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Schwups – da waren die MLPD-Konten weg.

Sorgt für gute Vorweihnachtsstimmung: die Deutsche Bank (Foto: Carsten Frenzl / Flickr/ cc by 2.0)

Die Vorweihnachtszeit ist, wie die Weihnachtszeit, für viele in unserer Kindheit eine Zeit voller Wunder und wunderbarer Ereignisse gewesen. Doch das Erwachsenwerden und die Realitäten von Politik und Wirtschaft entzaubern mitunter einiges. Doch eben nicht alles. Manchmal sorgt auch der Markt selbst für einen freudvollen Moment. So wie an diesem Wochenende.

Am Anfang, oder vielmehr am Ende steht die Meldung der die sich total wichtig und revolutionär findenden MLPD (Ergebnis bei der letzten Bundestagswahl: 0,1%). Die teilte am Freitag mit, dass die „Deutsche Bank und ihre Tochter, die Postbank, alle Konten der MLPD auf Bundes-, Landes- und Ortsebene“ kündigten. Nun mag man sich fragen, wieso dieses Kommunistensprengel überhaupt Konten hatte, und wieso diese dann auch noch bei der Deutschen Bank – aber Kommunismus und Konsequenz verbindet meist nicht mehr als die ersten beiden Buchstaben der beiden Wörter.

Und klar, alle Anderen sind Schuld daran. All diese Verleugner und Verleumder und überhaupt und sowieso. Und was soll das alles mit der „Volksfront für Judäa“ (oder so) zu tun haben? Statt sich zu freuen, dass sie sich ein Stück von den Tempeln der Kapitalisten lösen konnten, haben die MLPDler (wieder einmal) vor allem eines: Selbstmitleid.

Vielleicht kommt für die MLPD ja Hilfe von der Verschwörungskappele „Bandbreite“ und ihrem Sänger Wojna. Auch denen wurde ja das Konto (bei der GLS-Bank) gekündigt. Sicherlich berät man bei der Bandbreite die MLPD gerne in Sachen „Wieviel Geld passt in eine Socke – und muss die auch rot sein?“.

Eine frohe Vorweihnachtszeit.

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12 Kommentare zu “Schwups – da waren die MLPD-Konten weg.

  • #1
  • #2
  • #3
    Daniel

    @#2: vor der Änderung des Artikels war die Formulierung: „die erste Silbe“. Vor diesem Hintergrund vertraue ich meinen rechnerischen Kompetenzen weiterhin.
    Es wäre aber wünschenswert, wenn nachträgliche Änderungen an den Artikeln kenntlich gemacht würden. Da stimme ich dir zu.

  • #4
  • #5
  • #6
    Christian

    Autor und Zensor?
    Können Sie mit dem folgenden kleinen Kommentar noch gut Leben?

    > Wenn Sie mit so etwas ihr Geld verdienen, dann „Wundert“ mich auch nichts mehr!<

  • #7
    Sebastian Bartoschek Beitragsautor

    Ich könnte noch besser damit leben, wenn du zum einen deine Kenntnisse a) der Groß- und Kleinschreibung und b) des Begriffes "Zensor" vertiefen würdest.

    Aber das ist ja hier kein Wunschkonzert.

  • #8
  • #9
  • #10
    Markus Wolf

    Es ist symptomatisch für den Etikettenschwindel der MLPD, dass diese ihre Konten bei der Deutschen Bank hatte.
    Die Deutsche Bank ist nicht eine kapitalistische Bank von vielen kapitalistischen Banken.
    Die Deutsche Bank ist die mit Abstand kapitalistischste, rassistischste, faschistischste Bank.
    Im OMGUS-Bericht wurde die Deutsche Bank ausdrücklich als "niederträchtig" bezeichnet.
    (Anm.: "OMGUS" bedeutet Office of military government of united states, gemeint war die Abteilung der US-Besatzungsmacht, welche sich mit der Verfolgung der Kriegs- und Naziverbrecher befasste)
    Wisst Ihr, wer noch seine Parteikonten bei der Deutschen Bank hat oder zumindest hatte?
    Die faschistische NPD.
    Warum hat die MLPD ebenso wie die NPD ihre Konten bei der Deutschen Bank?
    Gleich und gleich gesellt sich gern.

  • #11
  • #12
    Helmut Junge

    Und die Reptiloiden haben dort ihre Reptilienfonds
    https://de.wikipedia.org/wiki/Reptilienfonds
    Ich sag ja, man kann nicht genug aufpassen. Und wenn Lohnauszahlung ist, stehen alle gemeinsam in der Warteschlange, quatscht etwas miteinander, damit die Wartezeit vergeht. Kenn ich.

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