The Schwarzenbach, Sonntag, 15. Juni, 20.30 Uhr, NRW Theatertreffen, Dortmund
Frühstück für Dortmund

OB-Wahl: Sierau gegen Littmann – das sagen die Kandidaten…Der Westen
Sturmschäden: Erfassung aus der Luft…Radio91.2
Roxy: “Früher war ich in New York City”…Nordstadtblogger
BVB: Kickers ziehen gegen Dortmund um…Reviersport
BVB: „Es gibt kein Gentlemen’s Agreement mehr“…Reviersport
Der Ruhrpilot

NRW: Bahn droht mit Rückzug aus Nordrhein-Westfalen…Welt
NRW: Die Bahn kämpft um lukrativen Nahverkehr…FAZ
Ruhrgebiet: Ruhrgebiet weckt Neid – Handelsverband OWL will Bündnis…Mindener Tageblatt
Ruhrgebiet: Schuldzuweisungen nach Scheitern des Reviers…WDR
Ruhrgebiet: Medienbericht belastet Thyssen-Krupp…FAZ
Ruhrgebiet: Greece sues for 7 billion euros over German submarines that have never sailed...The Telegraph
Bochum: Zeitenwende im Ruhrpott…NZZ
Bochum: This is not Detroit kollektiver Luxus – von Basurama im FKT…Ruhrgebietmitte
Bochum: „Salve!“-Künstler schockiert…Der Westen
Dortmund: Sierau gegen Littmann – das sagen die Kandidaten…Der Westen
Duisburg: Im Ratssaal wird es eng…Der Westen
Essen: Stadt fordert Hilfe der Bundeswehr nach Orkan an…Der Westen
Essen: Disco-Institution „Musikpalette“ wird 20 Jahre alt…Der Westen
Umland: „Ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Gar keine Frage“…Welt
Procter & Gamble schnorrt Öffentlichkeit auf Twitter mit unserem Namen

Die Ruhrbarone haben fast 7.500 Follower auf Twitter und machen auf diesem Weg vor allem unsere Artikel bekannt. Über 14.000 Tweets haben wir in den vergangenen Jahren abgesetzt. Unsere Follower teilen dort unsere Artikel oder schicken uns mehr oder weniger freundliche Kommentare. Und klar: Wer an @ruhrbarone etwas verschickt, erreicht alle, die gerade nach „@ruhrbarone“ suchen – also unter Umstände eine ganze Menge Menschen. Mehr jedenfalls, als das Unternehmen über seinen eigenen Twitter-Account erreicht – es hat gerade einmal 349 Follower und sendet damit quasi ins Nirwana. Das hat sich auf der Konzern Procter & Gamble gedacht – und bewarb gerade eine Veranstaltung mit Sepp Maier auf Twitter – mit @ruhrbarone. Nur leicht überdeckt als Anfrage an uns. Termine von Unternehmen bekommen wir täglich per Mail – wir entscheiden dann, ob wir dazu etwas machen oder nicht. Allermeistens machen wir nichts. Wenn ein Konzern wie Procter & Gamble etwas bewerben will, sollte ein Unternehmen dieser Größe das ordentlich machen – über eine Anzeige. Und nicht dadurch, dass es Öffentlichkeit bei uns schnorrt.
Fällt die angekündigte BVB-Transferoffensive erneut nur bescheiden aus?

Glaubt man der aktuellen Berichterstattung bei den Dortmunder Ruhr-Nachrichten zu dem Thema, dann sind die Transferbemühungen beim BVB, nach dem geplatzten Wechsel von Matthias Ginter vom SC Freiburg zum BVB, durch das Veto der Breisgauer, für diesen Sommer bereits abgeschlossen.
Mit Adrian Ramos (von Hertha BSC/ für circa 9 Millionen Euro Ablöse), Ciro Immobile (vom FC Turin/ für ca.19 Mio) und Dong-Won Ji (vom FC Augsburg/ablösefrei) sieht Sportdirektor Michael Zorc nach Informationen des Blattes die Transfers für diesen Sommer als ‚de facto abgeschlossen‘.
Auch wenn man als Beobachter die Qualität der neu verpflichteten Spieler sicherlich anerkennen kann und muss, fragt man sich doch rasch, ob dies so nun bereits der zweite Sommer hintereinander werden wird, in der BVB-Boss Aki Watzke im Frühjahr große Transfers und Verstärkungen in der Breite ankündigte, der Blick auf die Realitäten im Sommer dann den großspurigen Ankündigungen doch nicht ganz standhalten kann?
NRW-Theatertreffen wird heute eröffnet
Heute Abend fällt der Startschuss – das NRW-Theatertreffen am Schauspiel Dortmund geht endlich los: mit Musik auf dem Vorplatz ab 18 Uhr, der feierlichen Eröffnung im Schauspielhaus, Performances und schließlich dem Wettbewerbsbeitrag vom Schauspielhaus Bochum: Die Adaption des legendären Kaurismäki-Films „Das Mädchen aus der Streichholzfabrik“. In den nächsten sieben Tagen werden die zehn besten Stücke Nordrhein-Westfalens im Dortmunder Schauspielhaus gezeigt. Von unserem Gastautor Matthias Seier.
Im Rahmenprogramm treffen bei den Panels Künstler, Wissenschaftler, Theatermacher und Musiker aufeinander. So reden unter anderem der Schriftsteller Dietmar Dath und der Kulturwissenschaftler Kai van Eikels über den Bedeutungswandel des Todes im digitalen Zeitalter. PeterLicht und Paul Wallfisch diskutieren über Theatermusik und die Verbindung von Wort und Musik im Sprechtheater. Der Autor John von Düffel trifft auf den Dortmunder Schauspiel-Intendanten Kay Voges und redet mit ihm über den „Körper 2.0“ und transhumane Zukunftsvisionen. Christian Römer debattiert mit dem Aktivisten Jean Peters vom „Peng Collective“ über die Möglichkeiten, mithilfe von Aktivismus im öffentlichen Raum unsere Wirklichkeit zu hacken und zu verformen. Der Eintritt zu den Panels ist frei!
Heute Abend gibt es um 18.30 Uhr die feierliche Eröffnung mit der Landeskulturministerin Ute Schäfer sowie dem Dortmunder Oberbürgermeister Ullrich Sierau. Der Dramatiker und Theaterwissenschaftler Ulf Schmidt hält passend zum Oberthema „Theater und Virtualität“ einen Vortrag zum Theater in der digitalen Gesellschaft. Schmidt, der unter dem Namen postdramatiker twittert und bloggt, ist dabei selten um eine These verlegen. So veröffentlicht er die Texte seiner
“Würden Sie sich vorschreiben lassen, wie Sie zu leben haben?”

