AfD: Beatrix von Storch zieht Spendierhosen an

Zwei Hochzeiten: Beatrix von Storch ist Vorsitzende der Zivilen Koalition und gleichzeitig designierte Kandidatin der Alternative für Deutschland (AfD) zur EU-ParlamentswahlFoto: James Rea / flickr | Bestimmte Rechte vorbehalten (CC: BY-NC-ND)
Zwei Hochzeiten: Beatrix von Storch ist Vorsitzende der Zivilen Koalition und gleichzeitig designierte Kandidatin der Alternative für Deutschland (AfD) zur EU-Parlamentswahl
Foto: James Rea / flickr | Bestimmte Rechte vorbehalten (CC: BY-NC-ND)

Brüssel, die EU – das ist für die AfD ein Hort des Prassens und der Geldverschwendung. Wie schön, als Europaabgeordnete nun mitprassen zu können, dachte sich von Beatrix von Storch und zog ihre Spendiehosen an. Auf Kosten der des Europäischen Parlaments lädt sie  Anhänger nach Brüssel ein – natürlich auf Kosten der Europäischen Union.   In einem Rundschreiben sucht sie nach AfD-Anhängern und Förderern, die es gerne mal auf EU-Kosten in Brüssel ein wenig krachen lassen wollen:

Liebe Mitglieder und Förderer in Berlin,

ich möchte Sie herzlich einladen.

Nachdem die Arbeit von uns jungen EU-Parlamentsabgeordneten mehr und mehr in geordneten Bahnen verläuft, ist es Zeit für einen ersten Empfang. Ich darf Ihnen berichten, dass mir der Brüsseler „Apparat“ den Termin für eine erste  Bildungsreise in Belgiens Hauptstadt und vor allem in das EU-Parlament zur Verfügung gestellt hat. Vom 01. bis zum 02. Dezember habe ich die Möglichkeit, 55 Gäste einzuladen.

Zu dieser Reise möchte ich besonders Sie und Ihre Partner sehr gerne einladen. Das Treffen soll neben der Besichtigung des EU-Parlaments und der Stadt Brüssel natürlich auch dem gegenseitigen Kennenlernen dienen.

Sie wissen, dass mein Regionalbüro für die Bundesländer Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern zuständig ist. Es würde mich freuen, wenn Mitstreiter aus allen drei Landesverbänden zu Gast wären, denn dies ist eine gute Gelegenheit, die Kontakte untereinander zu vertiefen.

Die EU bezuschusst diese Einladung wie folgt:

Übernachtungskosten 60 Euro
Reisekosten ca. 135 Euro
Verpflegungskosten 2×40 Euro

Fliegen wollen wir am Montag, dem 01.12., ab Berlin Schönefeld um 7 Uhr. Zurück geht es am 02.12. um 19.05 Uhr.

Die Buchung von Flug und Hotel nehmen Sie bitte selbst vor, die Erstattung der Pauschalen erfolgt dann vor Ort oder als Überweisung.

Wenn Sie meiner Einladung folgen wollen, bitte ich Sie um eine schriftliche Nachricht bis zum 12.11.2014 an unseren Regionalreferenten Leif-Erik Holm: l.****@**************ch.de .

Die Plätze für die Besuchergruppe sind auf 55 Leute begrenzt. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir darüber hinaus keine Zusagen annehmen können.

Ich freue mich, Sie am 01. Dezember in Brüssel begrüßen zu können.

Mit sehr freundlichen Grüßen bin ich Ihre

Beatrix von Storch
Mitglied des EU-Parlaments

Continue Reading

Literatur im REKORDER in Dortmund: Die Mimi geht gerne auch mal ohne Krimi ins Bett

Kunst- und Kulturvereins „tonbande e.V.“
Abbildung: www.rekorder.org – Programm Titelbild

Etwa sechs Mal im Monat öffnet der Dortmunder Kunst- und Kulturverein tonbande e.V. im REKORDER die Türen. Die tonbande will eine Plattform für Kreativität und Kollektivität bieten. Am Samstag wird diese Möglichkeit literarisch-musikalisch genutzt: Die Veranstaltung „Ein Krimi, kein Dinner!“ ist ein Programm von vier Künstlern, die der allgemein verbreiteten Krimi-Lesewut etwas entgegensetzen wollen: Die Autorinnen und Autoren Regine Leonore Birkner, Thorsten Trelenberg, Jochen Ruscheweyh und Daniela Gerlach fordern das Publikum mit Literatur-Improvisationen aus einem Mix von Rezitationen, Gesang und Lesung heraus  – und das alles ganz sicher ohne Mord- und Totschlag. Auch Servietten und Besteck werden nicht ausgelegt sein. Dafür präsentieren sie am Samstag,  15. November 2014 ab 20:00 Uhr im Rekorder (Gneisenaustr. 55, Dortmund-Hafen)  nicht nur ihre eigenen Texte, sondern auch die Werke der anderen Mitstreiter.

Continue Reading

[Jennifer Rostock kommen „Schlaflos“ nach Dortmund]

Foto:Michalak/FZW
Foto:Michalak/FZW

Jennifer Rostock kommen nicht aus der Stadt, nach der sie sich benannt haben und leben auch nicht dort. Lediglich ihren Manager Werner Krummer lernten sie dort kennen.

