ESC: Wolfgang Wendland und die Kassierer treten gegen Xavier Naidoo an

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Darf gerne verbreitet werden: das Banner zu #KassiererStattXavier

Die Kassierer und ihr Sänger Wolfgang Wendland haben dem Drängen der Fans nachgegeben und treten gegen Xavier Naidoo beim Eurovision Song Contest (ESC) an. Jetzt gibt es auch eine Petition, die die Kassieren unterstützt.

Xavier Naidoo soll für die ARD als Vertreter des Deutschen Reiches beim Eurovision Song Contest (ESC) antreten. Die ARD hofft so bei dem Sangeswettbewerb besser abzuschneiden, als in diesem Jahr:  2015 reichte es nur für den letzten Platz. Die Ansprüche des Senders, sie sind bescheiden. Umso heftiger fällt die Kritik aus: Das ARD Magazin Panorama hält Naidoo für „Das falsche Signal“ und ESC-Fans wollen Auftritt von Xavier Naidoo verhindern.
Doch aus dem Faust kennen wir alle den schönen Satz: „Schrecken ist genug verbreitet, Hilfe sei nun eingeleitet“ und die kommt in Form der beliebten Punk Band und ihrem Sänger Wolfgang Wendland aus Wattenscheid – unter dem Hashtag #KassiererStattXavier: Wendland und die Kassierer wollen nach Stockholm, wie sie in einer Erklärung mitgeteilt haben.

Erklärung

European Song Contest: Kassierer wollen nach Stockholm

In der Branche gibt es ein eindeutiges Signal: „Wendland übernehmen Sie“ und deshalb werden die Kassierer alles dafür tun, um Deutschland beim European Song Contest 2016 in Stockholm zu vertreten. Nach den Pleiten der vergangenen Jahre sind wir uns sicher, auch auf eine Internationalen Bühne punkten zu können. Wir haben eine ausgefeilte Bühnenshow und beherrschen perfekt die unterschiedlichsten Musikstile. Wir streben natürlich den ersten Platz an, versprechen jedoch, unter die ersten zehn zu kommen. Wir sind uns sicher, den Schlagersänger Xavier Naidoo schlagen zu können, der für das Deutsche Reich antreten wird und sich mit Österreich ein spannendes Rennen um den letzten Platz liefern wird. Wir treten gegen Xavier Naidoo an.

Natürlich sind wir auch bereit, die Zuschauer über unseren Beitrag für Stockholm abstimmen zu lassen. Zur Zeit entwickeln wir mehrere Stücke mit ausgesprochenen Smashhit-Qualitäten, darunter ein flottes Diskostück, zu dem wir als mongolische Reiter verkleidet auftreten werden.

Wir haben der ARD nun ein Angebot gemacht, das sie nicht ablehnen kann und bereiten uns nun darauf vor, unsere Dankesrede nach dem ESC-Gewinn auf Schwedisch halten zu können.

Wolfgang Wendland, Die Kassierer

Petition: 

Wolfgang Wendland und die Kassierer müssen zum ESC nach Stockholm

Nun, da es eine aussichtsreiche Alternative zu Naidoo gibt, stellt sich für die ARD-Oberen nur noch eine Frage: Wie kommen sie aus der Heulbojen-Nummer raus, ohne das Gesicht zu verlieren?

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40 Kommentare

  1. #1 | Dirk sagt am 20. November 2015 um 08:22 Uhr

    In dem Sinne, Prost Wölfi!
    Nachdem es mit der Austeritätspolitik nicht geschafft wurde, erobern wir halt mit der Musik Europa.

  2. #2 | Nick sagt am 20. November 2015 um 09:05 Uhr

    Wölfi für Deutschland!
    Wäre die absolut richtige Entscheidung!

  3. #3 | Petition: Wolfgang Wendland und die Kassierer müssen zum ESC nach Stockholm | Ruhrbarone sagt am 20. November 2015 um 09:22 Uhr

    […] ESC: Wolfgang Wendland und die Kassierer treten gegen Xavier Naidoo an […]

  4. #4 | Matthias Stern sagt am 20. November 2015 um 09:28 Uhr

    Wolfgang for Europe. Das Ding gewinnen wir auf jedenfall.

  5. #5 | Mirko sagt am 20. November 2015 um 10:01 Uhr

    Meine Stimme haste Wölfi
    Du hast auf jedenfall mehr Stimme, mehr Intelligents und Schneit, als dieser Christliche Reichsbürger. Topp und Daumen gedrückt.

