich jetzt schon das zweite Jahr hin, weil die verantwortlichen Minister I nnen ihre Posten zwar gerne behalten, aber nicht verantwortlich sein wollen. Denen muß man erst mit vielem hin-und-her nachweisen, daß sie wirklich, aber wirklich wirklich, von ihren unterstellten Behörden informiert wurden. Sonst wäre vermutlich immer ein Dorfpolizist schuldig. Das ist so im heutigen Deutschland. Früher ist ein Minister schon gelegentlich von allein auf die Idee gekommen, sich verantwortlich zu fühlen. Kannze knicken.

thomas weigle
thomas weigle
3 Monate zuvor

Gut,vier Verletzte,hatte ich nicht auf dem Schirm. Da macht sie betroffen, mich machen die immer noch rund 3000 Verkehrstoten und die zehntausende von Verletzten,darunter viele Kinder ein wenig mehr ,betroffen. Da trennen uns Welten. Einen schönen Tag noch.

paule t.
paule t.
3 Monate zuvor

@ #1 | Christopher Temt, Zitat:

„Eigentlich hätte ich mir mehr von der Redaktion erwartet als so ein hämisches „Berufswichtigtuer“ !?“

Ich nicht. Über dem Text steht zwar „Meldung“, aber grundlegende journalistische Standards wie die Trennung von Nachricht und (in diesem Fall auch sehr grob ausgedrückter) Meinung erwarte ich bei den Ruhrbaronen nicht.

———-

@ #13 | Rudi, Zitat:
„Soweit ich weiß, ist die Gruppe weder verboten noch wird sie als Ganzes politisch verfolgt. Wir haben es also hier mit einem Fall von „Cancel culture“ in Reinkultur zu tun.“

Exakt. Aber was als böse, demokratievernichtende Camncel Culture ganz schlimm ist und was als Aufrechterhaltung der rechten Ordnung gefeiert wird, ist hier halt auch vor allem nach politischer Sympathie verteilt.

———-

Zum Thema: Wenn jemand als Protestform illegale Mittel einsetzt, muss er*sie natürlich die entsprechenden Folgen tragen. Das gehört dazu und gibt diesem Protest ja erst seinen besonderen Ausdruck.

Was die „entsprechenden Folgen“ sind, wäre allerdings die nächste Frage. Ich kann mit meinem laienhaften Verständnis der Begriffe keine „Gewalt“ (was für den Straftatbestand der Nötigung gegeben sein müsste) in einer Straßenblockade sehen und auch keinen „gefährlichen Eingriff“ in den Straßenverkehr, wenn niemand zB abrupt bremsen muss.
Aber ich wäre auch nicht überrascht, wenn Juristen eine kreativere Interpretation dieser Begriffe zustande bringen.

Helmut Junge
3 Monate zuvor

@33 „Wenn jemand als Protestform illegale Mittel einsetzt, muss er*sie natürlich die entsprechenden Folgen tragen. Das gehört dazu und gibt diesem Protest ja erst seinen besonderen Ausdruck.“

So ist es.

SvG
SvG
3 Monate zuvor

@ thomas weigele: pfel und Birnen, zudem whataboutism.

Thomas Weigle
Thomas Weigle
3 Monate zuvor

@ SVG Monoton brummt die Bartwickelmaschine „whataboutism“ im tiefen Keller.

SvG
SvG
3 Monate zuvor

https://taz.de/Klima-AktivistInnen-beschmutzen-Gemaelde/!5888209/
Geht doch. Nach dem passiven Widerstand jetzt Gewalt gegen DInge.

Martin
Martin
3 Monate zuvor

@ #37 | SvG

das Bild hat eine Schutzscheibe – es ist kein Schaden bei Van Gogh entstanden.

Wenn wir uns begegneten, welche Form von Gewalt gäbe es dann? Sie schreiben auf jeden Fall so, als hätten Sie auch eine Schutzscheibe.

Sofa Hunne
Sofa Hunne
3 Monate zuvor

Die beiden jungen Damen haben mehr Öl in ihren Haaren als die Farbe auf der Leinwand.
Wer ist zuständig für die Befreiung vom Sekundenkleber?
Wenn die Polizei das macht, tut es sicher weh. hahaha

der, der auszog
der, der auszog
3 Monate zuvor

(#37)

„Was ist mehr wert, Kunst oder Leben?“, fragte eine der Aktivistinnen. „Machen Sie sich mehr Sorgen über den Schutz eins Gemäldes oder über den Schutz unseres Planeten und der Menschen?“. antworten die jungen Menschen in dem taz Artikel.

