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Wilhelm Tell Me, Donnerstag, 29. November, 19.30 Uhr, Kulturfabrik, Krefeld
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Wilhelm Tell Me, Donnerstag, 29. November, 19.30 Uhr, Kulturfabrik, Krefeld

NRW: Heftige Kritik an rot-grünen Plänen für Journalismus-Stiftung…Welt
NRW II: Opposition kritisiert geplante Journalismus-Stiftung…Ruhr Nachrichten
NRW III: Piraten kritisieren Intransparenz beim „Nichtraucherschutzgesetz“…Xtranews
NRW IV: Rauchverbot in NRW betrifft auch Wasserpfeifen…Der Westen
Debatte: Wie teuer darf ein Alg2-Empfänger wohnen?…Zoom
Debatte II: Print stirbt? Wir leben!…Kölner Stadtanzeiger
Bochum: Stadtwerke lassen prüfen…Der Westen
Bochum II: Bernd Wilmert bestellt Persilschein für Stadtwerke…Schmidts Katze
Dortmund: Stadt Dortmund droht ein Etatloch von 900.000 Euro…Ruhr Nachrichten
Dortmund II: Landgericht muss den Fall von Nazi-„Sven K.“ neu prüfen…Der Westen
Essen: IHK geißelt die Steuerpläne der SPD…Der Westen
Leistungsschutzrecht: Großkonzerne sind nicht immer Teil der Lösung, sondern auch Teil des Problems…Netzpolitik
Leistungsschutzrecht: Google Deutschland startet Kampagne gegen das Leistungsschutzrecht…Pottblog
Leistungsschutzrecht: Google bläst zur Attacke gegen die Presseverlage…Welt
Bundestagswahlkampf: NRW wird Schwerpunkt…Post von Horn
Umland: Düsseldorf will sein Schickimicki-Image loswerden…Welt
Pop: Meine erste Schallplatte – Tobias Koth über Pink Floyd – Animals…Innercity-News

Die aktuelle Euro-Krise ist auch eine Krise der Demokratie. Diese These liest man seit Monaten in zahlreichen Blogs, Zeitungen, Magazinen und Parteiprogrammen. Soweit also keine Neuigkeit. Was in den Kommentaren zum Thema aber häufig fehlt, ist die Erkenntnis, dass es sich hier keinesfalls um ein neues Phänomen handelt, sondern um die Fortsetzung einer jahrzehntelangen Entwicklung. Das Problem ist nicht bloß die bürokratische EU, sondern die parlamentarische Demokratie selbst, die sich im Laufe der letzten Jahrzehnte kaum verändert hat. Doch die Gesellschaft ist heute eine völlig andere.
Die große Mehrheit der Menschen war also einst zufrieden damit, alle paar Jahre ins Wahllokal gebeten zu werden. Schaut man auf undemokratisch regierte Staaten, fallen die Vorteile einer bürgerlichen und parlamentarischen Demokratie auch unweigerlich ins Auge. Nehmen wir das Beispiel Deutschland. „Vollbeschäftigung“ und das „Wirtschaftswunder“ sorgten dafür, dass ein Rütteln am neuen Status Quo in den fünfziger und frühen sechziger Jahren verdächtig war.
Seit ein paar Monaten liegt die Wochenzeitpunkt Dorian Grey an den Bahnhöfen aus. Heute wurden wir angefragt, ob wir dem Blatt nicht eine Artikel zum Abdruck zur Verfügung stellen möchten. Ein guter Anlass, sich einmal mit Dorian Grey un dessen Chefredakteur Wolfgang Eggert zu beschäftigen.
Vorhin bekamen wir eine Mail mit einem Angebot:
Liebe Redaktion,
wir haben folgenden Beitrag:
https://www.ruhrbarone.de/fussball-trainertypen-wie-juergen-klopp-tun-dem-fussball-gut
auf https://www.ruhrbarone.de entdeckt und würden ihn gerne in der nächste Printausgabe unserer WochenZeitung DORIAN GREY spiegeln.
Dein/Euer Vorteil: Der Artikel wird einem erweiterten Publikum zugänglich gemacht, der Blog gewinnt an Aufmerksamkeit, alle Kooperationspartner werden an unseren Gewinnen beteiligt.
DORIAN GREY ist in Deutschland, Österreich Luxemburg und der Schweiz an den tausenden von Kiosken erhältlich. Die Nachfrage war schon im Vorfeld so hoch, daß die geplante Auflage von 10.000 auf 16.000 Exemplaren erhöht werden „musste“. Mit einem nochmaligen
Ein neues Bilderrästel und noch mal zur Erinnerung:
Bis Freitag könnt ihr uns noch euer Foto einreichen und beim Wettbewerb mitmachen!

