Wahlrecht: Mehr Trottel nach Europa

europaDas Bundesverfassungsgericht hat die 3 Prozent-Hürde bei der Europawahl gekippt. Demokratietheoretisch mag das gut sein – aber es wird die Zahl der Trottel im Europaparlament erhöhen.

Das Europaparlament hat es schwer: Seine Kompetenzen sind mit dem Wort überschaubar noch milde ausgedrückt: Es wählt keine Regierung, es bestimmt keinen Haushalt. Eher ist es so etwas wie eine teure Schülermitverwaltung, eine Demokratiesimulation mit zwei unfreiwilligen Parlamentsorten in Strassburg und Brüssel, denn selbst wo es tagt darf das EU-Parlament nicht entscheiden.

Entsprechend mies ist der Ruf des Parlaments und das Desinteresse der Bürge, sich an seiner Wahl zu beteiligen. Wenn es am 25. Mai wieder gewählt wird, wäre alles andere als eine neue niedrigste Wahlbeteiligung aller Zeiten eine Sensation.

Nun hat das Bundesverfassungsgericht  die 3 Prozent Hürde gekippt. Geklagt hatten 19 kleinere Parteien, darunter die Piraten und die NPD und sie bekamen recht. Im Mai werden etwas mehr als ein Prozent der Stimmen reichen, um einen Abgeordneten ins EU-Parlament zu schicken. 2009, bei der letzten Wahl, wären ohne jede Hürde  auch  Freie Wähler, Republikaner, Tierschutzpartei, Familien-Partei, Piraten, Rentner-Partei und die ÖDP ins Parlament bekommen – die NPD hätte es damals auch ohne 3-Prozent Hürde nicht geschafft.

Ein Gewinn für die Demokratie? Nein, ein Scheinsieg. Wer einmal eine Ratssitzung nach dem Ende der 5-Prozent Hürde in NRW besucht hat, weiß: Die Einzelkämpfer sind schon in den Räten überlastet und orientierungslos.   Bereits auf kommunale Ebene sind die Fragen zu komplex, als das einer eine Chance hätte, sich auch nur halbwegs vernünftig einzuarbeiten. Dazu braucht es die Fraktionen mit ihren Mitarbeitern und eine Arbeitsteilung zwischen den Ratsmitgliedern.  Die Einzelkämpfer erscheinen meist wie Trottel. Im Europaparlament – auch wenn es weniger zu bestimmen hat als ein Rat, der zum Beispiel über den Haushalt entscheidet – ist die Arbeit noch einmal deutlich komplizierter, sind die Vorlagen ausführlicher, die Themen die besprochen, wenn auch nicht letztendlich entschieden, werden deutlich komplexer. Wer Einzelkämpfer nach Brüssel und Strassburg schickt gibt ihnen keine andere Chance, als sich zum Trottel zu machen. Das stärkt weder die Demokratie noch das Europaparlament.

 

Der FC Schalke 04 stellt sich heute der Herausforderung Real Madrid

S04-Trainer Jens Keller. Quelle: Wikipedia; Foto: DerHans04; Lizenz: CC
S04-Trainer Jens Keller. Quelle: Wikipedia; Foto: DerHans04; Lizenz: CC-BY-SA-3.0

Das unbestrittene Highlight dieser Champions League-Runde dürfte, zumindest aus deutscher Sicht, wohl der Vergleich zwischen dem FC Schalke 04 und Real Madrid sein. Heute Abend steigt der erste Vergleich in Gelsenkirchen, wenn um 20.45 Uhr das Hinspiel der Knappen gegen die Königlichen angepfiffen wird.

Und während ich sonst eher selten Champions League-Spiele in voller Länge anschaue, werde auch ich mir diesen Knaller natürlich nicht entgehen lassen. Es wird schon spannend werden zu beobachten wie sich die Keller-Truppe in diesem Vergleich aus der Affäre zieht.

In der Bundesliga lief es zuletzt ja recht ansprechend, wurde eine vier Spiele dauernde Siegesserie zum Rückrundenstart erst am vergangenen Freitag gestoppt, als der FC Schalke daheim bekanntlich nicht über ein mageres 0:0 gegen den FSV Mainz 05 hinauskam.

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Job-Hölle Ruhrgebiet

rex_kinoDas Arbeitsplatzangebot  von 75 Städte hat die  Meta-Jobsuchmaschine www.adzuna.de in einer Studie verglichen.  Fünf Ruhrgebietsstädte haben es auf die fünf letzten Plätze gebracht. 

Wer keinen Job finden will, so das Ergebnis der Studie, hat in Deutschland dazu in Oberhausen die besten Chancen. Dann folgen Gelsenkirchen, Duisburg, Bochum und Dortmund. Fünf Ruhrgebietsstädte teilen sich die letzten fünf von 75 Plätzen. Die höchsten Chancen Arbeit zu finden gibt es übrigens in Regensburg, Ingolstadt, Darmstadt, Stuttgart und  München.

