Der BVB ist und bleibt ein Dauerthema in Fußballdeutschland. Dementsprechend regelmäßig sind auch seine Protagonisten zu Gast in den nationalen Fußballtalkshows.
Am kommenden Sonntag (04. Oktober 2015) ist es mal wieder soweit. BVB-Boss Hans-Joachim ‚Aki‘ Watzke besucht vor dem abendlichen Spitzenspiel der Bundesliga (FC Bayern München – Borussia Dortmund) den traditionellen ‚Doppelpass‘ von Sport 1 am Münchener Flughafen.
Los geht es, wie immer, um 11 Uhr in TV und Radio. Neben Moderator und Ex-Borusse Thomas Helmer werden Darmstadts Trainer Dirk Schuster, ‚Experte‘ Thomas Strunz, der Journalist Thomas Wark (ZDF) und auch Martin Quast (Sport1) mit Aki Watzke über die Bundesliga und die aktuelle Situation beim BVB diskutieren. Diesen Termin sollte man sich als BVB-Fan vielleicht schon einmal kurz vormerken.
Robert Fludds Abbildung der unterschiedlichen Arten menschlicher Erkenntnis (1619) – gemeinfrei
Fragen nach einem Erkennen gehören philosophisch zu einer jahrtausendealten Tradition. Es bildete sich als Sammelbegriff ‚Erkenntnistheorie‘ heraus, der sich auf all die philosophischen Forschungen bezieht, die um eine Erläuterung ringen. Doch um eine Erläuterung von was? Sieht man von Bestrebungen ab, Wege in Metaphysiken zu eröffenen, bereits Platon war darin ein Spezialist, wurde ein Erkennen empirisch nicht selten auf ein Wahrnehmen reduziert, das die empirischen Bedingungen einbezieht, besonders die beteiligten Organe. Bereits David Hume erörterte das menschliche Erkennen im Kontext der damaligen biologischen Forschungen. Inzwischen ist die Neurologie als Forschungszweig hinzugetreten, die entdeckt hat, dass an Wahnehmungen auch Hirnvorgänge beteiligt sind.
Fragen nach Wahnehmungen lassen jedoch Sprache unberücksichtigt. Im Hinblick auf Wahrnehmungen ist dies weniger ein Problem, weil von einem möglichen Probanden eventuell nicht konkret angebbar sein muss, was er wahrgenommen hat, ein einfaches Durch-die Gegend-Schauen reicht eventuell bereits aus, um von einem Wahrnehmen sprechen zu können. Doch sobald ein Erkennen thematisiert wird, ist es erforderlich, konkret sagen zu können, was. Als Beispiel sei ein Spaziergang angeführt, ob durch einen Wald oder durch eine Innenstadt, auf dem sich Details rasch verlieren können. Ein Wahrnehmen ist dennoch erforderlich, um nicht gegen oder in etwas zu laufen. Etwas erkennen zu können, erfordert mehr, auch eine sprachliche Aktivität, die dezidierte Angaben ermöglicht, sowohl sich selber als auch anderen gegenüber. Auf eine mögliche Frage, was erkannt wurde, zu antworten, „dies und das, ich weiß nicht“, wäre reichlich unbefriedigend.
Sprachliche Äußerungen stehen allerdings in Zusammenhängen. Die vorgenommene einfache Differenzierung in Wahrnehmen und Erkennen kann bereits als Beispiel dienen. Ohne sprachliche Arbeit könnte sich ein Erkennen gar nicht ereignen. Würde ich die Worte ‚Wahnehmen‘ und ‚Erkennen‘ lediglich nutzen, wie es im Umgang leicht geschieht, z.B. synonym, ohne Rücksicht auf mögliche Bezüge, bliebe nur ein Geplauder, ein sozialer Akt.
Sprache einzubeziehen, dient in der anvisierten Studie über das Erkennen vor allem der Erörterung von sprachlichen Problemen, wie die empirischen Ergebnisse beurteilt werden können. Einige Forscher sind z.B. der Ansicht, Wahrnehmung werde konstruiert. Doch um eine solche Aussage treffen zu können, wäre ein Vergleich mit einer Welt erforderlich, die außerhalb menschlicher Wahrnehmungsbedingungen liegt. Das Wort ‚konstruiert‘ steht z.B. in Differenz zu ‚gespiegelt‘. Doch wenn sich nicht angeben lässt, wie die Welt außerhalb unserer Wahrnehmungsbedingungen aussieht, uns ein Ding an sich (Kant) unbekannt ist und bleibt, wäre es nicht nur fahrlässig von einem Spiegel zu sprechen, sondern auch von Konstruktion. Es würde nicht ausreichen, lediglich einen Bildaufbau zu verfolgen. Etwas zu konstruieren, setzt, wie bei einer Spiegelei, eine Relation voraus, über die man jedoch so gut wie nichts weiß.
