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„Ich würde mein Kind nie an einer Waldorfschule anmelden.?

Heidrun G. war ein Jahr lang Lehrerin an einer Waldorfschule im Ruhrgebiet. Heute unterrichtet sie an einer staatliche Schule und  blickt kritisch auf ihre Zeit als Waldorfschullehrerin zurück.

Es war die Größe, die G. an ihrer Waldorfschule als erstes auffiel: Die Größe der Klassen. „Ich hatte Klassen mit fast 40 Kindern, da ist ein vernünftiger Unterricht kaum möglich. Man kann in so einer großen Gruppe nicht auf die Probleme einzelner Kinder eingehen.“ Vor allem im Sprachunterricht sei die Klassengröße ein Problem. Internationale Studien, erklärt mir G., hätten erwiesen, dass 22 Kinder pro Gruppe die absolute Obergrenze seien.

Solche Studien allerdings hätten ihre Waldorfkollegen kaum wahrgenommen: „Die Waldorfpädagogik legt keinen wert darauf, an den wissenschaftlichen Diskursen der Pädagogik teilzunehmen. Man hat ja Steiners Lehre.“  Waldorfschulen…

Heidrun G. war ein Jahr lang Lehrerin an einer Waldorfschule im Ruhrgebiet. Heute unterrichtet sie an einer staatliche Schule und  blickt kritisch auf ihre Zeit als Waldorfschullehrerin zurück.

Es war die Größe, die G. an ihrer Waldorfschule als erstes auffiel: Die Größe der Klassen. „Ich hatte Klassen mit fast 40 Kindern, da ist ein vernünftiger Unterricht kaum möglich. Man kann in so einer großen Gruppe nicht auf die Probleme einzelner Kinder eingehen.“ Vor allem im Sprachunterricht sei die Klassengröße ein Problem. Internationale Studien, erklärt mir G., hätten erwiesen, dass 22 Kinder pro Gruppe die absolute Obergrenze seien.

Solche Studien allerdings hätten ihre Waldorfkollegen kaum wahrgenommen: „Die Waldorfpädagogik legt keinen wert darauf, an den wissenschaftlichen Diskursen der Pädagogik teilzunehmen. Man hat ja Steiners Lehre.“  Waldorfschulen, das würden viele Eltern unterschätzen, seien vor allem die Schulen der antroprosophischen Bewegung. Klar wurde das G. auf einer Fortbildungsveranstaltung. Das Thema: Der Umgang mit schwierigen Schülern. „Der Dozent hat uns eine einzige Methode des Umgangs beigebracht. Wir sollten nach Feierabend auf der Couch intensiv an den Schüler denken und so eine Beziehung von Seele zu Seele aufbauen. Das würde helfen.“

Viele Eltern würden die Bedeutung den Charakter als Bewegungsschule unterschätzen: „Die Waldorfschule hat den Ruf alternativ zu sein, im Prinzip ist sie aber eine Schulform mit einem sehr festgelegten Menschenbild und einer absolut überholten Methodik: In über 90 Prozent  der Zeit fand bei uns an der schule klassischer Frontalunterricht statt.“ Die Schüler würden angehalten viel zu reproduzieren,

Das Image der Schulen und die Wirklichkeit würden nur selten übereinstimmen. Die Waldorfschulen seien aus Prinzip intransparent: „Es gibt keinen verbindlichen, dafür angeblich einen geheimen Lehrplan, über den immer mal wieder geredet wurde, aber den ich nie gesehen habe. Ein Problem sind aber auch die sehr großen Freiheiten jedes Lehrers, seinen Unterricht nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten. Niemand und muss sich von seinen Kollegen in seine Arbeit reinreden lassen. Haben die Kinder einen guten Lehrer, haben sie Glück, haben sie einen schlechten Lehrer, Pech. Eine inhaltliche Kontrolle  habe ich nicht erlebt.“
G. hat viel Unfug gehört: In den unteren Klassen haben die Kinder Epochenunterricht über Zwerge und Gnome gehabt. Atlantis und Sagen waren Stoff im Fach Geschichte. „Sagen gehören in den Deutsch-, aber nicht in den Geschichtsunterricht“, weiß G., die studierte Historikerin ist.

Aber wie sollen das die Lehrer beurteilen? G. bestätigt einen Bericht des ZDF-Magazins Frontal aus der vergangenen Woche, in der die  Qualifikation von Waldorflehrern bezweifelt wurde: „Bis in die achte Klasse hinein unterrichtete der Klassenlehrer bei uns alle Fächer – niemand kann so etwas qualifiziert leisten. Vor allem Waldorflehrer nicht, von denen viele keine wissenschaftliche Ausbildung haben. Wer seinen Namen tanzen kann muss nicht zwingend Ahnung von Mathematik haben.“

G. fand nicht alles schlecht an der Waldorfschule. Gut, dass bislang zum Teil der Hauptschulabschluss zum Teil erst nach 12 Schuljahren erreicht wurde, fand sie befremdlich. „Aber den Kindern tut es gut, mehr Zeit zum Lernen zu haben. Leider sind viele Kinder an der Waldorfschule unterfordert. Die Zeit wird nicht gut genutzt. Ich habe Kinder erlebt, die nach acht Jahren Fremdsprachenunterricht kaum Russisch oder Englisch sprachen.“
Gut sei die Waldorfschule hingegen wenn es um die Entwicklung der Kreativität gehe. „Es wird viel gemalt, getanzt und geschauspielert an den Waldorfschulen.“ Zwar hätten die Schüler nur wenig Mitspracherechte, wenn es um die Inhalte geht, aber diesen Teil des Angebots der Waldorfschulen fand G. gut.

Aber, erklärt mir G., ob die Qualität in diesem Bereich an jeder Waldorfschule gut sei, könne sie nicht beurteilen: „Jede Waldorfschule ist anders. Eltern wissen nie worauf sie sich einlassen und der Weg zurück auf eine konventionelle Schule ist schwierig. Das liegt an dem niedrigeren Niveau der Waldorfschulen und daran, dass die Waldorflehrer den Kindern Angst vor den normalen Schulen machen.“ Ein Kind das von der Waldorfschule auf ein Gymnasium wechseln will müsse damit rechnen, ein bis zwei Jahre zurückgestuft zu werden. Nach einem Jahr an einer Waldorfschule ist für G. klar: „Ich würde nie mein Kind an einer Waldorfschule anmelden.“

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198 Kommentare zu “„Ich würde mein Kind nie an einer Waldorfschule anmelden.?

  • #151
    Andreas Lichte

    @ RAyn and #150

    in der Waldorfschule "… esoterischer Unfug mit christlichen Anschauungen zu krudem Okkultismus vermischt werden …"

    Rudolf Steiner, der Begründer der Waldorfschule, hat beispielsweise diese "Erkenntnis", Zitat Steiner:

    "Nun glaubt die Wissenschaft, daß das Herz eine Art von Pumpe ist. Das ist eine groteske phantastische Vorstellung. Niemals hat der Okkultismus eine solch phantastische Behauptung aufgestellt wie der heutige Materialismus. Das, was die bewegende Kraft des Blutes ist, sind die Gefühle der Seele. Die Seele treibt das Blut, und das Herz bewegt sich, weil es vom Blute getrieben wird. Also genau das Umgekehrte ist wahr von dem, was die materialistische Wissenschaft sagt."

    Rudolf Steiner, "Die Theosophie des Rosenkreuzers", GA 99, Rudolf Steiner Verlag, Dornach – Dreizehnter Vortrag, 5. Juni 1907, Seite 148

    Da müssen sich Anthroposophen natürlich etwas einfallen lassen, um das Image Rudolf Steiners zu retten, und Eltern davon zu überzeugen, ihre Kinder an der Waldorfschule anzumelden:

    man gründet eine eigene anthroposophische Hochschule – die "Alanus Hochschule" – und deren Lehrbeauftragte bescheinigen Rudolf Steiner dann "wissenschaftlich-philosophisches Denken" … siehe: "Jeder Mensch ein Wissenschaftler!", http://hpd.de/artikel/jeder-mensch-wissenschaftler-13429

  • #152
    Andreas Lichte

    @ alle Leser

    Horror-Erfahrungsberichte aus der Waldorfschule gibt es bei "Ältere Kommentare" (siehe unten, dort klicken)

    Ein Beispiel, aus dem Kommentar #98 von – "Aufgewacht, 26. Dezember 2015 um 11:46" – , Zitat:

    "(…) Ich suche hier nach Foren und Selbsthilfegruppen.

