Das traurige Ende eines modernen Fußballmärchens in Nürnberg

Kein Trainer wie jeder andere: Michael Köllner. Quelle: Wikipedia, Foto: Silesia711, Lizenz: CC BY-SA 4.0

Eigentlich ist es ja nicht unbedingt die Kernaufgabe der Ruhrbarone eine Trainerentlassung beim 1. FC Nürnberg zu kommentieren. Wenn mit der Entlassung von Coach Michael Köllner dort jedoch zugleich ein modernes Fußballmärchen unschön zu Ende geht, dann ist uns das auch hier im Blog durchaus schon einmal ein paar Zeilen wert.

Dass der ‚Club‘, wie die Anhänger der Franken ihren Verein liebevoll nennen, aufgrund der vergleichsweise geringen Wirtschaftskraft nach seinem überraschenden Aufstieg im Vorjahr Schwierigkeiten haben dürfte die Klasse im Fußballoberhaus zu halten, das war eigentlich jedermann schon vor Saisonstart klar.

Der zuvor einer größeren Öffentlichkeit völlig unbekannte Trainer Köllner führte die häufig recht bieder auftretende Truppe mit seiner, nun nennen wir es mal ‚bodenständigen Art‘ nach Jahren der Zweitklassigkeit erfolgreich zurück in die Eliteliga des Deutschen Fußballs.

Dass das so überhaupt noch möglich war, in Zeiten in denen Kommerz und ‚die große Show‘ immer mehr die Oberhand gewinnen, in denen Vereine wie RB Leipzig und die TSG Hoffenheim zu festen Kräften im deutschen Spitzenfußball geworden sind, das ähnelte durchaus einem kleinen aber feinen Fußballmärchen. Diese in den Augen vieler Fußballfreunde erfreulich nostalgisch und altmodisch daherkommende Geschichte endete am heutigen Dienstag jedoch vorzeitig und leider ziemlich unschön.

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WAZ-Krise: Ein mediales Downgrading

Homepage der Funke-Mediengruppe

Ich war nie ein großer Freund des im Ruhrgebiet weithin üblichen WAZ-Bashings. Den Vorwurf zum Beispiel, die WAZ liefere kein bundesweit angesehenes Feuilleton wie Welt, FAZ oder Süddeutsche und schade somit der Kulturszene im Ruhrgebiet, fand ich immer absurd. Über das Feuilleton der Hessische-Niedersächsischen-Allgemeinen, der Frankfurter Neuen Presse oder der Rheinischen Post redet man in Berlin, Hamburg oder München auch nicht den ganzen Tag. Die WAZ war und ist eine Regionalzeitung und sie hat andere Aufgaben als die großen, bundesweiten Titel. Es ist auch niemand enttäuscht, wenn in Auto-Motor-Sport keine Plattenkritiken erscheinen.

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Ruhrgebiet: Chef des Ruhrparlaments warnt vor Regionalplan

Josef Hovenjürgen Foto: Frank Schürmann Lizenz: CC BY-SA 3.0 de


Der Halterner CDU-Landtagsabgeordnete Josef Hovenjürgen warnt vor dem Regionalplan für das Ruhrgebiet, der in den kommenden Jahren den Rahmen Planung im Ruhrgebiet setzt. Pikant: Hovenjürgen ist Vorsitzender des Ruhrparlaments und seine Partei hat den Aufstellungsbeschluss gemeinsam mit SPD und Grünen gefasst.

Dass die CDU mit dem Regionalplan unzufrieden war, ist nichts neues. Zu sehr hatten sich die Grünen durchgesetzt, zu wenige Flächen für Wohnen und Gewerbe entstehen. Das Ruhrgebiet, ein grünes Bullerbü – das gefiel der Union nicht, Zugestimmt hat sie dem Plan im Ruhrparlament trotzdem. Bis Ende Februar können die Städte noch Einwände gegen den

