Dortmund: Naziüberfall auf linke Kneipe

In der Nacht von Samstag auf Sonntag fand erneut ein Naziüberfall auf die linke Kneipe HirschQ im Dortmunder Brückviertel statt.

Die Täter kamen nach Angaben des Dortmunder Antifa-Bündnis (DAB) aus dem Umfeld der „Skinheadfront Dortmund-Dorstfeld“,. Es kam zu Beschädigungen in der Kneipe sowie zu verletzten. Die Polizei nam zehn Personen aus dem rechtsradikalen Spektrum fest. Sie waren von den Besuchern der HirschQ überwältigt und der Polizei übergeben worden.

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10 Kommentare

  1. #1 | Stefan Laurin sagt am 12. Dezember 2010 um 12:57 Uhr

    @Klaro: Wir haben uns auch zwei Quellen gestützt. Der Polizeibericht ist der ein – der Bericht des DAB eine weitere. Steht aber alles auch im Text.

  2. #2 | peter sagt am 12. Dezember 2010 um 13:01 Uhr

    einen genaueren text findet ihr hier: https://de.indymedia.org/2010/12/296176.shtml

  3. #3 | crusius sagt am 12. Dezember 2010 um 16:26 Uhr

    In den Augen der Dortmunder Polizei ist wohl jeder Besucher dieses „Lokals“ per se verdächtig, es mit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung nicht so genau zu nehmen. Anders ist es mir nicht erklärlich, warum aus der bloßen Tatsache, daß man dort ein Bierchen trinkt, sofort auf die politische Orientierung geschlossen werden kann. Eine Form der „Neutralität“ unserer „Ordnungshüter“, die man nur als tendentiös betrachten kann. Liebe Dortmunder Polizei, die Stadt hat nicht ein Problem mit „Rechten“ und „Linken“. Dortmund hat ein massives Nazi-Problem.

  4. #4 | Fan sagt am 12. Dezember 2010 um 19:26 Uhr

    Angsteinlösend auch die Tatsache das erneut ein Messer, von den Nazis, eingesetzt wurde. Erinnert stark an 2005 als ein Punk von einem Nazi erstochen wurde. Der Nazi soll auch dieser „Skinhead Front Dorstfeld“ angehören und jetzt wieder auf freien fuss sein.

    Was die Polizei aber auch die Ruhrnachrichten angeht, wird mal wieder das Problem mit Nazis in Dortmund maßlos niedergespielt und als „streit zwischen Jugendlichen“ abgetan. Auch ist es mir neu, dass es in Dortmund einen Treffpunkt für Linksautonome gäbe, schlecht recherchiert liebe RN! Das ein Bier trinken Linksautonome schafft wäre mir auch neu!

    Besser machen es da die Barone, die sind sich zumindest nicht zu schade um auf berichte von Dortmunder Antifaschisten zurückzugreifen! Diese werden bei leibe bessere Infos haben als die verschlafene Dortmunder Polizei!

  5. #5 | Klaro sagt am 12. Dezember 2010 um 23:55 Uhr

    #5 | Fan: Was für ein Publikum trifft man denn normalerweise im H-Q ?

  6. #6 | crusius sagt am 13. Dezember 2010 um 02:12 Uhr

    Ich hab‘ da schon neben BVB-Fans am Tresen gesessen.

  7. #7 | Dortmund: Demo gegen Nazigewalt | Ruhrbarone sagt am 13. Dezember 2010 um 08:26 Uhr

    […] dem erneuten Angriff von Nazis auf die Kneipe Hirsch-Q in der Dortmunder Innenstadt kam es gestern Abend zu Protesten […]

  8. #8 | peter sagt am 13. Dezember 2010 um 14:28 Uhr

    @fan
    „Angsteinlösend auch die Tatsache das erneut ein Messer, von den Nazis, eingesetzt wurde. Erinnert stark an 2005 als ein Punk von einem Nazi erstochen wurde. Der Nazi soll auch dieser “Skinhead Front Dorstfeld” angehören und jetzt wieder auf freien fuss sein.“

    siehe dazu einen artikel der ruhr nachrichten ( https://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dortmund/lokalnachrichten_dortmund/Welche-Rolle-spielte-Messerstecher-Sven-K-;art930,1125670 )

  9. #9 | Ausgewertetes Video eines Nazi-Angriffs auf Dortmunder Szene-Kneipe setzt Staatsanwaltschaft unter Druck | Ruhrbarone sagt am 13. Juni 2011 um 10:05 Uhr

    […] dem Überfall auf die Szene-Kneipe HirschQ im Dortmunder Brückstraßenviertel im Dezember vergangenen Jahres hat […]

  10. #10 | HirschQ Nazi-Überfall: “Wir fragen uns, was der Staatsanwaltschaft noch fehlt…” | Ruhrbarone sagt am 21. Juni 2011 um 11:36 Uhr

    […] Doch nach der Veröffentlichung eines Videos durch das Dortmunder Antifa-Bündnis (DAB), dass den Naziüberfall auf die HirschQ im vergangenen Dezember 2010 zeigt, ist Bewegung in die Sache gekommen. Zahlreiche […]

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