Bombay Bicycle Club, Sonntag, 6. Mai, 20.00 Uhr, Ringlokschuppen, Bielefeld
Der Ruhrpilot

NRW: Polizei warnt vor weiteren Pro-NRW-Angriffen am Wochenende…Der Westen
Konferenz: Viva la re-publica!…Indiskretion Ehrensache
NRW II: Noch ein Steinewerfer?…NRWREX
NRW III: „Die SPD hat ideenlos regiert“…Welt
NRW IV: Linken-Parteichef Ernst: „Rot-Grün braucht die Kontrolle von links“…Der Westen
NRW V: Über 200 islamfeindliche Angriffe auf Moscheen seit 2001…Der Westen
NRW VI: Erlebt die FDP ihr gelbes Wunder?…Bild
NRW VII: Die Fehler der CDU-Kampagne…Post von Horn
Ruhrgebiet: Im Ruhrpott wird jetzt Wein angebaut…Bild
Bochum: Wird der Astra bald im Ausland produziert?…Ruhr Nachrichten
Bochum II: Sackhüpfen mit den Piraten…Bo Alternativ
Dortmund: Ausstellung von Heinz Mack ist ein farbenfrohes Fest…Ruhr Nachrichten
Dortmund II: Pläne für die Meisterfeier(n) von Borussia Dortmund (BVB) am 5. Mai, 12. Mai und 13. Mai 2012…Pottblog
Dortmund III: Jusos verteilen Currywurst…Pottblog
Duisburg: Punkrock in Rheinhausen…Xtranews
Duisburg II: Stadtdirektor Peter Greulich ist auf dem Absprung…Der Westen
Essen: Mehr Schutz vor Miethaien…Der Westen
Umland: Merkel in Neheim – Die Bürgerinitiative gegen Gasbohren war auch da…Zoom
„Tatsächlich würde ein Fortbestand der Operngemeinschaft das kulturelle Leben in Duisburg zum Erliegen bringen“
Die Oper am Rhein kämpft um das Überleben ihrer Duisburger Dependance. Gegen den Chor der empörten Retter der subventionierten Hochkultur stellt sich Reinhard Matern. Er verteidigt auf Xtranews die Pläne von Duisburgs Kulturdezernenten Karl Janssen die Opernehe mit Düsseldorf 2014 zu kündigen.
Die Pläne von Duisburgs Kulturdezernent Karl Janssen, die Opernehe zwischen Duisburg und Düsseldorf zu kündigen und damit den Opernstandort Duisburg aufzugeben, sorgen für Empörung. Das es dafür aber gute Gründe gibt, das eine Aufgabe der Opernehe für die Kultur in Duisburg vor allem eine Chance ist, zeigt Reinhard Matern auf Xtranews:
Durch die Aufkündigung der Gemeinschaft durch Duisburg werden Mittel frei. Nach dem geforderten Einsparvolumen von 7 Millionen € bleiben 4 Millionen übrig, um die heimische Kultur zu stützen: Nach Karl Janssen, wie die Rheinische Post berichtet, wird es dann möglich, Einrichtungen wie das Lehmbruck Museum, das Filmforum der VHS und die Philharmoniker hinreichend auszustatten, die Duisburger Akzente und die Traumzeit wieder zu ermöglichen, ebenso freie Projekte zu fördern. Dies käme einer Wieder- bzw. Neubelebung der hiesigen Kultur gleich.
Klingt für mich vernünftig. Übrigens: Als Duisburg massiv bei der Stadtbücherei sparte, ging kein vergleichbarer Aufschrei durch die Medien wie jetzt beim angekündigten Opern-Aus. Es macht scheinbar einen großen Unterschied, wer von Kürzungen im Kulturbereich betroffen ist. Die Freunde der Oper haben eine mächtigere Lobby als die Nutzer soziokultureller Zentren und Stadtbüchereien. Hier geht es zum ganzen Artikel.
R.I.P. Adam Yauch
Adam Yauch, einer der Gründer der Beastie Boys ist tot.
IL-Affäre: Ermittlungsverfahren gegen Ruhrbarone eingestellt
Am 6. März stellte ein damaliges Mitglied der Internationalen Liste an der Ruhr Universität Bochum gegen uns eine Strafanzeige wegen Verleumdung. Im Vorfeld und auch danach hatten wir intensiv über antisemitische und islamistische Äusserungen im Umfeld der Internationalen Liste berichtet. Gestern bekamen wir dann Post von der Staatsanwaltschaft Bochum: Das Verfahren gegen uns wurde eingestellt. Für uns keine überraschende Nachricht: Wir hielten die strafrechtlichen Anschuldigungen gegen uns von Anfang an für unbegründet und waren uns sicher, dass die Staatsanwaltschaft Bochum das auch so sehen würde.
Mehr zu dem Thema:
Pro NRW: Mit Hetz-Wahlkampf gegen die Pleite?

