Teen, Montag, 25. März, 20.00 Uhr, King Georg, Köln
Der Ruhrpilot
NRW: Kurz vor dem Zusammenbruch?…Welt
NRW II: Vorerst keine Fördermittel…taz
NRW III: Geht die freie Presse bald baden?….Welt
NRW IV: LSR Leistungsschutzrecht – Liebe Hannelore, lieber Peer, lieber Sigmar, liebe Angelica, lieber Marc Jan…Pottblog
Ruhrgebiet: Opel-Spitze muss sich bewegen…Der Westen
Ruhrgebiet II: Studenten wohnen teuer – außer im Ruhrgebiet…Der Westen
Bochum: Mayer und Strassburger zeigen Gemeinschaftsarbeiten…Ruhr Nachrichten
Dortmund: Hier spart die Stadt Dortmund 9,2 Millionen Euro…Ruhr Nachrichten
Duisburg: Raimund Stecker, die Wand und die Tassen im Schrank – Die Pressekonferenz des Museumsdirektors…Xtranews
Duisburg II: Wo bleibt der Vodka?…Xtranews
Fußball: Die WM 2022 in Katar droht endgültig zu einer Farce zu werden.
Seit Bekanntgabe der FIFA-Entscheidung, dass die Fußball-WM 2022 in Katar stattfinden soll, im Jahre 2010, hagelte es von vielen Seiten heftige Kritik. Nun kommt offenbar etwas Bewegung in die Sache. Nachdem vor wenigen Wochen in einigen Medien bereits darüber spekuliert wurde, dass die WM 2022 aufgrund der fortgesetzten Kritik evtl. noch einmal ganz neu vergeben werden müsste/könnte, erklärte das lokale Organisationskomitee, welches das Turnier bisher eigentlich für einen (üblichen) Sommer-Termin geplant hatte, am gestrigen Freitag nun seine grundsätzliche Bereitschaft das Ereignis 2022 dann erstmalig vielleicht doch in die Wintermonate zu verlegen, um der extremen Hitze im Gastgeberland hierdurch etwas aus dem Wege zu gehen.
Was auf den ersten Blick noch wie eine recht vernünftige Überlegung klingt, belegt aber, aus meiner Sicht, bei näherer Betrachtung nur, dass die grundsätzliche Entscheidung das Weltereignis in ein Nicht-Fußball-Land wie Katar zu vergeben, damals doch eine recht unüberlegte ‚Schnapsidee‘ war.
Jetzt, wo weltweit immer mehr Leuten in der Fußballszene langsam klar zu werden scheint, welchen Quatsch man da in Zürich 2010 beschlossen hat, versuchen die Funktionäre, noch immer scheinbar ohne ein wirklich überzeugendes, vernünftiges Konzept für Katar, das ‚Schlimmste‘ noch irgendwie abzuwenden, um zumindest das Turnier selber doch noch in dem Emirat belassen zu können.
Das nun erfolgte offene Eingeständnis
Pro NRW: Die Einsamkeit des Markus Beisicht

