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Ich hasse Euch!

Drittligaeishockey im Ruhrgebiet ohne Polizei? Heutzutage undenkbar!

Drittligaeishockey im Ruhrgebiet ohne Polizei? Heutzutage undenkbar!

Ich bin enttäuscht. Enttäuscht von den Leuten, die meinen Sport kaputt machen. Vor einem guten Dutzend Jahren bin ich als Essener nach Iserlohn gefahren und habe nicht einen Polizisten gesehen, obwohl ich die verkackten Sauerländer abgrundtief hasste! Ich hasste sie so sehr, dass ich mit ihnen nach Augsburg fuhr, um mit den Drecksbauern Bier zu trinken und um ihnen beim Verlieren zuzuschauen. Und es war ein wunderbares Gefühl, mit 50 traurigen Trotteln zurück gen Sauerland zu fahren. Und heute?

Heute kann ich nicht mal nach Herne zum Drittligaeishockey fahren, ohne mit fünf Dutzend Bullen konfrontiert zu werden. Ich will nur Eishockey gucken und meinen Verein, diese verkackten Mücken aus diese verdammten Stadt, an denen und an der ich so hänge, siegen sehen. Dieser vermaledeite Club, der mir in den letzten über zwanzig Jahren so viel Freude, aber auch so viele Sorgen beschert hat. Diese verdammte Verein für den mein Herz schlägt, seitdem mein Vater mich irgendwann Anfang der Neunziger mal mit zum Westbahnhof nahm.  Damals noch auf der Stehtribüne auf der Gegengrade. 18 zu 2 gegen Zweibrücken. Ich weiß es noch wie gestern.

Und heute, mehr als zwei Dutzend Jahre später, müsste ich echt überlegen, ob ich meine Kinder mit zum Westbahnhof nehmen würde. Ich will doch nur Eishockey gucken und mein Team siegen sehen und auf den Gegner schimpfen und auf den Schiri. Wisst ihr noch? Dimmers, das Arschloch. Damals hatte man noch Feindbilder. Aber nur während der drei Drittel. Davor, dazwischen und danach waren die anderen zwar verrückte Teufel, weil sie rot-gelb, blau-weiß oder auch grün-weiß-rot trugen, aber sie waren Eishockeyfans. Wie ich. Sie mochten Bier. Wie ich. Sie wollten ihr Team siegen sehen. Wie ich. Sie fanden den Schiri scheiße. Wie ich. Und schuld war immer der Schiri oder der Gegner oder das Eis oder sonst was. Aber wenn am Ende das eigene Team gewann, dann hat es verdient gewonnen, auch wenn das entscheidene Tor aus klarer Abseitsstellung gefallen ist.

Die rot-gelb-blau-weiß-grün-weiß-roten Trottel haben es nicht anders verdient. Hätten sie sich mal für den richtigen Club entschieden. Aber auch wenn wir gewonnen haben oder wenn die rot-gelb-blau-weiß-grün-weiß-roten Trottel gewonnen haben, eines war klar: wir sind Freunde, weil wir alle diesen verdammten Sport mit diesem blöden schwarzen, kleinen Kackteil aus Gummi so dermaßen lieben. Und auch die rot-gelb-blau-weiß-grün-weiß-roten Trottel liebten wir, so sehr wir sie während des Spiels hassten. Aber vor dem Spiel und in den Drittelpausen und nach dem Spiel liebten wir uns. So sehr, dass wir einander unsere Kinder anvertrauten. Wie mein Vater Mitte der 90er und wie mein Opa Anfang der 70er.

Und heute, im Jahr 2017, fahre ich zum Drittligaeishockey und sehe mich mit zig Dutzend Polizisten konfrontiert, mit Arschgeigen, die sich als Fans bezeichnen, aber von dem was Eishockey ausmacht keinen blassen Schimmer haben. Menschen, die andere Menschen schlagen wollen, anspucken und nach dem Spiel aufs übelste Beleidigen, weil sie bemitleidenswerte grün-lila-rot-gelb-blau-weiß-grün-weiß-roten Trottel sind. Aber jeden dieser Trottel liebe mehr als Euch, jeder dieser Trottel ist mein Freund. Ihr macht meinen Sport kaputt, ihr macht, dass ich meine Kinder nicht mit zum Westbahnhof nehmen würde, ihr macht, dass zig Dutzend Polizisten da sind und ihr macht auch, dass mein Verein in der dritten Liga spielt.

