Sooo viele wirklich beeindruckende Bilder hat diese Fußball-Europameisterschaft bisher ja leider noch nicht geliefert. Die vom Empfang der Isländischen Nationalmannschaft in der Heimat, nach Ihrem Aus im Viertelfinale gegen Gastgeber Frankreich (2:5), gehören aber unzweifelhaft zu den bisher schönsten…
Anderson & Low bringen bei James Bond-Fans nun die ‚Spectre‘-Illusionen zum Einsturz!
James Bond-Fans gibt es bekanntlich Millionen auf der Welt. Viele Leute begeistern sich besonders für die seit Jahrzehnten von der Kunstfigur gepflegten Marotten, ihren speziellen Livestyle, aber vielen auch besonders für die spektakulären Stunts und die vielen Actionszenen in den Filmen. Und gerade für die Anhänger dieser Elemente habe ich hier heute mal einen wirklich ungewöhnlichen Buchtipp.
Dem britischen Künstlerduo Anderson & Low wurde nämlich jüngst die Ehre zuteil, ein Kunstprojekt am Set von Spectre – dem jüngsten Film der James Bond-Reihe – realisieren zu dürfen.
‚Spectre‘ ist der 24. Film aus der James-Bond-Filmreihe und der vierte Film mit Hauptdarsteller Daniel Craig in der Titelrolle. Der Film knüpft inhaltlich an den Vorgängerfilm ‚Skyfall‘ aus dem Jahre 2012 an. Er feierte am 26. Oktober 2015 in London Weltpremiere und startete rund eine Woche später dann u.a. auch in Deutschland und der Schweiz.
‚Anderson & Low‘ hatten nun dabei die Gelegenheit die einzelnen Sets und Drehorte während der Produktionsphase des Streifens abzulichten. In ihrer in der Vorwoche frisch erschienenen Dokumentation zeigen sie dabei in erster Linie jedoch nicht schlicht Szenen aus dem Film, sondern sie fangen in ihren Aufnahmen vielmehr die geheimnisvolle Aura der verlassenen, menschenleeren Drehorte des Films ein, ziehen den Betrachter in Räume und Szenerien, in denen der Nachhall soeben verklungener Dialoge oder stattgefundener Hubschrauber abstürze scheinbar noch spürbar ist.
Der Ruhrpilot

NRW: Angriffe auf Flüchtlingsheime oft durch „neuen Tätertyp“…Welt
NRW: Rot-Grün kürzt soziale Spenden…RP Online
NRW: Hagen und Düsseldorf – Zwei Punkplaneten…DLF
NRW: Wie die Briten ein deutsches Land erfanden…AZ
NRW: Land wendet weiteren Verkauf von Kunstwerken ab…Handelsblatt
Debatte: Ist das Volk zu doof für Volksabstimmungen?…Welt
Debatte: Man kann dem Volk nicht trauen…Spiegel
Debatte: Die populistische Reaktion…Jungle World
Debatte: Freiheit und Verantwortung statt Verbote…Novo Argumente
Debatte: Erdogans Angebot…FAZ
Ruhrgebiet: Thyssen-Krupp krempelt seine Industriesparte um…Der Westen
Bochum: Arbeitslosigkeit darf kein Dauerzustand sein…Der Westen
Dortmund: „Deutschland – eine gespaltene Nation?“…Nordstadtblogger
Duisburg: Stadt droht wieder in Schulden zu rutschen…RP Online
Duisburg: IHK warnt vor neuen Outlet-Plänen…Der Westen
Essen: Nach Asyl-Deal kein Rauswurf für SPD-Ratsherrn…Der Westen
Wir für Euch, Ihr für uns: Was ist das für 1 Querfrontparole?
„Wir für euch, ihr für uns“. Für diesen unter Fußballfans gängigen Tshirt-Spruch spottete kürzlich die jungantideutsche Meme-Schleuder Was ist das für 1 life? über den Fußballbundestrainer Jogi Löw.
Wie Oman ist Deutschland?

