Trentemøller, Freitag, 21. September, 23.00 Uhr, Gewölbe, Köln
Der Ruhrpilot
Ruhrgebiet: WAZ-Gruppe will 20 Prozent einsparen…Meedia
NRW: SPD-Basis will Wirten beim Rauchverbot entgegenkommen…Der Westen
NRW II: Neues Kraftwerk – Die Kohlen im Feuer…FAZ
NRW III: Die Millionengräber der Steuerzahler…Der Westen
Ruhrgebiet II: Steuerzahlerbund prangert Fußballmuseum in Dortmund und Musikzentrum in Bochum an…Der Westen
Ruhrgebiet III: Neuer „Vivawest“-Marathon führt durchs Herz des Reviers…Der Westen
Bochum: Aktionstag soll für Förderung im Sozialen und Kulturellen werben…Ruhr Nachrichten
Dortmund: Die Hauptstadt der Steuerverschwendung…Ruhr Nachrichten
Dortmund II: Regressforderung – Ex-OB Langemeyer und Stadt vor Einigung…Ruhr Nachrichten
Duisburg: Stadt weist Kritik zu Bürgerbegehren Wambachsee zurück…Der Westen
Duisburg II: Wir sind die Guten – Duisburger Netzaktivistentreffen…Xtranews
Essen: Neue Folkwang-Bibliothek ist ein Schmuckstück…Der Westen
Herne: Kommentar zur Wahl von Michelle Müntefering…Pottblog
Dortmund fickt nicht gerne
Blöd ist er nicht, der Dortmunder. Aber er gibt sich verdammt viel Mühe, stets so zu erscheinen. Mit dem stümperhaften Versuch, ein Theaterplakat zu zensieren, landet er mal wieder einen Volltreffer.
Am Freitag eröffnete das Schauspielhaus die Saison mit einer Inszenierung des Chefs Kay Voges. Für „Einige Nachrichten an das All“ wurde kräftig geworben. Die Premierengäste wurden beschenkt mit Kondomen, versehen mit der Aufschrift: „Wir befinden uns in einer Explosion, Ihr Ficker! – Wolfram Lotz“. Das Präsent mit dem Autorenzitat kann man lustig oder pubertär finden oder man kann den nächsten geschützten Geschlechtsverkehr mit dem Teil kulturell überhöhen.
Nun wollte das Theater mit dem Spruch auch Außenwerbung betreiben, Plakate aufhängen in Schaukästen, die den Stadtwerken DSW 21 gehören. Es kam erwartungsgemäß. Der Ficker missfiel. Wahrscheinlich dachte man an Kinder, deren
NRW: Anzeige wegen Pleitegeier-Satire
Das eine solide Haushaltsführung der rot-grünen Landesregierung nicht am Herzen liegt ist bekannt, störte aber nicht beim Wahlsieg von SPD und Grünen im Mai. Hannelore Kraft mutterte alle Probleme lässig weg. An der Parteibasis der Sozialdemokraten versteht man in dieser Frage allerdings keinen Humor. Björn Seelbach, Jurist und der Chef der SPD in Königswinter, erstattete Anzeige gegen Hasso Mansfeld, der die Seite FDP-Liberté betreibt, auf welcher der oben abgebildete Geier im Wappen zu sehen ist. Der Grund nach einem Artikel in der Welt: Verunglimpfung des Landeswappens. Um das scheint sich Seelbach mehr zu sorgen als um die Finanzen des Landes. Klar, der Mann ist ja auch in der SPD. Der Staatsschutz ermittelt – gegen Mansfeld. Tobias Huch von FDP Liberté, der die Grafik entworfen hat, ist auf Anfrage dieses Blogs von der Anzeige mehr als verwundert: „Die Geisteshaltung des SPD-Anwalts zum Artikel 5 des Grundgesetzes, in dem das Recht auf Meinungsfreiheit garantiert wird, lässt tief blicken. Wer bei berechtigter Kritik an der kraftvollen Schuldenpolitik der SPD und den Versuchen der Volkserziehung durch die Grünen Satire und Karikaturen verbieten lassen will, verlässt sehr schnell das demokratische Spektrum. Ich erwarte von der SPD in NRW dass sie sich von Herrn Seelbach umgehend distanziert und für sein Verhalten entschuldigt.“
Bayerischer Pirat zeigt sich wegen Mohammed-Film selbst an
Frank Heinze ist Blogger und sitzt für die Piraten im Erlanger Stadtrat. Auf seinem Blog hat er den Trailer des umstrittenen Mohammed-Videos veröffentlicht. Nun will er von der Staatsanwaltschaft wissen, ob er sich damit strafbar gemacht hat:
Selbstanzeige und Bitte um Klärung der Sachlage
An die
Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth
Zweigstelle Erlangen
Mozartstr. 23
91052 ErlangenSelbstanzeige
Sehr geehrte Damen und Herren,
auf meiner Website befindet sich der Trailer zu dem umstrittenen Mohammedfilm.