Ich hasse Euch. Ich hasse Euch mehr als alle Iserlohner, Duisburger und Herner zusammen. Ich hasse Euch, weil ihr meinen Sport kaputt macht. Ich hasse Euch, weil ihr keine Ahnung habt, was Eishockey bedeutet. Ich hasse Euch, weil ihr Scheiße seid. Ich hasse Euch, ihr Spacken mit Lederhandschuhen in der Arschtasche, Euch Spacken, die die Polizei und Ordner provozieren, Euch Spacken, die ihr nur kommt, weil ihr auf Gewalt aus seid. Verpisst Euch! Geht zum Fußball, in den Boxclub oder sonst wo hin, aber verpisst Euch einfach von meinem Eishockey. Ich will Euch nicht sehen und ertrage Euch nicht mehr. Ihr habt bei uns nichts verloren. Ihr nervt nur! Ich will, dass Leute ihre Kinder mit in die Eishalle nehmen, wie mein Vater damals, ich will die Herner hassen und nach dem Spiel ein Bier oder zwei oder sieben mit ihnen trinken, ich will dass keine Polizei in der Eishalle ist und vor allem will ich, dass ihr weg bleibt. Das ist mein Sport, mein Verein und mein Leben und ich lasse mir das von Euch nicht kaputt machen. Verpisst Euch, ihr Spackos!

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62 Kommentare zu “Ich hasse Euch!

  • #1
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  • #5
  • #6
  • #7
    Anja Kemmerzell

    Sooooo geil geschrieben, …
    Recht hast Du!
    Gruß einer ehemaligen Bad Nauheimerin aus Herne!
    Auf dass Du noch viele Biere mit den grün-lila-rot-gelb-blau-weiß-grün-weiß-roten Trotteln vor während und nach dem Spiel trinken kannst.
    Großes Kino, finde ich toll! ☺

  • #8
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  • #11
    Joerg Dietrich

    Unterschreibe ich zu 100 Prozent! !!
    Auch wenn ich ein schwarzweißroter Trottel aus Hannover bin….
    Den Scheiß hat man überall

  • #12
    Dirk

    Es hat auch früher schon ab und an mal geschnacklt bei Herne vs Essen. Ist ein Derby da kochen Emotionen hoch. Was mich persönlich stört ist das ständige rumgepose von Idioten die sich auch noch als harter Kern bezeichnen. Klar mal der Mittelfinger in Richtung Gegner usw sind ok, ist ja kein Freundschaftsspiel. Wenn ich aber das ganze Spiel nur gestikuliere wie irgendwelche Primaten ist das schon arm.
    Dann die Gesänge. Natürlich gehören Schmägesänge dazu, aber nur "Jeder Herner ist ein Hurensohn." und "Ihr Wichser" etc von sich zu geben und dabei den Support der eigenen Mannschaft einzustellen bzw zu vergessen ist in meinen Augen absolute Scheiße.
    Auch das am Spielende Gegenstände, Tüten mit Konfetti (geschlossen) auf das Eis zu werfen ist kindisch, aber ist nicht so wild. Aber das einer der größten Zappelköppe eine Tasche voller Schnipsel auf das Eis schütten will, sich dann aber nicht traut weil die Ordner das gesehen haben, zeigt dass, das nur zurückgebliebene Halbstarke sind.
    Ein Zeichen von mangelnder Intiligenz ist auch sich beim verlassen der Halle mit der Polizei anzulegen.
    Ich mag Essen nicht, auch nicht als Essen-West, werde ich auch nie.
    Aber diese Vollpfosten die auch die Hannover Scorpions unterstützen, sind m.M. nach auch einer der Gründe für den Zuschauerschwund in Essen.

