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Linkenpolitiker Dierkes: „Das läppische Existenzrecht Israels“

Für Hermann Dierkes, den Fraktionsvorsitzenden der Linkspartei im Duisburger Rat, ist das Existenzrecht Israels "läppisch". Am 16. April will Dierkes im Internationalen Zentrum in Duisburg aus seinen Buch:

Bedingungslos an der Seite Israels - nur bedingt auf der Seite des internationalen Rechts" vorlesen.

Das Video zeigt Dierkes auf dem Trotzkistenkongress Marx is muss, der im vergangenen November in Berlin stattfand. Dort diskutierte er mit Gesinnungsgenossen über sein Buch. Gleiches könnte am kommenden Dienstag in Duisburg passieren: Israelhetze in städtischen Räumen - im Duisburger Internationalen Zentrum (IZ). Ein Gespräch mit dem Leiter des IZ: Hier, im Update unten.

Für Hermann Dierkes, den Fraktionsvorsitzenden der Linkspartei im Duisburger Rat, ist das Existenzrecht Israels „läppisch“.  Am 16. April will Dierkes im Internationalen Zentrum in Duisburg aus seinen Buch:

Bedingungslos an der Seite Israels – nur bedingt auf der Seite des internationalen Rechts“ vorlesen.

Das Video zeigt Dierkes auf dem Trotzkistenkongress Marx is muss, der im vergangenen November in Berlin stattfand. Dort diskutierte er  mit Gesinnungsgenossen über sein Buch. Gleiches könnte am kommenden Dienstag in Duisburg passieren: Israelhetze in städtischen Räumen – im Duisburger Internationalen Zentrum (IZ). Ein Gespräch mit dem Leiter des IZ: Hier, im Update unten.

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62 Kommentare zu “Linkenpolitiker Dierkes: „Das läppische Existenzrecht Israels“

  • #1
  • #2
  • #3
  • #4
    Martin

    Tja…was soll man sagen. „links“ ist halt lange schon auf den antisemitischen Hund gekommen.
    Oder halt: Links ist das neue Blöd.

  • #5
    Ben

    Ich finde es ja gut, dass nachgehakt wird und Herr Esch die Möglichkeit bekommt sein Vorgehen zu begründen. Jedoch zeigt dieses Interview doch, dass dieser Herr völlig inkompetent ist, ein in Duisburg lebender Angestellter, der zugleich Leiter einer Einrichtung für politische Bildung ist, weiß nicht, dass der HDR rigoros islamistisch unterwegs ist??? (HDR hatte übrigens bis 2009 sein Büro gegenüber dem IZ) Die Frage, warum die Bürgerbewegung NRW dort teilnahm, beantwortet er ebenfalls nicht. Dies hat nichts mit Pluralismus zu tun, waren dort die meisten politischen Veranstaltungen vom Netzwerk gegen Rechts/ Initiativ e.V. oder dem Kubanischen Freundeskreis initiiert, die in geistiger Verwandtschaft zueinander stehen. Seine Aussagen erinnern mich stark an die strunzdummen Äußerungen des Duisburger Polizeisprechers im Januar 2009, die er nach dem „Flaggen-Skandal“ tätigte, wonach eben die Südländer ein wenig temperamentvoller seien und dafür müsse man eben Verständnis haben. Dass er sich dann positiv auf Vereine wie die DIDF bezieht, ist dann ebenfalls nur konsequent. Bleibt noch zu Fragen warum Dierkes weiterhin ein respektierter Parlamentarier im Duisburger Stadtrat ist und warum abermals Sauerland und Co. zu diesem Skandal schweigt? Schon im Herbst 2009 gab es keinen Protest seitens der Stadt bezüglich einer geschichtsrevisionistischen Ausstellung im IZ und der VHS in der Israel dämonisiert wurde und so wird es wohl auch in der nächsten Wochen sein. Dient ja alles zum Zweck einer pluralistischen Meinungsbildung….

  • #6
    Leserin

    Ich will Dierkes nicht verteidigen, aber gerade wenn es um Antisemitismusvorwürfe geht, sollte man schon korrekt sein: Er sagt nicht, dass er das Existenzrecht Israels für läppisch hält, sondern er sagt „diese läppische Frage … Gemurmel … Existenzrecht Israels. Wir sind für das Existenzrecht der Palästinenser“.
    Wenn man das gut- und nicht böswillig interpretieren will, könnte es auch bedeuten, dass das Existenzrecht Israels eine Selbstverständlichkeit ist.

