Morgen: LXMP with Chad Popple im Nordpol


Die beiden bestgekleideten Warschauer Piotras und Macias von LXMP beehren
auf ihrer Minitour (http://www.lxmp.net/eng-tour.html) neben Zielona Gora,
Berlin und Hamburg auch den kulturell aufstrebenden Dortmunder Norden.
Begleitet werden sie von Chad Popple, dem über die Hamburger Jazzszene
hinaus umtriebigen Drummer, dem man nachsagt, einer der drei genialsten
Drummer der Hansestadt zu sein.

LXMPs erster Longplayer “Back to the Future Shock” erschien 2013 auf dem
polnischen Label Lado ABC (http://www.ladoabc.com), das einen sehr guten
Überblick über die zeitgenössische polnische Musikszene liefert. Auf der

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Linke und Piraten wollen neuen Dezernenten

Dortmunder Rathaus
Dortmunder Rathaus

Ungeachtet der Tatsache, dass Dortmund sparen muss und auch die Personalausgaben der Stadt nach wie vor hoch sind, fordert Die Linke ein neues, eigenständiges Dezernat: „Es ist kein guter Zustand, dass die Personalpolitik der Stadt seit Jahren ein Stiefkind ist und lediglich als finanzieller Steinbruch für die Kämmerei betrachtet wird“ ,schreibt Dr. Petra Tautorat, Sprecherin der FraktionLinke & Piraten in einer Pressemitteilung

Bislang hat Dortmund sieben Dezernate – für Personal ist Stadtdirektor Jörg Stüdemann (SPD) zuständig.  Das deutliche reichere Düsseldorf leistet sich acht, Essen sieben, Köln  mit einer über einer Million Einwohnern ebenfalls wie Düsseldorf acht. Die Umsetzung des Vorschlags der Linkspiraten dürfte die Stadt mehrere hunderttausend Euro im Jahr kosten – Geld, das Dortmund nicht hat.

 

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Der Ruhrpilot

kraft_absageNRW: Rot-Grün vor Verteilungskämpfen…Post von Horn
NRW: Kraft und ihre Minister verzichten auf Gehaltserhöhung…Westfalen Post
NRW: Der Neuen Philharmonie Westfalen droht ein Streichkonzert…Der Westen
NRW: Kein Geld mehr für die Klassenfahrt…General Anzeiger
NRW:  Land plant Alternative zu Dobrindts Maut…RP Online
Debatte: Was Facebooks Gender-Wahl über unsere Welt verrät…Welt
Debatte: „Das wahre Ziel der Energiewende ist nicht der Umweltschutz“…WiWo
Debatte: Salafismus ist eine Provokation für den Rechtsstaat…Cicero
Bochum: Ausschüsse – Rot-Grün soll doch überall Mehrheit bekommen…Bo Alternativ
Bochum: Ärger über Preiserhöhung in Mensen und Cafeterien an der RUB…Der Westen
Bochum: Sommerfest des Sozialen Zentrums…Bo Alternativ
Dortmund: „Wir stehen noch am Anfang“…Der Westen
Duisburg: Stadt will notfalls sogar Spielplätze abbauen…Der Westen
Duisburg: Daniela Lesmeister soll Rechtsdezernentin werden…Der Westen
Essen: Schwarzfahrer zahlen bequemer…Der Westen
Essen: RWE und BVB eröffnen Laden unweit des Schalke-Fanshops…Der Westen
Umland: Islamisten gründen „Scharia-Polizei“…Bild
Umland: „Shariah-Polizei“ patrouilliert in Wuppertal…RP Online

Nicht reif – noch mehr Vorschläge für Duisburg

Im Juli bat Sören Link den Ruhrtriennale-Intendanten Heiner Goebbels, das Projekt „totlast“ von Gregor Schneider nicht in Duisburg zu realisieren. Vielleicht war die Bitte auch etwas schärfer formuliert, da kann man drüber streiten. Die Stadt der Loveparade-Katastrophe sei noch nicht reif für ein Kunstwerk, das sich mit Enge und Desorientierung auseinandersetzt. Mit dieser Entscheidung zeigte sich Sören Link nicht einfach nur als kunstkluger Lokalpolitiker, sondern als ein treu sorgender Stadtvater, der seine Schäfchen stets redlich behütet. Dieser wegweisende Vorstoß eines Oberbürgermeisters sollte nicht ein Einzelfall bleiben, denn in Duisburg gibt es noch etliche Kunstwerke, für die die Duisburger Bürgerinnen und Bürger angesichts diverser erst vor Kurzem durchgestandener Lebenskatastrophen nicht reif sein dürften.