  • #13
    Janina

    Wunderbar auf den Punkt gebracht. Grüße aus dem Sauerland oder einem verkackten blau weißen Trottel 😉

  • #14
  • #15
    Grobi

    DAAANKE!!!
    Genau das ist unser Hockey und nicht diese Sch… Gewalt!!
    Schwarz-orangene Grüße vom GRIZZLY aus WOB!

  • #16
    Hass

    Danke So und nicht anders. Gruß von einem verkackten rot gelben Trottel aus Düsseldorf

  • #17
    Helga

    Danke für diese deutlichen Worte! Es wird höchste Zeit, dass diese angeblichen Fans ausgeschlossen werden.
    Ein schwarz-roter Trottel aus Duisburg.

  • #18
    kE

    In den Kommentaren ist es angedeutet worden.
    Es geht oft nicht um den Sport. Das volle Stadion wird genutzt, um eine Bühne zu bekommen, die andere verdient/erarbeitet haben.

    Mich nervt auch im Fußball der ständige Gesang, unabhängig von der Spielsituation. We soll so motiviert/gepusht werden?

  • #19
  • #20
    Czeczor

    Danke. Endlich mal aus der Seele gesprochen. Danke Trottel!😆

    Grüße aus Bietigheim

  • #21
  • #22
    J.W.

    Danke für die treffenden Worte!
    Wir sind alle Eishockeyfans und keine ………
    Schwarz-Orange Grüße aus Wolfsburg

  • #23
    Martin Preisendanz

    So war es und so sollte es auch wieder sein. Ohne Gästekäfig und Trennung der Lager.
    Ein Blau-Weiß-Roter Arsch aus dem hintersten Eishockeywinkel Fr. i. Br.

  • #24
    Kiwi

    Essen hasse ich genauso wie du Iserlohn hasst du blöde Mücke. Aber dein Beitrag spricht mir und ich glaube auch allen anderen wirklichen Eishockeyliebhabern aus der Seele. Ganz großer Daumen hoch dafür und ganz dickes DANKE!!

    Grüße (und Wink mit einer Fliegenklatsche) von einem verkackten blau-weißen Trottel aus Iserlohn

  • #25
    Thomas

    Cooler Bericht! Es fehlt den meisten an Respekt! Egal welcher Verein, wir sind eine große Familie, mit dem Ziel geiles Hockey zu sehen. Mit allem was dazu gehört!
    Und da gehört auch Respekt dazu! Egal wie das Spiel war und was auf dem Eis passiert ist, alle Spieler geben sich die Hand. RESPEKT!!!!!!
    Grüße, von einem schwarz gelben Trottel aus Krefeld.

  • #26
  • #27
    Thomas

    Endlich hat jemand die passenden Worte gefunden…Danke für diese Worte.
    Viele Grüße von einem rot-grün-weißem Trottel aus Augsburg

  • #28
    Ernst Odenhausen

    Gut geschrieben.
    Eishockey ist sich 60 Minuten gegenseitig zu besingen und anschließend gemeinsam einen zu Trinken.

    Von einen schwarz – weiß – rotem Idioten aus Köln

  • #29
    Ralf Bergdolt

    Genauso war es 30 Jahre. Ich mag echte Eishockeyfans von anderen Vereinen 1000 mal lieber als diese Idioten. Ein blau-weiß-roter Trottel aus Freiburg i.Br.

  • #30
    Mario

    Komisch…Man will keine Polizei im Stadion aber wenn es dann mal knallt heißt es wieso ist keine Polizei vor Ort? Das bei nem Derby sowas passiert ist doch normal da ist andere Stimmung wenn sie alle aus Ludwigsburg Nord kommen. Aber keine Polizei im Stadion ist grob fahrlässig. Und diese Personen die du ansprichst sorgen auch für Stimmung wenn die nicht da wären würden 90% rummeckern die Stimmung ist so scheiße blablabla.

  • #31
    Ralf Korte

    Du redest von Hass, Spackos, Bullen…. das ist nicht viel besser für meinen Geschmack.

  • #32
    kA

    Sehr gut getroffen. Welch wahre Worte.

