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Erste Corona Demonstration in Gelsenkirchen

Unter strengen Auflagen der Polizei fand heute um 15 Uhr die erste Demonstration in den Zeiten der Corona-Pandemie statt. Mit dem Motto „Unser Grundgesetz ist kein Toilettenpapier“ machte sich ein Autokorso von Gelsenkirchen nach Buer auf den Weg. Damit soll gegen die Einschränkungen der Grundrechte protestiert werden. Angemeldet wurde die Auto-Demonstration von einem Gelsenkirchener Bürger und dahinter soll keine politische Organisation stehen. Alle Fahrzeuge waren mit den Farben der deutschen Nationalfahne dekoriert und es wurde die Nationalhymne gespielt. Auf der Facebookseite des Initiators der Aktion wird der Corona-Virus als Grippe bezeichnet und es findet sich ein Video von Xavier Naidoo, der zuletzt wegen seiner Nähe zu den rechten Reichsbürgern und zu antisemitischen Gedankengut in die Schlagzeilen geriet. Am Rande des Korsos waren nur sehr vereinzelt Menschen zu sehen.

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2 Kommentare zu “Erste Corona Demonstration in Gelsenkirchen

  • #1
    Werner Schlegel

    Frage: Ist, wer klassische Musik auch von Wagner hört, deshalb automatisch ein Hitler-Anhänger?
    Nein? Warum versucht Ihr dann den Demo-Initiator mit dem Verweis auf XN in die rechte Ecke zu drängen? Passte Euch die ganze Demo nicht?
    Oder etwa aus "journalistischer Aufklärungspflicht"?
    Dann hättet Ihr auch erwähnen müssen, dass auch ausgewiesene "Linke" (wie etwa ich) daran teilnahmen.
    Die Behauptung, dass am "Rande des Korsos" nur "sehr vereinzelt Menschen zu sehen" waren ist schlicht journalistische Manipulation! Welche Vergleichszahl liegt dem zugrunde? Tausende, 10.000de?
    Korrekt wäre gewesen: Entlag der gesamten etwa 1-stündigen Strecke nahmen rund (aus dem Auto gezählt!) 600 Menschen den Korso wahr, von denen überwiegend Zustimmung per "Daumen-hoch-Zeichen" und genau fünf Ablehnung signalisiert wurden.

    Mit "kollegialem" Gruß

    Werner Schlegel
    Autor / Journalist

  • #2
    Brüning

    In einer Demokratie muss man andere Meinungen tolerieren und zu Wort kommen lassen.2 Gegner, 2 Befürworter,jeder hört dem anderen zu ,wiederholt das Gesagte mit eigenen Worten und stellt dann erst seine Meinung da.Das ist Gesprächskultur.
    In den Medien ist, ins Wort fallen,deffamieren nieder machen zur Kultur geworden.Wenn keine dieser Gemeinheiten klappt,zack ,Nazi, fertig.Furchtbar.Mundtot machen ,mehr nicht.

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