Internetfundstück – Was ist größer: Ecuador oder Rumänien? Wieviel größer ist Texas als Spanien? Manchmal fragt man sich sowas. Schaut man dann auf eine 2D-Karte hat man das Problem, dass die Verhältnisse nicht richtig stimmen. Das hat mit der Umwandlung einer Kugeloberfläche zu einer einfach Karte zu tun. Am häufigsten wird dafür die sog. Mercator-Projektion genutzt, deren Namensgeber übrigens in Duisburg verstarb– was soll man in Duisburg auch sonst tun?. Nun gibt es im Netz eine wunderbare Seite, die ich heute entdeckte, auf der man Länder auswählen und über die Karte ziehen kann, und diese dann verhältnisgetreu verändert werden. Hier ist sie. Wie so oft gilt: der ökonomische Nutzen geht wohl gegen null – aber man kann Stunden damit verbringen.
#EM2016: Man muss dem ARD-Experten Mehmet Scholl für die Kritik an der DFB-Elf dankbar sein!

Die Viertelfinalspiele bei der Fußball-EM in Frankreich liegen inzwischen bekanntlich hinter uns. Portugal gegen Wales und Frankreich gegen Deutschland, so lauten die beiden Halbfinalspiele, welche ab Mittwoch ausgespielt werden. Dass Deutschland es über die hohe Viertelfinalhürde ‚Italien‘ geschafft hat, das verdankt das Team einer großen Portion Glück in einem wirklich denkwürdigen Elfmeterschießen, welches erst nach insgesamt 18 (!!!) Versuchen beendet werden konnte.
Zwischendurch stand die Löw-Elf bereits mehrfach kurz vor dem ‚Aus‘. Am Ende trauerten aber die Italiener, waren die Unglücklicheren an diesem Abend, nach der knappsten aller denkbaren Entscheidungen im modernen Fußball. Und trotzdem wurde im Nachgang der Partie vom Samstag in erster Linie über die Kritik von Mehmet Scholl diskutiert, welche er, vom Zeitpunkt her etwas überraschend, direkt nach dem Weiterkommen der DFB-Mannschaft öffentlich äußerte.
Der AfD Parteitag: Wölfe im Schafspelz?

Der Parteitag der NRW-AfD in Werl machte vor allem durch den Vorstandsbeschluss, die Presse auszuschliessen, von sich reden. Nach einer längeren parteiinternen Diskussion wurden die vor der Tür stehenden Medienvertreter doch noch hineingelassen. Mit der anwesenden Presse tat man sich dennoch schwer. Journalisten wurden aufgefordert zu gehen, ein akkreditierter Blogger wurde des Saals verwiesen, ein junger YouTuber hinausgeschmissen. Die Parteispitze gab sich in ihren Reden moderat, die Mitglieder waren in ihren Äußerungen schon deutlicher. Das Thema mit Sprengkraft, die aktuelle Asylpolitik, wurde auf den hinteren Teil der Tagesordnung gesetzt. Mehr als 300 Gegendemonstranten des parteiübergreifenden „Bündnis gegen Rassismus“ demonstrierten friedlich hinter den weiträumigen Absperrungen – in der Stadthalle nahm man von den Protesten nichts wahr.
Der Parteitag startet mit der Verarbeitung der heftigen Kritik am Ausschluss der Presse und diskutierte über die noch immer außenstehenden Medienvetreter, die einem „in der Vergangenheit übel mitgespielt hätten“. Zwei Pressekonferenzen zur Information, statt Teilnahme am Parteitag, seien die richtige Lösung. Dies hatte der Deutsche Journalisten-Verband jedoch als „Nanny-Journalismus“ im Vorfeld abgelehnt. Die AFD Spitze lenkte ein, der Parteitag solle darüber abstimmen. Die Meinungen dazu, ob und wie Journalisten über den Parteitag berichten dürfen, gehen weit auseinander. NRW-Landeschef Marcus Pretzell war gegen den Ausschluss, konnte sich aber im Parteivorstand nicht durchsetzen.
„Wir als Partei haben das absolute Recht zu entscheiden, wen wir hereinlassen“, gibt sich einer der Redner selbstbewusst. Der Sprecher des Stadtverbandes Solingen hingegen spricht sich gegen den Ausschluss der Presse aus: „Dann tun wir das, was der Gegner will. Sie wollen uns einschüchtern, damit wir uns zurückziehen und einigeln und wir unsere Informationen nicht mehr nach außen kolportieren können.“ Die Teilhabe der Medien sei das eigene originäre Interesse, warnt ein anderer Redner: „Wir sind eine rechtsstaatliche Partei und kein Verschwörerzirkel!“ und macht einen Vorschlag zum Umgang mit der Presse: „Ich bin dafür, dass sie von einem Extra-Raum aus berichten dürfen.“ Mit diesem Vorschlag kann er sich nicht durchsetzen, die Türen werden nach der Diskussion geöffnet und die Presse darf hineinspazieren. Parteitag-Star Frauke Petry gibt erfreut vor den Fernsehkameras ihre Statements zum Wahlprogramm.
Die AfD und die Presse: Petrys Kommunikationsregeln und Extra-Räume für Journalisten
In ihrem Grußwort stimmt Parteichefin Petry die Delegierten des stärksten AFD-Landesverbandes auf die Wahlen im Mai 2017 ein. Man könne auf die aktuelle Entwicklung stolz sein, bauchpinselt Petry die Deligierten – im Gegensatz zur Niederlage bei der letzten NRW-Wahl, seien die Umfrageergebnisse im Moment hervorragend. Die Landtagswahlen seien für die AfD die wichtigste Wahl vor den Bundestagswahlen.
Beim Thema Presse findet sie schnell einen Schuldigen: Die Presse selbst. Man würde schliesslich immer wieder erleben, dass in der Presse der eine AfD-Vertreter gegen den anderen ausgespielt werde. Daher habe man nun einige verbindliche Kommunikationsregeln festgelegt, ein „Maulkorberlass“, wie kritisiert, sei dies aber nicht. „Die süsse Versuchung des hingehaltenen Mikrophons ist häufig stärker, als der Impuls einfach mal den Mund zu halten. Deswegen kommen häufig Presseberichte zustande, bei denen Sie sich zurecht ärgern und an den Kopf fassen.“
Schließt die SPD von Protesten gegen Antisemitismus aus!