    Vor vielen Jahren bin ich auch noch mit Trikot durch alle möglichen Eisstadien gezogen. Auch wenn mein Verein dort nicht gespielt hat. Und man hat genügend getroffen die sich gefreut haben, und mit denen man ein Getränk zu sich nehmen konnte. Man hat sich gefreut, wenn jemand aus einer anderen Stadt, einem anderen Verein, oder gar andere Liga vorbei schaut, mit denen man sonst nicht zusammenspielt. Und heute, muß man sich vorab informieren, ob man sich mit "seinem" Trikot dort überhaupt sich rein trauen darf. Ganz schlimm.

    Und das Argument, sie machen aber wenigstens Stimmung. Drauf gesch***.

    Ein blau-weiß-roter Trottel aus Hannover 🙂

  • #33
    Florian

    Lies dir deinen eigenen Text bitte nochmal genau durch. Du hast Kinder??? wie oft steht Bullen,Schweine und Hass da drin?

  • #34
    Der eine

    So ein unglaublicher bullshit! Was ich mich noch an die ganzen Bolzereien, auch IM Stadion inneren, erinnern kann! Selten so viel Mist gelesen! Früher hat man wegen einer Faust halt kein Drama draus gemacht.

  • #35
    Matthias

    Ich wage zu bezweifeln, dass es ohne diese Chaoten keine Stimmung gäbe. Gab es davor schon (dazu auch noch der Spielsituation angepasst) und wird es auch danach geben.

    Wenn ich mir das Durchschnittsalter der Chaoten so ansehe bleibt nur festzustellen, dass sie das einfach nicht wissen können.

    Wir sind alle Eishockeyfans!

  • #36
  • #37
    Ane

    Ich bin vom Pferdeturm nach Dortmund gekommen und ich musste feststellen, das hier alles ganz anders ist, wie ich es kenne, kannte. ich vermisse im Pott mein Eishockey, die wenigen Spiele die ich hier schauen kann sind fast an einer Hand abzuzählen, okay, ganz so tragisch ist es Gott sei es Gedank noch nicht. Aber man muss doch in ein Eisstadion gehen können ohne das die Schublade aufgeht und man sich fragen muss, bin ich hier wirklich beim Eishockey.

    Ich hasse "niemanden" ich kann halt die Bauern die Scropions wurden in NDS nicht leiden. Ich habe es gliebt auf dem Schiri zu meckern und gesanglich sein Auto immer wieder abzufackeln.

    Meine Stimme erhebt sich für das Eishockey wo nur auf dem Feld die Fäuste fliegen!

  • #38
    Alex

    Danke.
    Du sprichst mir aus der Seele.

    Alex.ein blau weiß roter Trottel aus Freiburg.

    @ der eine: Früher hat man auch seinen Namen unter einen Kommentar geschrieben 😏

  • #39
    Thompson

    Puh das ich mal einem Essener Recht geben würde…
    Danke für deinen Text. Schwarzpullis, verschwindet zum Ballsport!
    Wir haben im Eishockey Spieler die sich prügeln, da brauchen wir das nicht noch auf den Rängen.

    Grüße vom Pferdeturm von einem Blau-Weiß-Roten Trottel 🙂

  • #40
    Elke Weiß

    Dem gibt es nichts! Aber auch gar nichts hinzuzufügen!
    Das ist Unser Sport!!
    In den Farben getrennt in der Sache vereint!!
    Egal welche Liga!
    Grüße aus dem wilden Süden
    Elke W.