Heute beendete Pro NRW seine Hetztour gegen Asylbewerber mit drei Kundgebungen in Köln. In der Pro NRW Hochburg bekam die Partei gerade einmal knapp 40 Anhänger auf die Straße. Nach den Morddrohungen der Salafisten gegen den heute in Köln anwesenden Pro NRW Führer Markus Beisicht zeigt diese Zahl nur eins: Die Erbärmlichkeit dieser Partei und ihrer Anhänger.
Es hat schon fast den Charakter eines Naturgesetzes: Wird ein Mitglied einer Gruppe bedroht, erfährt es Solidarität, werden selbst eher passive Anhänger aktiv und schließt man die Reihen. Egal ob Partei, Gewerkschaft oder Fußballfans – jede auch nur halbwegs intakte Gruppe funktioniert so. Pro NRW nicht. Neun Funktionäre von NRW stehen wohl einer Todesliste der Salafisten. Die Polizei verhaftete vier radikale Islamisten während der Vorbereitungen eines Mordanschlags auf Pro NRW Chef Markus Beisicht. Und was passierte heute auf dem Abschluss der Pro NRW-Hetztour gegen Asylbewerber in Köln? Nichts – gerade einmal knapp 40 Anhänger konnte die Partei mobilisieren – und das ist Köln, ihrer Hochburg. Selten hat sich eine Partei, haben sich die Anhänger eine Gruppe als so erbärmlicher, schwacher Haufen erwiesen. Solidarität mit Beisicht? Ein Zeichen des Zusammenhaltes? Fehlanzeige. Beisicht mag sich im Moment in seiner medialen Aufmerksamkeit sonnen, er mag es genießen, das die Polizei Personenschützer für ihn abgestellt hat, er wird sich wichtig fühlen – aber angesichts dieser geringen Anhängerzahl die heute mit ihm zusammen auf die Straße ging, müsste ihm klar geworden sein: Selbst den eigenen Leuten ist sein Schicksal egal, niemand steht zu ihm, niemand unterstützt ihn, keiner steht ihm bei. Beisicht ist einsam. Er ist vielleicht am Ende seines politischen Weges angekommen, denn eine Partei, die hinter ihm steht ist Pro NRW nicht. Die Gruppe ist nur ein aufgeblasenen Nichts. Für Beisicht ist die Party vorbei.
Frühstück
Movie Days: Darth Vader hält Hof in den Westfalenhallen…Ruhr Nachrichten
Alter Markt: 1500 Stühle dürfen auf den Alten Markt…Ruhr Nachrichten
Flughafen: Airport kann Millionenverlust etwas reduzieren…Ruhr Nachrichten
Verwaltungsgericht: Dortmund und sein Straßenstrich…Der Westen
Verwaltungsgericht: Gericht erlaubt Straßenprostitution…FAZ
BVB: Juwel Mario Götze glücklich in Dortmund…Sportal
BVB II: Ilkay Gündogan im Gespräch Die Türken sagen: „Wir sind stolz auf dich“…FAZ
Essen: Gedenkveranstaltung zum 50. Todestag von Georg Melches am Sonntag

Er machte Rot-Weiss Essen einst zu einem der bekanntesten und fortschrittlichsten Fußballvereine des Landes: Georg Melches.
Im Jahr 1907 gehörte er zu den Gründern des Vereins, der mitten im Zechengebiet der Emscherniederung lag. Melches spielte als Mittelstürmer und später als Verteidiger bis 1927 in der ersten Mannschaft. Ab 1919 nahm er zudem zahlreiche weitere Aufgaben war, unter anderem als Schriftführer, Geschäftsführer, Fußballobmann und Finanzobmann. Seit 1950 war er Ehrenvorsitzender auf Lebenszeit mit Sitz und Stimme im Vorstand.
Am morgigen Sonntag, 24. März 2013, jährt sich der Todestag des rot-weissen Vereinsgründers zum 50. Mal.
Und obwohl sein Tod bereits so lange zurückliegt
I Am Heresy
I Am Heresy, Sonntag, 24. März, 20.00 Uhr, Bahnhof Langendreer, Bochum
Der Ruhrpilot

NRW: Hier kommt der Denkmaldarwinismus…FAZ
Ruhrgebietsexpansion: Google Maps verlegt Köln an die Ruhr…Welt
Ruhrgebiet: Steag – Das Verlangen, am ganz großen Rad zu drehen…FAZ
Ruhrgebiet II: Ohrfeige für die IG Metall…taz
Ruhrgebiet III: Opel-Arbeiter haben zu hoch gepokert…Welt
Bochum: Diane Jägers als Dezernentin in Dortmund gewählt…Ruhr Nachrichten
Dortmund: Airport kann Millionenverlust etwas reduzieren…Ruhr Nachrichten
Duisburg: Michael Rubinstein gründet Wahlinitiative „Duisburgerschaft“…Der Westen
Duisburg II: Diakonie Duisburg kritisiert Museumschef Stecker…Der Westen
Essen: Welterbe in jungen Händen…Der Westen
Debatte: Bundestag lehnt rückwirkende Auszahlung von Getto-Renten endgültig ab…Jüdische Allgemeine
Debatte II: Was uns der eisige März über Wetter und Klima sagt…Welt
Umland: Rauchverbot – Wirtshaus-Sterben in Bayern geht weiter…tz
„Ich bin Minderheit“