Am vergangenen Samstag demonstrierte ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis gegen die Al-Quds-Demonstration in Berlin. Eine kleine Handvoll Aktivisten der rechtspopulistischen Alternative für Deutschland (AfD) mit entsprechender Fahne wurden vom Podium nachdrücklich aufgefordert, die Veranstaltung zu verlassen. Mitglieder einer Partei, die Antisemiten nicht rauswirft, hätten auf einer Kundgebung gegen Antisemitismus nichts verloren. So weit so ehrbar. Währenddessen liefen Personen in SPD-Shirts ungestört durch die Kundgebung.
Der Ruhrpilot

Debatte: Hannelore Kraft ist die Meisterin der Ausrede…Welt
NRW: Kraft wirbt um EU-Büros und Konzernzentralen…Der Westen
NRW: Vom Glanz der Casinos ist nicht mehr viel übrig…Welt
NRW: Hinter den Türen des AfD-Parteitages…RP Online
Debatte: Gewichtsverlagerung…FAZ
Debatte: Greenpeace beharrt auf Ignoranz und Arroganz…Novo Argumente
Ruhrgebiet: Vier Revierparks arbeiten künftig unter einem Dach…Der Westen
Bochum: Jupiter Jones sind zurück bei Bochum-Total…Der Westen
Dortmund: Der Erfinder der Spiegelwürfel im Interview…Der Westen
Dortmund: Abschied von beliebtem Rabbiner…Nordstadtblogger
Duisburg: Uni zeigt Leichenpredigten für prominente Duisburger…Der Westen
Essen: Ratsherr Guido Reil verteidigt seinen Beitritt zur AfD…Der Westen
Der Ruhrpilot

NRW: AfD setzt 16-jährigen Youtuber vor die Tür…RP Online
Debatte: „Ein Lichtstrahl in der Dunkelheit des Holocaust“…FAZ
Debatte: Der wahre Babyboom wird arabische Eltern haben…Welt
Debatte: Die EU ist nicht Europa…Cicero
Ruhrgebiet: Sammelband zur Geschichte der Schwulen und Lesben…Queer
Bochum: Viel Neues im kleinen Theater Rottstraße 5…Der Westen
Dortmund: Warum die Passagierzahlen am Flughafen einbrechen…Der Westen
Duisburg: Künstlerführung im Museum DKM…RP Online
Essen: Guido Reil geht zur AfD – eine Tragödie nimmt ihren Lauf…Der Westen