  • #41
    mal locker bleiben

    Ich finde es übertrieben (und) schlecht geschrieben!
    Ich gehe seit gut 10 Jahren nicht mehr zum Eishockey und wenn ich mir diesen sehr emotionalen Text durchlese, erinnere ich mich an meine damalige Zeit beim Eishockey. Weiß Gott wie viele Spiele es damals waren, aber auch ich habe viele Stadien von der DEL bis runter zur Regionalliga gesehen, übrigens auch viele viele Spiele am Westbahnhof als Sympatisant der damaligen Moskitos. Schon zu "meiner Zeit" stieg die Polizeipräsenz an. Warum? Die in Ende der Neunziger /Anfang Zweitausend aufkommende Jugendbewegung "Ultra" kam auch in die Eisstadien und brachte frischen Wind in die Blöcke/Kurven. In essen die Fanatics, in Iserlohn die Icebusters, bei der DEG der SupportersClub. Diese Gruppen sind dich vielleicht in fremden Augen übermotivierte Aktionen ein Dorn im Auge der Gesellschaft. Manch wenige Vereine wissen dennoch, was sie von ihnen haben. Sie sind nun mal auch Fans, vielleicht etwas fanatischer als die alten Kutten oder der Trikot und 25 Schalsträger. Aber so geht nun mal die Zeit bzw. es in die Zukunft. Auch ein "alter" Eishockeyfan muss Veränderungen hinnehmen. Das ist schwierig, wie mit allem verstehe ich. Die Polizei sieht größere junge Gruppen, die sich duellieren immer als Gefahr an und ja, natürlich gibt es Scharmüzel unter diesen Grüpchen. Damit wird aber keinem Außenstehenden geschadet, außer man ist mal wieder als scheinheiliger Schaulustiger "ausversehen" zufällig hineingeraten, wenn die Polizei eine solche Gruppe mal wieder, oft völlig zu unrecht, festgesetzt hat. 90% aller Einsätze sind überflüssig und die Ausrede, nur weil so viele Einsatzkräfte vor Ort waren, konnte schlimmeres verhindert werden, zählt schon lange nicht mehr.
    Im übrigen das angesprochene Phänomen der Lederhandschuhe-am-Gesäß-Träger gab es schon in den 90ern. Speziell am Westbahnhof waren es jüngere Jungs, die dem RWE angehörten und gerade bei Derbies gegen Duisburg und Iserlohn auf Gleichdenkende zu treffen.
    Ich will diese Leute nicht in Schutz nehmen, aber die aktuellen Änderungen ein paar vielleicht etwas beschränkteren Jungs in die Schuhe zu schieben, ist zu einfach. Da spielen einfach viel mehr Punkte eine Rolle – wenn nicht sogar unsere eigene Sichtweisen und Rollen in unserer ach so tollen Gesellschaft.
    Früher ging man ein paar Idioten auch einfach aus dem Weg und dachte sich, "lass sie sich doch gegenseitig den Kopf einhauen". Heute machen das doch immer noch alle, zereißen sich danach aber schön das Maul im Internet und freuen sich einen Ast ab über eine Menge Bestätigung Gleichdenkender.
    Mehrwert: gleich null

  • #42
    Dirk D

    Und wenn sie auf der arbeit sind dan wird überall erzählt was für tolle Eishokey Fans sie doch sind und das beim Fußball alles Spinner sind die sich nur prügeln wollen .echt schade

    Vor der Halle vor dem Spiel und auch danach sollten doch alle wie wirkliche Eishokey Fans auseinander gehen und mal wieder zusammen singen wir sind alles Eishokey Fans

  • #43
    ICKE

    Hätte ick nich besser beschreiben können, Chapeau!
    Grüße vom dynamischen Eisbär

  • #44
    Robert 68

    Mit dieser persönlichen Wortwahl passender knallharter Klartext! Unterschrieben!
    👍👍👍👍
    Wie ich diese präpubertären Asozialen hasse, die diesen schönen Sport durch ihr Verhalten in den Dreck ziehen!
    👎👎👎👎
    Grüße aus Bremerhaven

  • #45
    Ich

    Klar Polizei müßte nicht sein.Aber wenn ich sehe wie die Essener mach dem Spiel abziehen und provozieren muß man froh sein das Polizei anwesend gewesen ist.Man ist frustriert das verstehe ich.Keiner verliert gerne ein Derby.Aber gleich schläge androhen?Vor allen dingen so möchtegerns lol.Den lauten machen wo die Polizei dazwischen steht.Wäre keine Polizei anwesend gewesen hätte es bestimmt geknallt.
    Und mehr als jeder Herner ist ein Hu….und ihr Wichser habt ihr wohl auch nicht drauf…
    Da muß man sich nicht Wundern wenn bei Heimspielen die Zuschauer lieber Zuhause bleiben.

