Hier, zum entspannten Feierabend, noch ein kurzer Film aus den USA , entstanden im Jahre 1951, als die Welt scheinbar noch irgendwie einfacher war… Oder vielleicht doch nicht?
NRW: Die Schulden der Städte und die Düsseldorfer Gemütlichkeit
Welche Stadt wie hoch verschuldet ist, hängt nicht nur von ihrer wirtschaftlichen Stärke ab. Auch in welchem Regierungsbezirk sie liegt macht einen großen Unterschied. Im Regierungsbezirk Düsseldorf war „Probiers mal mit Gemütlichkeit“ offenbar lange das Motto bei der Kontrolle der kommunalen Finanzen.
Es ist an die zehn Jahre her, als Oliver Wittke (CDU), der damalige Oberbürgermeister von Gelsenkirchen, sich in einem Hintergrundgespräch über die unterschiedliche Praxis der Finanzkontrolle durch die Bezirksregierungen ausließ. Das Ruhrgebiet sei ja in die drei Regierungsbezirke Düsseldorf, Arnsberg und Münster aufgeteilt. Gelsenkirchen würde von der Bezirksregierung in Münster kontrolliert, die sehr streng sei und der Stadt nur wenige Schulden zugestehe. Anders wäre die Lage in Oberhausen: Dort sei man viel höher verschuldet, könne aber noch in Projekte investieren, die sich Gelsenkirchen schon lange nicht mehr leisten kann. Die Bezirksregierung Düsseldorf sei nun einmal deutlich lässiger als die anderen Bezirksregierungen im Land. Bis heute wird dies von Kommunalpolitikern aller Parteien bestätig, denn es scheint sich wenig an der Düsseldorfer Praxis der zugedrückten Augen geändert zu haben.
Sicher, bis auf das kleine Raesfeld haben alle Städte in NRW Schulden. Vor allem vielen Städten im Ruhrgebiet steht das Wasser bis zum Hals. Gehören sie jedoch zum Regierungsbezirk Düsseldorf, steht das Wasser noch einmal deutlich höher. Von den 13 Städten mit den höchsten Schulden in NRW gehören zehn zum Regierungsbezirk der Karnevalshochburg und Landeshauptstadt.
Fußball: Ist Joachim Löw wirklich der Richtige für den Job als Nationaltrainer?

Nein, das jüngste 4:4-Unentschieden der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft ist nicht der Grund warum ich heute diesen Text hier getippt habe. Eine 4:0 Führung in den letzten 30 Minuten noch zu verspielen ist zwar peinlich und hat garantiert auch etwas mit einer schlechten Leistung des zuständigen Coaches zu tun, wäre aber sicherlich kein ausreichender Grund um den Trainer der Nationalmannschaft gleich in Frage zu stellen.
Aus meiner Sicht ist das Ereignis vom Dienstag lediglich ein weiteres Puzzleteil, welches mich in meiner Meinung zu Joachim ‚Jogi‘ Löw noch einmal bestätigt hat.
Der Mann hat einfach nicht das Format zum Nationaltrainer!
Er ist bestimmt ein Fußballfachmann, ein guter ‚zweiter Mann‘, aber sicherlich nicht einer der herausragenden Trainerpersönlichkeiten in Deutschland. Und eine solche sollte er als Vorzeigetrainer der Nation doch eigentlich sein!
Schon die Art und Weise wie er 2006, nach dem Ausscheiden von Jürgen Klinsmann, an den Job kam
R.I.P. Wolfgang Menge
Wolfgang Menge, der Vater von Alfred Tetzlaff ist tot.