58,9% der erwachsenen Duisburger leiden unter Übergewicht. Wie kann es da sein, dass mitten in der Fußgängerzone eine „Nana“ genannte überdimensionale vollschlanke Frau in leuchtenden Farben und mit Flügeln das Übergewicht verherrlicht. Wer denkt hier an das schwere Leid der Dicken, die sich Tag für Tag an dieser Skulptur vorbei zum nächsten McDingsbums schleppen? Müssen sie sich nicht geradezu verhöhnt fühlen durch diesen Anblick? Weg damit!

 

 

wikimedia commons / NatiSythen
wikimedia commons / NatiSythen

Mit Duisburg geht es beständig bergab. Die Stadt schrumpft, die Arbeitslosigkeit steigt mit der Verschuldung um die Wette und das Image ist sowieso schon im Keller. Das ist die alltägliche Erfahrung zahlloser Duisburger und Duisburgerinnen. Wie muss es sich da anfühlen, wenn sie die „Tiger & Turtle“ genannte Landmarke vor Augen haben, die ihnen suggeriert, es würde auch irgendwann mal wieder bergauf gehen? Kann man das wirklich den DuisburgerInnen zumuten? Nein. Weg damit!

Copyright: Wikipedia
wikimedia commons / Tuxyso

Stahlindustrie gibt es in Duisburg kaum noch. Die Überreste dieser einst stolzen Industrie, die die Stadt reich machte, gemahnen DuisburgerInnen heute nur noch an ihre eigene Arbeitslosigkeit. Darf man dann diese Überreste, die für das Elend des heutigen Duisburgs stehen, auch noch durch farbige Beleuchtung in der Nacht sichtbar machen. Wie zynisch ist das gegenüber all jenen DuisburgerInnen, die durch die Schließung der Werke in die Erwerbslosigkeit gestürzt sind? Weg damit!

Tausende DuisburgerInnen sind kurzsichtig. Wenn sie ihre Brille verlegt haben, wird jede Suche nach einem heruntergefallenen Gegenstand zur Qual. Dennoch wird immer noch die Skulptur „Der Gestürzte“ im Lehmbruck-Museum öffentlich gezeigt. Allzu offensichtlich sehen wir hier einen Menschen mit starker Kurzsichtigkeit, der in einem verfilzten Flokati nach einem gerade abgeschnittenen Fussnagel  sucht. Leicht vorstellbar welche traumatischen Erfahrungen dieser Anblick in den vielen Kurzsichtigen der Stadt wieder wach ruft. Weg damit!

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NRW: Kein Kind darf in Ruhe gelassen werden – Nach Absage aller Klassenfahrten plant Landesregierung ein tolles Alternativprogramm

NRW 2014: Schüler engagieren sich bei einem Umweltprojekt
NRW 2014: Schüler engagieren sich bei einem Umweltprojekt

Bis 2015 wird es nach einem Bericht der Bild-Zeitung in NRW keine Klassenfahrten geben. Das Land ist so pleite, dass es die Reisekosten der Lehrer nicht übernehmen kann. Aber  die rot-grüne Landesregierung lässt die Jugendlichen natürlich nicht hängen und hat längst einen Plan, was sie den Jugendlichen anstelle  der  Klassenfahrten anbieten. Nach Informationen dieses Blogs hat das Kabinett unter Leitung von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) einen 3-Punkte-Plan unter

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Von Detroit lernen

strandbarAm 16. September stellt die Initiative Recht auf Stadt Ruhr im Nordpol in Dortmund mit einer Mischung aus Diskussion und Party ihr Manifest  „Von Detroit lernen“ auf einet Mischung aus Diskussionsveranstaltung und Release-Party vor. Mit dem  freundlichen Einverständnis von Recht auf Stadt Ruhr stellen wir den Ruhrbarone-Lesern den Text vor.

Detroit gilt als der Inbegriff der postindustriellen Stadt. Der Rückzug der großen Industrien hat diese Stadt massiv verändert. Auch im Ruhrgebiet begann der Strukturwandel in den 60er Jahren. Doch der Prozess der Deindustrialisierung hat hier sein Ende noch nicht erreicht. Die sozialen Tragödien und der Verfall des Ruhrgebiets werden hinter dem Wortgeklingel „Metropole Ruhr“ oder „Region im Wandel“ versteckt. Wir möchten ihnen hingegen tatsächlich ins Auge sehen: der Armut, der sozialen Segregation, der Abwanderung, dem Leerstand und der Langeweile. Wir

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