Der deutsche Islamist und ehemalige Linksterrorist Bernhard Falk äußerte sein Verständnis für die Anschläge auf das Satiremagazin Charlie Hebdo.
Den Ruhrbaronen gegenüber sagte er: „Es ist logisch, dass es Reaktionen in unterschiedlicher Form gibt, wenn eine Religionsgemeinschaft dauerhaft beleidigt wird.“ Derzeit betreut Falk terrorverdächtige Islamisten, die in der Bundesrepublik inhaftiert sind.
Im September 2014 haben wir eine längere Reportage über die Aktivitäten Bernhard Falks verfasst.
Deutschsprachige Druckvorlage des Magazins Charlie Hebdo
Wie in zahlreichen Städten findet auch in Bochum heute eine Gedenkfeier für die von islamistischen Terroristen ermordeten Journalisten des französischen Satiremagazins Charlie Hebdo und die Polizeibeamten statt. Eine gute Idee, wenn sie nicht so fürchterlich überfrachtet und zaghaft daher käme:
*Gegen Islamismus UND gegen Islamhass. Wir trauern mit den Kollegen und
Angehörigen der Opfer des Pariser Anschlages!*
Unsere Mahnwache ist Bochums demokratische Antwort auf den feigen Anschlag auf die Redakteure von »Charlie Hebdo«. Wir wollen einen Raum bieten für alle jene, die mit ihrer Trauer, ihrer Wut nicht allein sein wollen. Wir setzen ein Zeichen wider den Hass, gegen die Hetze und für die Meinungsfreiheit. Wir sind in Gedanken bei den Opfern, bei ihren schwer verletzten Kollegen, bei den trauernden Freunden und Verwandten.
Wir grenzen uns klar ab von einer pauschalisierenden Verurteilung »der Muslime«. Willkommen sind uns alle, die religiösen Fanatismus ebenso ablehnen wie den rassistischen Müll der »Pegida«-Bewegung, alle, die mit uns einstehen wollen für Demokratie und gleiche Rechte.
Treff: Donnerstag, ab 17 Uhr vor der Glocke am Rathaus
Noch acht Spiele müssen die Eisadler Dortmund in der Regionalliga West Hauptrunde bestreiten. Zumindest das Minimalziel, einen Platz unter den ersten Vier und damit die Teilnahme an den Aufstiegs-Play-Offs zur Oberliga West, ist schon jetzt erreicht. Damit will man sich aber an der Strobelallee natürlich nicht zufrieden geben und in der Konzentration nicht nachlassen, denn die klare Tabellenführung soll auch am Ende der Doppelrunde Mitte Februar Bestand haben.
So sollen auch am Wochenende die beiden direkten Verfolger auf (großen) Abstand gehalten werden, denn die Eisadler treffen im 48-Stunden-Takt auf die Luchse Lauterbach und die Dinslakener Kobras. Den Auftakt dieses anspruchsvollen Wochenendes macht die Auswärtspartie im osthessischen Vogelsbergkreis. Dort gastieren die Eisadler am Freitagabend ab 20 Uhr beim EC Lauterbach.
Draußen war es am Mittwochabend winterlich ungemütlich, aber drinnen im Bochumer RuhrCongress ging gleich zum Konzertbeginn die Sonne auf:
Beatrice Egli betrat die Bühne mit so einem überzeugenden und strahlenden Lächeln, dass ihre Fans um mich herum regelrecht wegschmolzen.
Sie waren in Scharen angereist, Fanclubs, Teenager…meine Generation und auch noch älteres Publikum und alle feierten textsicher mit der Schweizerin ihr erstes Konzert im neuen Jahr, das sie im Rahmen ihrer “Pure-Lebensfreude-Tournee” nach Bochum geführt hatte.