  6. #6 | Serge sagt am 20. November 2015 um 10:34 Uhr

    Wenn man sieht, wie Herr Wolfgang Wendland , das wertvollste Heil- und Lebensmittel, das die Menschheit kennt, mit großen Respekt in der Hand hält, dann kommen man nicht umhin, den Sieger von Stockholm 2016 zu erkennen.

  7. #7 | Christian sagt am 20. November 2015 um 10:42 Uhr

    Geile Scheiße!!!! Einmal blankziehen beim Auftritt ist minimum!!!!

  8. #8 | Klabauterpferd sagt am 20. November 2015 um 10:49 Uhr

    Yeah, Die Kassierer 😀

    Traditionelles Liedgut wie "Haschisch aus Amsterdam" oder "Blumenkohl am Pillemann" oder "Ich fick Dich durch die ganze Wohnung" wird zumindest auch nicht schlechter sein als der Ohrenkrebs mit dem Ralph Siegel die letzten Jahrzehnte Deutschland mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit immer auf die letzten Plätze katapultierte, weil man wegen seines einen Glückstreffers mit Nicole an ihm festklammerte.

    Der Musikbattle zwischen Naidoo und Wölfi hat auf jeden Fall das Potential als episches Ereignis in die Geschichte des ESC einzugehen.

  9. #9 | TeslaDriver sagt am 20. November 2015 um 11:09 Uhr

    Wir haben noch niemanden für Deutschland, Naidoo tritt ja für die BRD GmbH an – also: logische Entscheidung!

  10. #10 | Tamara sagt am 20. November 2015 um 11:13 Uhr

    Das heißt EUROVISION, Ihr Schlümpfe!

  11. #11 | Dennis King sagt am 20. November 2015 um 12:13 Uhr

    Ich bin begeistert!

    Und ich möchte Herrn Wendland und seiner Tanzkapelle jegliche Unterstützung zusagen.
    Dies ist eindeutig ein kultureller Meilenstein!

    Hochachtungsvoll,

    Dennis King
    Intendant KingFM – Premium Music Radio

  12. #12 | Cristos Pie sagt am 20. November 2015 um 13:11 Uhr

    Alternativlos.

  13. #13 | xxx sagt am 20. November 2015 um 15:00 Uhr

    Des Deutschen Reiches?
    diese Seite gehört gesperrt!

  14. #14 | Jenny sagt am 20. November 2015 um 15:07 Uhr

    HORROR…. HILFE…!!!
    Was ist denn das für Ohrenkrebs- und Augensch… Mehr möchte ich zu so einem Anblick nicht sagen, außer Schande für Deutschland… Mehr peinlich A…. geht ja wohl gar nicht, sowas will man nicht hören geschweige denn sehen… Damit ist der letzte Platz 100% sicher.
    Xavier hat stil und kann singen!!!!!! Xavier wird uns am Besten vertreten…

  15. #15 | Klaus Lohmann sagt am 20. November 2015 um 15:31 Uhr

    @Jenny: Nicht diskriminieren, sonst siehst Du mit 40 auch so aus wie Wölfi. Und Dein Arschgeweih sieht dann so aus wie Deine Großbuchstaben;-)

    PS: Richtig kapiert, worum es hier geht, hast Du auch nicht, gelle?

  16. #16 | Der lange Schatten sagt am 20. November 2015 um 16:52 Uhr

    Liebe Jenny,
    ich kann verstehen, dass du den unvergleichlichen Augen- und Ohrenschmaus, welcher der Menschheit von den Kassierern vermittelt wird nicht in voller Pracht genießen kannst.
    Sicherlich gab es damals bei dir in der Zone keine Möglichkeit diese gottgleiche Kapelle zu verfolgen.
    Daher rate ich dir am Montag nach der Demo in Dresden einfach mal youtube aufzurufen um diverse künstlerische Ergüsse dieser Heroen zu betrachten. Glaube mir, beim Anblick dieser Davidesken Körper werden nicht nur deine Ohren erregt sein.

  17. #17 | Jenny sagt am 20. November 2015 um 18:07 Uhr

    Von so lächerlichen dt Alkis brauche ich mir nix sagen zu lassen… Ich stehe auf meine Meinungsfreiheit wie Xavier auch, und wir haben Ahnung von Musik, was man von eurem Geschmack nicht sagen kann… Des weiteren bin ich ausm Westen… Und zum privaten Rest und was ich noch auf euren.. schreiben könnte DAS GEHT EUCH NIX AN…!!!
    Dachte hier wird ne Meinung geäußert wegen ESC…

  18. #18 | abraxasrgb sagt am 20. November 2015 um 18:10 Uhr

    Yes! We(ndland) go Stockholm 😉
    Wendland statt Deutschland ist auch kein schlechter Claim *find* 😉

  19. #19 | Alreech sagt am 20. November 2015 um 18:57 Uhr

    Go Wolif Go !

