#EM2016: Und plötzlich läuft das Turnier – Besonders Deutschland, Island und Italien sei Dank!

Manuel Neuer. Quelle: Wikipedia, Foto: Steindy (talk), Lizenz: CC BY-SA 3.0
Manuel Neuer. Quelle: Wikipedia, Foto: Steindy (talk), Lizenz: CC BY-SA 3.0

Manchmal muss man offenbar nur mal kräftig meckern, und schon wird man auch erhört. Nein, mal ganz im Ernst, dass es bei der Fußball-Europameisterschaft nach zunächst äußerst zähem Beginn, selbst zu Beginn der ersten Achtelfinalspiele ja noch, nun zuletzt seit Sonntag vergleichsweise unterhaltsam zugegangen ist, das wurde doch auch wirklich allerhöchste Zeit!

Die Spiele Vier bis Acht der ersten KO-Runde konnten so doch zumindest teilweise noch für manch eine zähe Veranstaltung zu Turnierbeginn ein Stück weit entschädigen. Vorbei plötzlich das teils unwürdige Ballgeschiebe der Vorrundenspiele, endlich deutlich mehr Engagement und auch attraktive Offensivszenen.

Und zum Glück überzeugte dabei eben auch längst nur die DFB-Auswahl bei ihrem überraschend klaren 3:0-Erfolg gegen die Slowakei am Sonntag, auch die Spiele der Italiener, Belgier, und Isländer machten zuletzt richtig Lust auf die ab Donnerstag nun anstehenden Viertelfinalspiele der EM in Frankreich.

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Graphic-Novel „Drei Steine“ von Nils Oskamp in Dortmund

 

Copyright © 2016 by Nils Oskamp
Copyright © 2016 by Nils Oskamp

In der öffentlichen und medialen Wahrnehmung scheint sich die rechtsextreme Szene in Deutschland auf den Osten zu konzentrieren. Doch trotz entsetzlicher, über die sozialen Netzwerke wie ein Lauffeuer verbreiterter Vorfälle wie der johlende Mob, der Flüchtlinge in Clausnitz daran hinderte, ihre Unterkunft zu beziehen, sitzt der harte aber herzliche Westen leider längst nicht so fest im multikulturellen Sattel, wie Optimisten es sich vielleicht wünschen würden. Von unserem Gastautor Matthias Penkert-Hennig.

Als Hochburg der rechten Szene im Ruhrgebiet gilt bereits seit FAP-Zeiten in den Achtzigern der Stadtteil Dortmund-Dorstfeld. Hier wuchs Illustrator und Comiczeichner Nils Oskamp auf. Als Schüler an einer prophetischer Weise nach Comic-Großvater Wilhelm Busch benannten Realschule wurde er Zeuge und Opfer rechter Gewalt, vor der Lehrer, Polizei, Staatsanwaltschaft und sogar seine Eltern die Augen fest verschlossen.

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Der Ruhrpilot

FdD-NRW Chef Marcus Pretzell Foto: Robin Krahl Lizenz: CC BY-SA 4.0
FdD-NRW Chef Marcus Pretzell Foto: Robin Krahl Lizenz: CC BY-SA 4.0


NRW:
AfD zwischen Profilsuche und Angst vor der Antifa…Welt
NRW: Immer mehr Schüler besuchen Islamunterricht…RP Online
Debatte: Ja zum Brexit…Novo Argumente
Debatte: Böses Fracking…NZZ
Debatte: Warum Deutschland ein bisschen britischer werden sollte…Welt
Debatte: Brexit – Die dummen Alten?…FAZ
Debatte: Ist die Kanzlerin schuld am Brexit?…Spiegel
Ruhrgebiet: „Gebt uns unsere Leichen zurück“…Bild
Bochum: Häftling beklagt Personalmangel in der JVA…Der Westen
Dortmund: Unbekannter droht Dortmundern, ihre Bärte abzurasieren…Der Westen
Duisburg: Von der No-Go- zur Let’s-Go-Area…DLF
Essen: Karstadt-Zentrale bleibt…Der Westen

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Bochum: Neue Gesichter beim VfL

Die Neuzugänge. Foto: vfL Bochum 1848
Die Neuzugänge. Foto: VfL Bochum 1848

Der VfL Bochum 1848 ist am heutigen Montag in die Saison 2016/17 gestartet. Zum Trainingsauftakt durften sich die VfL-Fans über jede Menge Neuzugänge freuen, nicht nur auf Spielerseite, sondern auch im Trainerstab.

