Ossi-Zeit. In unserer Serie „Wie esoterisch ist mein Gesundheitsministerium?“ geht es heute nach Brandenburg. Das Bundesland mit der rot-weissen Flagge ist das 13. Land (inklusive Bundesgesundheitsminister), das an unserer Serie mitmacht. Löblich. Weiterhin stehen aber die Antworten aus Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Thüringen aus. Schade. Nun aber ab ins Land der rot-roten Regierung.
Ministerin für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg: Anita Tack (via wikipedia.de)
Ministerin für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz: Anita Tack (62)
Parteibuch: Die Linke
Die Bewertung: Für jede Antwort werden 0 bis 5 Globuli vergeben. Je mehr Globuli, desto esoterischer das Gesundheitsministerium. Insgesamt können also 15 Globuli erreicht werden, wobei dies wohl nur der DHU erstrebenswert erscheinen dürfte.
Einleitend sei festgehalten, dass die Antworten von der Pressesprecherin in einem Fließtext mit drei Absätzen gegeben wurden.
1. Wie steht Ministerin Tack zur Alternativmedizin? Sieht sie darin „zu überwachende Quacksalberei“ oder eine „gleichzuberechtigende Alternative zur Schulmedizin und Naturheilverfahren“?
Der Erhalt und die Wiedererlangung von Gesundheit sind die wesentlichen Ziele der Gesundheitspolitik und Aufgabe der Medizin und der anderen Gesundheitswissenschaften. Alle medizinischen und nicht-medizinischen Interventionen sollten ihre Wirksamkeit durch gesichertes Wissen nachweisen. Vor diesem Hintergrund ist die Trennung, die die Begriffe Alternativmedizin, Schulmedizin und Naturheilverfahren nahelegen, eher künstlich. Es zählt in erster Linie gesichertes Wissen.
Warum ist Transparenz in der politischen Arbeit wichtig und ein hohes demokratisches Gut? Wiki erklärt es uns ganz einfach: „Transparenz ist in der Politik ein Zustand mit freier Information, Partizipation und Rechenschaft im Sinne einer offenen Kommunikation zwischen den Akteuren des politischen Systems und den Bürgern.“ Transparenz ist also eine feine Sache und gilt nicht nur überall und allgemein, sondern auch in Dortmund. Im Feld des politischen Handelns verhindert sie Machtmissbrauch, ermöglicht den Einfluss der Bürger auf die Entscheidungen ihrer Vertreter, dient dem freien politischen Meinungsbildungsprozess und es ist nicht zuletzt eine Frage des Respekts denjenigen gegenüber, die einem das Mandat für ein paar Jahre geliehen haben. Während auf der ganzen Welt über Transparenz als Bürgerrecht und Informationsfreiheit debattiert wird, hat man in der Dortmunder Lokalpolitik den Beginn einer neuen Kultur der In-Transparenz eingeläutet. Unserer Gastautorin Ulrike Märkel ist Fraktionsmitglied der Grünen im Dortmunder Rat.
Für die Bürger bedeutsame Themen, wie die Rekommunalisierung, werden hinter verschlossenen Türen verhandelt. 100 % Bürgerbeteiligung? Ach was! Nicht einmal geschwärzte Informationen aus den Gutachten fanden ihren Weg an die Öffentlichkeit zu der interessierten, aber ausgesperrten Bürgerschaft. Eine Debatte aufgrund der gutachterlichen Erkenntnisse gab es nur im Kreis der Eingeweihten.
Auch bei anderen Themen scheint es sich auf einmal um Geheimes zu handeln. Warum dazu ausgerechnet die Einhaltung von Menschenrechten in Kolumbien zählt – dem Land aus dem die Dortmunder Beteiligung STEAG ihre Kohle bezieht, ist rätselhaft. Und wie geht das? Ganz einfach – man erklärt alles und jedes zu Fragen, die Geschäftsinteressen der kommunalen Unternehmen unmittelbar berühren und schiebt im Rat unangenehme Tagesordnungspunkte und Anfragen in den nicht-öffentlichen Teil. So verhindert man bewusst und ohne jede Not, dass selbst die Antworten nicht öffentlich diskutiert werden können, die keine Geheimhaltungsinteresse rechtfertigen. Dabei sind politische Debatten zu den ziemlich un-geheimen Grundpositionen der Fraktionen im Rat bisher selbstverständlich – und schlimmstenfalls langweilig gewesen. Im Fall der Forderung nach Einhaltung von Menschenrechten und sozialer Verantwortung in kommunalen Unternehmen und Beteiligungen ist eine Diskussion aber wichtig und diesen Diskurs zum „top secret“-Tagesordnungspunkt zu erklären ein Politikum, denn kurz gesagt – es ein Angriff auf das gebotene Informations- und Partizipationsrecht.
Der Kader des FC Bayern München hatte noch nicht einmal die bestmögliche Besetzung, und doch hat die Guardiola-Truppe am Wochenende das Mini-Turnier in Mönchengladbach (Telekom-Cup genannt), nach deutlichen Siegen gegen Gastgeber Mönchengladbach (5:1) und den HSV (4:0), eindrucksvoll gewonnen.
Schon klar, das waren natürlich nur recht unbedeutende Testspiele und wirklich ernst wird es ja auch erst in knapp drei Wochen, wenn die Bundesliga wieder startet. Doch wenn eine Mannschaft 9 der 12 Tore eines gut besetzten Turniers erzielt, und beide Begegnungen dabei nur über 60 statt der üblichen 90 Minuten liefen, dann kann man sich schon vorstellen welche Dominanz der Bayern in der Bundesliga in der kommenden Saison bevorstehen könnte und wohl auch wird.
Ein Thema fand in der zurückliegenden Woche leider bisher nicht die Beachtung, wie man sie sich wohl gewünscht hätte. In der Hauptstadt wurde die ‚Berliner Erklärung‘ gegen Homophobie im Fußball unterzeichnet.
Leider nehmen bisher auch erst sehr wenige Proficlubs der nationalen Fußballlandschaft, darunter u.a. die Erstligisten FC Bayern München, der SV Werder Bremen und Hertha BSC, sowie auch der Zweitligist 1. FC Union Berlin, offiziell als Unterzeichner daran teil. Und noch immer hat sich auch kein Fußball-Profi in Deutschland offen zu seiner Homosexualität bekannt.
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