Jobs bei der Stadtverwaltung: Spannend wie die Formel 1

Die Stadtverwaltung – schon immer zog es nur der Verwegendsten dorthin. Und jetzt soll auch das Image noch so richtig cool werden. Hernes Oberbürgermeister Horst Schiereck (SPD) regte das auf einem Forum zum Thema Ausbildungsplätze an: „Es geht darum, die Verwaltungsberufe attraktiver zu machen. Ein Job dort kann durchaus so spannend sein wie ein Rennen in der Formel Eins.“

Die Stadt Neuss hat Schierecks Idee schon einmal aufgegriffen und wirbt mit abgefahrenen Videos für die Verwaltungsrennfahrer der Zukunft!

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5 Kommentare

  1. #1 | teekay sagt am 18. Mai 2011 um 20:05 Uhr

    HuthFilm Koeln-ist das die Produktionsfirma von Stefan Raab?! Ansonsten kann ich mir diese gelungene Form von Realsatire nicht erklaeren. Ja, man bekommt den Eindruck, dass der junge Mann nach der Schule keinen Job bekommen hat bis er endlich bei der Stadt untergekommen ist, dass da immer um 11 Uhr Dienstbeginn ist und das da jemand arbeitet der ‚Nadine Perle‘ heisst!! Koestlich!!

  2. #2 | Philip sagt am 18. Mai 2011 um 20:33 Uhr

    „Isch würd misch gerne ummelden, isch bin umgezoren“ und dann die ungläubige Frage „Innerhalb von Neuss?“ ist schon passend. Es gibt wohl wirklich Leute, die in Neuss wohnen und wenn sie umziehen, nicht das Weite suchen.
    Und „spannend wie die Formel 1“ ist es „vor allem, weil das ein sicherer Job ist“.

  3. #3 | lebowski sagt am 18. Mai 2011 um 20:55 Uhr

    Ich habe 8 Jahre in einer Stadtverwaltung gearbeitet und es war (ohne Witz) tatsächlich sehr spannend. Acht Jahre dachte ich, ich sei unwissentlich in eine Samuel-Beckett-Inszenierung geraten.

  4. #4 | earlgrey sagt am 18. Mai 2011 um 23:11 Uhr

    Job im Öffentlichen Dienst !

    Was die Ruhrbarone mal recherchieren könnten:

    Wie viele ehemalige Berufssoldaten arbeiten in den ARGEN und Jobcentern oder ähnlich gelagerten Behörden?

  5. #5 | teekay sagt am 19. Mai 2011 um 01:58 Uhr

    Mir geht es nicht um pauschales Verwaltungs-Bashing, sondern eher darum, dass die Stadt Neuss bei sicher knapper Kasse einen ‚Profi‘ beauftragt ein Produkt abzuliefern das Martin Sonneborn-tauglich ist, aber ansonsten nur als viraler Gag zu gebrauchen ist.

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