„Gut,vier Verletzte,hatte ich nicht auf dem Schirm. Da macht sie betroffen, mich machen die immer noch rund 3000 Verkehrstoten und die zehntausende von Verletzten,darunter viele Kinder ein wenig mehr ,betroffen.“ sagt der pensionierte Lehrer

Muss man sich bei solchen Lehrern wirklich wundern, dass heutzutage immer mehr Schüler und Studenten am Rad drehen?

Walter Stach
Walter Stach
3 Monate zuvor

Danke Martin -38- für die Aufklärung.
Die Existenz dieser Schutzscheibe dürfte den gegen die sog. Klimaaktivisten permanent hetzenden ganz und gar nicht in „ihren Kram“ passen.

SvG
SvG
3 Monate zuvor

@ 38, Martin: Vestehe ich jetzt nicht: Drohen Sie mir? Oder unterstellen Sie mir Gewaltbereitschaft?
„Sie schreiben auf jeden Fall so, als hätten Sie auch eine Schutzscheibe.“ Das ist richtig: Dumme Anwürfe und Beleidigungen perlen an dieser ab.
@41, Walter Stach: Hetzen ? Kann man in D nicht mehr eine Meinung vertreten, ohne beschimpft zu werden? Sie sind doch in Ihrem Kommentarverhalten den Protagonisten der von Ihnen am liebsten verunglimpften Partei ähnlicher, als Ihnen je bewußt werden wird.
Wieso eigentlich „sog.Klimaaktivisten“? Unterstellen Sie den nur von lauteren Gefühlen getriebenen, meisten jungen Menschen etwa Unlauteres?

Arnold Voss
3 Monate zuvor

Wer sich ohne Wenn und Aber der Rettung der Welt verschreibt, hat sich unausweichlich die Rücksichtslosigkeit auf die moralische Fahne geschrieben. Die hat aber die Eigenschaft , bei Misserfolgen nicht kleiner sondern größer zu werden. Die Steigerunsspirale ist also absehbar. Darüber sollten sich auch die friedfertigen unter den Weltrettern klar sein.

der, der auszog
der, der auszog
3 Monate zuvor

Da ist es wieder: Das Hetzerproblem der SPD

https://www.youtube.com/watch?v=l5QLziJftAE

Mal ganz ehrlich Walter. findest Du es nicht ein bisschen schäbig, wenn du Stefan Laurin, SvG und mich, also eine Minderheit von 3 oder vielleicht 4 Personen als „permanent hetzende“ bezeichnest, nur weil wir unter diesem Artikel zum Ausdruck bringen, ein Problem mit Menschen zu haben, die mutwillig Kunstwerke von Weltruhm zu zerstören versuchen?

Wolfram Obermanns
Wolfram Obermanns
3 Monate zuvor

„die mutwillig Kunstwerke von Weltruhm zu zerstören versuchen“
Nach meinem Kenntnisstand wurde bis jetzt immer darauf geachtet das eigentliche Kunstwerk nicht zu schädigen.
Daß zum Kunstwerk u.U. auch der wertvolle Rahmen gehört, war dann aber leider nicht immer jedem bewußt.

Was manche an diesen „Zeugen der letzten Tage“ sexy finden, bleibt mir schleierhaft. Für Leute am Abgrund gibt es nur einen Weg: Zurück! Zurück ist aber nicht links, nicht rechts, nicht progressiv, nicht konservativ sondern regressiv.

Helmut Junge
3 Monate zuvor

@der, der auszog, Sozialdemokraten sind Freunde von Diskussionen, solange keine Gegenmeinung vorgetragen wird. Wenn das passiert, wird der Ton rauher. Das kenn ich aus eigener Erfahrung. Da steht Walter Stach in älterer Tradition.

thomas weigle
thomas weigle
3 Monate zuvor

@Walter Stach+41 Sehe ich auch so. Wer hätte gedacht,dass Kunstwerke vom Weltruhm geschützt sind? Kunstwekr sind nun mal seit vielen Jahren ein beliebtes Ziel für Anschläge,und die beiden Frauen von der letzten Generation werden nicht die letzten sein,die einen solchen Anschlag durchführen.Da es nun schon viele Anschläge auf berühme,aber obszön überteuerte Kunstwerke gegeben. Ich kann mir auch nicht vorstellen,dass solche Kunstwerke ohne Schutzmaßnahmen zu versichern sind,wenn überhaupt.
@dda Ich bin kein pensionierter Lehrer, schmunzel.