Tommy Finke auf Tour
Der Bochumer Songwriter Tommy Finke, der auch schon mal in diesem Blog schreibt, hat ein neues Album mit dem Namen „Kammbär?“ gemacht. In den Campuscharts liegt es im Moment auf Platz liegt das Stück „Canossa“ auf einem lässigen zweiten Platz und noch in diesem Monat startet die Tour. Und hier könnt ihr Tommy dann sehen:
20.10. Elmshorn – One
10.11. Oberhausen – Zentrum Altenberg
14.11. Bochum – Bahnhof Langendreer
15.11. Berlin – Intersoup (Total Lokal)
16.11. Berlin – AESIA (Total Lokal)
26.11. Aachen – Domkeller
30.11. Hamburg – Hauskonzert
01.12. Hamburg – Pooca Bar (Total Lokal)
02.12. Hamburg – Mäxx (Total Lokal)
15.12. Korschenbroich – Küchenkonzerte
21.12. Bochum – Rotunde
Patrick Wolf
[youtube Z9J8RIzX_vA]
Patrick Wolf, Freitag, 19. Oktober, 20.00 Uhr, Kulturkirche, Köln
Der Ruhrpilot
Recht: ePetition gegen GEMA-Vermutung knackt 40.000er-Marke…Xtranews
NRW: Land startet Kampagne gegen Homophobie…RP Online
NRW II: Blitz-Marathon geht über Landesgrenzen…RP Online
NRW III: Uni-Professor kritisiert Abschaffung von Studiengebühren…Der Westen
Ruhrgebiet: Dortmund oder Schalke – Wer gewinnt das Revierderby?…Der Westen
Ruhrgebiet II: Der Pott ist heißer als die Hauptstadt…Welt
Bochum: Wohnungsnot für Arme…Der Westen
Bochum II: Architekturstudent stellt Europaletten in der Rottstr5 aus…Ruhr Nachrichten
Bochum III: „Impulse“ 2013 eventuell in reduzierter Form…Ruhr Nachrichten
Bochum IV: Lesung Matthias Schamp und Enno Stahl…Bo Alternativ
Dortmund: TU soll in Top 15 der deutschen Unis aufsteigen…Der Westen
Essen: Mit kleinen Kindern und wenigen Habseligkeiten…Der Westen
Schauspielhaus Wuppertal: Da waren es nur noch sieben…
Ab der Spielzeit 2013 gibt es viel Platz auf der Bühne des Schauspielhauses in Wuppertal. Dort werden dann nur noch sieben Schauspieler arbeiten. Und die werden im Jahr nur noch in vier Stücken auftreten. Mit einem offenen Brief haben die sich nun an ihr Publikum gewandt. Via Nachtkritik.
Liebes Publikum der Wuppertaler Bühnen.
Das Theater ist in Not.
Ab nächster Spielzeit werden den Wuppertaler Bühnen zwei Millionen Euro gestrichen. Trotz aller Bemühungen im Jahr 2010 (Welttheatertag, 24-Stunden-Theatertag, etc.) die Etatkürzungen abzuwenden, werden sie nun Realität. Das bedeutet konkret die Halbierung des Schauspielensembles und den Verlust der kleinen Spielstätte. In allen Abteilungen des Hauses wurden bereits Nicht-Verlängerungen der Verträge ausgesprochen. Ein großer Stellenabbau ist zu befürchten.
Der Spielplan 2013/14 wird auf nur vier Stücke reduziert.
Stellt das nicht bereits die Abwicklung der Schauspielsparte dar?
1967: 40 Schauspieler
Bob Geldof – Der ‚Live Aid‘-Organisator kommt am 27. Oktober nach Bochum
Bob Geldof zählt für mich zu den ganz Großen! Ein toller Musiker, und ein großzügiger, mitfühlender sowie sehr engagierter Mensch!
Als ich Bob Geldof im Jahre 1990 so richtig
Esoterik an Waldorfschulen – Bildung dank „Bildekräften“: Lest Rudolf Steiner!

Die aktuelle Debatte um die Gründung einer „staatlichen Waldorfschule“ in Hamburg wirft die Fragen auf: Soll Anthroposophie zum staatlichen Schulprogramm zählen? Wie esoterisch ist die Waldorfschule? Von unserer Gastautorin Jana Husmann.
Wer sich ein wenig mit Waldorfpädagogik beschäftigt und die Schriften ihres Begründers Rudolf Steiner (1861-1925) studiert, wird leicht über die sprachlichen Besonderheiten stolpern, welche die anthroposophische Rhetorik ausmachen. Das Wort “Bildekräfte” etwa gehört in diese Kategorie, ebenso wie der Begriff des “lebendigen Denkens”, den Steiner seinerzeit vom “toten” abstrakten Denken abzugrenzen suchte. Der heute zentrale Oberbegriff zur Beschreibung von Anthroposophie und Waldorflehre ist “ganzheitlich”. Das klingt irgendwie nach östlicher Weisheit, dem Einklang von Leib und Seele, nach Ausgeglichenheit und Wellness-Oasen. Wer wollte sich nicht gerne “ganzheitlich” fühlen und die Aromen von Weleda im Entspannungsbad genießen?
„Esoterisch“ und „okkultistisch“ hingegen sind Begriffe, die Waldorfschulen bisher eher ungern als Selbstcharakterisierung gelten ließen. Und dies, obwohl die Anthroposophie zweifelsohne den höheren Welten und geistigen Wesenheiten verpflichtet ist, die ihr Begründer Rudolf Steiner als selbsterklärter Hellseher und okkulter Meister beschrieb und verkündete. Doch, so die traditionelle Linie des Bundes der Freien Waldorfschulen, im Unterricht spielten die Inhalte der Anthroposophie keine Rolle. In der aktuellen Debatte um die Zusammenlegung einer öffentlichen Schule und einer Waldorfschule in Hamburg-Wilhelmsburg wird von Waldorfeltern und -schülern so auch immer wieder vehement beteuert, von „Astralleibern“ oder ähnlichem anthroposophischen Vokabular habe man im Unterricht noch nie etwas gehört.