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Ebola in NRW: Der geheime Aktionsplan von Gesundheitsministerin Barbara „Globuli“ Steffens

Grüne Volkserzieherin  Barbara Steffens

Ebola-Kriegerin Barbara Steffens

Die Seuche Ebola hat Europa erreicht und die Rheinische Post fragt  „Wie sicher ist NRW vor Ebola?„.  Die Antwort ist klar: Vollkommen sicher! Denn Landesgesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) hat einen Plan.

In Europa treten immer mehr Fälle von Ebola auf. Auch wenn das Risiko in Deutschland noch gering ist, richten sich Gesundheitsbehörden auf die Gefahr ein. Vorreiter ist NRW, das unter seiner bewährten Gesundheitsministerin Barbara „Globuli“ Steffens bereit ist, sich mit unkonventionellen Methoden der Seuche zu stellen. Diesem Blog liegt ein geheimer Aktionsplan des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen vor. Detailliert wird dort beschrieben, wie Steffens gegen die Seuche vorgehen will.

Sobald in NRW der erste Ebola-Fall gemeldet wird, soll sich eine „Hexer*innen Task-Force“ auf den Weg zum betreffenden Krankenhaus machen. Mit Schamanischen-Gesängen sollen sie einen „Kreis der Heilung“ um das Krankenhaus legen.

Zur Behandlung der Patienten stehen eigens spezialisierte Heilpraktiker bereit, die über eine Zusatzqualifikation in Einhorn-Therapie verfügen und das ozeanische Bewusstsein der Betroffenen stärken werden.

Hilft auch das alleine nicht, behält sich das Ministerium den massiven Einsatz hochverdünnter  Globuli in der Umgebung des Krankenhauses vor.

Aber auch Prävention ist in dem Aktionsplan ein wichtiges Thema. Heilende Edelsteine wurden längst an den Decken der Ankunftshallen aller internationaler Flughäfen  Nordrhein-Westfalens angebracht und sollen mit ihren Schwingungen das Virus in Schach halten.

Sollte sich Ebola mit diesen eher konventionellen Methoden nicht aufhalten lassen, behält sich das Ministerium vor auf  Engelheilung  zu setzen: „Quantenphysiker hätten erkannt und bewiesen,“ so das Ministerium „dass wir durch den so genannten Beobachtereffekt mit der Kraft der Gedanken und unseren Emotionen unsere Realität bewusst oder auch unbewusst beeinflussen. Das Doppelspaltexperiment zeigt, dass auf der Quantenebene allein durch den Beobachter ein Teilchen sich wie ein Teilchen verhält.“ Ziel der Therapie ist es, die  Ebola-Teilchen zu überzeugen, sich in Fruchtzucker zu verwandeln. Die dadurch steigende Diabetes-Gefahr wird offenbar als das kleinere Übel angesehen.

Auch das legendäre Heilholz der Yanomami soll zum Einsatz kommen: Kleine Säckchen mit veganem Heilholz liegen längst in allen Gesundheitsämtern. Tritt der Ernstfall ein, werden sie an die Bevölkerung verteilt mit der Aufforderung, sie Nachts unter das Kopfkissen zu legen und so einen starken Schutzirkel gegen Ebola aufzubauen.

NRW ist auf Ebola vorbereitet!

 

 

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22 Kommentare zu “Ebola in NRW: Der geheime Aktionsplan von Gesundheitsministerin Barbara „Globuli“ Steffens