Polizeieinsatzkräfte und Rettungsdienst vor der Evinger Kirche
UPDATE: Die Grünen im Dortmunder Stadtrat sind empört über die Gewalttätigkeiten der Rechten. Sie werden eine Anfrage im Polizeibeirat stellen, warum die Versammlung nicht von Beginn an geschützt wurde. Stefan Neuhaus, Geschäftsführer der Grünen, sagte gegenüber den Ruhrbaronen: „Das was sich gestern in Eving abgespielt hat, hat mit Meinungsfreiheit nichts zu tun. Wer das behauptet, hat ein falsches Bild von Meinungsfreiheit und sich für eine schlechte Strategie für die Bürgerdialoge entschieden. Es geht den Nazis nicht darum, zu diskutieren. Sie nutzen die Veranstaltungen ausschliesslich, um Menschen einzuschüchtern, zu provozieren und zu drangsalieren. Es kann nicht sein, dass durch die geduldete massive Präsenz der Rechten, Bürgerinnen und Bürger Versammlungen in Zukunft aus Angst nicht mehr aufsuchen. Die Rechten haben gestern die Veranstaltung ad absurdum geführt – das darf in Zukunft nicht mehr zugelassen werden. Wo war die Polizei?“
Nicht nur die Grünen fragen sich, wie es bei einer öffentlichen städtischen Versammlung zu einer Verletzung eines Polizisten, zu Pöbeleien und Beleidigungen kommen konnte. Die Frage lässt sich leicht beantworten: Die Polizei war nicht vor Ort. Das ist auch deswegen unbegreiflich, weil „Die Rechte“ ihr Kommen in den einschlägigen Foren angekündigt und ihr Vorhaben massiv beworben hatten. Die Grünen fordern, dass bei der nächsten Bürgerinformationsveranstaltung die Rechten keinen Zutritt erhalten. Sie sind als Gewalttäter bekannt. Sie möchte außerdem, dass die Polizei ihren Job macht, starke Präsenz zeigt und die Menschen schützt.
Damit meinen sie sicher nicht, eine, einen halben Kilometer entfernt liegende Polizeiwache. Oder einen Polizeibeamten in der Veranstaltung, während Draußen der rechte Mob ungestört für Unruhe sorgt. Die Absicht der Rechten, Angsträume zu schaffen, ist gestern einmal mehr gelungen. Ein weiterer Tiefschlag für die demokratische und offenen Gesellschaft, in der Menschen ungehindert von gewalttätigen Rechtsextremisten bepöbelt, gefilmt, beleidigt und eingeschüchtert werden. Man darf gespannt sein, wie sich Polizeipräsident Gregor Lange zu den Vorwürfen der Grünen verhalten wird.
Die Informationsveranstaltung zum neuen Flüchtlingsheim in Dortmund sollte gestern Abend eigentlich darüber informieren, das bald Flüchtlinge aus den Kriegs- und Krisengebieten in Syrien, Irak und Afghanistan, in eine alte Hauptschule im nördlichen Stadtteil einziehen werden. In der Regel sind solche Veranstaltungen dazu da, die meist unberechtigten Sorgen der Menschen zu entkräften und Fragen zu den Neuankömmlingen und zu der Notunterkunft zu beantworten. Die Entscheidung der Bezirksbürgermeister die neue Dialogreihe, anders als in der Vergangenheit, ohne eine Ausschlussklausel für Rechte durchzuführen, hat sich gestern Abend gerächt. Die Situation eskalierte. Ein Polizist wurde verletzt, es gab zahlreiche Beleidigungen und Einschüchterungsversuche gegen Besucher der Veranstaltung.
Die Nazis, die sich an der Evinger Mitte zu einer Gruppe von ca. 40 Leuten zusammengerottet hatten, kamen als geschlossener Zug am Veranstaltungsort, einer Evinger Kirche, an. Es ist nachvollziehbar, dass die vier Security-Männer am Eingang angesichts dieses Naziaufmarsches den Zutritt nicht verhindert haben. Zudem gab es von den Veranstaltern keinen Auftrag, Nazis auszuschliessen oder von der Möglichkeit des Hausverbots Gebrauch zu machen. So nahmen 20 Nazis ungestört im unteren Kirchenraum Platz, während sich die anderen in drei Gruppen oben auf der Empore unter die Besucher mischten.
Debatte: Dieses Massaker ist ein Angriff auf die Aufklärung…Welt Debatte: Das Bild vom Islam ist mir gerade egal…Tapfer im Nirgendwo Debatte: Das Massaker von Paris…FAZ Debatte: Angriff auf die Pressefreiheit…taz Debatte: Es ist Zeit für eine islamische Revolution…Cicero NRW: Hannelore Kraft umgarnt die Wirtschaft…RP Online NRW: Andy Warhol war erst der Anfang…Tagesspiegel NRW: Museumsleiter protestieren gegen Verkauf der Portigon-Sammlung…Focus NRW: 400 Trauergäste nehmen Abschied von Ralph Giordano…Welt Ruhrgebiet: Kreistag für „Pannekopp des Jahres“ nominiert…Der Westen Ruhrgebiet: Bergbauerbe soll Gas ohne Fracking freisetzen…Welt Bochum: Arbeitslosenquote in Bochum liegt auf dem Niveau von 2012…Der Westen Dortmund: Rechtsradikale randalieren bei Anhörung zu Flüchtlingen…Der Westen Duisburg: Zuwanderung: falsche Zahlen, verfehlte Prognosen…RP Online Essen: Sportvereine setzen Zeichen gegen HoGeSa…Der Westen Kino: Genial morbid-zynischer Episoden-Film aus Argentinien…Pottblog
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