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Osterküche: Der Metthase

Ein Hase kurz vor der Zubereitung Foto: Consuela76 Lizenz: CC 2.0

Ein Hase kurz vor der Zubereitung Foto: Consuela76 Lizenz: CC 2.0

Ostern – ein Familienfest. Besuch kommt. Und der will satt werden. Mit einem Metthasen kein Problem.

Der Hase ist ein alter Freund des Menschen. Kinder mästen ihn gerne beim Spiel im Garten und groß ist die Freude, wenn Meister Lampe dann eines Tages auf den Tisch kommt. Zum Beispiel zu Ostern, dem Fest, das ganz im Zeichen des Hasen steht. Ostern ohne einen Hasen auf dem Tisch? Für viel unvorstellbar. So unvorstellbar, das in schlechten Zeiten die Menschen gerne auch mal eine Katze als Hasenersatz serviert haben – den berühmten Dachhasen.

Doch wie soll der Mümmler zubereitet werden? Mit Mett natürlich. Dafür erwerben wir einen Hasen, gerne schon tot und ausgenommen und ein gutes Pfung (500 Gramm) gemischtes Hackfleisch. Das wird dann zusammen mit zuvor glasig gebratenen Zwiebeln und ein wen Speck in der Pfanne gebraten. Ist alles fertig ab durch den Po in das Langohr. Das wird dann mit etwas Fett eingerieben, nach Geschmack Gewürzt und kommt bei 200 Grad zwei Stunden in den Backofen.

Und was gibt es dazu? Pommes – die können auf ein separates Backblech am Ende der Garzeit in den Ofen geschoben werden.

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12 Kommentare zu “Osterküche: Der Metthase

  • #1
  • #2
    BioBlubb

    Ach ja, Fleisch gefüllt mit Fleisch ist immer klasse. Deswegen rechne ich den Franzosen das Cordon Bleu auch hoch an.

  • #3
    Bibo

    @Bioblobb: Früher als Austauschschüler in London servierte man mir (leicht angebrannte) Pizza mit Pommes (auch aus dem Backofen) als Beilage. Das ist dann wohl der Unterschied zwischen Franzosen und Engländern 😉

  • #4
  • #5
    Eva

    Eine andere Verwendung für die Hasen: Wir lassen sie leben, geben ihnen lustige Namen, streicheln ihnen über ihre kleinen Köppchen, setzen sie auf den Rasen und erfreuen uns an ihrem Rumgehoppele. Haben wir Lust auf was Essbares, greifen wir auf Traditionelles zurück und gönnen uns einen Schokoladehasen. Osterfrieden für die Häschen!

  • #6
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Eva. Aber Schokoladenhasen sind so süß. Ich kann die nicht essen. Es fühlt sich wie Mord an.

  • #7
  • #8
  • #9
    Bibo

    Im Forum unserer Waltroper Lokalzeitung ist nun in diesem Jahr erstmals übrigens auch der ‚Druck‘ auf die alte Tradition des ‚Räppelns‘ ziemlich groß geworden. Falls jemand nicht weiss was das ist: Von Karfreitag bis Karsamstag ersetzen ‚Räppler‘ die Kirchenglocken. Das heisst Jugendliche gehen um 6 Uhr um 12 Uhr und um 18 Uhr durch das Örtchen und machen mit ihren Holzgeräten mächtig Krach. Den sinkenden Einfluss der Kirchen erkennt man wohl auch daran, das sich an dieser ‚Lärmbelästigung‘ nun erstmals ein öffentlicher Streit entzündet hat. Viele Mitbürger wollen nicht zwangsweise so früh geweckt werden…. Ich selber finde, obwohl nicht gläubig, diese Tradition ganz nett und irgendwie ‚romantisch‘. So erkenne ich irgendwie die Ostertage. Aber an der Tatsache das das hier jetzt offen kontrovers in Frage gestellt wird, erkennt man den Gang der Dinge. Der kirchliche Einfluss auf die Gesellschaft sinkt offenbar stark, auch wenn heute die Kneipen noch geschlossen sein müssen.

  • #10
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Bibo: In Waltrop sind die Kneipen geschlossen? In Bochum hat alles auf und die Leute sitzen beim Bier in der Sonne.

  • #11
    Bibo

    Nein, hier ist die Welt am Karfreitag noch konservativ. Alles zu! Da habe ich mich schon vor 25 Jahren drüber geärgert, als meine Kneipenzeit begann…

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