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Evangelischer Kirchentag: Bühne frei für zwei BDS-Anhänger

Ulrich Duchrow Foto: Der wahre Jakob Lizenz: CC BY-SA 3.0

Auf dem evangelischen Kirchentag der ab morgen in Dortmund stattfindet, werden gleich zwei prominente Aktivisten der antisemitischen BDS-Kampagne auftreten, deren Ziel die Vernichtung Israels ist.  Im Rahmen einer Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung, der Stiftung der Linkspartei, treten der evangelische Theologe Ulrich Duchrow und Farid Esack, der „Guru-der Boykottbewegung“ auf. 

Die Rosa-Luxemburg Stiftung wird die Veranstaltungen  mit dem Titel „Imperien des Mammons oder Wege der Gerechtigkeit“ live übertragen.

Nicht im Rahmen des Kirchentages, den sich die Protestanten auch massiv vom Staat finanzieren lassen, findet am Samstag Samstag in der Paul-Gerhard Gemeinde eine Veranstaltung mit dem Titel „Ist Kritik an der israelischen Politik Antisemitismus?“ Gemeindepfarrer Volker Kuhlemann sagte den Ruhr Nachrichten das Thema sein „vermutlich ein zu heißes Eisen“ für den Kirchentag gewesen und betont „Es muss Kritik am Staat Israel möglich sein.“

 

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16 Kommentare zu “Evangelischer Kirchentag: Bühne frei für zwei BDS-Anhänger

  • #1
    Papst

    Hätte die katholische Kirche damals den Luther-Spuk schnell und konsequent beendet, wäre uns allen viel erspart geblieben.

  • #2
    thomad weigle

    Papst Wieso? Für viele Katholen sind die Juden die Jesusmörder, auch heute noch. Und deshalb begann die Verfolgung der Juden lange, sehr lange vor Luther. Auf dem Weg nach Jerusalem taten sich die wackeren Streiter Christi zunächst mal an Besitz und Leben der Juden in Deutschland gütlich. Bei der Eroberung Jerusalems fielen auch die dortigen Juden der katholischen Mordlust zum Opfer.
    Der wirklich mörderische Antisemitismus im 20. Jahrhundert war allerdings politisch und rassistisch begründet, nur am Rande religiös.
    Luthers AS war religiös begründet, weil die Juden, nicht wie von ihm erhofft, in seine schöne neue Kirche strömten. Konvertiten waren jedenfalls bei Luther gerne gesehen.

  • #3
    christoph sticherling

    Enttäuschend, empörend, widerwärtig!
    Ich begrüße die Ablehnung der AFD als Gesprächspartner beim Kirchentag.
    Zwei Apologeten des Terrors dort jedoch die Bühne zu bereiten ist nicht nur inkonsequent sondern auch unredlich und unaufrichtig, sondern nach meinem evangelischem Empfinden leider sehr protestantisch.

  • #4
    Gerd

    Ja, ja evangelische Kirche. Einerseits Mut und Haltung beweisen, indem sie die AfD aussperren, aber andererseits BDS einladen. Was für erbärmliche Heuchler.

  • #5
    nussknacker56

    „Es muss Kritik am Staat Israel möglich sein.“

    In sich als gebildet dünkenden Kreisen gilt der vulgäre Antisemitismus eher als unfein, hier sucht man sich – von Duchrow bis Kuhlemann und Co. – im Kampf um den Weltfrieden lieber ein moderneres Ventil. Die R.-L.-Stiftung ist bei dieser besonderen Herzensangelegenheit wie immer eifrig mit dabei.

  • #6
    Kigalisun

    Milli Görüs ist auch aufs Podium geladen. Fürs interkulturelle Gedöns. Zwischen Vulvas malen und reaktionärem Frauenbild. I break together

  • #7
    Henny Jahn

    soso, dann werde ich wohl mein Orgelspiel für zwei Veranstaltungen anlässlich des Kirchentages absagen, so etwas Widerliches möchte ich in keiner Weise unterstützen

  • #8
    Thomas Wessel

    Wie Stefan oben schrieb: Die BDS-Hymnen dieser Gemeinde sind nicht Teil des Kirchentagsprogramms, sie sind dort vor Wochen schon rausgeflogen. Diese eine Gemeinde betreibt ihre Terror-Liebäugelei auf eigene Faust. Damit bildet sie eine eigentlich passable Entwicklung ab: Der Kirchentag (der ja keine amtskirchliche Veranstaltung ist, sondern das, was man früher Graswurzelbewegung genannt hätte) hat nach den Diskussionen seit 2017 begriffen, dass es für BDS-Sympathisanten keine Podien mehr geben soll. BDS-Fans, die es in der evang. Kirche in höherer Dosierung gibt, aber eben auch in höherem Alter, müssen sich, um zu posen, ins Rebellenkostüm zwingen. Eine gute Figur macht das nicht, es sind keine Young Fathers mehr.

  • #9
    Daniel Loewe

    Klassicher linker Antisemitismus, immer wieder, von der R.L. Stiftung. Es fehlen noch die Boell Banausen.

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  • #13
  • #14
    Matthias Uebbing

    So lange dieser IRRSINNIGE "Links-Kurs" unserer beiden ach so christlichen Kirchen nicht aufhört, ist keine Verbesserung in Sicht.
    Überhaupt ist man auf der linken Seite hochgradig resistent gegen Aufdeckung !

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