    Nach dem ich mich informiert hatte und sich das sektenartige, demokratie und wissenschaftsfeindliche Verhalten dieser Organisation nur all zu deutlich gezeigt hat muss ich mich zur Wehr setzen. Mein Kind erhält z.B. seine vom Jugenamt bestätigten LRS Förderung nicht und wird statt dessen in nordischer Mythologie unterrichtet. (…)"

    link zu "Ältere Kommentare": http://www.ruhrbarone.de/ich-wurde-mein-kind-nie-an-einer-waldorfschule-anmelden“/1952/comment-page-2#comments

  • #153
    Rudi Rast

    Waldorfschule Seewalde in Mecklenburg, diese Schule kann man in keinem Fall empfehlen. Ich hatte dort ein Kind eingeschult. Die Geschäftsleitung ist eine Katastrophe, es soll über die Eltern so viel wie möglich Geld verdient werden. Die Eltern müssen die Räume der Schule reinigen, wem dazu die Zeit fehlt, bekommt diese Arbeit trotz gezahltem Schulgeld in Rechnung gestellt (10 € pro Std.). Dann sind da noch die Arbeitseinsätze für die Schule. Bei fehlender Zeit, bekommt man nachträglich eine Rechnung. Da kommt dann auf das schon gezahlte Schulgeld noch eine schöne Summe dazu. Um eine bestimmte Klassenstärke zu erreichen, werden auch verhaltensauffällige Kinder in der Schule aufgenommen, die Eltern haben in dieser Hinsicht kein Mitspracherecht, selbst wenn durch diese Kinder der Unterricht massiv gestört wird, und Lerndefizite bei den anderen Kindern auftreten.Es muss wohl um jeden Preis Geld verdient werden. Dieses Verhalten spiegelt auch die hohe Fluktuation der Schüler wieder. Von ca. 35 Schülern in der Schule, haben im letzten Schuljahr fünf Kinder die Schule verlassen, und haben ihre Kinder in eine staatliche Schule umgeschult. Auch wenn die Lehrer sehr bemüht sind, wird diese Mühe durch die schlechte Geschäftsleitung vor Ort wieder zerstört. Der Fisch stinkt halt vom Kopf. Mein Kind ist in der neuen Schule sehr glücklich, und auf die Eltern wird dort so zugegangen wie es sich für Erwachsene gehört!!

  • #154
    Inge Koschmidder

    Hallo Herr Rudi Rast, oder besser Herr Sturm,

    Bis heute sind alle Eltern – die sich mit der Waldorfpädagogik tatsächlich auseinander gesetzt haben! – glücklich mit der Entscheidung ihre Kinder in Seewalde beschulen zu lassen.

  • #155
    Andreas Lichte

    @ Inge Koschmidder #154

    was bedeutet denn für Sie, Zitat Koschmidder, "sich mit der Waldorfpädagogik tatsächlich auseinander gesetzt zu haben"?

    Wer wie Waldorferzieher und Waldorfeltern bestätigt, dass Steiner Recht hat, und seine „Erkenntnisse“ tatsächlich aus „übersinnlicher Anschauung“ schöpft, der hat gelernt, Steiner zu folgen, und ist ein Teil der Waldorfbewegung geworden, die der Bildungswissenschaftler Prof. Hopmann als „Sekte“ bezeichnet.

    Prof. Hopmann im Interview der Ruhrbarone: http://www.ruhrbarone.de/waldorfschule-„man-kann-nicht-nur-ein-»bisschen«-waldorf-sein“/30117

  • #156
    Robert Bennett

    Ja, stimmt alles… ! Aber bitte differenzieren oder haben wir es mit hier mit minderbemittelten Besserwisser zu tun? Wo haben die denn ihre Schulausbildung gemacht? Vorurteile sind keine Kritik!

    Z.B.: Atlantis ist umstritten, dennoch ist es möglich, dass es existiert hat. Platon schreibt darüber und seriöse Forscher suchen danach.

    Dann:
    Physikalisch gesehen kann unser Herz die Menge Blut wohl allein nicht pumpen…. zu klein, hörte ich – ob es stimmt, weiß ich nicht genau!
    Und:
    Was ist denn die "Lebenskraft" bzw. das Leben? Darauf hat bislang kein Wissenschaftler eine überzeugende Antwort! Denn: Das Leben bräuchte es, genau genommen, nicht zu geben.

    Oder, ein anderes Beispiel:
    Wer feiert alles Weihnachten? Ein Fest, an dem die Geburt von Gottes Sohn weltweit gewürdigt wird, von Milliarden von Menschen. Alles Humbug oder sind die alle geistesgestört?

    Was aber wird an der Staatsschule vermittelt?
    Z.B.: Dass der Mensch vom Affen abstammt… was bislang überhaupt nicht bewiesen ist, da es zu viele "Missing Links" gibt.
    Auch, dass unser Universum aus dem Urknall entstanden ist… lediglich eine krude Theorie, die ebenfalls keineswegs bewiesen ist.

    Und:
    Was wird an einer staatlichen Schule alles gelehrt, was man wirklich überhaupt nicht zum Leben benötigt… zum Beispiel: Differentialrechnung, Redoxreaktion, Quintenzirkel, Gedichtinterpretation usw. … die Liste ließe sich unendlich fortsetzen. Themen, mit denen sich Generationen von Schülern befassen müssen für… nichts bzw. lediglich für demütigende Zeugnisnoten.

    Kritik üben kann man immer. Deswegen haben wir ja eine freie Gesellschaft; damit jeder den für sich und seine Kinder besten Weg wählen darf.
    Freie Schulen sind im Grundgesetz verankert, damit eine "Gleichschaltung" nicht mehr stattfinden kann.

    Was ich mich jedoch frage ist, warum die "Großen Kritiker" hier nicht umgehend die Schulaufsichtsbehörde informiert haben, sondern ihre Kommentare hier anbringen, wenn sie meinen, dass unsere Gesellschaft in Gefahr ist bzw. den Kindern Blödsinn vermittelt wird.

    Gruß
    RB

  • #157
    Andreas Lichte

    @ Robert Bennett #156

    Sie schreiben: "Was ich mich jedoch frage ist, warum die "Großen Kritiker" hier nicht umgehend die Schulaufsichtsbehörde informiert haben …"

    Die "Schulaufsicht" wurde informiert. Mehrfach. Unten nur ein Beispiel von vielen – der folgende Brief lag der Redaktion des Deutschlandradio Kultur vor, wurde im Feature „Die bessere Schule oder esoterischer Irrglaube?” auszugsweise zitiert:

    “M.S.

    an:
    Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung
    Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner
    Beuthstr. 6-8
    10117 Berlin

    Bitte um staatliche Prüfung der Lehrerbildung und damit verbundener Lehrinhalte am Waldorf- Lehrerseminar Berlin- Mitte

    Berlin, 28.2.2007

    Sehr geehrter Prof. Dr. Zöllner,

    ich habe von September 2006 bis Ende Februar 2007 an der Weiterbildung zum Waldorflehrer/ Abendkurs am Seminar für Waldorfpädagogik e.V. in Berlin- Mitte, Weinmeisterstraße 16, 10178 Berlin, teilgenommen.

    Was dort als Lehrerbildung bezeichnet wird, ist meiner Erfahrung nach die Vermittlung anthroposophisch- esoterischer Inhalte, ohne Duldung sachlicher Kritik, die seitens der teilnehmenden Seminaristen geäußert wurde. Zur Weiterbildung gehört die Besprechung und Auslegung esoterischer Texte des Begründers der Anthroposophie Rudolf Steiner. Diese Besprechungen und Auslegungen haben den Charakter einer ideologischen Schulung, die das anthroposophische Menschenbild im zukünftigen Lehrer fest verankern soll. Das bedeutet, dass die äußerst fragwürdigen Anschauungen Steiners in den zu lehrenden Unterrichtsstoff der Waldorfschulen einfließen.

    Noch vor Beginn des Seminars wurde mir vom Dozenten und Seminarleiter Michael Handtmann beim Vorstellungsgespräch versichert, dass ich keinesfalls zum „willigen Schüler Rudolf Steiners“ ausgebildet werden solle. Das Gegenteil war der Fall. Ich möchte klarstellen, dass ich nicht im Verlauf einer offenen Auseinandersetzung das Seminar verlassen habe, sondern schlicht um eine Auflösung meines Lehrgangsvertrages gebeten habe.

    Viele meiner Mit- Seminaristen waren ebenso verwundert und abgestoßen von der Indoktrination esoterischer Schulungsinhalte, doch offene Kritik kam nur bei den wenigsten auf. Grund dafür ist die berufliche und ökonomische Lage der meisten Seminaristen, die sich durch die Weiterbildung zum Waldorflehrer eine berufliche Perspektive erhoffen. Die meisten der Seminaristen sind ebenso wie ich über 30 Jahre und älter – viele von ihnen von Arbeitslosigkeit bedroht. Da Kritik von den Dozenten des Seminars mit Schweigen oder beleidigter Ablehnung beantwortet wurde, ist es nicht verwunderlich, dass die Mehrheit schweigt, obwohl viele anders denken – niemand möchte seinen zukünftigen Arbeitsplatz gefährden.

