Wie soll er werden, der nächste Papst? Vor einigen Tagen sind ein paar US-Amerikaner dieser Frage auf dem Petersplatz im Vatikan nachgegangen. Und trafen dabei zufällig auf einen Bochumer. „Andrew“ gibt eine ziemlich coole Antwort:
Castrop-Rauxel: Weitere Stolpersteine gegen das Vergessen verlegt
Wie wichtig es heutzutage leider noch immer ist sich den Problemen rund um Rechtsextremismus in unserer Gesellschaft aktiv entgegen zu stellen, darüber diskutieren wir hier bei den Ruhrbaronen schon länger.
Zuletzt berichteten wir in diesem, Zusammenhang u.a. über Fußballfans aus Gelsenkirchen, die sich aktiv bei der Verlegung von ‚Stolpersteinen‘ in ihrer Stadt engagieren.
Nun ist man auch in der Stadt Castrop-Rauxel in diese Richtung noch einmal sehr aktiv geworden. Dort wurden Anfang dieser Woche weitere ‚Stolpersteine‘ verlegt. Diese sollen zukünftig noch mehr Aufmerksamkeit für die Opfer des Nationalsozialismus in der Stadt schaffen.
Auf Initiative des Aktionsbündnisses „Stolpersteine Castrop-Rauxel“ wurden nun weitere 20 Steine für Mitglieder der Familien Cohen, Weinberg und Blumenthal auf dem Marktplatz, an der Wittener Straße, am Biesenkamp und an der Holzstraße in Castrop-Rauxel verlegt.
Insgesamt
Laut gegen Nazis: Wir stehen auf!
Internationale Wochen gegen Rassismus vom 15. – 24. März 2013!
Wir stehen auf!
Weitere Infos unter: www.lautgegennazis.de und/oder www.wirstehenauf.net
‚Was habt Ihr denn schon zu melden in Eurem verkackten Scheissleben?‘

Keine besonderen Vorkommnisse: Duisburg ist gegen Pro NRW. Teilweise laut und hilfsweise appellatorisch war das Demonstrationsgeschehen gegen eine Minikundgebung der rassistischen Splitterpartei Pro NRW am heutigen Dienstag. Die Rechten wandten sich gegen angeblichen Asylmissbrauch von Bewohnern des sogenannten ‚Problemhochhauses‘ in Rheinhausen-Bergheim. Von unserem Gastautor Thomas Meiser
Fast pünktlich treffen die Dienstwagen des jungen Duisburger Oberbürgermeisters Sören Link (SPD) und der nordrhein-westfälischen Integrationsstaatssekretärin Sülfiye Kaykin (SPD) vor dem Zelt der SPD-nahen Jugendorganisation ‚Die Falken‘ ein. Dreihundert Meter vom mittlerweile international bekannten Hochhaus entfernt wird hier gleich die Kundgebung des guten Duisburgs vonstatten gehen.
Doch vorher machen die Falken dem ‚Duisburg gegen Fremdenfeindlichkeit‘ Dampf und befeuern dieses.
Es gibt Aufwärmkaffee und heisse Luft aus dem Heizstrahler.
Versammelt haben sich etwa 300 Gewerkschafter, Kirchenleute und Lokalpoliticos. Man kennt, erkennt einander und hält Schwätzchen in der Eiseskälte vor der LKW-Bühne.
Der Bergheimen Jugendzentrums-Chef Klaus Schumacher lästert darüber, dass die Schulleiter der nächstgelegenen Schulen, Krupp-Gymnasium und Willy-Brandt-Kolleg, ihren Kids heute kein Schulfrei geben wollten. Nicht mal einen Projekttag in Demokratielehre. „Früher wäre uns Schülern das egal gewesen, wir wären trotzdem vor Ort gegangen‘, schwelgt der Sozialarbeiter.
Mittlerweile hat Sören Link die mobile Bühne geentert.
Leichenschau im ZDF: Muss das sein?