Konflikte sind ein Zeichen gelungener Integration. Denn je integrierter Menschen sind, desto stärker wollen sie mitgestalten, verändern, Ansprüche erheben, Interessen vertreten, sich organisieren – sagt der Dortmunder Politikwissenschaftler und Soziologe Aladin El-Mafaalanis in seiner Birlikte-Rede zum 10. Jahrestag des NSU-Bombenanschlags.
Ich könnte zum Einwanderungsland Deutschland 10 Minuten Schlechtes erzählen und müsste nicht lügen. Es gibt Probleme, klar. Da aber über diese Probleme wirklich ausführlich berichtet wurde und wird, kann ich Ihnen nichts erzählen, was Sie nicht schon wüssten.
Deshalb mache ich es anders und erzähle über einige Erkenntnisse, die bei mir selbst zu einem Perspektivwechsel geführt haben. Denn: Vorurteile sind hartnäckig.
Nehmen wir das Kopftuch. Das Kopftuch ist so etwas, worüber gestritten wird und worüber auch gestritten werden kann! Diese Diskussion findet selbst unter Muslimen statt. Aber was bedeutet dieses Stück Stoff überhaupt? Und wie funktioniert es in Deutschland? Ich meine also keine theologische oder historische Analyse, sondern ich frage danach, was es in der Praxis heute in Deutschland bedeutet, ein Kopftuch zu tragen.
Ich habe mit Frauen gesprochen, die das Kopftuch über viele Jahre trugen und es dann irgendwann abgelegt haben. Was waren ihre Erfahrungen? Ich war selbst überrascht und musste meine Vorstellungen neu sortieren. Diese Frauen fühlten sich nicht mehr wahrgenommen, sie fühlten sich incognito. Kaum jemand guckte sie mehr an. Und das lag nicht daran, dass sie unattraktiv wären, sondern weil sie nun nicht mehr auffielen.
Rasender Stillstand
Rasender Stillstand, Punk- und Alternative-Nacht, Samstag, 14. Juni, 20.00 Uhr, Langer August, Dortmund
Frühstück für Dortmund

Comedy: Geierabend Open Air 2014…Pottblog
OB-Wahl: Die Grünen empfehlen weder Sierau noch Littmann…Der Westen
Stadtradeln: Fahrradaktionen abgesagt…Radio91.2
Innenstadt: Baustelle macht Westenhellweg zum Nadelöhr…Der Westen
Ballkampagne: Wie ein Student seine eigene Fußball-Firma aufbaut…Der Westen
Arbeitsagentur: Hilfe beim Aufräumen…Radio91.2
BVB: Schalke sauer auf Dortmund…Bild
BVB: Borussia Dortmund an Werder-Talent Florian Grillitsch dran?…Goal
BVB: Reinhard Rauball über das Engagement der DFL und ein nötiges NPD-Verbot…Jüdische Allgemeine
BVB: „Marco, die Mannschaft vermisst dich“…Reviersport
BVB: Vorsängerpodest für Gästefans…Reviersport
„Rechtsextremismus und Diskriminierung in deutschen Fußballstadien“
Die ‚Bundeszentrale für politische Bildung‘ hat am gestrigen Donnerstag eine kurze Dokumentation zum Thema „Rechtsextremismus und Diskriminierung in deutschen Fußballstadien“ ins Netz gestellt.
Ein durchaus sehenswerter und diskussionswürdiger kleiner Film, wie ich finde. Denn schon bei mehr als 20 Bundesligisten schwelen aktuell die Konflikte zwischen den antidiskriminierenden Fans und den Neonazis. Vielerorts werden diese Probleme nämlich noch immer nicht offen an- und ausgesprochen, sondern gerne und häufig bagatellisiert oder sogar dementiert. Dieser Film versucht nun einige aktuelle Brennpunkte kurz öffentlich in die Diskussion zu bringen, das Schweigen zu durchbrechen, eine Diskussion in Gang zu bringen. Gut so! Mehr als ein kleiner Ansatz zur Problemlösung kann ein solcher Film aber natürlich auch nicht sein…