Piraten: Noch ist nichts entschieden

Heute Nacht lief auf ZDF-Info mit „Alles Liquit? Ein Jahr unter Piraten“ eine gute Dokumentation über die Berliner Piraten. Die Sendung kann man sich in der Mediathek anschauen, es lohnt. Es ist eine unaufgeregte Doku, weit weg von der manchmal aufgeregten Berichterstattung über die Piraten in den vergangenen Monaten und sie kommt zu einzig vernünftigen Schluss: Das es noch offen ist, wie sich die Piraten weiter entwickeln.
Die Piraten die ich aus der Nähe kenne, im Landtag in NRW und in Bochum und Dortmund geben sich zumindest viel Mühe. Sicher, sie sind, schaut man sich die erst sinkenden und jetzt stagnierenden Umfragen an, dabei die Protestwähler zu verlieren, die sie zeitweise auf Höhen von zehn Prozent und mehr gehoben haben aber das ist keine Überraschung. Der Reiz des Neuen ist vorbei, jetzt müssen sie inhaltlich und
Stereo Total
Stereo Total, Donnerstag, 20. September, 20.30 Uhr, zakk, Düsseldorf
Der Ruhrpilot
NRW: SPD und Grüne – Die Harmonie bekommt Risse…Post von Horn
NRW II: Neuer Blitz-Marathon im Oktober…RP Online
NRW III: Hunderte Schulen ohne Leitung…Welt
NRW IV: Rieger plante angeblich bereits 2008 NPD-Konkurrenz…Publikative
Medien: Steuerbetrug bei WDR-Star Trödelking – Was versteckt der Sender?…WAZ Recherche
Ruhrgebiet: Opel hat im Ruhrgebiet die größten Marktanteile…Ruhr Nachrichten
Dortmund: Stadt zahlt 10.000 Euro an bekannten Neonazi…Ruhr Nachrichten
Dortmund II: Nach Anwohner-Klage – Bolzplatz soll bald wiedereröffnen…Ruhr Nachrichten
Dortmund III: Wird altes Ostwall-Museum für Seniorenheim abgerissen?…Der Westen
Duisburg: Bürgerbegehren zum Wambachsee soll ungültig sein…Der Westen
Duisburg II: Schülerzeitung gewinnt Preis…Der Westen
Essen: Bald wieder ein Bad im Bau…Der Westen
Herne: Michelle Müntefering in den Bundestag…Pottblog
Eishockey: NHL-Profi Christian Ehrhoff überbrückt den Lockout ‚zu Hause‘ in Krefeld

Große Freude in Krefeld! Christian Ehrhoff überbrückt den NHL-Lockout in Krefeld, bei den dortigen ‚Pinguinen‘ aus der DEL!
Der 30-jährige, gebürtige Moerser, kehrt damit zu dem DEL-Team zurück, das er 2003, nach dem damaligen Gewinn der Deutschen Meisterschaft, in Richtung Nordamerika verlassen hatte.
Keine Solidarität mit Hasspredigern
Die Ausstrahlung des Films „Die Unschulds Mohammeds“ muss in Deutschland unterbunden werden. Der Grund ist einfach: unter dem Tarnmantel der Presse- und Meinungsfreiheit verbirgt sich hinter dem Film die Fratze des Hasses. Er ist ein Angriff auf unsere Demokratie, der sich der angeblichen Schwäche der Demokratie bedient, um ihre Grundfeste anzugreifen. Unsere Demokratie ist aber nicht schwach. Sie ist wehrhaft.
Bei Publikationen und Filmen kommt es nicht nur darauf an, wie der Betrachter sie aufnimmt, es kommt auch auf die Idee und die Ziele des Verfassers, Publizierenden an.
Hier will der Filmemacher nichts anderes als Hass sähen. Sein Ziel ist es, Menschen mit seinem Film zu töten. Er will Tote sehen. Um dieses Ziel zu erreichen, versucht er die maximale Provokation. Er hat seine Schauspieler belogen, er hat seinen Film wiederholt verschärft und neu vertont, um noch mehr Zündstoff in seine Bildbombe zu packen, als schon drin war. Unsere Demokratie muss diesem Sprengsatzleger den Tarnmantel der Presse- und Meinungsfreiheit entreißen. Der Hass-Prediger will unter dem Schutz unserer Demokratie Gewalt sähen, einen Krieg entfesseln.
Damit unterscheidet er sich nicht von den Neonazis, die unter Berufung auf die Protokolle von Zion zum Hass gegen Juden auf ihren Flugblättern aufrufen. Er unterscheidet sich nicht von Holocaustleugnern und nicht von Dshihadisten. Ihnen allen gemein ist es, dass sie unter Berufung auf die Meinungsfreiheit Hass predigen.
Dabei ist es völlig egal, was die Moslems in Arabien über den Film denken. Ob ihre religiösen Gefühle verletzt werden oder nicht. Das spielt keine Rolle.