  • #7
    Graber

    Ein alter Mann und unverbesserlicher SED-Genosse, der Unsinn in seinen Leninbart sabbert. Und offensichtlich ein linker Antisemit.

  • #8
    prengel

    Warum wird eigentlich immer alles anti-israelische direkt als antisemitisch interpretiert?
    Da ist ja nun schon nen kleiner Unterschied.

    Und findet ihr alle toll was Israel mit den Palästinenser macht?

  • #9
  • #10
    Philipp Engel

    Vgl. auch Henryk M. Broder zu diesem Thema:

    „Antisemit oder Arschloch? Oder beides?“

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/antisemit_oder_arschloch/

  • #11
    Thomas

    Meiomei, manchen ist wirklich nichts zu peinlich, die Linken zu dissen. Wo ist der in dem Video gezeigte Herr denn Antisemit? Darf man nicht mal das Israel von heute hinterfragen, ohne sich gleich mit Dreck bewerfen lassen zu müssen?

  • #12
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Thomas: Wer das Existenzrecht Israels als „läppisch“ bezeichnet, hat den Konsens der Demokraten in diesem Land verlassen. OK, als Trotzkist ist Dierkes ohnehin so ziemlich das Gegenteil eines Demokraten. Und mit dem Dreck bewirft Dierkes sich selbst.

  • #13
  • #14
    Detlef Obens

    „Wer das Existenzrecht Israels als “läppisch” bezeichnet, hat den Konsens der Demokraten in diesem Land verlassen. OK, als Trotzkist ist Dierkes ohnehin so ziemlich das Gegenteil eines Demokraten. Und mit dem Dreck bewirft Dierkes sich selbst.“

    schreibt Stefan Laurin.

    Dem habe ich nichts hinzuzufügen! Schlimmer noch als dieser Dierkes, ist für mich die nicht hörbare Stellungnahme der NRW-LINKEN-CHEFS, namentlich: Zimmermann/Schwabedissen/Blocks/Beuermann/Michalowsky!

    Aus persönlichem Eigennutz erstummt?

  • #15
    nodhimmi

    Wow, wie inkonsistent kann eine Argumentation nur sein.

    „Staaten entstehen, werden verändert etc.“ aber „läppisches Recht Israels“. Was denn nun? Dürfen Staaten entsehen oder nicht?

    Weiter:“Isreal ist ein erklärter jüdischer Staat, das ist Apartheid“ – Mein Gott, in allen muslimischen Ländern ist jede andere Religion verboten und wird verfolgt – in Israel dürfen Muslime ihren Glauben ausüben.

    Weiter: „Israel als Nato-Vorposten“ -> Isreal ist kein Nato-Mitglied

    Weiter:“ Die Unterdrückung der Palästinenser“ – Die Palästinenser werden in keiner Weise von den Israelis unterdrückt, die Palästinenser leben lieber unter den Juden in Israel als unter den Arabern in den Anrhainerstaaten (die 1 Million in Israel lebenden Palästinenser wandern zumindest nicht aus und haben aktives und passives Wahlrecht und dürfen in der Knesset das Existenzrecht Israels anzweifeln – krasse Apartheid, was?)

    Weiter“Palästinenser haben recht auf bewaffneten Widerstand“ – Die Israelis nicht?

    Weiter: „Israel ist ein Klassenstaat“ – Israel ist ein demokratischer Staat, in dem es keine Klassen gibt.

    Ich schäme mich für diesen neuen Antisemitismus in Deutschland. Es gibt einen einzigen, klitzekleinen Staat, der wieder die Abtrennung einer Abtrennung des ursprünglichen Palästina, das niemals ein Staat war!, den die Juden auf der ganzen Welt als Rückzug vor dem weltweiten Antisemitismus haben wollten. Anstatt daß die dortigen Palästinenser in den arabischen Teil Palästinas (heißt inzwischen Jordanien) gehen, wollen sie Israel auslöschen. Hat überhaupt keine Logik, ist aber auch nicht wichtig. Da der Job bis 45 nicht von den rechten erledigt war, müssen jetzt wohl die linken ran.

    gott, wie ich mich schäme, Deutscher zu sein.

