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Dortmund: Gleisblockade am Hauptbahnhof beendet

Gleis-kurdenVor wenigen Minuten haben etwa 50 kurdische Aktivisten ein Gleis auf dem Dortmunder Hauptbahnhof besetzt. Die kurdischen Aktivisten sitzen auf Gleis 8, etwa 50 Unterstützer befinden sich auf dem Bahnsteig. Der Zugverkehr im kompletten Dortmunder Hauptbahnhof wurde eingestellt.

19.53 Uhr: Die Gleisblockade im Dortmunder Hauptbahnhof ist beendet. Die Demonstranten haben sich in die Bahnhofshalle zurückgezogen und haben ihre Veranstaltung beendet.

Update 2: Die Polizei hat zugesagt die Blockade für die nächsten 1 – 1 1/2 Stunden zu tolerieren. Mittlerweile ist zwar ein Großaufgebot vor Ort aber die Stimmung ist friedlich.

Update 1: Der Zugverkehr läuft mittlerweile wieder. Neben Kräften der Bundespolizei sind in diesen Augenblicken auch die ersten Beamten der Bereitschaftspolizei eingetroffen. Unser Autor vor Ort berichtet, dass es sehr laut ist, und schätzt die Lage so ein, dass das Gleis bald geräumt werden könnte.

Foto 2

 

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10 Kommentare zu “Dortmund: Gleisblockade am Hauptbahnhof beendet

  • #1
    Gerd

    Gibt es in Dortmund kein türkisches Konsulat oder eine von dem türkischen Staat finanzierte und betriebene Moschee, wo die demonstrieren können? Immerhin ist es doch die Türkei, die ISIS zuerst unterstützte und jetzt nicht bekämpft, während wir immerhin Waffen an die Kurden liefern. OK, könnten mehr und schwerere Waffen sein, aber man schraubt seine Erwartungen herunter.

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  • #3
    Hubi

    Bei allem Verständnis für die Probleme in Kurdistan, aber so eine Aktion kann man sich sparen.

    Was können die Pendler in Dortmnd dafür, dass die Türkei untätig ist?

  • #4
    Klaus Lohmann

    @Hubi: Was können die Pendler dafür, dass GDL-Chef Weselsky so ein profilierungs- und machtgeiles Ar…loch ist? Kann der nicht auf seiner Parkbank streiken?

  • #5
    Hubi

    @Klaus Lohmann:

    Es gibt da schon einen Unterschied zwischen einem angekündigten Streik und einer illegalen Gleisbesetzung.

    Wie Gerd schon sagt, eine Demo vor dem türkischen Konsulat in NRW wäre sicherlich sinnvoller.

  • #6
  • #7
    Klaus Lohmann

    @#6: Nach den über 30% der letzten Jahre und den Arbeitszeitverkürzungen jetzt noch mehr Lohn und noch weniger arbeiten? Für was und für wen, bitte?

  • #8
    Thomas Weigle

    Arbeitszeitverkürzungen sind nicht von Übel, vor allem dann, wenn man interessante Arbeitszeiten hat, die bspw um 1.23 beginnen, man einen Teil der „Freizeit“ unterwegs verbringen muss, aushäusig übernachten muss, etc.

  • #9
    Klaus Lohmann

    @#8 Thomas Weigle: Richtig, das hatte man ja alles den angehenden Lokführern bei Einstellung komplett verschwiegen, ich vergaß.

    Dass Züge auch nachts fahren, ist ja ungeheuerlich. Ich fordere eine durchgehende Stadionbeleuchtung für jeden Streckenmeter!!! Und noch mal 2 Std. weniger und 5000 Euro Einmalzahlung!!!!!!

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