Von einer Kabarettistin mit mehr als nur Wortwitz, dem 100. Geburtstag einer der einflussreichsten Kunstbewegungen des letzten Jahrhunderts, einer gelebten Utopie mitten in Bochum-Langendreer sowie einer Straßenzeitung im zweitärmsten Land der EU.
Fast wäre die erfolgreiche Kabarettistin Barbara Ruscher vor 20 Jahren Lehrerin geworden. Doch heute würde sie ihre Bühnenkarriere nicht einmal angesichts größter Lebenskrisen für die Sicherheiten einer Verbeamtung aufgeben. Ein Treffen mit einer Selfmade-Frau mit ganz viel Charme.
Seine Jugend verbrachte er in Dortmund, seine letzte Ruhe fand er ebenfalls hier. Dazwischen sah Richard Huelsenbeckbuchstäblich die ganze Welt. Ab 1916 war er Propagandist, in vielerlei Hinsicht „Manager“ einer der einflussreichsten Avantgarden:der Ober-Dada.
NRW: Schlusslicht beim Wirtschaftswachstum…Welt NRW: Kraft vertraut auf Kraft…RP Online NRW: Kraft ärgert es, wenn Hendricks seehofert…RP Online NRW: Laschet will mit Sicherheit, Bildung und Wirtschaft zum Sieg…RP Online Debatte: Europe’s Muslims hate the West…Politico Debatte: Das Management der Barbarei…Jungle World Debatte: AfD & Co. – was diese Populisten gefährlich macht…Welt Debatte: Tiefgreifendes, strukturelles, multiples Staatsversagen…Spiegel Debatte: An der Kette…FAZ Ruhrgebiet: Kaum Existenzgründer im Pott…WDR Bochum: Experte kritisiert Polizei-Verfolgungsjagden…Der Westen Dortmund: Ermittlungspanne nach Nazi-Mord an drei Polizisten…Der Westen Duisburg: Konflikt zwischen Türken und Kurden…Der Westen Essen: Asylpolitik – Demo und Aktionen im Norden geplant…Der Westen
Demonstration gegen das Prostituiertenschutzgesetz. Foto: Friederike Strack Lizenz: Copyright
Das junge Blog Voice4Sexworkers arbeitet und twittert seit 2014. Ins Leben gerufen wurde das gut ausgebaute Projekt, um Sexarbeiterinnen, Sexarbeitern, ihren Freunden, Unterstützern und Kunden eine Stimme zu geben.
Neben zahlreichen Beiträgen von Dienstleistern finden sich Beiträge von ihren Kunden sowie Artikel zu Prostitution im internationalen Vergleich und zu Forschung und Lehre im Feld der Sexarbeit.
Wir bedanken uns bei Voice4Sexworkers, den aktuellen Beitrag zum geplanten Prostitutionsschutzgesetz (ProstSchG) übernehmen zu dürfen.
Ralf Fährmann. Quelle: Wikipedia; Foto: DerHans04; Lizenz: CC BY-SA 3.0
Wenige Tage nach der 2:3-Pleite gegen England betrieb die Deutsche Auswahl am Dienstag in München tatsächlich so eine Art von Wiedergutmachung. Eine deutlich konzentriertere Vorstellung als am Wochenende bescherte der Löw-Truppe nun im letzten Test vor der Nominierung des erweiterten EM-Aufgebots ein ungefährdetes 4:1 (2:0) gegen Angstgegner Italien.
Der zuvor bereits aufkommenden leichten Unruhe im Umfeld tut der erste Sieg gegen Italien nach rund 21 Jahren natürlich grundsätzlich auch entsprechend gut.
Und natürlich neigt man vielerorts nun auch schon wieder dazu dieses Testspielergebnis über zu interpretieren. So schnell geht das inzwischen häufig. Kennt man ja.
Man möchte in diesem Zusammenhang eigentlich lediglich erneut darauf verweisen, dass auch dieses Match eben doch nur ein weiteres Vorbereitungsspiel, ein simpler Test war, in dem sowohl die Deutschen als auch die Italiener personelle und taktische Experimente wagten. Kein Grund also zu übertriebener Interpretation der Geschehnisse auf dem Platz.
Grundsätzlich viel spannender als die Ergebnisse der beiden Testspiele waren da aus meiner Sicht auch erneut die vermeintlichen Randgeschichten rund um Trainer und Team.
War am Samstag in Berlin noch die ziemlich unwürdige Stimmung auf den Rängen ein möglicher Diskussions- und Kritikpunkt, war diese gestern in München übrigens auch nicht wesentlich besser. Wie auch…
Eine weitere grundsätzlich diskutable Geschichte spielte sich allerdings nun ausgerechnet zwischen den beiden Matches im Umfeld der Löw-Truppe ab. Und diese legt, wenn im Moment auch noch vergleichsweise wenig beachtet, meiner Meinung nach schon eine gefährliche ‚Lunte‘ für die Zukunft des gesamten DFB-Trainerteams.
Personaldiskussionen werden im Umfeld einer Auswahlmannschaft natürlich grundsätzlich immer gerne geführt. Fast jeder Beobachter hat da sicherlich auch seine eigene, seine ganz persönliche Auswahl im Kopf. Nicht umsonst heißt es ja auch, dass es in Deutschland rund 80 Millionen Bundestrainer gibt. Doch darum geht es hier jetzt nicht wirklich. Denn Joachim Löw und sein Trainerteam verfahren in Sachen Personal schon durchaus auffällig widersprüchlich, was die der Kaderzusammenstellung zu Grunde gelegten Auswahlkriterien betrifft. Und das äußerten sie nun abermals auch wieder einmal öffentlich, wie das jüngste Beispiel, die fortgesetzte Nichtnominierung von Schalkes Keeper Ralf Fährmann, wirklich jedermann ganz deutlich zeigte.