  • #16
  • #17
    KHJ aus Köln

    Ein Linksradikaler Deutscher lässt die Sau raus

    Was bringt einen erfolglosen und bedeutungslosen Duisburger Kommunalkpolitiker dazu, sich über Israel zu echauffieren, als stünde seine eigene Existenz auf dem Spiel? Was bringt ihn dazu, das Existenzrecht Israels als “läppisch” zu bezeichnen und Sätze zu sagen wie diese: “Was ich in Zweifel ziehe und zwar ganz energisch, dass Israel sich definieren will als jüdischer Staat… Sie organisieren systematisch die Feindschaft der gesamten Umgebung, unterdrücken die Palästinenser und beklagen sich dann, wenn diese selbst gebastelten Kunstdünger-Raketen auf Sderot fliegen. Das ist doch wirklich verlogen, das Ganze.”

    Sonst hat der Mann keine Sorgen. Seiner Familie gehts gut, es gibt keine Arbeitslosigkeit in Duisburg und seine Partei steht kurz vor der Machtergreifung. Deswegen kann er sich so ausgiebig und lustvoll mit Israel beschäftigen. Wenn Sie sehen wollen, wie sich ein lupenreiner Antisemit in Rage redet

    KHJ aus Köln

  • #18
    Calamitas

    „Wer das Existenzrecht Israels als “läppisch” bezeichnet, hat den Konsens der Demokraten in diesem Land verlassen.“

    Ja schön wär’s. Was ist denn mit den 65 Prozent der Deutschen, die Israel als größte Gefahr für den Weltfrieden sehen? Sorry, aber dieser Mann ist nichts weiter als deutscher Mainstream.

  • #19
    Arnold Voß

    Ja, viele Deutsche sind halt unterschwellig recht froh, dass nun ein anderes Land bzw. deren Bewohner ihre ehemalige Rolle übernommen hat. Egal ob das mit den Tatsachen übereinstimmt oder nicht.

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  • #22
    Nur ein Mensch

    Einen besseren Beweis als diese Kommentare hier gibt es nicht. „Die neuen Faschisten heißen Antifaschisten.“

    Von wem wertet Ihr bezahlt das ihr so entmenscht auftretet?

  • #23
    Jens Kobler

    @Nur ein Mensch: Meinen Sie das ernst mit dem Satz in Anführungszeichen? Oder soll das ein Vorwurf an hier Kommentierende sein? Und wer davon ist „entmenscht“?
    Das sind alles sehr schwere Geschütze jedenfalls und ich kenne viele gute Antifaschist/innen und möchte in diesem Zusammenhang hier ganz bestimmt keinen Blödsinn bzw. solche derben Polarisierungsversuche stehen lassen. Führen Sie doch mal bitte klarer aus, was Sie meinen (falls das geht, ohne Menschen in jedem ihrer Sätze pauschal wegzukategorisieren).

  • #24
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Cairos: Wir löschen Leute wie Dich weil wir hier ein gewisses Niveau halten wollen. Auf Kommentatoren wie Dich, die uns als „zionistische Speichellecker“ bezeichnen, legen wir keinen Wert.
    @Nur ein Mensch: Ich sehe nicht, wo wir „entmenscht“ auftreten. Dierkes sich als Politiker in die öffentliche Arena, wo diskutiert wird. Ich denke, der hält das aus.

  • #25
    cairos

    Das „Niveau“ besteht offensichtlich darin, Israelkritiker als Antisemiten zu diffamieren, klar. Eine Beleidigung, die vermutlich strafbar ist.

    Mein vorhergehender Beitrag war eine substantielle Aussage zum Existenzrecht, das kein Begriff des Völkerrechts ist. Das durfte natürlich nicht stehenbleiben.

    Wie Zionisten mit der freien Meinungsäußerung umgehen kann man ja am Beispiel Pape oder Finkelstein sehen.

    Zionisten können keine gegensätzlichen Meinungen vertragen, denn dann wird die Erbärmlichkeit ihrer Argumente schnell jedem klar.