Zur ersten Übungseinheit begrüßte Cheftrainer Gertjan Verbeek 25 Akteure, darunter auch zahlreiche Spieler aus dem VfL-Talentwerk. Das Konzept, nach dem die größten Hoffnungsträger aus der eigenen U19 bzw. U17 regelmäßig am Trainings- und Spielbetrieb der Profiabteilung teilnehmen, wurde erstmalig im deutschen Profifußball in der vergangenen Saison erfolgreich umgesetzt, hat sich bewährt und wird somit auch zukünftig fortgeführt. Zu Beginn dieser Saison profitieren zunächst die Talentwerk-Spieler Tom Baack, Hayk Galstyan, Tim Krafft, Maximilian Leitsch sowie Torwart Florian Kraft davon.

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Strafanzeige gegen Nazi-Aktivistin Melanie Dittmer wegen „Stolpersteine umdekorieren“

Rechts am Transparent Melanie Dittmer, bei einer Kundgebung in Köln (Foto: S.Weiermann)
Rechts am Transparent Melanie Dittmer, bei einer Kundgebung in Köln (Foto: S.Weiermann)

Strafanzeige gegen Dittmer wegen Verunglimpfung des Ansehens Verstorbener und Volksverhetzung

Die VVN-BdA Kreisverband Aachen hat heute Strafantrag gegen die 37 jährige Neofaschistin Melanie Dittmer wegen der Verunglimpfung des Ansehens Verstorbener und Volksverhetzung gestellt. Frau Dittmer schlug ernsthaft vor, Stolpersteine “umzudekorieren. In ihrem Blog veröffentlichte sie eine Anleitung, die sich gegen die Erinnerung an Opfer des Naziterrors 1933-1945 richtet. Sie leitete dazu an, die letzte Erinnerung an von Nazis ermordete Menschen in Form von Stolpersteinen auszulöschen. Menschen, die von den Nazis zu Nummern entwürdigt wurden und denen durch die Stolpersteine ihre geraubte Individualität wiedergegeben wurde, werden durch die Aktion von Dittmer missbraucht, um Hetze gegen Menschen anderer Religion, Hautfarbe oder Staatsangehörigkeit zu betreiben. Dittmer nennt ihre Aktion “Stolpersteine umdekorieren” und will die Menschen auf den 56000 Stolpersteinen erneut verschwinden lassen.

Hier geht es zur Erklärung des VVN:

 

Götz George ist tot

Götz George. Quelle: Wikipedia, Foto: www.horstschimanski.info, Lizenz: CC BY-SA 2.5
Götz George als Schimanski. Quelle: Wikipedia, Foto: www.horstschimanski.info, Lizenz: CC BY-SA 2.5

Heute vor genau 35 Jahren sahen wir Götz George das erste Mal in seiner Rolle als Horst Schimanski. Er frühstückte zwei rohe Eier und schon in der nächsten Szene rief er „Hör auf mit der Scheiße!“, als jemand einen Fernseher aus dem Fenster warf. Eine neue Ära hatte begonnen. Von unserem Gastautor Harald Schrapers.