Ob Radio, Fernsehen, gedruckt oder im Internet: Immer größere Teile der Bevölkerung misstrauen den traditionellen Medien. Von dem Vertrauensverlust profitieren obskure Verschwörungsmagazine und Verlage.
Seit über einem Jahr treffen sie sich fast an fast jedem Montag auf dem tristen und windigen Bahnhofsvorplatz vor dem Duisburger Hauptbahnhof. 300, manchmal 500 Männer und Frauen. Die Reste von Pegida in Nordrhein-Westfalen. Gescheitert in Köln, Bonn und Düsseldorf hat sich Pegida in Duisburg etabliert. Besorgter Bürger, Neonazis, Fußballschläger. Deutschlandfahnen wehen im Wind, auf Transparenten finden sich Sprüche wie „Erbschuld ist Rassismus“ und in Reden wird sich lautstark beklagt, dass die Leugnung des Holocaust in Deutschland strafbar ist. Wenn die Truppe nach den Reden eine kurze Demonstration durch die Stadt absolviert, wird jedes Mal ein Spruch besonders oft und inbrünstig skandiert: „Lügenpresse halt die Fresse“.
Neu ist das nicht. Schon in den 20er Jahren waren alle Zeitungen, die über die NSDAP kritisch berichteten für die Nazis nichts anderes als „Lügenpresse“ und lange vor Pegida gehört der Spruch zum Standardrepertoire jede Neonazidemonstration.
Debatte: Das fatale Schweigen aus Berlin…FAZ NRW: Industriebetriebe verzeichnen Einbußen…WA NRW: Kraft will nichts von Roboter-Politik hören…Welt Debatte: Pazifismus hilft nicht gegen Terror…Cicero Debatte: Kugelschreiberterror…Spiegel Debatte: Hofreiter will die Leute für dumm verkaufen…Post von Horn Debatte: Stadt als Sozialraum gestalten…Jungle World Debatte: SPD kommt bundesweit nur noch auf 20 Prozent…Welt Ruhrgebiet: Airbnb wächst rasant…Der Westen Bochum: Flüchtlinge stellen konkrete Forderungen…Bo Alternativ Dortmund: Polizist und Ex-Staatsschützer gründet eigene Partei…Der Westen Duisburg: Walsumer Papierfabrik „in einem Super-Zustand“…Der Westen Essen: Stadt wird bei ihren Krediten den Zins los…Der Westen
[Bonfire / 12.12.2015 – Matrix Bochum]Mit „Glörious“ meldete sich im Mai letzten Jahres eine der bekanntesten und international erfolgreichsten deutschen Hard Rock Legenden zurück, vier Jahre nach ihrem letzten Studioalbum „Branded“ und in fast komplett neuer Besetzung.
Ihre größten Erfolge feierten Bonfire rund um den Erdball Ende der 80-er mit ihren Alben „Fireworks“ (1987) und „Point Blank“ (1989). Der ganz große Glanz verblasste jedoch im Lauf der Jahre und ließ sich auch durch zahlreiche Wechsel der Bandmitglieder nicht so richtig wiederherstellen. Doch zur Ruhe gesetzt haben Bonfire sich noch lange nicht.
Heute ist von der Originalbesetzung nur noch Gitarrist Hans Ziller übrig. Der bedeutendste Neuzugang war vor zwei Jahren David Reece, der mit seiner gewaltigen Stimme allen Songs einen so unverkennbar prägnanten Stempel aufgedrückt hat, dass er Bonfire spürbar zu einem guten Neustart verhelfen konnte.
Auf ihrer aktuellen Platte “Glörious” (Mai 2015), die zwölf brandneue Songs und zwei neu eingespielte Bonfire-Klassiker enthält, läßt die Band es wieder so richtig krachen und überzeugt mit frischen, schnellen und kernigen Hardrock und Metal Songs, die es in sich haben.
Glörious ist ein gutes, handgemachtes, hartes, aber auch melodisches Rockalbum geworden, mit dem die neuen “Bonfire’s” um Hans Ziller nun wieder in Richtung Zukunft durchstarten wollen, und mit dem sie vor allem live ihre Fans überzeugen möchten und natürlich auch neue gewinnen.
Das ist ihnen im letzten Jahr auf ihrer GLÖRIOUS-Tournee 2015 national & international bestens gelungen und in diesem Jahr feiern Bonfire ihr nunmehr 30-jähriges Bühnenjubiläum.
Unter dem Motto 30th BONFIRE ANNIVERSARY Tour 2016 „Burnin` TALES `n `PEARLS “ werden Bonfire weltweit live weiter unterwegs sein…… und natürlich haben sie für ihre Fans alle Klassiker mit im „Gepäck“!
Am 11.3.2016 erschien zudem das lang erwartete Doppel-Album „Pearls“, auf dem alle Klassiker der Band komplett neu eingespielt und arrangiert wurden.
Stillstand ist also auch weiterhin keine Option für Bonfire und deshalb werden sie auch am 08.04.2016 wieder im Turock in Essen zu Gast sein. Tickets gibt es unter www.impuls-promotion.de.