  20. #20 | Naidoo und die ARD verheddern sich in Widersprüchen – und eine Punk-Band fordert sie heraus @ gwup | die skeptiker sagt am 20. November 2015 um 19:17 Uhr

    […] komm, lass mal, liebe ARD – schickt lieber Wolfgang Wendland und die Kassierer nach […]

  21. #21 | JR sagt am 20. November 2015 um 19:20 Uhr

    @ xxx: Sie haben "Deutsches Reich" gesagt! Sie sind ja schlimmer als Hitler!
    @ Jenny: Es geht hier um die Schönheit des gesungenen Wortes an sich, nicht um hübsche Jungs und Melodien, die wie eitel Honigseim ins Ohr träufeln! Wir hier im Ruhrgebiet sind uneitle, direkte Menschen, denen der schöne Schein fremd ist (siehe auch Text zu Herbert Grönemeyers "Bochum"). Sie sind bestimmt aus Düsseldorf, stimmt's?!

  22. #23 | Klaus Lohmann sagt am 21. November 2015 um 00:35 Uhr

    @Jenny #17: "wir haben Ahnung von Musik" – Psst, nicht lügen, das gibt hässliche Pickel.

  23. #24 | Siegmar falk sagt am 21. November 2015 um 05:06 Uhr

    Endlich mal ein Stück echtes Leben!!!Wolfgang go to Stockholm!!!!

  24. #25 | Siegmar falk sagt am 21. November 2015 um 05:07 Uhr

    keep den deutschen contest dirty!!!

  25. #26 | Jens Schmidt sagt am 21. November 2015 um 08:15 Uhr

    Klar, Deutschland muss immer den Hanswurst abgeben! Früher unfreiwillig mit Ralph Siegel. Und aus voller Kehl und frischer Brust mit Guildo Horn, Stefan Raab – und jetzt Wölfi?!

    Einmal war das ja witzig. Aber auf Dauer finde ich die Haltung dahinter sehr fragwürdig: Die anderen Länder nehmen den Wettbewerb ernst und liefern wirklich gute Beiträge. Und wir Deutschen haben es nicht nötig, wir machen uns über den ESC lustig und ziehen damit die andern durch den Kakao, die sich wirklich anstrengen? Nur weil wir selbst musikalisch offenbar nichts zu haben?

    Diese Form der deutschen Überheblichkeit kommt zu Recht im Ausland nicht gut an und wird uns wieder mal einen hinteren Platz bescheren. Dies sollte bedenken, wer Xavier Naidoo ablehnt, weil er Deutschland mit seinen politischen Äußerungen schlecht repräsentiert. Das angeblich mächtigste europäische Land sollte beim ESC mehr zu bieten haben Kasperltheater.

  26. #27 | michi ess sagt am 21. November 2015 um 08:22 Uhr

    Wölf, du machst das, aber zieh die Hose erst runter wenn du gewonnen hast 😉

  27. #28 | JR sagt am 21. November 2015 um 10:03 Uhr

    @ Jens Schmidt: Trinken Sie bitte ein Entspannungsbier (Fiege), Sie sind ja ganz aufgeregt.
    Erst wenn die zweite Strophe (Deutsche Frauen, deutsche Treue / Deutscher Wein und deutscher Sang / Sollen in der Welt behalten / Ihren alten schönen Klang) des Deutschlandliedes unsere offizielle Hymne ist, haben wir im Rahmen der freiheitlich demokratischen Grundordnung den Auftrag, den ESC ernstzunehmen. Bis dahin nicht.

  28. #29 | Klaus Lohmann sagt am 21. November 2015 um 10:04 Uhr

    @Jens Schmidt: Sollten Sie nach Verbündeten Ausschau halten, die diesen Kommerzk.cke-Pseudowettbewerb voll ernst nehmen, von "teutschen Siegen" träumen und das Schmalzgeheule auch noch "Musik" nennen, sind Sie aber sowas von falsch hier;-)

  29. #30 | Maikdd sagt am 21. November 2015 um 10:15 Uhr

    Wolfi ?