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Der Ruhrpilot

Charlie Sheen Foto: Angela Georg Lizenz: CC BY-SA 3.0


Dortmund: 
Charlie Sheen kommt zur Comic-Messe…WAZ
NRW: 
Adil Demirci – Einer, der im Schatten steht…taz
NRW: Städte verdienen Millionen an Blitzer-Anlagen…RP Online
NRW: SPD wirft Laschet Bruch der Koalition vor…RP Online
NRW: DGB-Chefin kritisiert Arbeitszeit-Initiative…RP Online
NRW: Baggerbesetzer bekommen neues Polizeigesetz zu spüren…NRZ
NRW: SPD will neue Sozialwohnungs-Hochhäuser…RP Online
Debatte: Wie viele Zuwanderer braucht der Arbeitsmarkt?…Welt
Debatte: Kampfansage an Unternehmen…FAZ
Debatte: Die SPD marschiert nach links…NZZ
Debatte: Paul Ziemiak liegt bei Greta richtig…Volksverpetzer 
Debatte: Das Ende des schwulen Mannes…Welt
Debatte: „Linksliberale Überheblichkeit geht mir auf die Nerven“…Standard
Debatte: Kommt allen Gegnern bloß moralisch!…Tagesspiegel
Debatte: CDU – Szenen einer Abnabelung…Cicero 
Ruhrgebiet: Schon wieder Probleme bei der Eurobahn…RN
Ruhrgebiet: Kaue auf dem Catwalk…Bild
Bochum: Reinigungskraft redet bei „Hart aber fair“ Klartext…WAZ
Bochum: Anwaltsinstitut investiert Millionen in neues Seminargebäude…WAZ
Bochum: Ein Bochumer Konzentrationslager…Bo Alternativ
Dortmund: Weiterhin Hochburg der Nazi-Demos…Nordstadtblogger
Duisburg: Utopien in Büchern und als Gesang…RP Online
Duisburg: Handwerk zögert beim Sozialen Arbeitsmarkt…WAZ
Duisburg: Lehrermangel – Es reicht nicht für die Mindest-Stundentafel…WAZ
Essen: Der Bau von Sozialwohnungen zieht deutlich an…WAZ
Essen: Stadt kritisiert Auswahl der neuen Talentschulen…WAZ

Ohne Atome in die Zukunft!

Aufwachen ist ein Podcast, für den unter anderem Tilo Jung verantwortlich ist. Genau, der Jung von Jung&Naiv, dem niemand vorwerfen kann, seine Gesprächspartner mit allzu viel Hintergrundwissen zu belästigen. Viel Hintergrundwissen braucht es allerdings auch nicht, um zu begreifen, dass die Forderung nach eine „atomfreien“ Welt identisch ist mit dem Wunsch nach dem Ende des Universums. Man hätte nur ein paar Mal nicht vollkommen zugekifft in die Schule gehen müssen. Nun denn: Ich freue mich schon auf die Forderung nach einer gen-, molekül- und hirnfreien Zukunft

NRW: Anonyme Spurensicherung nach Vergewaltigung

In Bochum wird mit Plakaten für die anonyme Spurensicherung geworben


Nach einer Vergewaltigung können Frauen die Spuren der Tat anonym sichern lassen. Wie viele Frauen später den Täter anzeigen, ist jedoch unbekannt.

Es sind nicht viele Frauen in Bochum, die das Angebot, nach einer Vergewaltigung die Spu-ren anonym sichern zu lassen, 2017 wahr-nehmen. Aber für jede dieser fünf Frauen war es wichtig, da ist sich Regina Czajka sicher. Czajka ist Gleichstellungsbeauftrage der Stadt Bochum. Ihr Büro liegt im historischen Rat-haus der Stadt, einem Backsteingebäude aus den 20er Jahren. „Wir wollen“, sagt Czajka, „dass Frauen die Wahl haben, ob sie direkt nach einer Vergewaltigung Anzeige stellen oder erst einmal die Spuren sichern lassen und sich dann in Ruhe entscheiden, was sie tun.“

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Cartoons ohne Bilder #38


Eine Arztpraxis, im Vordergrund der Tresen mit den Arzthelferinnen. Im Hintergrund zwei Türen, durch die man Stühle und Zeitschriften sieht. Über den beiden Türen Schilder:
1. „Wartezimmer für Leute, die reden wollen“
2. „Wartezimmer für Leute, die wirklich krank sind“

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Der Ruhrpilot

Zollvereinschule in Essen-Katernberg Foto: Es-Punkt-Ge-Punkt Lizenz: Gemeinfrei


NRW:
 Türkisch statt Englisch an Grundschulen? Ein Gegenvorschlag…Welt
NRW: Deutlich weniger Selbstanzeigen wegen Schwarzgeldes…Handelsblatt
Debatte: CDU und SPD – es prickelt nicht…Welt
Debatte: IG-Metall warnt – Verklärter Blick der Vergangenheit…FAZ
Debatte: Schuss in den Ofen?…Cicero
Debatte: „Die Wendung nach innen führt zu einer subjektivierten Politik“…Novo
Debatte: Was hat die CDU gelernt?…FAZ
Debatte: Das Versagen der Konservativen…RP Online
Debatte: Nie mehr heimisch…Jungle World
Debatte: Was wirklich Punk ist (und was wirklich nicht)…Welt
Ruhrgebiet: Laschet hält E-Auto-Produktion für möglich…NRZ
Ruhrgebiet: Hausärzte händeringend gesucht…NRZ
Bochum: DLRG erhält Preis für ehrenamtliches Engagement…WAZ
Dortmund: Helft den Ehrenamtlern im Umgang mit unnötiger Bürokratie…RN
Duisburg: Postillon live – Quatsch-Nachrichten begeistern die Zuschauer…WAZ
Essen: Parkleuchten im Grugapark fiel wegen Sturmböen aus…WAZ
Essen: Ärger um den geplanten Abbau der Schilder zum Awo-Haus…WAZ