  • #46
  • #47
    michael haberland

    Ich stimme zu 100% zu. Leider gab es erst vor ein paar Wochen heftigen Ärger mit solchen Blödmännern unter den Fans des EV Regensburg, und zum Glück hat sich der Verein jetzt zu einer zero-tolerance-Vorgehnsweise entschlossen. Fazit: Idioten draussen, man fühlt sich sicherer im Stadion und die zunächst weggebrochene Stimmung hat sich innerhalb kurzer Zeit auch wieder erholt. Allein die Tatsache, dass man Stimmung macht (dabei keinerlei Rücksicht auf "Freund und Feind" nimmt), ist kein Freifahrtschein für Pöbeleien, Gewalt, Einschüchterung und Straftaten.
    Weg mit den Blödmännern! Für Stadionverbote!
    Ein rot-weißer Idiot aus Regensburg

  • #48
    Dominik

    1996 habe ich meine erstes Spiel der Mücken im zarten Alter von 10 Jahren gesehen.
    Bis 2007 war ich regelmäßig da und hab eine kleine Pause eingelegt bis ich 2011 wieder am WB war.
    Mein erstes Heimspiel und man hat schon die Veränderungen im Publikum gesehen. Viel Gepöbel, keine spielbezogene Stimmungsmache und Beleidigungen von andern Eishockeyfans. Den scheinbar Falschen darauf angesprochen habe ich damals direkt auf dem Parkplatz eine Faust des eigenen "Fans" im Gesicht gehabt mit den Worten: " Halt die Fresse, das ist unser Block. Du kommst ja noch nicht mal mit auswärts".
    Ich habe mir das damals lange durch den Kopf gehen lassen und mich dazu entschlossen, weiter zum Eishockey zu gehen, aber meinen Mund habe ich seitdem nicht wirklich mehr aufgemacht.
    So etwas dürfte auch mit der Grund sein, warum sich so eine Stimmung wie damals (ansatzweise zumindest) nicht wirklich entwickeln kann.

    Dass es nicht besser geworden ist, durfte ich dann leider beim Spiel der Mücken gegen die Indians am 28.12.16 mal wieder intensiver erleben. Wahrscheinlich war es zusätzlich der Winterpause im Fussball geschuldet, aber diese unglaubliche Aggression, mit der die Indians geschlagen und getreten worden sind, war einfach schockierend und gleichzeitig hat es mich unendlich wütend gemacht. Diese Scheisse gehört nirgendwo hin und dass es beim geliebten Eishockey auftritt, kotzt auch mich einfach nur noch an. Ich weiss nicht wie man diesem Phänomen in den Griff bekommt oder was man gemeinsam tun kann, damit die Leute nicht mehr in die Halle kommen und keine Plattform mehr haben. Aber bis dahin bin ich meist froh, wenn doch die Polizei mit von der Partie ist, so traurig es ist.

    Ich will nicht resignieren, ich will das Eishockey wieder richtig Bock macht und ich will auch iwann die Familie wieder mitnehmen! Danke Simon für den Beitrag.

    Grüße aus Essen an alle Eishockeyfans!

  • #49
    Rieger

    Diesen populistischen Text hat ein verbitterter alter Mann geschrieben, der die Vergangenheit verklärt, die Gegenwart nur eindimensional betrachtet und dabei einen Niveaulimbo aufführt, den man in der Kategorie "missglücktes rhetorisches Stilmittel" einsortiert.

    Der Verfasser will nicht akzeptieren, dass sich die Zeiten geändert haben und das nicht nur im Eishockey. Da kann sich der Autor verbal noch so auskotzen, die alten Zeiten werden nie wieder kommen. NIE WIEDER!