Haben sie gestern Abend auch das Heute Journal gesehen? Wenn nicht, haben sie was verpasst – und zwar einen der unappetitlichsten Beiträge seit langem.
„Wir müssen das Töten beenden“, setzt Marietta Slomka zur Moderation an. Es geht um Syrien, Bürgerkrieg. Dann folgt ein Beitrag, der es in sich hat. Gezeigt wird eine Reportage aus dem syrischen Aleppo, wo der Krieg besonders viele Tote forderte. Die Kameras begleiten Menschen an einen Fluss, der regelmäßig Leichen anschwemmt. „Sie nennen ihn den Fluss der Märtyrer“, weiß die Stimme aus dem Off.
„An diesem Morgen finden sie vier Tote, darunter einen kleinen Jungen, etwa 10 jahre alt, die Hände gefesselt, der Kopf gespalten.“ Die Kameras halten gnadenlos drauf, wie das tote Kind aus dem Fluss gezogen wird. An einem Seil, das an seinen Fuß befestigt wurde. Der gespaltene Kopf ist auch zu sehen. Dann zeigen sie weitere Leichen, die hinten auf einem Lastwagen liegen, zur Identifizierung. Sie halten auf die Gesichter derjenigen, die ihre Angehörigen erkannt haben, darunter Kinder.
Muss das sein? Muss man dem Fernsehpublikum um 21.45 Uhr eine Wasserleiche mit gespaltenem
Wem gehört die Stadt?
Andrej Holm kommt am Mittwoch, den 13. März, um 19.30 Uhr in den Bahnhof Langendreer.
Of Monsters and Men
Of Monsters and Men, Mittwoch, 13. März, 19.00 Uhr, FZW, Dortmund
Frühstück
Nazis: 21 Rechte versammeln sich vor linker Szenekneipe „Hirsch-Q“…Der Westen
Prostitution: Melissa — Verloren auf dem Straßenstrich…Der Westen
Friedhof: BVB-Grabstein steht endlich auf dem Grab von Jens-Pascal…Ruhr Nachrichten
Konzerthaus: Kühle Noblesse, inneres Glühen – Julia Fischer spielt Dvořák in Dortmund…Revierpassagen
BVB-Aktie: Analyst voll des Lobes…Der Aktionär
BVB: Sport: Klopp rügt Hummels…Süddeutsche
Der Ruhrpilot

Ruhrgebiet: CDU, Grüne und SPD wollen gemeinsam Stärkung…Pottblog
Ruhrgebiet II: SPD, CDU und Grüne wollen Ruhrgebiet stärken…Der Westen
Bochum: Institut für Populäre Musik…Coolibri
Dortmund: BVB-Grabstein steht endlich auf dem Grab von Jens-Pascal…Ruhr Nachrichten
Duisburg: Grüne Fraktion will Krumpholz als Dezernenten…Der Westen
Essen: Stefan Soltesz – Einer der ganz Großen verlässt Essen…Welt
Claudia Roth: „16.000 starben bei Atomkatastrophe“

Claudia Roth muss sich ja stets einiges anhören. Die schrille Grünen-Politikerin ist für viele Konservative ein rotes Tuch, und damit regelmäßig Spott und Häme ausgesetzt. Jetzt sorgt sie auf Facebook für Verärgerung: Mit einem Post zur Katastrophe in Fukushima vor zwei Jahren. Ihr wird vorgeworfen, im Namen des anlaufenden Wahlkampfes Fakten zurecht zu biegen und den GAU für politische Zwecke auszunutzen. Ganz unrecht haben ihre Kritiker nicht.
Vielleicht war es nur ein Flüchtigkeitsfehler. Jedenfalls regten sich 5 Stunden nach ihrem Post Menschen in über 600 Kommentaren überwiegend auf. Anlässlich der Reaktor-Katastrophe in Fukushima hatte Roth auf die Gefahren der Atomkraft hinweisen wollen. Die Kritker nehmen Anstoß an Roths Formulierung: „Heute vor zwei Jahren ereignete sich die verheerende Atom-Katastrophe von Fukushima, die nach Tschernobyl ein weiteres Mal eine ganze Region und mit ihr die ganze Welt in den atomaren Abgrund blicken ließ. Insgesamt starben bei der Katastrophe in Japan 16.000 Menschen, mehr als 2.700 gelten immer noch als vermisst.“ Dies ist eine offensichtliche Falschbehauptung: Im März 2011 starben zwar rund 16.000 Menschen, allerdings durch den verheerenden Tsunami, und nicht durch die daraus folgende Reaktorkatastrophe.
Nun wird Roth vorgeworfen, mit den Toten Anti-AKW-Wahlkampf zu betreiben