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Dortmund: Museumsgespräch zum Streik der Hoesch-Arbeiter 1969 

Streikenden Hoeschianer vor der Hauptverwaltung der Westfalenhütte im September 1969. Foto: Archiv Peter Keuthen

„So ein Tag, so wunderschön wie heute“ – unter diesem Titel steht das nächste Museumsgespräch im Hoesch-Museum am Donnerstag, 12. September, 18 Uhr an der Eberhardstr. 12. Der Historiker Dr. Karl Lauschke spricht über den wegweisenden Streik der Hoesch-Arbeiter im September 1969. Der Eintritt ist frei.

Vor 50 Jahren streikten die Arbeiter bei Hoesch, ohne dass die Gewerkschaft sie dazu aufgerufen hatte. Damit lösten sie eine Streikwelle aus, die zahlreiche Betriebe in der Bundesrepublik erfasste. Diese Arbeitsniederlegung, die in kürzester Zeit erfolgreich abgeschlossen werden konnte, fand in einer besonderen gesellschaftlichen Situation statt und blieb ein einmaliges Ereignis. Welche Lehren wurden daraus gezogen? In welcher Weise haben sich die Bedingungen in den Auseinandersetzungen zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern verändert? Diesen Fragen wird der Referent auf den Grund gehen.

Dr. Karl Lauschke ist Vorsitzender des Trägervereins Freunde des Hoesch-Museums und arbeitet wissenschaftlich u.a. zur Regionalgeschichte des Ruhrgebiets oder zur Unternehmensgeschichte im 20. Jahrhundert.

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