    Zur Methodik des Unterrichts: Ich besuchte die Oberstufenmethodik. Auch hier war die Grundlage jeglicher Betrachtung seitens der Dozenten Rudolf Steiner: alles beginnt und endet mit ihm. Jede Empfehlung, jedes Betrachten des Schülers und des Unterrichts wird durch die Texte Steiners erklärt und interpretiert. Da bleibt kein Raum für Veränderungsvorschläge oder eine wissenschaftliche Auseinandersetzung – ein Vergleich mit pädagogischen Standardwerken findet nicht statt.

    Ich frage mich ernsthaft, wo dabei das eigene Denken eines zukünftigen Lehrers bleiben soll, es wird einfach ersetzt, denn die obskuren Schriften Steiners liefern nach Ansicht der Dozenten die Antworten auf alle Fragen. Diese Art von Lehrerbildung verstößt gegen das Selbstbestimmungsrecht im Denken und Handeln der Teilnehmer, sie ist sektiererisch und esoterisch- ideologisch. Deshalb bitte ich sie nachdrücklich, das Aufsichtsrecht des Staates zu nutzen, um die Lehrerbildung des Seminars für Waldorfpädagogik eingehend kritisch zu prüfen.

    Mit freundlichen Grüßen

    M.S.”

  • #158
    Robert Bennett

    Ja, und wie hat die Schulafsicht reagiert bzw. hat der Herr Prof. reagiert?

    Wie viele Oberstufen in Waldorfschulen haben Sie denn nun besucht und vor allem – wie lange?
    Ein wissenschaftliches Urteil kann nur über entsprechend quantitative und qualitativ empirische Erhebungen begründet werden.
    Ich frage mich, wie Sie zu Ihren Einschätzungen gekommen sind, denn gehört habe auch ich vieles, auch sehr positive Berichte von Waldorfschulen sowie katastrophale Berichte über staatliche Schulen.
    Wenn ich danach gehen wollte, kann ich gleich aufhören zu leben.

    Also:
    Besser man überlässt die Entscheidung den jeweiligen Eltern und Kindern / junge Erwachsenen und lässt sie Erfahrungen machen.
    Aber hier Stimmung zu machen finde ich – ehrlich gesagt – unqualifiziert.
    Beste Grüße
    RB

  • #159
    Andreas Lichte

    @ Robert Bennett #158

    sollen Eltern selber entscheiden, ob sie ihr Kind in die Hände einer "Sekte" geben wollen?

    hören wir Prof. Hopmann:

    "(…) Wir leben in einer freien Gesellschaft. Also hat jede/r das Recht, jeden Unfug zu glauben. Nur sollten sich Eltern, die ihr Kind einer Waldorfschule anvertrauen, darüber im klaren sein, dass sie dann einer Pädagogik vertrauen, die ein heilloses Gebräu esoterischer Glaubenssätze über Drüsen, Zahnentwicklung, astrologischen Einflüsse und ähnliches ist, das von der modernen Kinderpsychologie und der aktuellen Lehr-Lern-Forschung durchweg als durch nichts begründbarer Unsinn abgelehnt wird. Entschiedene Waldorfianer wird das nicht anfechten: Wie alle Sekten sind sie gegen widersprechende Wissenschaft immun (…)"

    Prof. Dr. Stefan T. Hopmann, Bildungswissenschaftler an der Universität Wien, im Interview mit den Ruhrbaronen über Waldorfschule, Rudolf Steiner und die Anthroposophie, mehr hier:

    "Man kann nicht nur ein ‘bisschen’ Waldorf sein", http://www.ruhrbarone.de/waldorfschule-„man-kann-nicht-nur-ein-»bisschen«-waldorf-sein“/30117

  • #160
    Robert Bennett

    … dann können Sie ja auch die katholische Kirche mit ins Boot nehmen. Die sind auch immun, sogar gegen die Aufklärung von Kindesmissbrauch an ihren Schulen und in ihren Reihen.

    Sekte? Waldorf?
    Da liegt offenbar ein Missverständnis vor. Bitte besser informieren und nicht jeden, der irgendeinen unbewiesenen "Senf" schreibt, einfach zitieren oder mit Begriffen hantieren, die eine andere Bedeutung haben.

    Sollten diese Schulen sektiererisch und gesetzwidrig sein, würde es keine Waldorfschulen mehr geben. Aber, wie gesagt, es gibt ja auch noch katholische Schulen…

    Die genannten Vorwürfe kann ich aus meiner Erfahrung nicht bestätigen. Es gibt es viele verschiedene Waldorfschulen und ich kenne einige aus eigener Erfahrung – ja, es sind oft kritisierungswürdige Strukturen und Qualifikationen vorhanden, aber das ist überall der Fall.

    Die Erfahrungen, die ich gemacht habe waren alles in allem sehr positiv. Zum Beispiel, dass am Ende einer 13-jährigen Schulzeit überdurchschnittlich viele Kinder (auch Freunde von mir) das Abitur bestanden haben und später ihre akademische Laufbahn mit magna cum laude beenden konnten. Und diese wussten genau zu unterscheiden zwischen Naturwissenschaften und Märchen.
    einfach deshalb, weil jeder vernünftige Waldorflehrer den Kindern klarmacht, was Mythos, was Faktum und was Fantasie ist. (wohl gemerkt: jeder ‚vernünftige‘ Lehrer! Aber die Unvernunft ist nicht auf "Waldorf" begrenzt…)

    Der arme Herr Professor, er hat offenbar noch nicht viel von der Welt gesehen… so ist das, wenn man durch zu viel "Akademik" den Anschluss an die Realität verliert. Das hat Goethe schon im Faust deutlich gemacht…

    Naja, soll der Herr Prof. glauben was er will, auch er hat die Freiheit dazu, sich durch oberflächliche Eindrücke leiten zu lassen. Es ist ja sein eigener Ruf, den er vertritt.

    Interessant ist es schon. Herrn Dr. Rudolf Steiner (ja, er war Doktor) werden Glaubensgrundsätze aberkannt, der Herr Prof. darf seine eigenen frei äußern.

    Offen ist die Frage, wie die Schulaufsicht reagiert hat.

    Beste Grüße
    RB

  • #161
    Andreas Lichte

    @ Robert Bennett

    Sie schreiben: "Die genannten [Sekten-] Vorwürfe kann ich aus meiner Erfahrung nicht bestätigen."

    Sie haben Sie doch schon selber bestätigt … in Ihrem Kommentar "#156", siehe oben, in dem Sie Rudolf Steiner Recht geben, Zitat Robert Bennett:

    "Physikalisch gesehen kann unser Herz die Menge Blut wohl allein nicht pumpen…"

    "Nun glaubt die Wissenschaft, daß das Herz eine Art von Pumpe ist. Das ist eine groteske phantastische Vorstellung. Niemals hat der Okkultismus eine solch phantastische Behauptung aufgestellt wie der heutige Materialismus. Das, was die bewegende Kraft des Blutes ist, sind die Gefühle der Seele. Die Seele treibt das Blut, und das Herz bewegt sich, weil es vom Blute getrieben wird. Also genau das Umgekehrte ist wahr von dem, was die materialistische Wissenschaft sagt."

    Rudolf Steiner, "Die Theosophie des Rosenkreuzers", GA 99, Rudolf Steiner Verlag, Dornach – Dreizehnter Vortrag, 5. Juni 1907, Seite 148:

    Für Anthroposophen hat Rudolf Steiner immer Recht, deswegen ist die Anthroposophie eine "Sekte", und Waldorfschulen sind die Schulen der "Sekte" Anthroposophie …

  • #162
    Robert Bennett

    Genau das ist es, was ich meine… wenn schon, dann zitieren Sie bitte vollständig:

    Ich schrieb dazu: "…. zu klein, hörte ich – ob es stimmt, weiß ich nicht genau!"
    Das ist schon ein kleiner, aber feiner Unterschied, denn damit sage ich, dass es auch anders sein könnte und ich das zum aktuellen Zeitpunkt nur so darstellen kann. Ich behaupte also nicht, dass es richtig ist.

    Aber es ist schon schwierig, wenn man selbst voller Vorurteile steckt, sich einzugestehen, dass es nicht um richtig und falsch geht, sondern um eine vernunftbegabte Meinung, die man sich aufgrund von ausführlichen Recherchen nach allen Seiten bildet.

    Dies war dann mein letzter Kommentar, denn:
    Ich diskutiere nicht mit Menschen, die ihre Vorurteile als Meinung verstanden haben wollen.
    Im Grunde tun Sie genau das, was Sie Rudolf Steiner vorwerfen: Behauptungen in die Welt setzen, die haltlos sind, ohne diese zu relativieren oder zu begründen. Vielleicht sollten Sie einmal ein Buch von ihm lesen… und sich dann ihr ein eigenes Urteil bilden. "Nachplappern kann jeder Depp!" und das sind Sie schließlich nicht.

    Gruß
    RB

  • #163
    Andreas Lichte

    @ Robert Bennett #162

    Sie schreiben: "Vielleicht sollten Sie einmal ein Buch von ihm lesen… und sich dann ihr ein eigenes Urteil bilden."