paule t.
paule t.
3 Monate zuvor

@ ## 42, 44, 46:

„Berufswichtigtuer“, „Gedöhnsbeauftragte“, „müsste verboten werden“, „Wiederholungstäter kämen in Schutzhaft oder direkt in die Psychiatrie, wo sie hingehören“, „wohlstandsverwahrloste Möchtegernweltenretter“, kann man alles in diesem Thread lesen.
Dazu die Warnung vor einer „Ökoterrorgruppe“, auf die bislang nichts hindeutet.
Dazu eben die Falschdarstellung der Beschädigung des Gemäldes, das tatsächlich eben hinter einer Schutzscheibe war (und die Falschdarstellung ging ja auch nach Aufklärung über diesen Sachverhalt weiter).

Aber wenn jemand all das „hetzen“ nennt, _dann_ erst wird angeblich der Ton rauer, und _dann_ ist jemand angeblich nur solange ein Freund von Diskussionen, wie es keine Gegenmeinung gibt, _dann_ muss man ein großes Mimimi über dieses Wort anstimmen. Denn man selbst „vertritt“ ja nur „eine Meinung“. Logisch.

thomas weigle
thomas weigle
3 Monate zuvor

@ Wolfram Obermanns Ich finde es ziemlich unsexy,dass die Ressourcen immer knapper werden.Wir erleben ja gerade,wie es ist,wenn Ressourcen knapper werden. Heuer noch durch bewußt Handeln der Politik herbeigeführt. Was aber,wenn einfach nicht genug da ist? Wassermangel und/oder oder Missernten wg Dürresommer?

Danke für den Hinweis,dass die bewusste Beschädigung der Kunstwerke nicht Ziel der Aktivisten war.

Das,was die jungen Menschen aus dem gutsituierten bürgerlichen Milieu antreibt und fordern,wurde bereits in noch schärferen Form in den 70ern zu Papier gebracht. Und zwar-Überraschung- in der DDR: „Kommunismus ohne Wachstum“. Dieses Werk brachte seinem Autor die Bezeichnung Ökostalinist ein.Wolfgang Harich, dem diese wenig schmeichelhafte Benennung angehängt wurde, irrlichterte um 1980 dann für zwei Jahre auch in der bundesdeutschenUmweltbewegung umher. Er fand aber mit seinen radikalen These, u.a. einer notwendigen Ökodiktatur wenig Gehör und kehrte 81 zurück in die DDR.

Helmut Junge
3 Monate zuvor

@paule t. Frage nach @46. Was steht da? Lesen können hilft. Strafarbeit: 200 mal abschreiben. Morgen kontrolliere ich das.

der, der auszog
der, der auszog
3 Monate zuvor

@Helmut Junge (#50)

Ich habe mir jetzt zwei Tage mit einer Antwort Zeit gelassen, um mir dein Gehampel hier auf den Ruhrbaronen noch einmal in Ruhe anzuschauen und mir zu überlegen, wie ich dir antworten soll, ob ich dir überhaupt noch einmal antworten soll und wie ich in Zukunft mit dir umgehen werde.

Ich habe kein Problem damit, Helmut, dass du dir neben deinem Eigennamen noch die Möglichkeit eröffnet hast, dich auch anonym auf dieser Internetseite zu äußern. Ich weiß die Vorteile der Anonymität zu schätzen, weshalb ich hier von Beginn an (das war vor 12 Jahren) mit einem anonymen Nick unterwegs bin. Vieles prallt an einem ab und wie wer genau heißt, ist auf einer Internetseite wie die Ruhrbarone ehrlich gesagt Jacke wie Hose. Letztendlich kommt es auf den Wiedererkennungswert an.
Folglich habe ich mir auch keine großen Gedanken gemacht, als Du mir von „Karla“ und „Sofahunne“ erzähltest, den beiden Nicknamen, die Du seit Anfang des Jahres am häufigsten benutzt, wenn du nicht erkannt werden möchtest.

Wenn Helmut Junge allerdings als „Karla“ wie am 6. Oktober 2022 um 22.25 Uhr (unter dem Text über den Mord an Mahsa Amini) der erste ist, der sich der Idee des Users anschließt, nämlich in Zukunft nicht mehr mit paule t. zu diskutieren, weil der wie kein zweiter im Stande ist, mit Unwahrheiten und Beleidigungen eine für viele User unerträgliche Unruhe in diese Community zu bringen, dann halte ich das erst einmal für eine gute Idee, so gut, dass ich mich und dir ebenfalls angeschlossen habe und in Zukunft mit paule t. nicht mehr reden werde.