Die extrem rechte Partei Pro NRW demonstriert im Landtagswahlkampf vor Moscheen gegen den Islam. Das Ziel: „Maximale Provokation“. Die Stadt Köln hält mit einer Broschüre gegen die Demagogen.
Ob NPD, militante Neonazis oder Pro NRW: Fast immer, wenn in Nordrhein-Westfalen eine Moschee gebaut werden soll, sind extrem rechte Demagogen zur Stelle und versuchen aus den Diskussionen um den Bau eines solchen Gotteshauses politisch Profit zu schlagen.
Im nordrhein-westfälischen Landtagswahlkampf setzt vor allem Pro NRW auf Proteste gegen Moscheen. Die Partei, die vom Verfassungsschutz NRW als rechtsextremistisch eingeschätzt wird, will mit der „Freiheit statt Islam“-Tour auf sich aufmerksam machen. Das Hauptziel sei, schrieb Parteichef Markus Beisicht, durch einen provokanten Wahlkampf eine angebliche „Schweigespirale“ zu durchbrechen.
Die Partei spekuliert darauf, dass es an vielen Orten der Tour, zum Teil werden drei Mini-Kundgebungen an einem Tag
Sabine stellt „Kleine Dinge in der großen Stadt“ aus
Morgen eröffnet Sabine Michalak ihre Ausstellung im Herrenzimmer in Bochum. Die Königin des Ruhrbarone-Bilderrätsels präsentiert dann ab 18.00 Uhr „Kleine Dinge in der großen Stadt“. Und im Gegensatz zu dem Flyer sind die Fotos von Sabine sehr bunt – und sie machen einfach auch viel Spaß.
Sabine Michalak: Kleine Dinge in der großen Stadt.
Eröffnung: Samstag, 5. Mai, 18.00 Uhr
Herrenzimmer
Ostring 20
44787 Bochum
Alle weiteren Ausstellungstermine findet ihr hier >> Fotodesign Bochum
Wankelmut
Der Ruhrpilot

NRW: Röttgen: rot-grün wäre inhaltsleere Machtoption…Focus
NRW II: Lindner flirtet mit SPD und Grünen…Welt
NRW III: Land verliert schon wieder Jobs…RP Online
NRW IV: Grünen-Frontfrau Sylvia Löhrmann will radikale Rauchverbote…Der Westen
NRW V: In NRW bröckelt der gesellschaftliche Kitt…Zeit
NRW VI: Christian Lindner will Gerechtigkeit für Gymnasien…Ruhr Nachrichten
Ruhrgebiet: Gemeinsam um Firmen werben…Der Westen
Medien: WAZ baut Redaktionen um…Journalist
Bochum: Langendreerer Nazis müssen noch nicht in den Knast…Bo Alternativ
Bochum II: Viel Lärm für elf Rechtsextreme…Ruhr Nachrichten
Dortmund: Friedlicher Protest gegen „Pro NRW“-Veranstaltung…Ruhr Nachrichten
Duisburg: Langjährige Opern-Ehe könnte am Geld scheitern…Welt
Duisburg II: Neue Kontaktstelle für Loveparade-Opfer eröffnet…Der Westen
Essen: Essener Politiker stellen sich Wahlkampf im Klassenzimmer…Der Westen
Recklinghausen: Neonazis finden bin Laden gut…NRWREX
Umland: kein Radweg, kein Seitenstreifen, keine Chance…Zoom
Wer braucht noch Industrie? Wir in NRW!

Große Teile der Öffentlichkeit haben sich in den vergangenen Jahrzehnten kaum mehr für die Bedeutung der Industrie und die tiefgreifenden Wandlungsprozesse in der industriellen Produktion interessiert. Lediglich bei der Schließung großer Betriebe, in Reden zum 1. Mai oder bei Wahlanalysen (“Wie wählte die Industriearbeiterschaft“?) tauchte „Industrie“ noch auf; um danach – schwuppdiwupp – wieder aus der Aufmerksamkeit der Medien und der Öffentlichkeit zu verschwinden. Unser Gastautor Thomas Eiskirch ist Mitglied im Sprecherkreis der RuhrSPD und war bis zur Auflösung des Landtages von Nordrhein-Westfalen Wirtschafts- und Energiepolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion
Der Mainstream setzte vor allem auf den Dienstleistungsbereich. Die Entwicklung der Aktienkurse war allemal spannender als die Produktions- und Innovationsprozesse in der sogenannten „old economy“. Der Mainstream beschritt damit aber den Holzweg. Denn seitdem 2008 / 2009 die Finanzmarkt-Blasen geplatzt sind, verändert sich die Wahrnehmung von Industrie in Politik und Gesellschaft deutlich.
Es zeigt sich, dass der „rheinische Kapitalismus“ mit seiner sozialen Marktwirtschaft sich im internationalen Vergleich wirklich gut behauptet: mit leistungsfähiger Industrie, qualitativ hochwertigen Produkten, werthaltigen Dienstleistungen und mit qualifizierter Arbeit, die auf Fachkräfte, soziale Partnerschaft und Mitbestimmung setzt. Während Wirtschaftssysteme, die systematisch auf billige Arbeit, entrechtete Arbeitnehmerschaften und schnelle Gewinne an den Finanzmärkten gesetzt haben, heute auf der Verliererseite stehen. Zu Recht.