  30. #31 | Paul sagt am 21. November 2015 um 12:14 Uhr

    Da der Xaver ja der Meinung ist, die Bundesrepublik Deutschland existiert gar nicht, sollte er doch besser für ein Land antreten, an dessen Existenz er glaubt. Welche Möglichkeit gäbe es? Vielleicht Mannheim – an dessen Existenz glaubt Xaver, aber Mannheim ist kein Land. Oder das deutsche Reich? An dessen Existenz glaubt Xaver auch, nur unter dem Namen wird es auch keinen Teilnehmer geben. Dass das deutsche Reich nun Bundesrepublik Deutschland heißt, ist dem Xaver ja leider nicht vermittelbar. Die einzige Möglichkeit wäre, dass Xaver mit einer Zeitmaschine sagen wir mal ins Jahr 1933 reist, dort die Austragung eines europäischen Sangeswettbewerbs organisiert, und dann noch Göbbels und die Reichskulturkammer davon überzeugt, dass ausgerechnet er der perfekte Repräsentant des dritten Reichs ist. Zur Sicherheit nimmt er in der Zeitmaschine ein paar Unterstützer mit – Lutz Bachmann, Christian Worch, Tatjana Festerling, Ken Jebsen, Jürgen Elsässer, Akif Pirinçci, Manfred Rouhs, Michael Stürzenberger,… Sie können dann ja bei Göbbels als Band vorsingen, und sich neo-mäßig die "freien Radikale" nennen.

  31. #32 | Die Kassierer für den ESC | Das Kraftfuttermischwerk sagt am 21. November 2015 um 21:43 Uhr

    […] antreten. Puh. Bisher gibt es keinen offiziellen Nachfolger, aber die Kassierer haben sich gestern nach Druck und den damit verbundenen Erwartungshaltungen von außen jetzt auch selber ins Spiel gebracht. Ich […]

  32. #33 | Hp sagt am 23. November 2015 um 02:45 Uhr

    Ach du scheiße, der liest den Text ab . Die können garnicht singen ????

  33. #34 | Xavier Naidoo zum ESC 2016: Ein Kommentar » noisiv.de sagt am 23. November 2015 um 10:16 Uhr

    […] Anscheinend gibt es ja genügend Menschen, die das auch noch toll finden, beziehungsweise leicht über die verbalen Entgleisungen hinwegblicken können. Vielleicht war der Auftritt auf der Montagsdemo in Berlin im Oktober 2014 ja tatsächlich gut gemeint. Nachvollziehen können wir die Ernennung von Xavier Naidoo zum deutschen Kandidaten des Eurovision Songcontestes 2016 allerdings trotzdem nicht. Wir stehen für andere Werte, positionierten und stets dementsprechend und hoffen, dass ihr dieselben vertretet: Respekt gegenüber jeglicher Nationalität, jeder Hautfarbe, jeder Religion und der Sexualität eines Jeden. Wir unterstützen daher lieber Die Kassierer. […]

  34. #35 | Klaus Lohmann sagt am 23. November 2015 um 11:17 Uhr

    @HP: Singen? Wozu singen???

  35. #36 | Thomas Weigle sagt am 23. November 2015 um 11:22 Uhr

    Ich bin doch erstaunt, dass diese Knallchargenversammlung namens esc auf den ruhrbaronen für solch stürmische See sorgen kann.. Oder doch nur ein Sturm im Wasserglas?

  36. #37 | YoloSwagbär sagt am 27. November 2015 um 21:21 Uhr

    Bin voll dafür wir wollen doch schließlich die schöne Tradition das Deutschland immer den letzten bzw vorletzten Platz einnimmt ´nicht kaputt machen…weiter so Jungs

  37. #38 | Werweißwasnoch sagt am 6. Dezember 2015 um 10:25 Uhr

    Also… hat schon jemand Rammstein gefragt?

  38. #39 | ESC: Kassierer haben Song für Stockholm eingereicht | Ruhrbarone sagt am 17. Dezember 2015 um 13:52 Uhr

    […] erklärte im November ihre Bereitschaft, beim ESC anzutreten, nachdem immer mehr Stimmen sich gegen Xavier Niadoo als Vertreter ausgesprochen hatten, dem […]

  39. #40 | Machtergreifung NRW: Es läuft! – Die ECHTE Alternative für Deutschland! sagt am 24. Januar 2017 um 09:50 Uhr

    […] viel zu sagen: Geliebter Parteiführer – und fast Kanzler – für die APPD. Sieger beim European Song Contest 2016. Starkoch. Umjubelter Sänger. Lokalpolitiker. Bürgermeister von […]

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