Der Ruhrpilot

Sabine von der Beck (Grüne) Foto: Grüne RVR


Ruhrgebiet:
Grüne wollen Gewerbeflächen blockieren(€)…WAZ
NRW: 860 Razzien gegen Clans…RP Online
NRW: Schwarz-Gelb in NRW Vorbild für ’Reformkoalition’ im Bund…Focus
Debatte: Die Welt in Aufruhr(€)…Welt
Debatte: Söders Chance…FAZ
Debatte: „Keine wirkliche Bereitschaft, gegen Antisemitismus zu kämpfen“…Welt
Debatte: „OK, Boomer“ – ichts ist okay zwischen Jung und Alt(€)…NZZ
Debatte: Rainer Wendt wird kein Staatssekretär…Zeit
Debatte: Weder Herz noch Hirn…taz
Debatte: 
Wir müssen reden!…FAZ
Debatte: Wer kassiert für die Musik?…taz
Debatte: Es gibt keine Klimakrise…Novo
Ruhrgebiet: Ruhrbischof will nicht wegen Missbrauchsfällen zurücktreten(€)…WAZ
Ruhrgebiet: Thomas Gottschalk für Lebenswerk geehrt…Bild
Bochum: Stadtarchiv zeigt Film über das Bochumer „Terminal“…Bo Alternativ
Dortmund: Ab Montag heißt es „Dortmund lernen!“…Nordstadtblogger
Duisburg: Ehrung für Choreographen Royston Maldoom(€)…WAZ
Essen: Personalnot bedroht Kita-Ausbau(€)…WAZ
Essen: Wie ein Dönerladen zu bundesweiten Ehren kam(€)…WAZ

Stoppoks neue Single ‚Verjubeln‘

Im Februar 2020 kommt sein neues Album ‚Jubel‘ auf den Markt. Einen Vorgeschmack darauf vermittelt bereits jetzt Stoppok’s neue Single ‚Verjubeln‘, die es gerade frisch im Netz gibt. Viel Spaß damit!

PS: Im Vorfeld der anstehenden Albumveröffentlichung und der damit verbundenen Tour im kommenden Frühjahr, wird es hier bei uns im Blog übrigens ein exklusives Interview mit dem Künstler geben, welches wir vor ein paar Tagen zugesagt bekommen haben…

Aufruhr im Ruhrgebiet

Schaufenster in Gelsenkirchen


Zwei neue Bücher erzählen von der Lage und dem Niedergang des Ruhrgebiets. Von unserem Gastautor Nils Heisterhagen.

Jörg Sartor kennen Sie vielleicht. Im letzten Jahr erregte er große öffentliche Aufmerksamkeit dadurch, dass er als Chef der Essener Tafel einen kurzfristigen Aufnahmestopp für Ausländer verhängte. Medien stürzten sich auf ihn. In bestimmten linken Kreisen galt er sofort als Aussätziger und die große Bundespolitik fühlte sich bemüßigt, schnell Kommentare zu diesem angeblich so hässlichen Vorfall in Essen abzugeben.

Nun hat er ein Buch geschrieben. „Schicht im Schacht“ heißt das Buch. Darin erklärt er nicht nur seine Motive für sein Handeln und spricht über allgemeine politische Entwicklungen, sondern vor allem geht es über das Ruhrgebiet, seine Heimat.

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Die es nicht gibt

Foto: Christoph Baumgarten

Auch nach der Ära von Langzeit-Machthaber Nikola Gruevski zeigen sich die Mazedonier nicht sonderlich zuversichtlich. Wer kann, wandert aus. Oder denkt zumindest darüber nach. Das Traumziel der meisten Emigranten in spe: Deutschland. Nur laut offiziellen Statistiken ist Mazedonien bereits Einwanderungsland.

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Brücken-Desaster: Was der Bundespräsident bei seiner Reise durchs Ruhrgebiet nicht erwähnt hat

Seit Sommer 2017 ist die Straße hier dicht. Foto: Robin Patzwaldt

Um zu zeigen, ‚was hier alles gelingt‘, reiste der Bundespräsident in der vergangenen Woche ins Ruhrgebiet. Auf seiner Route lagen Duisburg, Gelsenkirchen und Dortmund. Eine „Reise in die Zukunft“ sollte dies nach den Worten der Kollegen der WAZ werden.

Herausgekommen sind dabei die gewünschten Bilder und Schlagzeilen: Das Ruhrgebiet ist viel besser als sein Ruf. Es geht dort auf breiter Front aufwärts. Es ist zuletzt viel geschafft worden etc..

Kein Wunder, dass der Bundespräsident sich während dieser Reise nicht an der Brücke vor dem Schiffshebewerk Henrichenburg blicken gelassen hat. Denn hier bekommen es die Verantwortlichen vom Wasser- und Schifffahrtsamt Duisburg (WSA) und der von diesem Beauftragten Bauunternehmen seit weit über zwei Jahren nicht hin eine kleine Querung über den Kanal zu vollenden, deren Errichtung ursprünglich in drei Monaten vorgesehen war und die seit September 2017 in Funktion sein sollte.

