Dortmund: Nazis wechseln aus – Brück zieht in den Rat ein

Michael Brück
Michael Brück

Die Nazi-Partei Die Rechte wechselt aus: Nachdem Siegfried „SS-Siggi“ Borchardt schon im Sommer vergangenen Jahres auf sein Mandat zugunsten von Dennis Giemsch verzichtet hat wirft der nun die Brocken hin und Michael Brück rückt in den  Rat der Stadt Dortmund nach. Giemsch fand es etwas fad im Rat, wo er unter anderem mit der sogenannten Juden-Anfrage für Aufsehen sorgte: „Für mich endet damit meine neunmonatige Tätigkeit als Ratsmitglied. Wirklich spannende Einblicke in parlamentarischen Abläufe gab es nicht. Von einer anständigen Diskussionskultur ist man im Rat der Stadt weit entfernt. Ein politischer Diskurs findet nicht wirklich statt.“
Brück studiert an der Ruhr Universität Bochum Jura, betreibt nebenbei den Online-Versand antisem.it und gehört neben Giemsch zu den Köpfen der Dortmunder Nazi-Szene.

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3 Kommentare

  1. #1 | ichoderdu sagt am 22. April 2015 um 14:53 Uhr

    Gibt es da Vorgaben? Kann man einfach so oft wie man will zurücktreten und dann kommt wer anderes nach?

  2. #2 | Stefan Laurin sagt am 22. April 2015 um 20:19 Uhr

    @ichoderdu: Nein, es gibt keine Vorgaben. Tritt ein Ratsmitglied zurück, rückt der nächste auf der Liste in den Rat vor bis die Liste ausgeschöpft ist.

  3. #3 | Peter sagt am 22. April 2015 um 23:28 Uhr

    Und wann wäre die Liste, wenn die ihren bisherigen Takt beibehalten, ausgeschöpft??? 😀

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