    Wissen Sie eigentlich, mit wem Sie reden? Hier eines der Bücher von Rudolf Steiner, das ich gelesen habe:

    "Rudolf Steiners rassistischer Science-Fiction-Trash: ‘Aus der Akasha-Chronik’

    Rudolf Steiner (1861–1925) behauptete, Einblick in die „Akasha-Chronik“, ein geistiges Weltengedächtnis in der „Ätherwelt“, zu haben. Über diese „Chronik“, in der alle Ereignisse der Geschichte, alle Taten, Worte und Gedanken der Menschheit enthalten seien, schreibt Rudolf Steiner sein Buch …

    ‘Aus der Akasha-Chronik’(1). Ich versuche, einem Freund den Inhalt zu erklären:

    „Es ist die Geschichte der Menschheit, wie sie sich dem Eingeweihten zeigt. So eine Art ‘Evolutionsgeschichte’, nur dass der Eingeweihte auch in die Zukunft schauen kann. Die Menschheit entwickelt sich laut Steiner auf sieben Planeten. Von Planet zu Planet steigt das Menschengeschlecht höher in der Entwicklung. Dabei helfen ihm Führer, die selber schon auf einer höheren Entwicklungsstufe stehen. Es geht los auf dem Saturn, dann kommt die Sonne, der Mond und schließlich die Erde …”

    „Wieso Sonne und Mond – das sind doch keine Planeten?!”

    „Für den Esoteriker Steiner schon. Die Erde formt sich im nächsten Entwicklungsschritt in den Jupiter um, dann kommt die Venus und zuletzt der Vulkan. Sieben Planeten, und auf jedem Planeten durchleben die Menschen sieben mal sieben Entwicklungsstufen … Ja, ich weiß, das klingt nach Science Fiction … ich habe mich an die Perry Rhodan-Hefte erinnert, du weißt schon, diese Groschenromane.”

    „Mich erinnert das Ganze an ein Video-Game, wo man immer das nächsthöhere Level erreichen muss!”

    (…)"

    weiter: https://ratgebernewsblog2.wordpress.com/2014/12/18/rudolf-steiners-rassistischer-science-fiction-trash-aus-der-akasha-chronik/

  • #164
    Rayn And

    @Robert Bennett

    Der Mensch stammt eventuell nicht vom Affen ab und Atlantis wird von seriösen Wissenschaftlern gesucht….
    Um sowas von sich zu geben muss man wohl zur Waldorfschule gehen.

    Ja der Mensch stammt definitiv nicht vom Affen sondern von einer affenähnlichen Kreaturen ab, deren Vorfahren wir mit den anderen Menschenaffen teilen. Dies ist auch mit den wenigen Lücken ausreichend verifiziert. Wissenschaftliche Methoden haben eindeutig bewiesen das der Mensch keiner atlantischen Herrenrasse entspringt. Außer vieleicht die Atlanter waren raumfahrende Bonobos die sich mit der Überrasse der Neandertaler vom Planeten Sonne…,

    Also bitte! Seriöse Wissenschaftler suchen nicht nach Atlantis sondern nach den Ursprüngen dieses Märchens.

    Der Weihnachtsbaum ist ein Überbleibsel aus heidnischem Brauchtum das von der christlichen Sekte annektiert wurde.

    Ja richtig der Urknall ist nicht bewiesen.
    In der Wissenschaft nennt man so etwas eine Theorie. Nicht eindeutig bewiesen oder wiederlegt, das hat nichts mit dem verbohrten blinden Glauben steinerscher Jünger zu tuen.

    Ich denke aber das wir hier wieder den üblichen Auftritt eines "beauftragen" Antrophosophen haben. Es war wohl wieder an der Zeit.

    Es ist ja bereits von Herrn R. B. angekündigt das er sich der Diskussion entzieht. Vermutlich mangels Fakten.

    Kommen wir daher zu neuesten Fakten wenn Herr Bennett uns schon keine liefert.

    Ich habe vor kurzem ein Tondokument zugespielt bekommen das wieder eindrücklich zeigt, das sich Antrophosophen nicht von den rassistischen Lehren Steiner distanzieren. Im Gegenteil.

    Die Aufnahmen stammen aus einer Waldorfschule.
    Es finden sich Aussagen der anthrophosophischen Lehrkraft darauf wieder die ich nur mit "erschreckend" betiteln kann.
    Am deutlichsten die Aussage zur Herkunft der anwesenden Eltern bzw. deren Kinder.
    "Unsere Blutwurzeln sind germanischen Ursprungs, unsere geistigen Wurzeln griechischen Ursprungs"

    Beim hören solcher Worte klingt der völlig ausbleibende Aufschrei der Entrüstung von den anwesenden Eltern wie ein stilles "Sieg Heil!"

    Das gesamte Tondokument muß leider immer noch bearbeiten werden um nicht gegen bestehendes Recht zu verstoßen und um die Quellen zu schützen.

    Man mag sich beim hören der Aufnahmen nur wiederwillig Vorstellen welches Gedankengut Antrophosophen hinter verschlossenen Türen zum besten geben bzw. das dieses in Waldorfschulen auf perfide Art und Weise ab Kinder weitergeben wird.

  • #165
    Andreas Lichte

    @ Rayn And #164

    "Ich denke aber das wir hier wieder den üblichen Auftritt eines ‘beauftragen’ Anthroposophen haben"

    Die üblichen FAKE-Kommentare leugnen den anthroposophischen, esoterischen Hintergrund der Waldorfschule – man will, dass möglichst viele Eltern ihr Kind an der Waldorfschule anmelden … deshalb gibt es sowas:

    "Christian Clements ‘kritische Ausgabe der Schriften Rudolf Steiners’ (SKA)

    Des Steiners neue Kleider

    BERLIN. (hpd) Die Anthroposophie versucht seit Jahren, Rudolf Steiner ein neues, positives und neutrales Image zu geben: weg vom ‘verstörenden’ Esoteriker Steiner, hin zum bedeutenden Philosophen Steiner. Dass sich ein nach aussen hin renommierter Verlag, der ‘Frommann-Holzboog Verlag’, an dem anthroposophischen Betrug beteiligt, überrascht (…)"

    weiter: http://hpd.de/artikel/11618

  • #166
    sandra

    Hallo liebe Menschen in diesem Forum. Unglaublich wie sie hier Recht haben wollen. Vielleicht sollten Sie jedem Menschen seine eigenen Individualität lassen. Ich bin Körpertherapeutin, beschäftige mich mit energetischer Anatomie, mit der Seele und dem Verbunden sein mit Körper-Geist und Seele. Es gibt viele Wahrheiten, wie heißt es so schön: wenn ich Ohren habe kann ich hören, wenn ich Augen habe kann ich sehen. Es braucht eine Innenschau, ein nach Innen hören.
    Zum Herzen: embryologisch ist zuerst das Blut, durch das Fließen und die Kraft des Fließens entstehen die Arterien und erst dann das Herz. vielleicht sollten sie einfach mal den Standort wechseln und andere Sichtweisen verstehen lernen. mit besten Empfehlungen S.W.

  • #167
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Sandra: Jemand der sich mit einem Schwachsinn wie "energetischer Anatomie"beschäftigt sollte beruflich zu Menschen mindestens 10 Meter Abstand halten.

  • #168
    Andreas Lichte

    @ sandra #166

    wer hat denn was gegen "andere Sichtweisen" ?

    Eltern, die ihre Kinder an der Waldorfschule anmelden, sollen nur wissen, dass sie ihre Kinder an der Schule der Sekte Anthroposophie anmelden … Zitat Prof. Hopmann:

    "(…) Wir leben in einer freien Gesellschaft. Also hat jede/r das Recht, jeden Unfug zu glauben. Nur sollten sich Eltern, die ihr Kind einer Waldorfschule anvertrauen, darüber im klaren sein, dass sie dann einer Pädagogik vertrauen, die ein heilloses Gebräu esoterischer Glaubenssätze über Drüsen, Zahnentwicklung, astrologischen Einflüsse und ähnliches ist, das von der modernen Kinderpsychologie und der aktuellen Lehr-Lern-Forschung durchweg als durch nichts begründbarer Unsinn abgelehnt wird. Entschiedene Waldorfianer wird das nicht anfechten: Wie alle Sekten sind sie gegen widersprechende Wissenschaft immun (…)"

    Prof. Dr. Stefan T. Hopmann, Bildungswissenschaftler an der Universität Wien, im Interview mit den Ruhrbaronen über Waldorfschule, Rudolf Steiner und die Anthroposophie, mehr hier:

    "Man kann nicht nur ein ‘bisschen’ Waldorf sein", http://www.ruhrbarone.de/waldorfschule-„man-kann-nicht-nur-ein-»bisschen«-waldorf-sein“/30117

  • #169
  • #170
    Rayn And

    @Sandra

    Wissenschaftliche verifizierbare und falzifizierbare Beweise werden Aufgeklärte und realistische Menschen nicht ignorieren.