*Das Sprachanalytische Forum gehört zum Duisburger AutorenVerlag Matern
Eigentlich sollten die Spiele in der Europa League für jeden Club ja ein besonderes Highlight sein. Doch wenn der BVB heute Abend in Griechenland auswärts bei PAOK Saloniki antritt, dann scheinen sich Fans, Medien und auch Offizielle mit vielen anderen Themen deutlich mehr zu beschäftigen als mit dem nächsten Spiel. Das könnte übel ausgehen.
Da ist natürlich das alles überstrahlende Spiel beim FC Bayern München am Sonntag. Aber auch die jüngste Kritik von Kevin Großkreutz aus Istanbul an der grundsätzlichen Vereinsentwicklung bestimmt aktuell noch viele Diskussionen. Und im ‚Kicker‘ monierte Sportdirektor Michael Zorc dann auch noch zusätzlich noch die angebliche Benachteiligung der Dortmunder durch einige Schiedsrichterentscheidungen, welche den BVB jüngst von der Tabellenspitze verdrängt hätten.
Zudem hat Thomas Tuchel beim ‚Ausflug‘ nach Griechenland freiwillig auf etliche Leistungsträger verzichtet, tritt heute u.a. ohne die Stammkräfte Hummels, Aubameyang und Gündogan an. Unangenehme Randerscheinung im Vorfeld der Partie zudem, die diversen Warnungen an die rund 1.600 BVB-Fans, welche die Reise mit angetreten haben, um das Team heute Abend zu unterstützen.
In Summe also wirklich ungewöhnlich viele eher negative Vorzeichen vor der Begegnung heute Abend. Ob es Thomas Tuchel gelingen wird trotzdem eine voll motivierte und gut ausbalancierte Truppe auf den Platz zu schicken, welche dann auch gegen PAOK entsprechend punkten kann bzw. wird?
Ein Besuch bei Kultregisseur Peter Thorwarth („Bang Boom Bang“), ein Gespräch mit Punklegende John Lydon („Sex Pistols“, „PIL“), ein Turnierbericht vom Homeless World Cup in Amsterdam, ein Interview mit einem syrischen Fluchthelfer, „10 Jahre Hartz IV“ – ein sechsseitiges Spezial in Kooperation mit der Nationalen Armutskonferenz. .
„Wir alle lieben Fußball und hassen Obdachlosigkeit. So einfach ist das“, sagt der irische Autor und Schirmherr Irvine Welsh zur Motivation der 15. Wohnungslosen-WM in Amsterdam. „bodo“ hat das Turnier begleitet, traf Spielerinnen und Spieler aus aller Welt, einen König und einen Hollywoodstar.
„bodo“ spricht mit Peter Thorwarth über Werbung, Vorbilder und sein nächstes Filmprojekt, den Action-Vampirfilm „Blood Red Sky“. John Lydon erzählt von Arnold Schwarzenegger und Wolfgang Schäuble, seiner anstehenden Deutschlandtour und dem, was die Welt jetzt braucht.
Arm trotz Arbeit, Interna aus dem Jobcenter, Wohnen als Menschenrecht: In Kooperation mit der Nationalen Armutskonferenz druckt „bodo“ ein sechsseitiges Spezial dem Titel „10 Jahre Hartz IV“.
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Europe, eine 1979 von Sänger und Frontmann Joey Tempest gegründete schwedische Hard-Rockband ( bis 1982 allerdings aktiv unter dem Namen Force ), erzielt ihre größten Erfolge 1986 mit dem Lied The Final Countdown sowie dem dazugehörigen Album. Nach der Auflösung 1992 fand sich Europe 2004 wieder zusammen.
Im März erschienen ihr zehntes und von der Presse hochgelobtes Studioalbum “War of Kings“, das uns das schwedische Quintett im Rahmen ihrer großen Europa-Tournee nun auch in Deutschland präsentieren möchte.
Für sechs Konzerttermine werden sie bei uns Halt machen und am 29.10.2015 in der Turbinenhalle in Oberhausen auf der Bühne stehen.
Mit im Gepäck natürlich auch ihre Welthits wie „The Final Countdown“, „Rock The Night“ oder die Ballade „Carrie“.