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Netzöffentlichkeit: Wie gut ist der Online-Journalimus in NRW?

Lokalblogs

Seit einiger Zeit frage ich mich, wie die Netzöffentlichkeit in NRW eigentlich aussieht? Ich rede nicht von Angeboten mit Schminktipps oder Anleitungen für Minecraft. Ich rede von Angeboten, die im weitesten Sinne journalistisch sind; die sich mit lokalen und regionalen Ereignissen befassen oder mit spannenden Themen. Blogs oder Facebook-Seiten für eine Stadt oder ein Anliegen.

Ich weiß, dass es noch ein paar Angebote wie die Ruhrbarone gibt. Aber ich weiß nicht, wie oft sie veröffentlichen, und wie tief sie greifen. Ich weiß nicht, ob die Angebote Pressemitteilungen bringen – vielleicht sogar unkommentiert oder als eigenen redaktionellen Beitrag irreführend gekennzeichnet – oder ob sie echte, eigene Geschichten machen?

In den vergangenen Jahren habe ich gelernt, dass sich neue Angebote immer seltender auf eine bestimmte Gegend oder Gemeinde beschränken, dafür aber auf ein besonderes Thema, das den Leuten am Herzen liegt. Statt kontinuierlich über das Stadtgeschehen in Gütersloh zu berichten, kümmern sich die Leute in ihren Blogs um Opern. Statt ein sublokales Blog zu betreiben, veröffentlichen die Neugierigen eine Facebook-Seite wie „We love Dorsten“.

Ich würde gerne wissen, was in NRW abgeht.

Deswegen bitte ich Euch um Hilfe.

Bitte füllt den Fragebogen hier aus und verschickt ihn weiter. Die Ergebnisse der Umfrage veröffentlichen wir hier. Ihr braucht dafür weniger als zwei Minuten.

DANKE!!!

RuhrBarone-Logo

Ein Kommentar zu “Netzöffentlichkeit: Wie gut ist der Online-Journalimus in NRW?

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    Andreas Vogel

    Ein löbliches Ansinnen. Aber als Resonanz-Aufruf werden die Mitmacher leider begrenzt bleiben. Zudem: Was sagen facebook-Likes eigentlich aus? Sind Pressemitteilungen immer von Übel? Muss nicht auch zwischen Regional- und Lokalblogs differenziert werden? Aber mehr Transparenz über die Konzepte – das wäre in der Tat sinnvoll.

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