    Wir warten dann mal auf die Fakten… falls wie erwartet keine Folgen hab ich einen formschönen Aluhut an zu bieten.
    Wenn sie diesen tragen hält dieser Menschen wie Herrn Laurin und auch mich fern von ihnen. Zur Wirksamkeit gibt es jedoch noch keine wissenschaftliche Erhebung.

  • #171
    Andreas Lichte

    @ Rayn And #170

    tragen "Atlantier" "Aluhüte"?

    kannst Du es mir sagen, oder muss ich jetzt doch noch mal in der "Akasha-Chronik" lesen?

    Rudolf Steiner (1861–1925) behauptete, Einblick in die „Akasha-Chronik“, ein geistiges Weltengedächtnis in der „Ätherwelt“, zu haben. Über diese „Chronik“, in der alle Ereignisse der Geschichte, alle Taten, Worte und Gedanken der Menschheit enthalten seien, schreibt Rudolf Steiner sein Buch …

    mehr hier: "Rudolf Steiners rassistischer Science-Fiction-Trash: ‘Aus der Akasha-Chronik’", https://ratgebernewsblog2.wordpress.com/2014/12/18/rudolf-steiners-rassistischer-science-fiction-trash-aus-der-akasha-chronik/

  • #172
    Robert Bennett

    Hallo Andreas Lichte und alle anderen.
    vielleicht liest Du mal dieses hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Akasha-Chronik

    Darin stehen sehr gelungene kritische Beiträge zum Thema und ich finde diese durchaus nachvollziehbar.

    Über Ryan Ends Kommentar zu meiner Aussage – diese lautete wie folgt:
    "Der Mensch stammt eventuell nicht vom Affen ab und Atlantis wird von seriösen Wissenschaftlern gesucht…."

    Ryan Ends Kommentar dazu:
    "Um sowas von sich zu geben muss man wohl zur Waldorfschule gehen."

    Meine Antwort:
    Nein, muss man nicht (tue ich auch nicht – ich bin Lehrer an einem Gymnasium), man muss nur ZDF gucken! Die senden dazu Dokumentationen, die recht ordentlich recherchiert sind. Darin werden seriöse Wissenschaftler porträtiert, das ist alles.

    Ryan And erklärt weiterhin:
    "Es ist ja bereits von Herrn R. B. angekündigt das er sich der Diskussion entzieht. Vermutlich mangels Fakten."

    Das beabsichtige ich nicht, doch vielleicht ist Ryan End nicht fähig korrekt zu lesen?
    Ich zitiere hier mich:
    "Ich diskutiere nicht mit Menschen, die ihre Vorurteile als Meinung verstanden haben wollen."

    AAAlsoooo. Gaaaaanz laaangsam…. dies bedeutet nicht, dass es meinerseits keine Fakten gibt (s.u.), sondern nur, dass ich nicht mit Leuten diskutiere, die nicht diskutieren können, sondern stattdessen anderen Vorurteile aufzwingen wollen, ohne sich intensiv mit der Materie auseinandergesetzt zu haben.

    Eine analoge Frage zum vermeintlichen "Schwachsinn der Anthroposophie", die sich mir stellt, ist zudem:
    Ist die katholische Kirche eine Sekte oder ein kriminelle Vereinigung, weil sie einst Frauen als Hexen verbrennen ließ und sich heute gegen die Aufklärung von sexuellem Missbrauch verwehrt, den sie selbst toleriert (hat)? Oder ist sie noch ganz bei Trost, weil sie Schwangerschaftsverhütung ablehnt, Abtreibungen aber verdammt?
    (Hinweis: Professoren aus Wien sind oft katholisch. Vielleicht kann man ja "ein bisschen katholisch" sein und den Blödsinn sowie die Unmoral der r.k.Kirche ausblenden!?)

    Für Ryan And: Wie gesagt, das sind FRAGEN und NICHT meine MEINUNG!

    Im Übrigen geben Tonaufnahmen nicht unbedingt Fakten wieder, sondern sind in der Regel aufgezeichnete Aussagen anderer Menschen. Somit können sie ebenfalls Vorurteile bzw. dummes Zeug wiedergeben; und ja, auch Anthroposophen und Waldorflehrer können Dummheiten und Vorurteile verbreiten, so wie jeder andere Mensch auch.

    Zum Thema Rassismus und Waldorfschulen:
    Jüngst wurde ein "Neonazi" an einer Waldorfschule enttarnt und gefeuert. (Bei der Polizei dürfen s.g. "Reichsbürger" dagegen unbehelligt weiter arbeiten… ging auch durch die Medien; dies nur zur Info!)

    Der "Bund der freien Waldorfschulen" hat sich im Übrigen längst von rassistischen Äußerungen R. Steiners distanziert und diese verurteilt!
    Hier:
    http://www.waldorfschule.de/medien/broschueren/stuttgarter-erklaerung/

    Allgemeines Fazit:
    In einem Diskussionsforum sollten Diskussionsregeln eingehalten werden.
    So genannte FAKTEN bedürfen gründlicher Recherche und die Darstellung von Zusammenhängen. Ansonsten kann ich hier auch posten:
    Hilfe! Die christliche Kirche propagiert den Selbstmord, denn in der Bibel steht ja (wenn auch an zwei verschiedenen Stellen): "Judas ging hin und erhängt sich." / "Gehe hin und tue desgleichen!"

    Übrigens glauben in unserem Kulturkreis Millionen von Menschen an die Jungfrauengeburt und die Auferstehung von Jesus Christus; das wird sogar von ehrenwerten Theologieprofessoren und Religionslehrern an Universitäten und regulären Staatsschulen gelehrt – sind die auch alle verrückt, so wie die Anthroposophen bzw. die Waldorfschulen oder R. Steiner?
    Wie lautet das Vorurteil bzw. die Meinung von Ryan And u.a. in diesem Thread dazu?

    Jetzt geht Euch wohl die argumentative Puste aus… aber die meisten hier waren ja ohnehin schon immer etwas "kurzatmig" und – leider – von Vorurteilen besetzt.

    Schade, wenn man nicht in der Lage ist, begründete, differenzierte und belegte Sichtweisen zuzulassen.

    Nochmal:
    Wie könnte ich mit solchen Teilnehmern diskutieren, ohne dass die sich auf die Füße getreten fühlen, wenn sie nicht einmal in der Lage sind, die AUSSAGEN, die hier stehen, richtig wiedergeben zu können?
    (Das ist eine FRAGE und ein FAKT und NICHT meine MEINUNG!)

    Doch man sollte die Hoffnung nie aufgeben, vielleicht lernt auch Ryan And und lernen alle anderen, die hier "Wundersame Vorurteile" fälschlicherweise als FAKTEN verbreiten, irgendwann, wie man sich eine Meinung bilden kann, diese fair äußert und hören dann endlich damit auf, andere ausschließlich schlecht zu machen, sondern setzen die "Merkwürdigkeiten unserer Kultur" in Beziehung und Zusammenhang.
    Dann werden sie feststellen, dass es viele Dinge gibt, die überhaupt (noch) nicht wissenschaftlich erklärt werden können. (Ein aktuelles Beispiel ist die Theorie der s.g. "dunklen Materie")

    In diesem Sinne beste Grüße
    Robert Bennett

  • #173
    Robert Bennett

    @ sandra

    Ihr Beitrag ist der bislang qualifizierteste, den ich hier gelesen habe!
    Das meine ich in vollem Ernst!
    Lassen Sie sich Ihre Erfahrungen nicht durch Zyniker und Leute, die offenbar viel Wut im Bauch haben, absprechen.
    Und, ja, gehen wir auf gute Distanz, aber ich denke, im Gegensatz zu den anderen erlangen wir dadurch eine andere Perspektive und lassen uns nicht durch die einseitigen, unsachlichen "Suggestionen" aus der Ruhe bringen.
    Vielleicht kommen die Leutchen hier auch noch drauf, dass es nicht um Wahrheit geht, sondern um das Leben an sich und das ist im wahrsten Sinne des Wortes "wundervoll".
    Beste Grüße
    Robert Bennett

  • #174
    Andreas Lichte

    @ Robert Bennett #173

    ja, gehen Sie auf Distanz – niemand wird Sie – und die FAKE-Kommentare vom Bund der Freien Waldorfschulen – vermissen.

    Wer noch einen Erfahrungsbericht aus der Waldorfschule braucht, hier ist er:

    "Wie gut sind Waldorfschulen?

    Eine Antwort einer Mutter aus dem Ruhrgebiet auf die gleichnamige TV-Dokumentation des SWR.