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  • #27
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Cairos: Die Welt ist so grausam. ich empfehle Ihnen, eine Runde zu weinen. Das hilft. Wir halten hier übrigens eine Menge an Meinung aus, aber ein gewisses Niveau sollte schon gewahrt bleiben.
    Ob die Frage des Existenzrechts Israels eine völkerrechtliche Kategorie ist, ist mir egal. Es ist allemal eine politische Frage. Und wer sie mit „Nein“ beantwortet, nimmt den Tod großer Teile der israelischen Bevölkerung in Kauf – das nennt man dann Antisemitisums. Und wo haben wir jemals jede Kritik an Israel als Antisemitismus bezeichnet? Israel kann man wie jeden anderen Staat auf der Welt kritisieren. Mir war ein Rabin auch lieber als ein Netanjahu. Aber den haben die Israelis in einer freien Wahl zum Regierungschef bestimmt. Wenn es solche Wahlen – inklusive fairem Wahlkampf, Pressefreiheit etc. – auch nur in einem Nachbarland Israels gäbe, wäre der Frieden wohl ein ganzes Stück näher.

  • #28
    Thomas Rodenbücher

    Nun, ich werde am Dienstag vorort sein. Vielleicht sollte ich Hermann fragen, wie er es nun sieht, ist er ein Antisemit oder ein Arschloch, oder gar beides (frei nach Henryk M. Broder)

  • #29
    Arnold Voß

    @ Cairos

    Wenn man dagegen ist, dass ein paar Millionen Menschen „ins Meer zurück getrieben“, also vernichtet werden sollen, weil sie angeblich dort nicht hingehören wo sie jetzt sind, bzw. weil ihr Existenzrecht „läppisch“ oder „kein Begriff des Völkerrechtes“ ist, ist man ein Zionist? Ja sogar ein „zionistischer Speichellecker“?

    Oooh Mann! Das hatte jetzt wirkliche Niveau, Cairos!

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  • #32
    ich

    „Völkermord an den Juden“ sagt er. an den JUDEN!!!! JUDEN!!!! Das ist doch Antisemitisch!!! Dann: „Die sterben doch weg“!! Das hätte er wohl gerne. „Kunstdüngerraketen“???? Schaut euch die videos auf youtube an un vergleicht das mal mit Gaza.! Der Mann ist ja völlig untragbar. Schade dass die Kritik israelischer Medien (Weinhouse in der Jerusalem Post) an der Linkspartei nicht von Westerwelle zum Thema gemacht wird.

  • #33
    lisa

    Duisburger Petition gegen reaktionäre Organisationen in antifaschistischen Bündnissen

    Am 27. und 28. März 2010 wollen die extrem Rechten Parteien „PRO NRW“ und „NPD“ in Duisburg gegen eine behauptete „Islamisierung“ und „Überfremdung“ aufmarschieren. Diesem xenophoben und kulturalistischen Spektakel wollen sich mehrere Bündnisse entgegenstellen. Die Duisburger Stadtverwaltung begrüßt und bewirbt die geplanten Gegenveranstaltungen von Kirchen, DGB, AnwohnerInnen und linken Gruppierungen ausdrücklich [1], und auch die lokalen und regionalen Medien berichten breit und wohlwollend über die Gegenkundgebungen bürgerlicher und linker Gruppierungen. Dass in den Bündnissen gegen Rechts aber auch islamistische und antisemitische Organisationen aktiv sind, scheint bislang wenige zu irritieren und einer noch kleineren Zahl von Menschen bekannt zu sein.

    Islamismus – Mittendrin statt nur dabei

    So ist etwa im „Duisburger Netzwerk gegen Rechts“, welches sowohl im Bündnis „Duisburg stellt sich Quer!“[2] als auch im „Marxloher Bündnis“[3] vertreten ist, die islamistische Gruppierung „Human Dignity and Rights“ (HDR) aktiv[4]. Dem in Duisburg ansässigen Verein wurde wiederholt von verschiedensten Seiten Antisemitismus, Antiamerikanismus und die Unterstützung des islamistischen Terrorismus vorgeworfen, zuletzt 2009.[5]