  • #1
  • #2
    Helmut Junge

    Nichts von dem, was im Artikel steht, würde mich wundern, wenn es stimmen sollte. Denn Okkultismus begleitet Ebola seit dem ersten Ausbruch 1976.
    Damals infizierte sich ein Dorflehrer an einer von 5 immer wiederverwendeten Spritzen einer Missionsstation. Von den damals 318 Infizierten starben 280.
    http://universal_lexikon.deacademic.com/231411/Ebola-Fieber%3A_Killerviren_aus_den_Tropen
    Diese Spritze war eine der Hauptquellen der Epidemie. Es kam in der Folgezeit zu 318 Infektionen, von denen 280 tödlich endeten. Die Erkrankten waren hauptsächlich andere Patienten des Hospitals, Pflegepersonal und nahe Verwandte von Erkrankten, die diese pflegten.
    Diesmal war es wieder eine Missionsstation und Anfangs waren es auch Missionare die zu den ersten Opfern zählten.
    Es war eine belgische Nonne und ein spanischer Missionar an dem die jetzt erkrankte spanische Krankenschwester sich angesteckt hat.
    http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article132987176/Madrid-meldet-erste-Ebola-Infizierung-in-Europa.html
    Ob wieder schmutzige Spritzen im Spiel waren, ist mir nicht bekannt. Aber in beiden Fällen ging es mehr um Religion, als um Medizin. Insofern empfinde ich Stefan Laurins Artikel nicht einmal als besonders provokativ.
    „Der Missionsposten gehört der britischen Organisation SIM an. Missionsleiter Bruce Johnson sagt, man würde die „Mission mit Gebeten umhüllen“.
    http://www.shortnews.de/id/1105846/liberia-amerikanischer-arzt-positiv-auf-ebola-getestet

  • #3
    Jochen Hoff

    Ich verstehe die ganze Aufregung nicht. Rotten wir doch einfach alle Flughunde in Europa aus, denn die sind doch angeblich schuld. http://www.duckhome.de/tb/archives/12808-Wie-es-mit-Ebola-ganz-sicher-nicht-gewesen-ist!.html

    Die Flughunde in Europa auszurotten ist im übrigen relativ einfach, da es hier kaum welche gibt.

    Würde in NRW die FDP regieren gäbe es übrigens kein Ebola. ist wohl das was uns Herr Laurin mit diesem Artikel sagen will.

  • #4
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Jochen Hoff: Natürlich nicht. Die Visa wären für das Virus viel zu teuer 🙂

  • #5
    Nansy

    Zugegeben – die Förderung unkonventioneller Behandlungsmethoden liegt ganz im Interesse der grünen Gesundheitsministerin Barbara “Globuli” Steffens. Allerdings verstehe ich nicht, warum man in der grün/roten Landesregierung nicht auf eine bewährte Strategie der Bekämpfung von weitverbreiteten Übeln zurückgreift – dem Verbot! Ebola einfach zu verbieten wäre doch naheliegend – auch der Schutz vor Passiv-Körperflüssigkeiten in der Gastronomie und in allen öffentlichen Bereichen sollte verbessert werden…..

  • #6
  • #7
    WALTER Stach

    Stefan,
    ‚mal im Ernst:
    Ist es nicht naheliegend, daß angesichts realer Gefahren, vor allem aber auch angesichts wachsender Besorgnis in der Bürgerschaft die Ministerpräsidentin (!!) zu den präventiven Maßnahmen (Möglichkeiten) des Landes und zu seinen repressiven Mitteln und Möglichkeiten öffentlich etwas sagt?
    Oder?
    Möglicherweise besteht dazu obkektiv noch kein Anlaß.
    Und möglicherweise will die Ministerpräs. es auch vermeiden, daß aufgrund einer solchen öffentlichen Erkärung unnötig das Probleml aufgebauscht und die Menschen unnötig in Angst versetzt wird.

    Mir jedenfalls steht nicht der Sinne nach Satire, wenn es um EBOLA geht.!

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  • #9
    Klaus Lohmann

    Man müsste das Ebola-Thema doch nur auf die Aluhut-Montagsdemos tragen und schon wäre Ebola auch hierzulande nur eine perfide Strategie der Kapitalistenschweine, uns wieder in eine Angststarre zu versetzen, damit wir die Chemtrails nicht bekämpfen und auch nicht das Geheimnis um 9/11 lüften können. Verschwörung erkannt, Virus gebannt…

  • #10
    keineEigenverantwortung

    Ein Beispiel für den Umgang mit Verantwortung in NRW konnte bei „Günther Jauch“ in der ARD betrachtet werden.
    Das mahnende und anklagende Schreiben hilft nicht mehr, da sowieso keine Verantwortlichen da sind.
    => ein sehr gelungener Artikel. Irgendwie musste ich an Dürrenmatt denken

    Hofffen wir nur, dass wissenschaftlich arbeitende Mediziner nicht auch hier von den Anhänger der Extremverdünnung und der Zauberer umgebracht werden, wenn sie helfen wollen.

