
Israel ist für die wohl als Künstlernde gelesene Basma al-Sharif ein „zionistisches Gebilde“, sie ruft zum Boykott des Landes auf und wirbt für die palästinensische Terrororganisation PFLP. Die vorwiegend aus Steuermitteln finanzierte Kunstakademie Düsseldorf hat al-Sharif für eine Veranstaltung am 21. Januar eingeladen. Das Jüdische Forum der CDU NRW fordert, das Date mit der Israelhasserin abzusagen.
Die Kulturszene ist neben den Hochschulen eine feste Bank für Israelhasser und Antisemiten. Treffen Kultur und Hochschule aufeinander, wird es zumeist besonders unangenehm. Wo der Staat die Miete zahlt, ist die antisemitische Pose kostenlos. So auch an der Kunstakademie Düsseldorf. Die hat die palästinensische Künstlernde Basma al-Sharif am 21. Januar zu einer Veranstaltung eingeladen. Das Jüdische Forum der CDU NRW fordert nun, sie auszuladen:
Offener Aufruf vom Jüdischen Forum CDU NRW
an die Leitung der Kunstakademie Düsseldorf zur Stellungnahme bzgl. der Einladung der offenen
Israelhasserin und Terrorverharmloserin Basma al-Sharif
für eine Veranstaltung am 21. Januar 2026
Sehr geehrte Frau Prof. Donatella Fioretti,
mit Erschrecken haben wir erfahren, dass Ihre Akademie Frau Basma al-Sharif für eine Veranstaltung
am 21. Januar 2026 eingeladen hat – verbunden mit umso tieferer Besorgnis, dass, nachdem Sie u. W.
darauf bereits von mehreren Seiten angesprochen wurden, Sie immer noch an der Einladung festhalten.
Wären Sie nicht darauf bereits aufmerksam gemacht worden, hätten wir Sie bilateral kontaktiert und
nach einem Gespräch unter vier Augen gesucht. Aber da Sie nach wie vor auf die Einladung von Basma
al-Sharif bestehen, rufen wir Sie zu einer öffentlichen Stellungnahme auf – und dieses Schreiben,
ergänzt durch den inhaltlich entsprechenden und unsere folgenden kritischen Fragen legitimierenden
Extrakt vom Instagram-Kanal von Basma al-Sharif (unten ab der Seite 2), geht parallel an mehrere
städtische und Landesgremien wie auch die lokale und überregionale Presse:
– Wie stehen Sie dazu, dass sich Basma al-Sharif als offene Unterstützerin der Organisation PFLP
(Popular Front fort the Liberation of Palestine) positioniert, die in Deutschland als
Terrororganisation eingestuft ist?
– Wie stehen Sie dazu, dass Basma al-Sharif die Symbolik der ebenso als Terrororganisation
eingestuften Hamas (rotes Dreieck), die für das Massaker in Israel am 7.10.2023 verantwortlich
ist, offen teilt und somit dieses Massaker – die schlimmste Tragödie des Jüdischen Volkes nach
dem Holocaust – legitimiert und relativiert?
– Wie stehen Sie dazu, dass Basma al-Sharif antisemitische Verschwörungstheorien verbreitet
und sich dabei der Wortwahl bedient, die von der Hamas und sonstigen Antisemiten bzw.
Israelhassern verwendet wird („zionist entity“, „bloodlust“ u. ä.)?
– Wie stehen Sie dazu, dass Basma al-Sharif die antisemitische Märtyrer-Ideologie glorifiziert und
dies mit als Gewaltaufruf wirkenden Beiträgen offen verdeutlicht?
– Ist es in Ihren Augen mit den humanen Zielen Ihrer Akademie vereinbar, solche Personen
einzuladen, die Israelhass offen propagieren, antisemitische Verschwörungsmythen verbreiten
und sich damit unmissverständlich gegen das Gedankengut der Völkerverständigung unserer
Gesellschaft positionieren?
– Sind in Ihren Augen die o. g. Positionen, die Basma al-Sharif offen teilt, mit den demokratischen
Werten und Normen einer zivilisierten, offenen und toleranten Gesellschaft vereinbar?
Es ist dabei sehr irritierend, dass eine derartige Veranstaltung im Programm einer öffentlichen und somit
staatlich geförderten Einrichtung stattfindet, was unserer Meinung nach dem Missbrauch der
öffentlichen Mittel, die übrigens heutzutage auch in der Antisemitismus-Bekämpfung fehlen, gleicht.
Antisemitismus – in welcher Form auch immer, ohne jegliches Wenn und Aber – darf in keiner
Gesellschaft von Meinungsfreiheit gedeckt werden. Diejenigen, die das hohe Recht auf akademische
bzw. Meinungsfreiheit zu missbrauchen suchen, tragen unmittelbar die Verantwortung dafür, dass
unsere Gesellschaft aus einem zivilisierten Zustand in eine menschverachtende Barbarei verwandelt
wird. Der Schaden, den Sie dem Ruf Ihrer angesehenen Institution durch die Einladung von Basma alSharif zufügen, ist schon jetzt groß. Insofern fordern wir Sie dazu auf, diese Veranstaltung abzusagen –
dies ist in unseren Augen die einzige logische und moralisch vertretbare Konsequenz daraus, was die
Person von Basma al-Sharif darstellt.
Mit freundlichen Grüßen 7. Januar 2026
Dr. Roman Salyutov
Vorsitzender des Jüdischen Forums CDU NRW