Götz George ist untrennbar mit Horst Schimanski verbunden. Er hat die Figur, die im Umfeld der Münchener Filmhochschule erdacht wurde, gespielt, geprägt und entwickelt. George kam nach Duisburg und schaffte es, dem Ruhrgebiet ein neues Selbstbewusstsein zu geben. Wahrscheinlich ging es gar nicht anders, dass dies ein Berliner Schauspieler machen musste, der von außen kam und den Duisburgern einen Spiegel vorhielt. Dieses Verzagte und sich selbst Verleugnende – das kam in Schimanskis Welt nicht vor. Und Götz George war der Garant dafür.

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Dortmund: Harte Zeiten für BVB-Fans – Henrikh Mkhitaryan und Neven Subotic vor dem Abgang

Foto: Robin Patzwaldt
Foto: Robin Patzwaldt

Dass diese Sommerpause in der Fußball-Bundesliga beim BVB einen größeren Umbruch bringen würde, das war erwartet worden. Das Ausmaß, welches sich inzwischen abzeichnet, das kommt dann so aber doch überraschend.

Im Frühjahr hatte BVB-Boss Aki Watzke einen Abgang aller drei eigentlich zur vorzeitigen Vertragsverlängerung in Dortmund auserkorenen Leistungsträger (Mats Hummels, Ilkay Gündogan, Henrikh Mkhitaryan) im Star-Talk noch kategorisch ausgeschlossen. Inzwischen deutet immer mehr darauf hin, dass es trotzdem eben letztendlich genau so kommen wird.

Hummels und Gündogan sind bekanntlich beim BVB schon Geschichte, nun deutet auch vieles auf einen nahenden Abgang von Henrikh Mkhitaryan in Richtung Manchester United hin.

Eine Ablösesumme von über 30 Millionen Euro gilt hier als realistisch. Der BVB wäre ja wohl auch irgendwie ‚blöde‘, wenn er den Armenier, dessen Vertrag im kommenden Sommer ausläuft, durch eine weiterhin sture Weigerung dem vom Spielerberater forcierten Transfer letztendlich doch zuzustimmen, zu einem potentiellen Unruheherd der nächsten Saison machen würde. Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken (fast) ohne Ende.

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Die Verschärfung des Antiterrorgesetz – ein paar Worte dazu.

q1ZlzrNEs hat hierzulande beinahe schon Tradition, dass man während größeren Events wie z.B. einer Fußball-WM strittige Gesetze den Bundestag passieren lässt. Beispiele? 2006, die Erhöhung der Mehrwehrsteuer, 2010, die Erhöhung der Krankenkassenbeiträge und 2012 während der EM 2012, unser persönlicher Liebling das neue Meldegesetz welches in sagenhaften 57 Sekunden durch den Bundestag gepeitscht wurde nur um dann später wieder vom Bundesrat zur Korrektur kassiert zu werden. Ein Gastbeitrag von Anonymous Germany.

 Worum ging es dieses mal? Werfen wir doch einen Blick darauf.

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Der Ruhrpilot

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NRW:
„Ausschluss von Medien beim AfD-Parteitag ist verfassungswidrig“…RP Online
NRW: Anstrengungen bei jungen Intensivtätern…Focus
Debatte: Junckers Verzweiflungstat…FAZ
Debatte: Brexit-Votum ist die Quittung für Brüsseler Machtherrlichkeit…Welt
Debatte: Die Rechtspopulisten haben Hochkonjunktur…Cicero
Debatte: „Nein heißt nein“ und der Fall Lohfink…Novo Argumente
Ruhrgebiet: Götz George im Alter von 77 Jahren gestorben…Welt
Ruhrgebiet: Götz George – außergewöhnlich, unbequem, mehr als Schimanski…RP Online
Ruhrgebiet: Der Ruhrpott legt eine Extraschicht ein…Bild
Bochum: Krankenkasse Viactiv hat 30 000 Mitglieder verloren…Der Westen
Dortmund: Der Wandel der Gesellschaft hin zur Fürsorge…Nordstadtblogger
Duisburg: Was kommt nach der „Willkommenskultur“?…RP Online
Essen: Debatte über U 18 – U-Bahn ohne Tunnel…Der Westen

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