    Bei seiner antisemitischen Agitation greift der Duisburger Verein für „Würde und Rechte des Menschen“ auch auf neonazistische Quellen zurück. So wurde 2004 bekannt, dass „HDR“ ein Flugblatt mit dem Titel „Geheim – Wie Deutschland die israelische Besatzung aufrüstet“ verteilte. Der Text des Flugblattes wurde abgesehen vom leicht veränderten Titel wortwörtlich der „National-Zeitung“ entnommen.[6] Die „National-Zeitung“ wird vom DVU-Gründer Gerhard Frey herausgegeben und gilt als Parteiorgan der Deutschen Volksunion (DVU).
    Unter den UnterstützerInnen des Aufrufs des „Marxloher Bündnis“ findet sich zudem „Milli Görüs Marxloh“. Dabei dürfte es sich um die Marxloher Sektion der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs (IGMG) handeln, dem größten türkisch-islamistischen Verband in der BRD. Obwohl sich der Milli Görüs-Dachverband seit Ende der neunziger Jahre offiziell vom Antisemitismus distanziert hat, gibt es regelmäßig Hinweise darauf, dass antisemitische Positionen unter Mitgliedern von Milli Görüs verbreitet sind.[7] Die Münchner Staatsanwaltschaft ermittelt zudem seit 2009 gegen den deutschen IGMG-Generalsekretär Oguz Ücüncü wegen des Verdachts auf Bildung einer kriminellen Vereinigung. Ücüncü und weiteren Islamisten wird vorgeworfen, in der BRD Geld zur Weiterleitung an militante islamistische Gruppen wie Hamas gesammelt zu haben.[8]

    Rot-Grüne-Versuchungen oder:
    Der linke Duisburger Antiimperialismus

    Dem Duisburger „Netzwerk gegen Rechts“ sind die Umtriebe und die Ideologie von HDR bekannt. Trotz und gerade wegen der islamistischen Ausrichtung der Organisation suchen Teile der marxistisch-leninistisch geprägten Linken die Zusammenarbeit. Schnittpunkte sind dabei vor allem der Hass auf „den Westen“ und die Unterstützung des zum „Widerstand“ erklärten islamistischen und nationalistischen Terrorismus im Irak und den palästinensischen Autonomiegebieten, der dort vor allem die Zivilbevölkerung, konkurrierende politische Organisationen und AusländerInnen trifft. So verwundert es auch nicht, dass der ebenfalls im „Duisburger Netzwerk gegen Rechts“ organisierte „Initiativ e.V.“ die Kampagne „10€ für den irakischen Widerstand“ unterstützte. Im Rahmen der Kampagne wurde Geld für eine irakische Organisation gesammelt, die Selbstmordattentate gutheißt und antisemitische Stereotype und nationalistische Propaganda verbreitet.[9]

    Der Initiativ e.V. ist seit Jahren in der linken Szene außerhalb Duisburgs weitgehend isoliert, weil er wiederholt mit reaktionären Gruppen zusammengearbeitet oder zur Unterstützung dieser aufgerufen hat. So finden sich z.B. in den Texten des Vereins vielfach positive Bezugnahmen auf islamistische Terrororganisationen wie „Hamas“ und „Hisbollah“.
    Ebenfalls in der linken Szene außerhalb Duisburgs weitgehend isoliert ist die im Bündnis „Duisburg stellt sich Quer!“ organisierte Rote Antifa Duisburg. In einer im letzten Jahr veröffentlichten Erklärung von mehr als 50 linken Gruppen werden der Roten Antifa Duisburg und ihrem engeren Umfeld mehrere gewalttätige Übergriffe sowie antisemitische, sexistische und homophobe Aussagen und Beleidigungen vorgeworfen.[10]

    Do the right thing – Gegen Jeden Rassismus und Antisemitismus

    Ein emanzipatorischer Antifaschismus und Antirassismus muss reaktionären Ideologien jedweder Couleur eine deutliche Absage erteilen. Islamistische und antisemitische Organisationen und Personen haben in antifaschistischen und antirassistischen Bündnissen nichts zu suchen! Es kann nicht sein, dass im Rahmen der Proteste gegen die rassistische, nationalistische und kulturalistische Hetze von „PRO NRW“ und „NPD“, VertreterInnen anderer reaktionärer Ideologien geduldet oder gar in „Zweckbündnissen“ akzeptiert werden.

    Wir fordern hiermit alle AntifaschistInnen und AntirassistInnen dazu auf sich nicht an Bündnissen zu beteiligen, bei denen reaktionäre Organisationen involviert sind!