Nicht erstaunlich also, dass man diesen Teil der traurigen Ruhrgebietsrealität den Menschen in ganz Deutschland in dieser Woche lieber nicht öffentlichkeitswirksam präsentierte, obwohl solche traurigen Zustände an vielen Stellen die Menschen in der Region an vielen Stellen und Orten ärgern und ihren Alltag bestimmen.

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Der Ruhrpilot

Rezo Foto: Rewinside Lizenz: CC BY 3.0

NRW:Reden wir mal über eure Einflussnahme(€)…FAZ
Duisburg: 
200 Duisburger in haben sich von Josef „Jupp“ Krings verabschiedet(€)…WAZ
Debatte: „Schon kleine Kinder werden religiös aufgeladen“(€)…Welt
Debatte: Der verdrängte grüne Populismus…NZZ
Debatte: Die Welt kämpft um ihre Freiheit, Deutschland redet vom Wetter…Cicero
Debatte: Tim Berners-Lee stellt Verfassung für faires Internet vor…FAZ
Debatte: Die eigentliche Lehre aus dem Leipziger Parteitag(€)…Welt
Debatte: „Die Nutzer überschätzen den Wert ihrer Daten massiv“…FAZ
Bochum: Schluss mit der islamistischen Diktatur im Iran!…Bo Alternativ
Dortmund: Verwaltung und Politiker müssen jahrelang in Ausweichquartieren arbeiten(€)…RN
Essen: Thyssenkrupp kann mittelfristige Ziele nicht wie geplant erreichen…Industrie

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Ruhrbarone-Buchtipp: ‚Nachts allein im Ozean‘ von André Wiersig

Auch wenn man sich seit Jahren regelmäßig und vergleichsweise intensiv mit der aktuellen Sportszene in diesem Lande auseinandersetzt, gibt es doch immer wieder Dinge und Personen, die einem lange Zeit verborgen bleiben. Wenn man sie dann irgendwann einmal für sich entdeckt hat, ärgert man sich häufig darüber und fragt sich, wie sie einem nur so lange verborgen bleiben konnten.

Ein solches Erlebnis hatte ich einmal mehr in dieser Woche. Am Montagmittag sah ich zufällig ein halbstündiges Live-Interview des von mir sehr geschätzten Kollegen Gregor Teicher auf Sky Sport News HD mit dem Langstreckenschwimmer André Wiersig, der im Sommer als erster Deutscher und 16. Mensch überhaupt die anspruchsvollste Herausforderung im Open-Water-Schwimmen, die Ocean’s Seven, meisterte.

Mit großem Interesse folgte ich den Ausführungen und nahm dabei am Ende des Interviews erfreut zur Kenntnis, dass Wiersig kürzlich ein Buch dazu veröffentlicht hat. Und genau dieses Buch möchte ich euch hier und heute im Rahmen der Ruhrbarone-Buchtipps einmal kurz vorstellen.

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Die Oktoberrevolution im Irak

Wandbild im Irak Foto: Privat


Unser Gastautor  Karam Hassawy lebt in Mossul

Sechzehn Jahre nach dem Sturz Saddam Husseins ist nichts von dem eingetreten, was sich die Iraker erhofft haben. Seit 35 Jahren erleiden die Menschen nun Unterdrückung und Tyrannei. Als nach Saddam die neuen Parteien an die Macht gekommen sind, haben sie die Verfassung erneuert. Die Verteilung der Positionen im Ministerium basierte auf Rassismus, auf ethnischen

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Dortmund: Matthias Sammer, bitte übernehmen Sie den Trainerjob beim BVB!

Lucien Favre (Mitte) in Dortmund. Foto: Robin Patzwaldt

Dass Trainer Lucien Favre und der BVB nicht wirklich gut zusammenpassen, das ist nun keine wirklich neue Erkenntnis. Spätestens seit der Saisonvorbereitung, als die Vereinsverantwortlichen ganz offensiv das Ziel Meisterschaft ausriefen, was Favre nicht wirklich gut zu passen schien (was man auch daran erkennen konnte, dass er in einer Umfrage unter den Trainern den FC Bayern als seinen persönlichen Meisterschaftsfavoriten nannte), war es für jedermann zu sehen. Zumindest dann, wenn man es denn zu sehen bereit war.

Seit dem peinlichen 3:3, nach 0:3-Pausenrückstand, am gestrigen Freitag gegen Aufsteiger und Ligazwerg SC Paderborn, dürfte es jetzt auch der Letzte begriffen haben. Weder Fans noch Mannschaft zeigen derzeit ein Bild, das eine weitere, fruchtbare Zusammenarbeit überhaupt noch möglich erscheinen lässt.

Die Dortmunder präsentierten sich auch zwei Wochen nach der peinlichen 0:4-Klatsche bei den Bayern in unverändert desaströser Verfassung.

Was also tun?

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