    Fairerweise muss natürlich gesagt werden, dass viele Medikamente/Heilmittel auch nicht besser als Placebos wirken. „Wenn es nicht hilft, kommen Sie wieder “ 🙂

  • #11
    paule t.

    Ah, hahaha.
    Wenn man immer auf einen tatsächlichen Anlass fürs Grünenbashing warten müsste, wär’s ja langweilig. Dann könnte man die hahahalustigen Barbara-Steffens-Globuli-Artikel ja nur dann schreiben, wenn Barbara Steffens etwas entsprechendes sagt. Ich finde deren globulifreundliche „Medizin“-Politik ja auch furchtbar, aber solche Texte wirken doch arg bemüht, wenn’s beim Aufhänger weder um Globuli noch um STeffens geht.

    @Helmut Junge #2
    „Ob wieder schmutzige Spritzen im Spiel waren, ist mir nicht bekannt. Aber in beiden Fällen ging es mehr um Religion, als um Medizin.“

    Also so ungefähr: „Ich weiß nicht, woran es liegt, aber es leigt an der Religion?“ Nee, klar.

  • #12
    Helmut Junge

    @paule t., wenigstens einer liest es. Danke. Ja, Missionsstationen haben schon was mit Religion zu tun.
    Und wenn „Missionsleiter Bruce Johnson sagt, man würde die “Mission mit Gebeten umhüllen”.“
    hat das doch auch mit dem Anliegen des Artikels zu tun. Nämlich die ultimative Zauberformel gegen Krankheiten zu finden. Da haben Sie vermutlich eine andere Beziehung als ich zum Zauber, wenn er nur durch die „richtige“ Fakultät ausgeübt wird. Aber medizinische Hygiene scheint bei Ebola wohl eine besondere Bedeutung zu haben, die auf der damaligen Missionsstation 1976 ignoriert worden ist. Im neuen Fall, weiß ich es nicht, weil es schon schwierig war, herauszufinden, daß es wieder mal eine Missionsstation war.

  • #13
    paule t.

    Das Zitat sagt aber in keiner Weise aus, dass der Missionsleiter das Gebet für eine medizinische Maßnahme hält, die in medizinischer Weise helfen würde. Es sagt schlicht, dass er für die Betroffenen betet – unabhängig von den medizinisch notwendigen Maßnahmen.

    Auch, dass die Ansteckungen irgendetwas mit der Tatsache zu tun hätten, dass es sich um Missionsstationen handelt und nicht mit algemein mangelnden Ressourcen o.dgl., ist reine Spekulation. Vielleicht sind in manchen Gegenden Missionsstationen einfach die einzigen Anlaufstellen für schwer Erkrankte, weswegen Ebolakranke dann eben dahingehen und dort dann ein erhöhtes Ansteckungsrisiko herrscht, solange nicht klar ist, worum es sich handelt.

    Beides belegt also in keiner Weise, dass Religion bei der Verbreitung irgendwie eine Rolle spielen würde – das entspringt rein ihren Ressentiments.

    ——————————–

    Da haben wir wohl wieder so ein anderes Thema erreicht, von dem neulich die Rede war. 😉

  • #14
    Helmut Junge

    @Paule t. stimmt, entspringt alles meinen Ressentiments. Darum habe auch ich danach geforscht, als ich einen Anfangsverdacht hatte. Sie hätten schon den Anfangsverdacht ignoriert. So unterschiedlich sind die Menschen nun mal. Und dann erst die Interpretation. Andererseits gibt es wohl keine alternativen medizinische Einrichtungen in einigen dieser Länder. Wer eine Krankheit hat, die der Medizinmann nicht heilen kann, muß wohl in die Missionsstationen gehen. Das ist der Trick um Leute zu locken. Früher waren hier bei uns fast ausschließlich katholische Krankenhäuser mit Nonnen. Heute sind die fast weg. Es gibt auch nicht genügend Nonnen. Schwestern heißen die Frauen immer noch, sind aber meist freundlicher und haben eine Ausbildung.