    1) http://www.duisburg.de/news/102010100000307813.php

    2] http://duisburgquer.blogsport.de/

    3] http://marxloher-buendnis.de/

    4] http://www.netzwerk-gegen-rechts.org/ [zugriff am 01.03.2010]

    5]
    http://www.wdr.de/themen/politik/nrw/verfassungsschutzbericht/2008/index.jhtml

    6] http://www.hagalil.com/archiv/2004/11/antiimp.htm

    7] http://jungle-world.com/artikel/2009/05/32527.html

    8]
    http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~E824E2D45D43B4407AE5B9D5D685D157E~ATpl~Ecommon~Scontent.html

    9] http://daserste.ndr.de/panorama/media/terrorpazi100.html

    10] http://interventionen.blogsport.de/

  • #34
    lisa

    Am 27. und 28. März 2010 wollen die extrem Rechten Parteien „PRO NRW“ und „NPD“ in Duisburg gegen eine behauptete „Islamisierung“ und „Überfremdung“ aufmarschieren. Diesem xenophoben und kulturalistischen Spektakel wollen sich mehrere Bündnisse entgegenstellen. Die Duisburger Stadtverwaltung begrüßt und bewirbt die geplanten Gegenveranstaltungen von Kirchen, DGB, AnwohnerInnen und linken Gruppierungen ausdrücklich [1], und auch die lokalen und regionalen Medien berichten breit und wohlwollend über die Gegenkundgebungen bürgerlicher und linker Gruppierungen. Dass in den Bündnissen gegen Rechts aber auch islamistische und antisemitische Organisationen aktiv sind, scheint bislang wenige zu irritieren und einer noch kleineren Zahl von Menschen bekannt zu sein.

    weiter unter: http://petition.blogsport.de/

  • #35
    Bowman2061

    Zitieren wir zu dem Thema einfach mal einen italienischen Widerstandskämpfer, der dann im später wg. der eigenen Genossen ins Exil gehen mußte:

    Ignazio Silione:
    Der Faschismus von heute sagt nicht: „Ich bin der Faschismus.“
    Er sagt: „Ich bin der Anti-Faschismus.“

    Wo ist denn in unserer Gesellschaft der Antisemetismus .. heute beschönigend Anti-Zionismus … oder in Zeiten der political correctnes auch „Israelkritik“ geheißen .. zu finden ? Klar, bei braunen Dumpfbacken. Aber bei denen hat man den Vorteil das sie so offensichtlich dumm sind, das sie als eine Art optisch/akkustische Körperverletzung durchgehen. 3000-4000 letzten Schätzungen zu Folge. Würden sich denen auch nur der Kleingärtnerverband entgegenstellen wäre das Thema in einer 1/4 Stunde „untergeharkt“. Anders sieht es auch dem anderen Ende des politischen Spektrums aus. Da brennen tagtäglich Autos, da werden Streifenwagen und Polizeistationen angegriffen, da wütet ein unverholener Antisemetismus auf der Straße, in redaktionsstuben und im Parlament. Und wer tobt da? Nun erstmal die“ RAF mit anderen Mitteln“ auch „Bündniss90/Die Grünen“ genannt. Schon zu deren Proto-Zeiten (als man sich schlicht und einfach RAF nannte) beklatschte man da jede von Fascho-stinensern erschossene jüdische Geisel. Richtigen Aufschwung bekam die Sache aber erst nach der Wende. Der nie aufgearbeitete Faschismus in eigenen Reihen der SED/PDS/DIE LINKE … aka … Die Mauermörderpartei, ist so virulent wie zu alten DDR Tagen. Da kannte man sich ja auch noch gut. Da versteckte und rüstete „man“ ja die faschostinensischen Geiselmörder, und die RAF-Nachwuchsantisemiten ( Sorry .. Israelkritiker) bei sich aus. Da gabs gefälschste Devisen und Pässe, und Waffen soviel der Wahn begehrte. Erst als dann der „Westen“ sowohl die RAFler als auch die Faschostinenser reihenweise in den Leichensack steckte kniff man den Schwanz ein und backte fürderhin kleinstmögliche Brötchen. Aber wie eine schlecht beschwerte Leiche im Sumpf so tauchten auch RAF und SED wieder auf. Zwar bis zur Unkenntlichkeit verquollen aber immer noch mit dem ihnen typische Gestank nach Borniertheit, Größenwahn und Antisemetismus. Und dieser Herr hier ist auch so eine Sumpfleiche.

    Uns stinkt es. Zeit den Bestatter zu rufen !