    (…)

    Wie ich rückblickend sagen muss, ist das Waldorfsystem raffiniert und an Verlogenheit nicht zu überbieten. Ist man einmal in dessen Fänge geraten, kommt man nur ganz schwer wieder heraus. Mit dem Eintritt in die Waldorfschule begibt man sich automatisch in ein Abhängigkeitsverhältnis – ohne sich dessen bewusst zu werden. Der Lehrstoff der Waldorfschulen ist so angelegt, dass Kinder beim Wechsel in eine öffentliche Schule erhebliche Lücken haben, die nur sehr schwer, oder gar nicht, wieder zu schließen sind – mein Sohn hatte diese erheblichen Wissenslücken und wurde schliesslich in die 4te Klasse zurückversetzt. Ein Schulwechsel geht auf Kosten der Kinder und Jugendlichen, die sich als Versager fühlen müssen, auch wenn sie keine sind. Ich hatte Glück, da wir an der öffentlichen Schule auf kompetente, erfahrene und verständnisvolle Pädagogen trafen.

    Die Waldorfschul-Karriere meines Sohnes erschien der jetzigen Lehrerschaft anfänglich eher unglaubwürdig. Die Waldorfschule verkauft sich nach außen hin sehr gut. Kennt man sie aber von innen, wird man eines Besseren belehrt. Die große Waldorf-Gemeinschaft lebt nach der Devise: „Bist du nicht für uns, bist du gegen uns.“ Die gegen uns sind, lassen wir außer Acht und entledigen uns dieser Eindringlinge schnellstmöglich, egal wie … Die Wahnvorstellungen Rudolf Steiners werden in der Waldorfschule ausgelebt – mit kräftiger finanzieller Unterstützung des Staates. Dieser lässt diese Sekte schalten und walten, wie es ihr gefällt. Ohne Gegenleistung, ohne Auflagen, ohne wirksame Kontrollen. Wo leben wir? Der Gesetzgeber verpflichtet die Schulaufsicht, auch die Qualität von Privatschulen zu überprüfen. Es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, dass nur kompetente, gut ausgebildete Lehrer Schüler unterrichten dürfen. Selbstverständlich sollte es auch sein, dass jederzeit die Möglichkeit gegeben ist, an eine andere, auch öffentliche Schule zu wechseln – ohne riesige Wissenslücken und seelische Schäden aus der Waldorfschule im Ranzen mitzunehmen. An der PISA-Studie haben sich die Waldorfschulen gar nicht erst beteiligt … "

    zum vollständigen Erfahrungsbericht: http://www.ruhrbarone.de/wie-gut-sind-waldorfschulen/3101

  • #175
    Robert Bennett

    Sehr geehrter Herr Lichte,
    sie können sich ja mal den folgenden Beitrag der Süddeutschen Zeitung durchlesen.

    http://www.sueddeutsche.de/wissen/nobelpreistraeger-thomas-suedhof-energie-im-uebermass-1.1789261

    Darin heißt es: "(…) Dabei wusste Thomas Südhof, als er 1975 besagte Waldorfschule verließ, nicht so recht, wofür er seine Energie aufwenden sollte. So folgte er erst einmal dem Vorbild seiner Eltern. Mit Medizin verbaue man sich ja nichts, meinte er. (…)"

    Kann man nun darauf schließen, dass alle Waldorfschulen die besten Schulen der Welt sind, weil einem ihrer Schüler der Nobelpreis verliehen wurde? Oder sind es eher die Schulen in Hamburg oder in München oder in Kleinkleckersdorf oder eventuell in Würselen?

    Die logische Konsequenz müsste nun lauten:
    Meldet alle Eure Kinder an Waldorfschulen an, denn aus Waldorfschulen kommen Nobelpreisträger!
    Das wäre doch absurd, nicht wahr?

    Ich denke, Sie stimmen mir zu.

    Doch warum sollte ich dann genau dasselbe Prinzip der "Verallgemeinerung von Einzelfällen", das Sie fortwährend proklamieren, ernst nehmen?

    Falls Sie diese Frage vernünftig beantworten können und/oder nachweisen, dass alle zweifelhaften Institutionen – wie zum Beispiel die katholische Kirche oder zum Beispiel buddhistische Klöster (Buddhisten gehen – wie gagga muss man sein – von der Wiedergeburt aus) – demächst geschlossen werden, dann können wir hier gern auf Augenhöhe diskutieren.

    Etwas "Geist" muss schon mit einfließen, ansonsten wiederhole ich mich nur und das ist reine Zeitverschwendung.
    Vor allem, wenn Sie Ihre Vorurteile ohnehin schon in Stein gemeißelt haben und nicht bereit für Neues sind.

    Wenn Sie (und alle anderen) gründlich recherchieren, können Sie weitere positive Aspekte der Waldorfschulen finden neben vielen negative Aspekten, auch aller anderen Schulformen. Es gibt unzählige Beispiele dafür in allen "Lagern".

    Robert Bennett

  • #176
    Andreas Lichte

    @ Robert Bennett #175

    hat der Rüstungsmanager Manfred Bode das auf der Waldorfschule gelernt:

    "Top-Manager der Rüstungsindustrie angeklagt

    Gegen den Aufsichtsratsvorsitzenden des Rüstungskonzerns KMW ist Anklage erhoben worden. Nach Informationen von NDR, WDR und SZ soll Manfred Bode Steuern hinterzogen haben …"

    Quelle: http://www.tagesschau.de/inland/kmw-anklage-101.html

    und bei google > Manfred Bode waldorfschule < eingeben

    So wie oben sähe es aus, wenn ich "Einzelfälle" zur Waldorfschule vorstellen wollte.

    Der in Kommentar #174 zitierte Erlebnisbericht enthält hingegen viele Elemente, die für die Waldorfschule typisch sind, darüber kann man reden, darüber sollte man reden, darüber …

  • #177
    thomas weigle

    @Robert Bennett "Ich diskutiere nicht mit Menschen, die ihre Vorurteile als Meinung verstanden wissen wollen." Ein so elegantes Totschlagargument habe ich lange nicht gehört bzw. gelesen.
    "Jetzt geht euch wohl die argumentative Puste aus," Ist das jetzt Vorurteil oder Meinung?

  • #178
    abraxasrgb

    Heya, vielen Dank für das immer-wieder-Aufwärmen dieses Threads. Ich werde mein Kind jetzt in einer Waldorf-Kita anmelden 😉

  • #179
    Andreas Lichte

    @ abraxasrgb #178

    "Ich werde mein Kind jetzt in einer Waldorf-Kita anmelden"

    Aiga Stapf, „Hochbegabte Kinder“, C.H.Beck, 2006, Seite 252:

    “ ‘…’ [Name von mir entfernt] (1997), die zwei Jahre einen Waldorfkindergarten besuchen musste, dann mit sechs Jahren für eine Weile in einen anderen Kindergarten wechselte, weil niemand auf die Idee kam, sie vorzeitig einzuschulen, schreibt in einem Buch, das sie auf eine Videokassette diktiert hat:

    «(…) Wenn Sie Ihre Kinder in den Waldorf-Kindergarten schicken, so werden sie dumm, strohdumm. Sie kennen keine Musik mit Melodien. Sie müssen es in der Schule sehr schwer haben. Sie können keinen Text. Sie kennen keinen Text von der Musik. Sie wissen es nicht. Sie kennen keine Witzlieder. Es war einfach traurig, so traurig … Meine Eltern haben mich noch rechtzeitig aus diesem Kindergarten herausgeholt»“

  • #180
  • #181
    Andreas Lichte

    @ abraxasrgb #180

    ich schreibe hier zuerst mal für den "Bund der freien Waldorfschulen", und da kommt es auf größtmögliche Ernsthaftigkeit an. Schließlich geht es um Rudolf Steiners "Geisteswissenschaft":

    „(…) Was ist die Hirnmasse? Die Hirnmasse ist einfach zu Ende geführte Darmmasse. Verfrühte Gehirnabscheidung geht durch den Darm. Der Darminhalt ist seinen Prozessen nach durchaus verwandt dem Hirninhalt. Wenn ich grotesk rede, würde ich sagen, ein fortgeschrittener Dunghaufen ist das im Gehirn sich Ausbreitende; aber es ist sachlich durchaus richtig. Der Dung ist es, der durch den eigenen organischen Prozess in die Edelmasse des Gehirns umgesetzt wird und da zur Grundlage für die Ich-Entwickelung wird (…)“

    Rudolf Steiner

    mehr höhere Erkenntnis Rudolf Steiners hier: "… ein fortgeschrittener Dunghaufen ist das im Gehirn sich Ausbreitende …", http://www.schiebener.net/wordpress/ein-fortgeschrittener-dunghaufen-ist-das-im-gehirn-sich-ausbreitende/

  • #182
    Helmut Junge

    Lieber Ruhrgebietsrabe, diesmal hatte ich auch nicht die Ironie erkannt. Es ist nämlich so, daß Freunde damals, im letzten Jahrtausend ernsthaft genau solche Gedanken hatten. Die Kinder sind übrigens keine Physiker geworden. War kein Gedanke dran.

