
Von Januar bis November 2025 kamen rund 26.600 Menschen aus der Ukraine nach NRW. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des sich am 24. Februar jährenden Beginns des Ukrainekriegs mitteilt, sind die Zahlen der Zu- und Fortzüge von Januar bis November 2025 auf das niedrigste Niveau seit Beginn des Krieges in 2022 gesunken. Grundlage sind vorläufige Ergebnisse aus der Wanderungsstatistik.
Mit knapp 26.600 Zuzügen und etwa 16.600 Fortzügen in den ersten elf Monaten des Jahres 2025 ergibt sich zwar weiterhin ein positiver Wanderungssaldo, d. h. es kamen ca. 10.000 Menschen mehr aus der Ukraine nach NRW als umgekehrt. Der Wanderungssaldo fällt jedoch im Vergleich zu den Vorjahren seit 2022 am niedrigsten aus.
Im Jahr 2022 standen den knapp 226.600 Zuzügen annähernd 24.500 Fortzüge gegenüber, wodurch ein Wanderungsüberschuss von etwa 202.100 entstand. Verglichen mit diesem Höchststand waren die Werte der Zuzüge und Fortzüge bis November 2025 deutlich niedriger, auch der Wanderungssaldo ging stark zurück.
Der deutliche Rückgang des Wanderungssaldos ist in erster Linie auf die stark gesunkenen Zuzugszahlen zurückzuführen, während die Fortzüge weniger stark abnahmen. Insgesamt weist die Entwicklung auf eine Abschwächung der Nettozuwanderung aus der Ukraine hin.