Der Verein „Gesicht zeigen“ hat eine neue Kampagne gegen Diskriminierung gestartet. Mit prominenter Unterstützung werden in Berlin Plakate mit „ungewöhnlich provokanten Aussagen“ gekleistert. Doch bei manchen dürften diese eher für Irritationen sorgen.
„Ich bin Muslima. Wenn du was gegen Muslime hast“, prangt etwa auf dem Motiv, dem die Journalistin Astrid Frohloff ihr Gesicht leiht. Ulrich Wickert ist plötzlich Jude („Wenn du was gegen Juden hast“), Klaus Wowereit, der ja eigentlich schwul ist, auch wenn man nichts dagegen hat, ist Migrant. So geht es munter weiter. Klar gibt es auch noch „Schwarze“, „Türken“ und andere.
Der tiefere Sinn der Aktion bleibt ein wenig im Verborgenen
Marls Bürgermeister protestiert gegen WAZ-Aus

Marls Bürgermeister Werner Arndt (SPD) hat sich mit einem offenen Brief an die Leitung der Funke-Mediengruppe gewandt. Künftig sollen die Lokalteile der WAZ im Kreis Recklinghausen vom Medienhaus-Bauer geliefert werden. Arndt fürchtet eine Einschränkung von Meinungsfreiheit und Meinungsvielfalt.
Seit 2o06 gibt es in weiten Teilen des Kreises Recklinghausen keine WAZ-Lokalteile mehr, die Leser der Zeitung müssen sich dort mit einer kreisweiten Ausgabe zufrieden geben. Und auch mit der wird es bald vorbei sein. Künftig werden die WAZ-Leser in großen Teilen des Kreis Recklinghausen Lokalausgaben des Verlags Medienhaus-Bauer erhalten, der mit Zeitungen wie der Marler-Zeitung, der Recklinghäuser-Zeitung und der Hertener Allgemeinen Marktführer der Region ist. Das Modell kennt man von der WAZ: In Dortmund erhalten Leser der Westfälischen Rundschau seit dem 1. Februar den Lokalteil der Ruhr Nachrichten, nur der Mantel kommt noch von der Funke-Mediengruppe.
Marls Bürgermeister Werner Arndt hat sich nun mit einem offenen Brief an die Leitung der Funke-Mediengruppe gewandt:
Sehr geehrter Herr Braun,
sehr geehrter Herr Nienhaus,
sehr geehrter Herr Ziegler,mit großer Bestürzung und in tiefer Sorge um die Arbeitsplätze sowie die Presse- und Meinungsvielfalt in unserer Region und Stadt habe ich die Nachricht aufgenommen, dass in der WAZ-Gruppe 200 Arbeitsplätze unwiderruflich abgebaut und die komplette WAZ Vest – Redaktion in Recklinghausen aufgegeben werden soll. Ich bitte Sie nachdrücklich, von Ihrer Absicht Abstand zu nehmen und der besonderen Verantwortung der WAZ für unsere Region gerecht zu werden.
Der beabsichtigte Abbau von 200 Stellen vor allem im journalistischen Bereich bedeutet einen Verlust von hochwertigen Arbeitsplätzen, für die es in unserer Region weit und breit keinen Ersatz gibt. Die Aufgabe der kompletten WAZ Vest – Redaktion wäre ein herber Schlag für die betroffenen
