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“Erhebt eure Stimme!”- Flüchtlingskundgebung in der Dortmunder Nordstadt

Foto 2Mehr als 150 Menschen haben am Samstag an einer antirassistischen Kundgebung in der Dortmunder Nordstadt teilgenommen. Zur Kundgebung aufgerufen hatte die Gruppe Refugees Welcome Dortmund zusammen mit dem Hamburger Bündnis Recht auf Stadt – never mind the papers – geboten wurden bewegende Reden, Essen und Livemusik.

Bereits seit letztem Jahr setzt sich die Gruppe Refugees Welcome Dortmund für die Belange von Flüchtlingen in der Stadt ein und bietet ihnen beispielsweise im Nordpol einen Raum zur Selbstorganisierung. Um sich auszutauschen und voneinander zu lernen sind die Hamburger des Bündnisses Recht auf Stadt – never mind the papers zu Besuch in Dortmund, zu dem auch einige der durch große Proteste bekannt gewordenen Lampedusa-Flüchtlinge gehören.

Die Hamburger Flüchtlinge prangerten in Redebeiträgen die Situation von Flüchtlingen in Deutschland und die europäische Flüchtlingspolitik vor allem auf dem Mittelmeer an. Den Dortmunder Flüchtlingen gaben sie immer wieder vor allem eine Botschaft mit auf den Weg: “Erhebt eure Stimme, kämpft für eure Rechte und organisiert euch selbst!” Auch Dortmunder Flüchtlinge berichteten von ihren Erfahrungen beispielsweise in den Brügmannhallen, die als Unterkunft für mehrere hundert Flüchtlinge genutzt wurden.Foto 4

Mit Livemusik, Essen und einer kleinen Ausstellung zog die Kundgebung auch interessiertes Publikum aus der Nachbarschaft an. Das Wochenende wollen die Flüchtlinge und ihre Unterstützer aber vor allem auch für Workshops und einen gemeinsamen Austausch nutzen. Die Hamburger Aktivisten haben sicher einiges zu erzählen: Sie machen bereits deutlich länger in der Öffentlichkeit auf die Situation von Flüchtlingen aufmerksam und organisieren gemeinsam praktische Hilfe. Erst im Januar waren in Hamburg etwa 8000 Menschen unter dem Motto “ein Recht auf Stadt für alle” auf die Straße gegangen.

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