  • #50
    Dennis

    Diese Deppen, von denen du redest, haben in keinem Sport was zu suchen. Auch nicht beim Fußball.
    Aber leider kommt dieses Fußball – Phänomen immer mehr auch in die Eishallen. Wahrscheinlich haben diese geistigen Überflieger Stadionverbote und suchen sich nun andere Orte für ihr Handeln.
    Kein Eishockeyverein (mit Fanbase) kann sich hier allerdings herausnehmen.
    Sowohl Vereine als auch Fans müssen alles dafür tun, diesen Personen keine Bühne zu bieten!
    In den Farben getrennt, in der Sache vereint!!!
    Gruß aus Neuwied

  • #51
    Ron

    Sorry, die Ultras, die umgedichtete Kinderlieder in Dauerschleife singen und das dann Stimmung nennen, brauche ich nicht in der Halle. Gewalt auf den Rängen und vor oder in der Halle gehört ebenfalls nicht zum Eishockey. Und ja, ich weiß, die Polizei ist schuld wenn sich Pupertierende versuchen gegenseitig den Schädel einzuschlagen und dabei "zufällig" Unbeteiligte verletzen.

    Der Text ist etwas gewöhnungsbedürftig geschrieben, aber ich kann mich mit großen Teilen identifizieren.

  • #52
  • #53
    huibuh

    10.04.2005 – Was haben wir Euch gehasst, ihr selbst wart zwar nicht schuld, dass Schiri Rademaker uns mit seinen Auslegungen eine Liga tiefer schickte, in dem er uns vor dem entscheidenden Duell um den Abstieg gegen Kaufbeuren imSpiel bei Euch mehrere Spieler mit Diszis vom Eis schickte. Von daher keine guten Erinnerungen. Im selben Sommer dann Fantreffen in Braunlage, Gnade Gott es läuft uns ein Essener über den Weg… Das es ausgerechnet auf dem Rasen zum Duell kommen muss, nun ja… aber wir haben uns gerächt, 1:0 und ihr wart draussen…

    Naja, Zeiten ändern sich – die Fantreffen gibts auch nicht mehr. Aber dennoch kann ich sagen, dass es zum Glück noch nicht so schlimm ist, zumindest bei uns. Polizei gabs auch früher schon bei Derbies, vielleicht nicht so viel wie heute. Und getrennte Blöcke gibts zum Glück auch nur sehr selten.

    Schön geschrieben!

  • #54
  • #55
  • #56
    Arnold Voss

    Falls ihr noch einen Hashtag für diesen Thread braucht, hier isser: Hassmachtrichtigspass.

  • #57
    Sandro

    Super geschrieben.
    Mit gewissen Fans geht’s aber heute noch, während dem Spiel sich hassen und nachher zusammen suafen. Aber ist leider sehr selten geworden 🙁

    So ein grün, weiss, gelber Trottel

  • #58
    Michael Clemens

    Hihihi, wäre nicht ganz meine Wortwahl…..aber als ehemaliger "Kufen-Trottel" der sich über jeden gewaltfreien Fan bei diesem geìlen Sport. Als Spieler von Hannover, Wedemark, Salzgitter, und Herford habe ich auf dem Eis viele Spiele erlebt….und meistens ging es nur 60 Min auf dem Eis heiss her… Fans wie Spieler waren damals eine Eishockey- Familie….ich hoffe, da wo es ist bleibt es so….und wo es nicht so ist, wird es wieder so !!!! In diesem Sinne: "Liebe Grüße an alle Freunde des geilsten Sports der Welt"

  • #59
  • #60
    Jackxon

    Die ganze fanszene heute ist fürn Arsch!
    Diese ganzen ultra spackos, die denken sie hätten das Fan sein erfunden, die nicht raffen wollen, dass sie zu der zeit, wo die stimmung noch jede halle zum brodeln gebracht hat, noch joghurt in papas sack waren…
    Egal wieviel "hass" damals in den derbys zwischen den mücken und meinen "blau weißen trotteln" war… Ich würde auf alles scheißen um solches eishockey und diese stimmung von damals wieder zu erleben …

    Danke für diesen text und viele grüße vom seilersee!

    In peru, in peru, in den Anden… 😉

  • #61
    Sly

    ESSEN! HERNE! BAD NAH HEIM!
    Oeeh oooh SCHEIß LEGROS!!!
    IHR! HABT! MA! LARIA, ihr habt malaria, ihr habt ihr habt…
    😀 😉
    In dem Sinne: PROST!

  • #62
    Sebbi P.

    Sehr gut geschrieben und den Nagel auf den Kopf getroffen. MFG ein Iserlohner Bauern Trottel. 😉

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