Aber was solls, wie sagte schon Ministerpräsidentin Hannelore Kraft: „Mir ist um die Zukunft des Ruhrgebiets überhaupt nicht bange“. Klar, sie hat ja auch einen Job in Düsseldorf.

 

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Frühstück

Messe Dortmund Foto: Tbachner Lizenz: CC
Messe Dortmund Foto: Tbachner Lizenz: CC

Messe: Westfalenhallen steigern Besucherzahlen auf 1,5 Millionen…Der Westen

Nazis: Möglicher rechtsradikaler Überfall auf Dortmunderin mit Kopftuch…Der Westen

Clubbing: Neven Subotic legt als DJ im FZW auf…Der Westen

BVB: Sankt Petersburg – Dortmund 2:4…Radio91.2

BVB: Dortmund zerlegt Zenit…Focus

BVB: Dortmund feiert Torfestival in St. Petersburg…Sport1

BVB: Klopp schwärmt – und warnt seine Jungs…Bild

BVB: „Dortmund müsste die Bayern nervös machen“…Welt

BVB: Borussia Dortmund – Rückzug von der Börse?…Wallstreet Online

Der Ruhrpilot

Grüne Volkserzieherin Barbara Steffens
Grüne Volkserzieherin Barbara Steffens

NRW: Land ist bei der Klinik-Hygiene Schlusslicht in Deutschland…Der Westen

NRW: Gericht erlaubt E-Zigarette in Kneipen…Kölner Stadtanzeiger

NRW: Wenn die Existenz an der Kippe hängt…Der Westen

NRW: Innenminister warnt vor zurückkehrenden Salafisten aus Syrien…Bild

NRW: Strafanzeige wegen Geheimnisverrats gegen Svenja Schulze…RP Online

Ruhrgebiet: Funke muss für Programmzeitschriften Käufer finden…Newsroom

Ruhrgebiet: Betuwe-Linie wird die nächste Großbaustelle…Der Westen

Ruhrgebiet: Tausende ThyssenKrupp-Beschäftigte streiken…Welt

Bochum: Pop ist kein Ausbildungsberuf…Der Westen

Dortmund: Westfalenhallen steigern Besucherzahlen auf 1,5 Millionen…Der Westen

Duisburg: Streit um die Zukunft der „Weißen Riesen“…Der Westen

Essen: Die Angst vor dem Jobverlust bei Thyssen-Krupp…Der Westen

 

 

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BVB-Fans werden in St. Petersburg offenbar gezielt angegriffen

Schier unglaubliche Meldungen erreichen uns gerade aus St. Petersburg. Lt. Facebook-Meldungen der offiziellen Fanbeauftragten von Borussia Dortmund gibt es vor Ort offenbar gezielte Angriffe auf Fans von Borussia Dortmund.

 Schirmfoto_St.Petersburg

Passt also bitte auf Euch auf Leute, wenn Ihr die Borussia heute nach Russland begleitet habt….

NPD: Nationalismus in Duisburg nicht mehr sexy

Ina Groll (Links) alias Kitty Blair  in der Magma-Produktion Dark Dream Degradation
Ina Groll (Links) alias Kitty Blair in der Magma-Produktion „Dark Dreams Degradation“

Die NPD-Aktivistin Ina Groll – Motto: Nationalismus darf auch sexy sein – wird in den kommenden Monaten weniger Zeit für die NPD in Duisburg haben. Groll, die unter dem Namen Kitty Blair 2012- 2013 laut Fachdatenbank IAFD mehrere Pornofilme drehte (Kitty entdeckt das Sperma, Nimm sie Dir), aber mittlerweile damit nach eigenen Angaben beruflich nichts mehr zu tun hat, teile auf Facebook mit, sie hätte ihren Lebensmittelpunkt von Duisburg in die Südwestpfalz verlegt, wo sie auch am 25. Mai für die Liste  „Gegen Einwanderung ins soziale Netz“ für den Kreistag kandidieren wird.

In Duisburg war sie unter anderem als NPD-Weihnachtsfrau während der Adventszeit im vergangenen Jahr aktiv.

BVB verhängt gegen den ‚Sieg heil!‘-Rufer von Hamburg ein Stadionverbot bis 2020

Das Stadion des HSV. Foto: Robin Patzwaldt
Das Stadion des HSV. Foto: Robin Patzwaldt

Borussia Dortmund hat heute Vormittag reagiert und den Zuschauer, welcher während der Schweigeminute für den in der letzten Woche verstorbenen HSV-Masseur Hermann Rieger am vergangenen Samstag beim BVB-spiel an der Alster mit einem unerträglichen ‚Sieg heil!‘-Ruf auffällig geworden ist, mit einem langfristigen Stadionverbot belegt. Dies möchten wir auch hier bei den Ruhrbaronen natürlich nicht unerwähnt lassen.

Hier die Meldung des Vereins, welche uns vorhin erreichte, im Wortlaut:

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