  • #15
    paule t.

    Richtig, wenn sich jemand in einer medizinischen Einrichtung mit einer Krankheit infiziert, hätte ich erst mal keinen Anfangsverdacht, dass das mit dem weltanschaulichen Hintergrund der Einrichtung zu tun hat – sondern dass es einfach damit zusammenhängt, dass in eine medizinische Einrichtung nun mal kranke Leute kommen, die u.U. ansteckende Krankheiten haben. Ist m.E. die weitaus einfachere und naheliegendere Erklärung, vor allem, wenn es wenig oder keine anderen Einrichtungen gibt. Und ja, um einen anderen Anfangsverdacht zu haben, muss man m.E. Ressentiments gegen diesen weltanschaulichen Hintergrund haben.

    Zur Erhärtung ihres Anfangsverdachts haben sie beim Forschen ja übrigens auch nur herausgefunden, dass irgendwo eine Missionsstation im Spiel war – nicht, dass die Tatsache, dass es eine Missionsstation war, irgendeine Rolle gespielt hätte.

    Ach, und meinen Sie ernsthaft, die fachlichen Anforderungen an Krankenschwestern hätten etwas damit zu tun, ob es sich um Nonnen (und als Evangele ergänze ich: Diakonissen) handelt oder nicht? Meine Güte.

  • #16
    Klaus Lohmann

    @#14 Helmut Junge: In meinen jungen Jahren, so in den late seventies, hab ich längere Zeit als Aushilfe in einem kath. Krankenhaus mit einem richtigen Nonnenorden als Betreiberin gearbeitet und diese Nonnen waren die freundlichsten und professionellsten Krankenschwestern, die ich seitdem kennengelernt habe.

  • #17
    Helmut Junge

    @paule, @Klaus, ist ja schon gut. Es gibt halt solche und solche. Da hatte ich wohl damals die Falsche erwischt.

  • #18
    Arnold Voss

    Wenn die katholische Kirche in Gebieten/Ländern mit vielen Aids-Erkrankten die Benutzung von Kondomen verbietet, hat das allerdings schon etwas mit Religion zu tun. Aber wir wollen ja nicht schon wieder d i e s e s Thema aufgreifen, wo doch die katholischen Nonnen die besten Krankenschwestern der Welt sind, oder? 🙂

  • #19
    Klaus Lohmann

    @Arnold Voss: Noch viiiieeel besser als die katholischen Nonnen-Krankenschwestern sollen ja – allein schon aus bio-restauratorischen Gründen – die 72 Jungfrauen sein, die jeder Islamextremisten-Attentäter nach seiner Explosion bekommt. Die müssen *richtig* was drauf haben…;-)

  • #20
    paule t.

    @#18 Arnold Voss
    „Wenn die katholische Kirche in Gebieten/Ländern mit vielen Aids-Erkrankten die Benutzung von Kondomen verbietet, hat das allerdings schon etwas mit Religion zu tun.“
    Natürlich. Aber bei diesem gänzlich anderen Thema kann man den Zusammenhang auch leicht plausibel begründen.

    „Aber wir wollen ja nicht schon wieder d i e s e s Thema aufgreifen, […]“
    Nun, ich halte es in der Tat für überflüssig, auf dieses andere Thema auszuweichen. Sie offenbar nicht, denn Sie haben es ja gerade aufgegriffen, nicht?

    „[…], wo doch die katholischen Nonnen die besten Krankenschwestern der Welt sind, oder?“
    Das würde ich nicht behaupten, und ich glaube auch nicht, dass Klaus Lohmann seine persönlichen Erfahrungen so verallgemeinern würde, sondern dass sie nur als Gegenbeispiel gemeint waren. Also: Strohmann.

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