Eine aktuelle Studie des Instituts für Zeitgeschichte belegt: Der „Bund der Vertriebenen“ (BdV) war von Anfang an in der Hand ehemalige NS-Funktionäre und Kriegsverbrecher. Nur zwei von dreizehn Mitglieder des ersten BdV-Präsidiums wiesen demnach keine Nazi-Vergangenheit auf. Die heutige BdV-Präsidentin Erika Steinbach zeigt sich angesichts der Ergebnisse „wenig überrascht“ – was mit Blick auf ihre politischen Positionen genauso wenig überrascht.
Die Studie des IfZ zeigt, was aufmerksamen Historikern schon seit langem klar ist: Der BdV war im Grunde eine NS-Nachfolgeorganisation. Auf 600 Seiten wird deutlich gemacht, dass elf der dreizehn ersten BdV Funktionäre Mitglieder der NSDAP oder der SS waren, oder dem Hitler-Regime zumindest nahe standen. Damit wird auch der von Erika Steinbach lange gepflegte Mythos widerlegt, im BdV seien seit jeher “mehr Widerstandskämpfer als Nationalsozialisten” vertreten gewesen. Dennoch: Steinbach bleibt auch nach der Studie um keine Relativierung verlegen.
In guter Tradition
„Trotz des erheblichen Anteils dem Nationalsozialismus mehr oder weniger verbundener Führungskräfte im ersten BdV-Präsidium und einer (…) deutschnationalen und zum Teil nationalsozialistischen Grundbeeinflussung fanden vom Nationalsozialismus geprägtes Gedankengut oder extremistische Strömungen keinen Eingang in die Verbandspolitik des BdV“ sagt die im „Reichsgau Danzig-Westpreußen“ geborene Erika Steinbach in einem aktuellen Statement.
Dass dies nichts als eine hohle Behauptung ist, macht Steinbach selbst immer wieder deutlich. Bei einer Fraktionssitzung im Jahre 2010 nahm sie zwei BdV-Funktionäre in Schutz, denen vorgeworfen wurde, die deutsche Schuld am Zweiten Weltkrieg geleugnet zu haben: „Ich kann es auch leider nicht ändern, dass Polen bereits im März 1939 mobil gemacht hat.“ Dafür gab es Schelte aus den eigenen Reihen.

Wenn am heutigen Abend die Teams der 1. und 2. Bundesliga in den neuen Spieltag starten, dann dürfte es in vielen Arenen unmittelbar nach Spielbeginn zunächst einmal ungewohnt ruhig sein.
Die Kampagne ‚12doppelpunk12‘ hat die Fans dazu aufgerufen in den ersten 12 Spielminuten und 12 Sekunden schweigend das Spielgeschehen zu verfolgen um damit gegen die jüngsten Entwicklungen rund um das DFL-Papier zum Thema Stadionsicherheit (‚Sicheres Stadionerlebnis‘) und das in diesem Zusammenhang gezeigte Verhalten der DFL (Deutsche Fußball Liga) zu protestieren.
In der 3. Liga, wo es keine ‚englische Woche‘ gibt, startete die Aktion bereits am letzten Wochenende.
Mit der neuen Aktion wird dann
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Blood Red Shoes, Mittwoch, 28. November, 19.30 Uhr, Zeche, Bochum

NRW: CDU verlangt Aufklärung über Kraftwerks-Studie in NRW…Der Westen
Online: Blogger stellt Strafanzeige gegen Urheberrechts-Trolle…Netzpolitik
NRW II: Unterschriften und Protestmails gegen Rauchverbot…t-online
NRW III: Bilderstreit der CDU-Bosse…Spiegel
NRW IV: Joachim Gaucks Deutschlandreise im Kleinen…Welt
Ruhrgebiet: Neuer BDI-Chef will mehr Einfluss in Berlin…Welt
Ruhrgebiet II: Bochum, Buddy Holly und überhaupt: Als Wolfgang Welt die Treibsätze seiner Texte zündete…Revierpassagen
Ruhrgebiet III: Viele Besucher und spannende Filme beim Blicke-Filmfestival…Ruhr Nachrichten
Ruhrgebiet IV: Pop-Akademie soll nahe der „Zeche Bochum“ einziehen…Der Westen
Ruhrgebiet V: Wie die Grillo-Dynastie Ruhrgebiets-Geschichte schrieb…Der Westen
Dortmund: BVB-Logo in Stadion von Bayern München war wohl ein Werbegag…Der Westen
Dortmund II: Die wichtigsten Infos zum Weihnachtsmarkt…Ruhr Nachrichten
Duisburg: Joachim Gauck nahm sich in Hochfeld richtig Zeit…Der Westen
Essen: Politik kann Bürger mit Themenwahl kaum ansprechen…Der Westen
Kino: killing them softly – Gangsterfilm mit Brad Pitt…Pottblog

Marc Jan Eumann will die Finanzierung der Medien in Deutschland ändern. Sein Ziel: Öffentlich-rechtliche Zeitungen und Online-Angebote, finanziert durch den Nachfolger der Rundfunkgebühr, der Haushaltsabgabe.
Marc Jan Eumann gehört zu den wichtigsten sozialdemokratischen Medienpolitikern Deutschlands: Eumann ist Medienstaatssekretär in NRW, Mitglied im ZDF-Fernsehrat und seit 2006 Vorsitzender der Medienkommission beim SPD-Parteivorstand in Berlin. Was er sagt, hat Gewicht in der Partei und seine Pläne sollten jeden alarmieren, der einen freien und unabhängigen Journalismus haben will.
14 Thesen hat Eumann zu der Zukunft der Medien formuliert. Dazu kommt seine Idee einer Journalismus-Stiftung in NRW. Gegenüber Spiegel-Online sprach er von dem „Gebot der absoluten Staatsferne“ der Stiftung. Doch die ist, trotz aller von Daniel Drepper aufgeführten Probleme, nur ein erster und eher harmloser Schritt im Verhältnis zu seinem letztendlichen Ziel: Eine öffentlich-rechtliche Medienlandschaft in Deutschland, finanziert über die Haushaltsabgabe.
Die Rundfunkgebühr (bald: Haushaltsabgabe) ist für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Aber heute auch schon für die Rechtsaufsicht über den kommerziellen Rundfunk, wahrgenommen von den Landesmedienanstalten, und heute auch schon für die Filmförderung. Das macht klar: Die Rundfunkgebühr kann mehr, wenn wir wollen.
Und über die Vergaben des Geldes werden dann staatferne Institutionen entscheiden. Wie bei den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten oder der Landesanstalt für Medien.