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  • #42
    Fleckenzwerg

    Er sagt:“ und diese läppischen Fragen zu behandeln nach dem existenzrechts Israels, dazu gibt also diesen schönen aufsatz…“ Vorher fordert er eine friedliche und gerechte lösung. Er kritisiert das Verhalten der Israelis gegenüber den palästinenser. Und hier kann man doch nicht ernsthaft wiedersprechen, wenn man nur einen funken verstand hat. zudem kritisert er die haltung deutschlands und amerika. Er sagt sinngemäß, es geht Amerika und europa beim thema israel nicht in erster linie um die israelis, wie immer vorgeschoben, sondern um die geopolitischen interessen. Die aus diesen interessen begründete einseitige behandlung des konflikts zugunsten israels wird kritisiert. Das ist nicht antisemitisch.

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  • #44
    Herbert M.

    Dierkes macht weiter. Jetzt weitet er seine Anti Israel Kampagne aus und berichtet über „‚Bedingslos für Israel‘ – nur bedingt für Menschen- und Völkerrecht? – Beiträge zu Palästina/Israel, herausgeben im Neuen ISP-Verlag von Sophia Deeg und Hermann Dierkes, werden einerseits die Kampagne gegen Dierkes dokumentiert, anderseits werden Argumente, Hintergründe, Stellungsnahmen und Gespräche vorgelegt.“
    Veranstaltung des Rosa Luxemburg Club Oberhausen/ Für einen gerechten Frieden in Nahost
    Hermann Dierkes , Kommunalpolitiker in Duisburg, referiert zum Thema
    http://www.linkeliste-ob.de/_rubric/detail.php?nr=3829&rubric=Termine

    Die Kampagne gehen ihn wird vermutlich vom Mossad finanziert und die Beweise wird er vorlegen.
    Dierkes, Sarazin ; Deutschland hat nur noch elende politische Schaumschläger und Antisemiten zu bieten.
    Und egal in welcher Partei ,überall bekommen Sie ihr Forum

  • #45
    Joel

    Aus der „läppischen Frage über das Exsistenzrecht Israels“ mal eben „das läppische Existenzrecht Israels“ gemacht. ich bin völlig unvoreingenommen und bin auf diesen Artikel erst aufmerksamgeworden da ich in einem anderen artikel las, der Herr Dierkes sei ein ausgewiesener Antisemit und dafür nach beweisen gesucht habe, dies hier erscheint mir allerdings eher wie ausgewiesene Meinungsmache, irgendwie bin ich etwas enttäuscht von den Ruhrbaronen.

  • #46
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Joel: Dierkes hat zu einem Boykott israelischer Waren aufgerufen. Ganz unvoreingenommen denke ich bei so etwas immer an die Nazis.

  • #47
    mimi müller

    Herr Laurin:
    Nur zu meinem Verständnis ( also keinerlei Wertung Ihrer Aussage beinhaltend ) eine Nachfrage:
    Denken Sie daran auch, wenn Zionisten zum Boykott von palästinensischen Waren oder Dienstleistungen aufrufen?

  • #48
    Stefan Laurin Beitragsautor

    Nein, tue ich nicht. Ich habe auch damals bei „Kauft keine Früchte aus Südafrika“ nicht daran gedacht. Und das hat mit der deutschen Geschichte zu tun. Im übrigen kenne ich solche Boykottaufrufe nicht, was nicht heißt, dass es sie nicht gibt.

  • #49
    Werner Jurga

    @ Mimi Müller (# 47):
    Tun Sie es eigentlich? Ich meine: denke Sie, wenn Zionisten (welche denn? da gibt´s doch mehrere) zum Boykott von palästinensischen Waren aufrufen, an die Nazis? Nicht nur zu meinem Verständnis, sondern eine ganz klare Wertung Ihrer Frage beinhaltend. Rhetorisch gefragt: wie beknackt kann man eigentlich sein?

  • #50
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  • #56
    Archer

    Ich habe mir jetzt mal das Video angesehen. Er sagt nicht, das Existenzrecht sei läppisch. Dies wird wiederholt falsch zitiert. Er sagt: „Und diese läppische Frage da… das Existenzrecht Israels… und so weiter, dazu, wie gesagt…“ Ich zweifle nicht an seiner inhaltlichen Ausrichtung. Es geht mir hier nur um die journalistische Sorgfalt.

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