Hier noch einmal zur Erinnerung, was du vor 11 Tagen genau zu paule t. gesagt hattest:
„Schreiben Sie Ihren Unsinn ruhig weiter. Ich schließe mich @ SvG an.Suchen Sie sich schlauere Gesprächspartner.“

… und hier kannst du das noch einmal als kompletten Kommentar nachlesen:
https://www.ruhrbarone.de/natuerlich-hat-der-mord-an-mahsa-amini-mit-dem-islam-zu-tun/213367/#comment-1355565

Völlig assozial ist es dann aber, wenn Helmut Junge, diesmal unter Klarnamen „Helmut Junge“, der erste ist, der angedackelt kommt, sobald paule t. sich nach einwöchiger Abstinenz wieder blicken lässt, um dann wie ein kleines Hündchen über das erstbeste Stöckchen zu springen, welches paule t. seinem treuen Helmut vor die Nase reibt.

Das war vorgestern am 15.10 unter dem Beitrag zur „letzten Generation“ und seitdem textet Helmut Junge mit paule t. was die Tasten hergeben, so wie es sich für einen braven Dackel gehört, als wenn es das, was Helmut Junge als Klara gesagt hat, nie gegeben hätte.
hier Helmut, lies:

https://www.ruhrbarone.de/twitter-hat-den-account-der-letzten-generation-geloescht/213676/#comment-1357302
und hier, lies:
https://www.ruhrbarone.de/twitter-hat-den-account-der-letzten-generation-geloescht/213676/#comment-1357688

Ich bin entsetzt Helmut, dass man sich auf Dich nicht verlassen kann. Mehr noch, du bist dir noch nicht einmal zu doof, dem User SvG und mir in den Rücken zu fallen. Ich habe Dich immer für einen Freund gehalten und wahrscheinlich gibt es niemanden hier, der mehr Ausstellungen von Dir und mehr Museen und Märkte mit Dir und deiner Frau besucht hat als meine Frau und ich. Aber so, wie du hier gerade mich und andere verarscht, geht man mit Freunden, aber auch mit Fremden nicht um Helmut, und ehrlich gesagt ist mir die Zeit zu schade, einem völlig gelangweilten Rentner, der von morgens bis abends nichts besseres zu tun hat, als mit den unterschiedlichsten Namen auf den Ruhrbaronen seine Zeit totzuschlagen, als Statist zu dienen, um dessen völlig öde aber selbstgewählte Einsamkeit ein klein wenig zu versüssen.

Ich weiß nicht, was mit dir los ist, aber du wirst immer alberner und rüpelhafter. Neulich meintest Du, mich vor versammelter Mannschaft einen „Maskenverweigerer“ nennen zu müssen, nur weil Dir meine Meinung nicht passte, du es aber eigentlich besser wissen müsstest, weil du zu den wenigen Menschen außerhalb meines engsten Familienkreises gehörtest, denen ich im letzten Winter einen Besuch abstattete und zwar im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung zu „Es lebe die Freiheit“ in Mülheim. Dir müsste damals aufgefallen sein, dass ich die ganze Zeit eine Maske getragen habe, weil wir uns 2 Stunden intensiv vor einem Bild von dir unterhalten haben. @Arnold Voss war neulich so nett, dir zu deiner Beleidigung ein paar passende Worte zu sagen, aber auf die Idee, sich vielleicht auch mal dafür zu entschuldigen oder zumindest ein Satz wie „war nicht so gemeint“ zu schreiben, ist Helmut Junge nicht in den Sinn gekommen. Hauptsache deine kaputte Sockenpuppenfreakshow geht irgendwie weiter.
Schade eigentlich.

Helmut, Ich bin nach reichlicher Überlegung zu dem Entschluss gekommen, dass ich hier eigentlich nicht mehr mit Dir diskutieren will, denn verarschen kann ich mich selber. Ich finde auch, dass paule t. als Diskussionspartner viel besser zu dir passt als ich. Insofern lass mich bitte in Zukunft in Ruhe, egal ob du als Helmut Junge, Klara, Sofahunne oder sonstwie als Paules treues Hündchen unterwegs bist.

Danke.

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