  • #183
    abraxasrgb

    Helmut … Arnold Voss hatte schon einmal festgestellt, dass ich wohl eine Dohle sein muss 😉
    Ich hatte einen anderen, schärferen, Kommentar geschrieben, der allerdings nicht veröffenticht wurde.
    Ein harmloserer Satz war, das wir in einer sehr entspannten Welt leben, wenn die Waldis ein Problem darstellen 😉

  • #184
    Andreas Lichte

    @ abraxasrgb #183

    … man kann natürlich auch warten, bis die bürgerlichen "Waldis" sich an die guten alten Zeiten erinnern und komplett durchdrehen …:

    "Ein ‚rechter‘ Waldorflehrer soll gehen – Rudolf Steiner bleibt

    BERLIN. (hpd) Nicht zum ersten Mal werden Waldorfschulen im Zusammenhang von "Rechtsextremismus" auffällig. Erinnert sei hier nur an den "NPD-Waldorflehrer" Andreas Molau. Nun gibt es einen neuen Fall. Und alles bleibt beim Alten.

    (…)

    Solange Rudolf Steiner die unangefochtene Autorität der Waldorfschulen bleibt, ist jede Distanzierung des "Bundes der Freien Waldorfschulen" von "Rechtsextremismus" oder "Rassismus" unglaubwürdig: Wenn der Waldorflehrer Schröppe gehen muss, warum darf dann Rudolf Steiner in der Waldorfschule bleiben?"

    mehr: https://hpd.de/artikel/11915

  • #185
    abraxasrgb

    Der Induktionsschluss von einer Schwalbe auf den Sommer ist, was die Geltung der daraus gezogenen Konklusion, immer noch problematisch. Auch wenn es sich um einen braunen Vogel handelt.

    Ich schliesse z.B. auch nicht aus der (In)Kompetenz des Kritikers auf die Qualität des Krtitisierten 😉

    Genug des Ennui 😉

  • #186
    Andreas Lichte

    @ abraxasrgb #185

    wenn es nicht interessiert – "Ennui" – warum dann kommentieren ?

    Der "induktionsschluss" ist bekannt, natürlich, in einer originelleren Fassung:

    "Der Mann, der das Huhn tagtäglich gefüttert hat, dreht ihm zu guter Letzt das Genick um und beweist damit, daß es für das Huhn nützlicher gewesen wäre, wenn es sich etwas subtilere Meinungen über die Gleichförmigkeit der Natur gebildet hätte."

    Bertrand Russell, "Probleme der Philosophie"

    … aber zum einzig wahren, einzig großen Philosophen Rudolf Steiner geht es hier: https://hpd.de/artikel/11618

  • #187
    Andreas Lichte

    @ Robert Bennett / Bund der Freien Waldorfschulen

    "Der "Bund der freien Waldorfschulen" hat sich im Übrigen längst von rassistischen Äußerungen R. Steiners distanziert …", schreiben Sie weiter oben.

    Es geht aber nicht um einzelne Äusserungen Steiners, sondern um die rassistische Evolutionslehre "Anthroposophie":

    "(…) Die "weiße Rasse" ist das Ziel von Rudolf Steiners "Menschheitsentwickelung", die der Historiker Peter Staudenmaier so zusammenfasst: "Ausgehend von Blavatskys [4] entwicklungstheoretischem Ansatz baute Steiner eine Evolutionslehre der Völker- und Rassengruppen auf, wonach die menschliche Seele durch aufeinanderfolgende Verkörperungen in immer ‘höheren’ Rassen geistig wie leiblich fortschreitet. Diese Stufenleiter der Rassen steht im Mittelpunkt von Steiners esoterischem Verständnis der Gesamtentwicklung der Menschheit, vom Verhaftetsein in der Materie hin zur geistigen Vervollkommnung." [5] (…)

    Solange Rudolf Steiner die unangefochtene Autorität der Waldorfschulen bleibt, ist jede Distanzierung des "Bundes der Freien Waldorfschulen" von "Rechtsextremismus" oder "Rassismus" unglaubwürdig: Wenn der Waldorflehrer Schröppe gehen muss, warum darf dann Rudolf Steiner in der Waldorfschule bleiben?"

    mehr: https://hpd.de/artikel/11915

  • #188
    Janina

    Ich kann nur schreiben Walorfschule für jedes integrative Kind bitte nicht INTEGRATIVE KINDER werden nur mitgezogen und in keinerlei Hinsicht gefördert nein noch schlimmer sie werden aus dem Hauptunterricht rausgezogen und unterrichtet wie deppen. Mein Sohn ist in der 10.Klasse muss noch ein Jahr und bekommt nur! neunte Klasse Hauptschlule ! Erschreckend er hat viel mehr drauf als rausgeholt wurde…Über jegliche Hilfe wie ich dagegen angehen kannn wäre ich sehr dankbar. Weiss einfach nicht mehr weiter….Waldorf =Sekte ,ist wirklich so …nurGeld,Geld,Geld von morgens bis abends….traurig

  • #189
    Rayn And

    Hallo!

    Direkt von der anthroposophischen indoktrinierungs Anstalt runternehmen.
    In eine richtige Schule stecken. Dort sind ausgebildete Schulpädagogen die Probleme erkennen und nicht durch Inkompetenz glänzen.
    Die werden vermutlich ein AOSF Verfahren einleiten um gezielte Fördermaßnahmen für ihr Kind zu bekommen.
    Vielleicht auch beim Jugendamt in den Beratungsstellen Hilfe suchen.
    Und keine Angst vor Förderschulen! Hier sitzt die geballte Kompetenz die Kinder wirklich vorwärts bringen, hier sind meist mehr staatliche Gelder für individuellere Förderungen da. Ein richtiges Abitur ist auch an diesen Schulen möglich.
    Gerade diese Schulen glänzen durch soziale Kompetenz. Dort werden keine verstörten atlantischen Herrenrasse Kinder gezüchtet.

    Zudem ist egal welcher Abschluss über dem nicht "Schule des Lebens" steht einem geistig gesundem Arbeitgeber lieber.

    Weg von den irren judenhassenden Esoterik Spinnern ist die einzige Chance für das Kind!

  • #190
    Robert Bennett

    Vielleicht werfen Sie mal einen Blick ins Grundgesetz bevor Sie hier herumhetzen!
    Die "richtigen Schulen" haben uns damals den Nationalsozialismus mit beschert, deswegen sind "freie Schulen" in Deutschland inzwischen zulässig und gewollt.
    Für Ihre Vorwürfe ist die Schulaufsicht zuständig. Sind Sie von der Schulaufsicht? Sicher nicht!
    Das ist die richtige Stelle, an die man sich wenden sollte, wenn man Probleme hat.
    In diesem Blog werden die nicht gelöst… .
    Das was Sie hier absondern ist genauso infam und faschistoid, wie das Verhalten, dass Sie pauschal "allen" Waldorfpädagogen vorwerfen. Mit dem Unterschied, dass Sie das hier nachweislich tun, Ihre Vorwürfe aber nicht beweisen (können).
    Können Sie das mit den "atlantischen Herrenrasse Kindern" belegen oder bleibt es bei dieser diskriminierenden Behauptung?
    Mal im Ernst, auf was für einer Schule waren Sie denn, dass Sie noch nicht einmal wissen, wie man vernünftig argumentiert? (Von der unzureichenden Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung mal abgesehen – offenbar habe Ihre eigenen "tollen" Lehrer bei Ihnen versagt!)
    Unterlassen Sie einfach solche unqualifizierten Beiträge – sind sind einfach nur ein Ärgernis für vernunftbegabte Menschen.
    Robert Bennett

  • #191
    Robert Bennett

    An alle, die hier ständig herumhetzen müssen.
    Ich verabschiede mich aus diesem Kommentar-Blog. Es ist ein Jammer, mit anzusehen, auf welch niedriges Niveau man herabsteigen müsste, um da mitreden zu können.
    So etwas Undifferenziertes, Blödsinniges, Strohdoofes habe ich selten gelesen! Behauptungen werden aufgestellt und einfach mal eben verallgemeinert.
    Genau das tun diese feigen "A-löcher" von den Populisten auch. Sie setzen Unwahrheiten in die Welt und am Ende erklären Sie dann, dass alle anderen doof sind. Trump lässt grüßen!

    Mit Meinungsfreiheit hat das nicht zu tun. Das ist Verhetzung im übelsten Ausmaß!
    Aber gut, wer noch gut schlafen kann, wenn er andere in den Dreck zieht… bitteschön!

    Übrigens: Martin Luther war nachweislich (!) Antisemit! Und eure Steuergelder werden gerade dazu verwendet, um ihm ein Festjahr mit Kirchentag zu finanzieren.
    Aber man könnte auch auf das sehen, was Luther Wichtiges und Positives geleistet hat… wer es kann! Wer nicht, möge weiter hetzen.

    R.Bennett

  • #192
    Rayn And

    @ Bennett

    Statt ab zu lenken wie wäre es mit Gegenbeweisen?

    Distanzierung von Steiners Weltbild.
    Zuwendung zur modernen wissenschaftlichen Pädagogik.
    Abkehr vom Antisemitismus.
    Zuwendung zur Wissenschaft statt kruder Okkultismuss.
    Dazu bitte Beweise liefern statt hohle und sinnfreien Phrasen.

