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Martin Tönnes will RVR-Planungsdezernent werden

Martin Tönnes, der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Ruhrparlament bewirbt sich um die Stelle des Planungsdezernenten in Regionalverband Ruhr. Der bisherige Dezernent, Thomas Rommelspacher, wird im kommenden Jahr nicht wieder kandidieren.

Und weiter dreht sich das Personalkarussel  beim RVR: Nachdem mit Christoph Dänzer-Vanotti und Thomas Westphal der neue Regionaldirektor des RVR und der Chef der Wirtschaftsförderung Metropole Ruhr feststehen gibt es nun einen Bewerber um den Posten des Planungsdezernenten. Nachfolger von Thomas Rommelspacher (Grüne) soll Martin Tönnes werden. Tönnes ist Mitarbeiter der Landtagsfraktion, hat Raumplanung studiert und ist Fraktionsvorsitzender der Grünen im RVR sowie Ratsherr der Grünen in Dortmund. In einem ersten kurzen Gespräch mit den Ruhrbaronen bestätigte der 51jährige Tönnes seine Bewerbung.

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11 Kommentare zu “Martin Tönnes will RVR-Planungsdezernent werden

  • #1
    Dortmunder

    Aus „DER WESTEN“:

    „Nach Meinung seiner Kritiker ist Tönnes für den Job nicht ausreichend qualifiziert. Zwar habe der grüne Ratsherr aus Dortmund einmal Raumplanung studiert, weise aber keinerlei Berufserfahrung in einer nennenswerten Verwaltung auf, sagen Parteifreunde. Er hatte auch nie Personal- oder Führungsverantwortung in einer Behörde. Stattdessen war er seit 1997 im Landtag NRW als Zuarbeiter der grünen Fraktion mit Verkehrs- und Wohnungsfragen beschäftigt. Nach Ansicht der internen Kritiker sollte der Planungschef für das Ruhrgebiet mit seinen fünf Millionen Einwohnern wenigstens ein paar Jahre lang ein entsprechendes Dezernat in einer größeren Stadt geleitet haben. “

    Schreien die GRÜNEN in Dortmund nicht immer am lautesten „FILZ“, wenn es um die Besetzung von politischen Posten geht und sie nicht zum Zuge kommen?

  • #2
    Mario Herrmann

    Danke, Stefan. In dem kurzen Beitrag ist alles Berichtenswerte enthalten. Ganz anders als David Schravens bemühte Skandalisierung auf „Der Westen“. Es wird nämlich, anders als dort suggeriert, eben kein Postengeschacher, sondern ein ganz normales und transparentes Bewerbungsverfahren geben. Und selbstverständlich ist Martin Tönnes mit seiner Ausbildung, seiner fachlichen und politischen Erfahrung ein sehr guter Bewerber. Dagegen irgendwelche angeblichen und namentlich nicht genannten „internen Kritiker“ aufzufahren, gehört nicht zu Schravens journalistischen Glanzleistungen.

  • #3
    Georg K

    Zur Info Mario Hermann ist Geschäftsführer der Grünen im RVR und damit von Tönnes, der Vorsitzender der Grünen Fraktion im RVR ist, abhängig.

  • #4
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Mario: Wir sind beide zu lange im Geschäft, um den Unsinn des offenen Verfahrens zu glauben. Der Posten wird von den Grünen besetzt und wenn der Fraktionsvorsitzende ihn will und er von der Fraktion unterstützt wird, hat er ihn. So einfach ist das. Wer von einem normalen, transparenten Bewerbungsverfahren spricht, sagt die Unwahrheit. Und bitte Mario: Halt mich doch nicht für ganz blöd. :-).
    Nett wäre auch wenn Du erwähnt hättest, dass Du bei der Grünen-Fraktion im RVR beschäftigt bist – Martin Tönnes ist Dein Chef.

  • #5
    Arnold Voss

    @ Dortmunder (zitiert aus der Westen)

    „…..Nach Ansicht der internen Kritiker sollte der Planungschef für das Ruhrgebiet mit seinen fünf Millionen Einwohnern wenigstens ein paar Jahre lang ein entsprechendes Dezernat in einer größeren Stadt geleitet haben. ”

    Hatte Klink nicht auch eine Menge Dezernatserfahrungen in einer Ruhrgebietsstadt? Dortmunder, wenn das ein Kriterium für fachliche Qualität und Durchsetzungsvermögen sein soll, dann Gnade uns Gott.

  • #6
    Georg k

    @ Arnold

    Was denkst Du? Möchtest Du jemanden, dessen Qualifikation 13 Jahre Zuarbeit im Landtag und ein paar Jahre als Fraktionschef im RVR sind, auf dem wichtigen Posten sehen? Dort muss sich Tönnes mit den OB streiten. Er muss die anderen Planer überzeugen. Glaubst Du Tönnes kann das?

    Ich weiß, Tönnes ist ein sehr netter Kerl. Aber ich halte ihn für politisch zu weich und fachlich zu schwach für den Job. Sowohl die OB als auch die Planer werden mit ihm Schlitten fahren.

    Das ist das Peter-Prinzip. Tönnes strebt auf einem Job, der einen Schnatz zu hoch für ihn ist.z

    Es gibt doch Frauen wie Sander aus Mülheim oder Raskop aus Essen. Können die das nicht machen? Die haben wenigstens Erfahrung im Job.

    Du nimmst doch auch keinen Lehrling um das Bernsteinzimmer zu bauen.

  • Pingback: Links anne Ruhr (16.09.2010) » Pottblog

  • #8
    petshh

    #arnold
    dass tönnes, sander oder raskob gut genug für diesen job sein sollen, zeigt, wie wenig sich das ruhrgebiet wert ist.
    warum holt man nicht raumplaner wie jörn walter oder engelbert lütke daldrup her?
    mit einem logan kann man nicht in der formel 1 mitfahren.

  • #9
    Arnold Voss

    Hei Leute,
    in meinem Kommentar steht kein Wort davon, wie gut oder schlecht ich Tönnes finde.

  • #10
    Lars

    Bin mal gespannt wie Tönnes mit dem EON-Kraftwerk in Datteln weiter planen wird. Er wird ja im Paket mit dem neuen Direktor des RVR kommen. Der war ja bis vor kurzem praktischer Weise Vorstands der E.ON AG und Arbeitsdirektor. Da wird man sich sicherlich bei dem Paket schon darüber ausgetauscht haben, wie man EON Datteln im Gebietsentwicklungsplan behandeln wird. Geht ja immerhin um eine Milliarde für Eon in Datteln und um einige Dauerstellen im RVR für Chefs und Untergebene…..

  • #11

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