Jennifer Weist und ihr Keyboarder Johannes Walter stammen von der Insel Usedom, und ihre drei weiteren und aktuellen Bandmitglieder, Alex, Christoph und “Baku”, lernten sie 2006 in Berlin kennen, wo sie auch heute noch alle leben.

2008, bereits ein Jahr nach ihrer Bandgründung, erhielten sie einen Vertrag mit der Plattenfirma Warner Music und veröffentlichten ihr Debütalbum Ins offene Messer. Mit ihrer Debütsingle Kopf oder Zahl traten sie noch im selben Jahr beim Bundesvision Song Contest für Mecklenburg-Vorpommern an und belegten den fünften Platz.

Continue Reading
Werbung
Werbung


Der Ruhrpilot

Gerhard Papke
Gerhard Papke

NRW: FDP distanziert sich von Papkes Rechtsschwenk…RP Online
NRW: Sind diese zwei Warhols 100 Millionen Euro wert?…Welt
Debatte: Deutschland ist ein Hort der Freiheitsfeinde…Cicero
Debatte: Gabriel geißelt „Ökopopulismus“ von Greenpeace…Welt
Ruhrgebiet: Bei Karstadt beginnt das Tauziehen um Jobs und Filialen…Der Westen
Ruhrgebiet: Noch keine Einigung bei der Steag-Übernahme…Der Westen
Bochum: Bochumer Detroit-Projekt findet ein überregionales Echo…Der Westen
Dortmund: Brauchen Sie einen Saurier…?…Bild
Duisburg: „Ein Beispiel für die alten Strukturen“…taz
Duisburg: Salafisten täuschen Überfall vor – Staatsschutz ermittelt…Der Westen
Essen: Streit um Lesereihe – Stiftung weist Folkwang-Chef Tobia Bezzola zurecht…Der Westen
Essen: Entsteht im Stadtrat eine neue Öko-Linke?…Informer

Werbung
Werbung


Frühstück für Dortmund

TU Dortmund Foto: Tuxyso Lizenz: CC
TU Dortmund Foto: Tuxyso Lizenz: CC

Studieren: Pott, hömma!…Süddeutsche
Geschenk: Brauchen Sie einen Saurier…?…Bild
Strafanzeige: Busfirma bindet behinderte Kinder an Sitzen fest…Welt
Planung: Schallschutz an B1 würde Architektur verdecken…Der Westen
Hans Herzberg: Ein jüdischer Zeitzeuge berichtet über Nazigewalt im November 1938 in der Nordstadt…Nordstadtblogger
BVB: Klopp wäre fast gar nicht in Dortmund gelandet…Focus
BVB: Wahre Liebe…Schwatzgelb
BVB: Verletzter Reus wird zum Zankapfel und Spekulationsobjekt…RP Online

Marketingpreis für „This is not Detroit“ – Dummdeutsch für Fortgeschrittene

Unvergessen: Das Sommerfest des Projektes "This ist not Detroit"
Unvergessen: Das Sommerfest des Projektes „This ist not Detroit“

Fast alle die ich gesprochen habe hielten das Projekt „This is not Detroit“ für  belanglos. Ungefähr für genauso belanglos wie den „Marketing Award“ der Marketing Clubs Bochum e.V.  und eigentlich müsste man darüber kein Wort verlieren, wenn da nicht diese wunderbare Begründung im besten Dummdeutsch wäre:

Off Award : „This is not Detroit“

An Stelle des in diesem Jahr ausgesetzten Kreativ-Preises ehrt der Marketing-Club mit dem „Off Award“ ein Projekt, das sich in ganz besonderer Weise um die Marke und den Standort Bochum verdient gemacht hat und dabei selbst zur Marke wurde:

„This is not Detroit“.

Das Projekt-Team um Katja Aßmann, Olaf Kröck und Sabine Reich besetzte dabei mit viel Kreativität und Engagement ein für die Stadt Bochum vermeintlich negatives Thema positiv. Dabei wurden Energien freigesetzt, in der Krise auch die Möglichkeiten zu einer positiven Entwicklung zu nutzen. Projekte wie die „One Man Sauna“ stießen auf große Wahrnehmung in der internationalen Architekturszene. Auch die Lichtinstallation „How Love Could Be“ am F.rdergerüst des Deutschen Bergbaumuseums entwickelte mit ihrem innovativen Landmarken-Design eine hohe Strahlkraft weit über die Region hinaus. Hohe Identifikation nach innen bot vor allem das von Ari Benjamin Meyers komponierte Fest „Just in time, just in Sequence“ im Schauspielhaus, bei dem viele hundert Bochumerinnen und Bochumer aktiv mitwirkten und es so zu einem Highlight der diesjährigen Extraschicht machten.

Unter Marketinggesichtspunkten wurde mit „This is not Detroit“ erfolgreich eine eigene Marke geschaffen, deren künstlerischer Wert um einen hohen Wirkungswert ergänzt wurde. In der Konsequenz wurde der reine Investitionswert somit weit überschritten und das Projekt ein voller Erfolg. Es ist ein gutes Beispiel für erfolgreiches Storytelling und exzellente Markenarbeit.

Continue Reading