    Und zur Erinnerung, es geht hier im diesem Blog nicht um Luther.

  • #193
    Andreas Lichte

    @ Robert Bennett #190

    „Steiner kommt von oben, Hitler kommt von unten, und in der Mitte reichen sie sich die Hand.“

    So erinnert sich der Zeitzeuge Dieter Brüll: "Ein Bewusstsein war nicht vorhanden", in: Info3, 4/1999, S. 19-20, hier: 20.

    das zitiere ich, weil von Ihnen dauernd "Nationalsozialismus" kommt. Bei den Ruhrbaronen gibt es einen Artikel, der die Forschungsergebnisse des Historikers Prof. Peter Staudenmaier zusammenfasst:

    "Anthroposophie und Nationalsozialismus: ‘Die Waldorfschulen erziehen zur Volksgemeinschaft’

    (…)

    Anthroposophen arbeiteten in allen für sie wichtigen Praxisfeldern mit nationalsozialistischen Organisationen zusammen, im Überblick:

    – Waldorfschulen: „Das Motto der Waldorfbewegung im »Dritten Reich« lautete: »Die Waldorfschulen erziehen zur Volksgemeinschaft.«1 Ihrer Selbstdarstellung zufolge lieferte die anthroposophische Pädagogik einen wesentlichen Beitrag zum Aufbau des neuen Deutschlands durch »die Pflege des völkischen Gedankens und die Betonung des Wesens und der Aufgaben des deutschen Geistes« und stand damit »im Einklang mit der Grundgesinnung des nationalsozialistischen Staates«.2“3

    (…)"

    zum Artikel: https://www.ruhrbarone.de/anthroposophie-und-nationalsozialismus-die-waldorfschulen-erziehen-zur-volksgemeinschaft/44449

  • #194
    Robert Bennett

    @Andreas Lichte
    „Steiner kommt von oben, Hitler kommt von unten, und in der Mitte reichen sie sich die Hand.“
    Was ist das jetzt für ein Quark???

    Ihr Herr Prof. Peter Staudenmaier stellt dauernd Behauptungen auf, die er nicht oder falsch belegt!!! Hatte ich aber schon nachgewiesen.

    Bitte eine Waldorfschule als Beweis nennen, die zwischen 1933 und 1945 als solche tätig war.
    (Ich weiß von keiner, aber ich erhebe mich nicht über die Fakten, falls es diese gibt!)

    Aber es ist ja, wie ich gesagt habe: Hier werden Fakten verdreht, Menschen verunglimpft und hier wird nicht unterschieden bzw. bleiben die Behauptungen unbewiesen stehen.

    Das hier ist genau deshalb ein faschistoider, diskriminierender, populistischer Werbeblock! Damit will ich nichts mehr zu tun haben.
    Leider muss man diesen Schwachsinn immer wieder gerade rücken, damit die Unwahrheiten nicht stehen bleiben.

    Wo kommt Ihr eigentlich alle her – Ihr Barone von der Ruhr? Seid Ihr von der AfD, von den Reichsbürgern, aus irgendeiner Schlagenden Verbindung? Was wollt Ihr eigentlich? Packt Euch an Eure eigene Nase und macht es besser bzw. macht gute Vorschläge, anstatt immer nur drauf zu hauen und diesen unbewiesenen Dreck zu verzapfen!!

    Vielleicht mal hier lesen (und verstehen – falls das intellektuell überhaupt machbar ist):
    http://www.zeit.de/2008/38/Waldorf-Schwarzbuch

    und Tüssssss!

  • #195
    Andreas Lichte

    @ Robert Bennett #194

    "faschistoider, diskriminierender, populistischer" … "Rudolf Steiner"?

    oder wie sollen wir den Satz weiterführen? Interpretieren Sie den Lesern doch mal folgendes:

    „Rudolf Steiner war ein wahrhaft idealer Vorläufer des neuen Europa von Mussolini und Hitler. Ziel dieser Schrift war es, den Geist und die Figur dieses grossen, modernen, deutschen Mystikers für die Bewegung zu beanspruchen – eine Bewegung, die nicht nur politisch, sondern auch spirituell ist – eingeführt in die Welt von den zwei parallelen Revolutionen, der Faschistischen und der Nationalsozialistischen Revolution, denen Rudolf Steiner als echter Vorläufer und spiritueller Pionier in idealer Weise angehört.“

    So das Fazit von Ettore Martinolis Artikel „Ein Vorankünder des neuen Europa: Rudolf Steiner“, in dem er vor allem die perfekte Übereinstimmung zwischen Rudolf Steiners Denken und den grundlegendsten Tendenzen des Faschismus und Nationalsozialismus im politischen, sozialen, und spirituellen Feld betont. Martinoli berichtet auch, dass Rudolf Steiner in seiner Wiener Periode „als Anti-Semit wohlbekannt wurde“.

    Quelle: „Hitler, Steiner, Mussolini – Anthroposophie und Faschismus, gestern und heute“, https://www.ruhrbarone.de/hitler-steiner-mussolini-anthroposophie-und-faschismus-gestern-und-heute/39020

  • #196
    abraxasrgb

    # 194 Ich habe mal kurz im Netz nachgesehen und bin verblüfft. Es stimmt, die NaSos haben die Waldorfschulen abgewürgt. Hm, da haben die braunen Brüder wohl ihre Gesinnungsgenossen nicht verstanden … oder … die NaSo "Argumentation" (wenn man sie so nennen möchte) hinkt übel.
    Danke für den Hinweis, wusste ich noch nicht!

  • #197
    Rayn And

    @ Robert Bennett #194

    Applaus!
    Antroposophische Selbstimmunisierung läuft bei ihnen!
    Soviel zu ihren "Fakten" und wie "unabhängig" diese sind.

    Über die Verfasserin Dorion Weickmann aus dem von ihnen verlinkten Artikel:
    http://www.zeit.de/2008/38/Waldorf-Schwarzbuch

    "Dorion Weickmann, ehemalige Waldorfschülerin und freie Mitarbeiterin von Dr. Detlef Hardorp, „Bildungspolitischer Sprecher der Waldorfschulen in Berlin-Brandenburg“, "

    Quelle:
    https://ratgebernewsblog2.wordpress.com/2013/11/30/die-lobby-der-waldorfpadagogik/

    Also liegen hier gar keine unabhängigen Fakten vor, sondern nur der verzweifelte Versuch einer Waldorf Sektenbeauftragten die Kritiker mit Kot zu bewerfen.
    Oder auch zum einfacheren Verständniss für Angehörige der atlantischen Herrenrasse und Gläubige der steinerschen Ideologie:
    "Hugin hackt Munin kein Auge aus!"

  • #198
    Andreas Lichte

    @ abraxasrgb #196

    welche Privatschule konnte denn unter den Nationalsozialisten fortbestehen? Eben …

    und hier noch einmal etwas ausführlicher:

    "Anthroposophie und Nationalsozialismus: ’Die Waldorfschulen erziehen zur Volksgemeinschaft’

    (…)

    Leitbild der nationalsozialistischen Pädagogik war die „totale Erziehung“, die die „arische“ Jugend zu rassebewussten Volksgenossen formen, ihre jugendlichen Körper stählen13, und zu überzeugten Nationalsozialisten erziehen sollte. Privatschulen mit eigenem Lehrplan und eigenen Zielen standen diesem Vorhaben im Wege, wurden von den Nationalsozialisten im Laufe der Zeit immer weiter zurückgedrängt und verboten.14

    Vor diesem Hintergrund einer allgemeinen Ablehnung von Privatschulen ist zu bewerten, dass Rudolf Heß’ Adjutant Ernst Schulte-Strathaus den Erziehungsminister um eine Ausnahmeregelung für die Waldorfschulen ersuchte, die für den Nationalsozialismus besonders wertvoll und nicht wie andere Privatschulen zu behandeln seien.15

    Schulte-Strathaus war überzeugt: „Die Ziele der Waldorf-Schulen decken sich in ihren Grundzügen mit den Forderungen des Führers für das Erziehungswesen. (…) Es müsste ein Weg gefunden werden, die in den Waldorf-Schulen aus deutschem Wesen erwachsene, planmäßig gegen materialistisches Denken und blossen Intellektualismus gerichtete Erziehungsart bei der Neugestaltung des Erziehungswesens für die Sicherung des geistigen und seelischen Gehalts im Nationalsozialismus nutzbar zu machen. Das würde nicht so schwierig sein, weil die Grundgedanken der Waldorf-Schulen der Idee des Nationalsozialismus viel näher stehen als es bei einem oberflächlichen Überblick erscheinen mag.“16

    (…)"

    zum vollständigen Artikel mit Quellenangaben: https://www.ruhrbarone.de/anthroposophie-und-nationalsozialismus-die-waldorfschulen-erziehen-zur-volksgemeinschaft/44449

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