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Duisburg: Schickt Pro NRW “Rechtsexperten” Uckermann in OB-Rennen?

Jörg Uckermann

Wenn er gerufen wird, will er es machen: Der stellvertretende Pro NRW Vorsitzende Uckermann macht sich bereit um das Amt des neuen Duisburger Oberbürgermeisters zu kandidieren. Mit etwas Pech könnte er den Wahlkampf jedoch hinter Gittern verbringen.

Bei Pro NRW mischen viele Anwälte mit, doch Jörg Uckermann, Mitglied des Kölner Rates und stellvertretender Landesvorsitzender der rechten Splittergruppe ist der eigentliche Rechtsexperte der Partei: Ob Straf- oder Zivilrecht – Uckermann kennt sich aus, war schon häufiger vor Gericht – als Angeklagter.

Verurteilt wurde  Uckermann schon wegen Körperverletzung und der Abgabe einer falschen eidesstattlichen Versicherung.

Angeklagt ist Uckermann gerade  wegen des Verdachts des Betruges, der Urkundenfälschung, der Geldwäsche und der Begünstigung einer Straftat.

Und dann ist das noch diese unangenehme Sache mit dem Strafbefehl in Höhe von  5400 Euro. Das Geld will die Staatsanwaltschaft Köln von ihm. Sie ist der Ansicht, das Uckermann auf einer Demo im November den Grünen Bundestagsabgeordneten Volker Beck als „grüne SA“, „Müsli-Nazi“ und „Gauleiter“  beschimpft hat.

Zahlen will Uckermann nicht, Pro NRW bettelte im Januar um das Geld für einen Prozess zusammen zu bekommen. Und klar,  Uckermann ist sich  sicher unschuldig zu sein. Bekommt er kein Geld für den Prozess zusammen, wird Uckermann einfahren und den Strafbefehl absitzen. Bei einem von 30 Euro würden so 180 Tage Knast auf ihn warten.

Der Job des Duisburger OBs ist für Uckermann eine Verheißung: Regelmässiges Geld und warme Mahlzeiten könnten ihn aus Köln weglocken.

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3 Kommentare zu “Duisburg: Schickt Pro NRW “Rechtsexperten” Uckermann in OB-Rennen?

  • #1
    Tortist

    Ich wusste ja das bei ProNrRW nicht die schlausten unterwegs sind, aber das die auch Zombies aufnehmen, schönes Beweisfoto…. lol

  • #2
    Jan

    Ja, die sollen möglichst viel Geld in diesen Wahlkampf buttern. Da hier ein einzelner Amtsinhaber und kein Gremium zur Wahl steht, gibt es für die acht-, neunt-, zehntplazierten auch keine Trostpreise über die man dann Sitzungsgelder abmelken kann … ja nicht einmal eine Wahlkampfkostenerstattung.
    Besser ProNRW versenkt hier eine große Summe, als dass sie was Dummes damit anstellen.

  • #3

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