Gisbert zu Knyphausen, Montag, 12. März, 20.00 Uhr, Bahnhof Langendreer, Bochum
Der Ruhrpilot

NRW: Atomkraftgegner und Energieminister streiten über NRW-Atomanlagen…Der Westen
NRW II: Scientology schleust Sekten-Buch in Klassenzimmer…Welt
Ruhrgebiet: Lenßen bis Letzter Bulle – das Spiel mit dem Revier-Klischee…Der Westen
Bochum: Atomausstieg in Raten…Der Westen
Duisburg: Kulturerhalt im Ruin…Xrtanews
Recklinghausen: Neonazi erschlägt Neonazi?…NRWREX
Umland: Per Aufzug aus den Schulden…Welt
Pop: Deichkind protestieren gegen Sperrung auf YouTube…Netzpolitik
Debatte: Die SPD und die Wulff-Affäre…Post von Horn
Debatte II: NPD-Chefs keine diskriminierte Minderheit…Publikative
Autonomes Zentrum für den Kölner Ehrenamtspreis nominiert
Ungewöhnliche Wege bestreiten Kölner Bürger, um das Autonome Zentrum in Kalk vor der Räumung zu bewahren. Nachdem der Stadtrat am 14. Februar unter Begleitung eines fragwürdigen Polizei- und Sicherheitsdiensteinsatzes das Aus für das selbstverwaltete Gebäude beschlossen hat, müssen die Kulturschaffenden permanent im wahrsten Sinne des Wortes mit dem Rausschmiss rechnen.

Das wollen zahlreiche Sympathisanten aber nicht hinnehmen und unterstützen den Vorschlag des mitunter „unorthodoxen“ Pfarrers und vom Bund 2011 als „Botschafter für Demokratie und Toleranz“ ausgezeichneten Franz Meurer. Dieser hat das AZ jetzt für den Ehrenamtspreis der Stadt Köln 2012 ins Spiel gebracht. Was im ersten Moment vielleicht überraschen mag, macht auf den zweiten Blick sehr wohl Sinn. Denn nach eigenen Angaben will die Stadt „Personen oder Organisationen“ mit besonderen Verdiensten ehren und gibt auf ihrer Webseite verschiedene Orientierungspunkte für eine Nominierung vor.
Hamburg: Kontrollwahn und Schwarzfahren
Wie schön sich Ressentiments kombinieren lassen, zeigt folgender Beitrag des „Hamburg Journal“ – einer Nachrichten- und Informationssendung aus der Hansestadt, die das NDR Fernsehen täglich ausstrahlt: Seit dem 1. März müssen Fahrgäste des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV) in Bussen nämlich vorne einsteigen und ihren Fahrausweis vorzeigen – bisher war man liberal genug, die Kunden überall einsteigen zu lassen.
Erwartungsgemäß bilden sich nun vor allem an stark frequentierten Haltestellen lange Schlangen, damit alle Bürger, die auf den ÖPNV angewiesen sind, ihrer Vorzeigepflicht nachkommen, während die bedauernswerten Busfahrer den Grüßaugust spielen. Besonders spaßig ist es natürlich, wenn Eltern im Berufsverkehr ihre Kinderwägen hinten in den Bus schieben, um sich dann durch die Massen vorbei nach vorne drängeln zu müssen, um sich dort als legitme Mitfahrer auszuweisen.
Das Hamburg Journal schlägt dagegen eine andere Lesart vor: Die Schlangen bilden sich nach Meinung des Beitrags offenbar nur, weil die ganzen Schwarzfahrer jetzt endlich bezahlen, ein Hurra auf die Kontrollgesellschaft. Besonders schön aber, wenn man sein Ressentiment gegen vermeintliche Betrüger auch noch mit einem tollen „Negerwitz“ kombinieren kann – und den Satz „keine Chance den Schwarzfahrern“ hübsch damit illustriert, in dem man einen dunkelhäutigen Hamburger sein Ticket in die Kamera halten lässt – ein echter Schenkelklopfer. Das glauben Sie jetzt nicht? Ab Minute 00:35 geht es im nachfolgenden Link los. Zum Totlachen!
Rauchverbot in NRW: Über 50.000 Unterschriften gegen Volkserzieher

Die Unterschriftensammlung im Internet gegen das von SPD und Grünen geplante radikale Rauchverbot in den Kneipen ist beendet. 51.176 Menschen haben gegen ein radikales Rauchverbot unterschrieben. Hier die Meldung der Initiative gegen das radikale Rauchverbot:
Verschärfung des Rauchverbotsgesetzes in Nordrhein-Westfalen gewandt. Bis zum Fristablauf gestern unterzeichneten über 50.000 Menschen, davon fast 38.000 aus NRW, den Aufruf „Kein neues Nichtraucherschutzgesetz in Nordrhein-Westfalen“, der sich an Ministerpräsidentin Kraft (SPD) richtet. Die Ablehnung des geplanten totalen Rauchverbots für die Gastronomie stellt damit das meistunterstützte landespolitische Anliegen auf der Plattform openPetition dar. Auf ganz Deutschland hochgerechnet entspräche dieser Aktivierungsgrad rund 170.000 wahlberechtigten Bundesbürgern.
Für Michael Löb, den Bundesvorsitzenden von Netzwerk Rauchen, bedeutet dies
Jacques Palminger
Jacques Palminger, Sonntag, 11. März, 20.00 Uhr, Druckluft, Oberhausen
Der Ruhrpilot

NRW: Neonazi-Demo zum 1. Mai nun in Bonn – Dortmund abgesagt…NRWREX
Ruhrgebiet: Iron Blogger Ruhr…Pottblog
Ruhrgebiet: Im Netz der Mafia…WAZ Recherche
Bochum: Die Grünen & das STEAG-Atomgeschäft…Bo Alternativ
Bochum II: Piraten-Partei fordert Mitspracherecht für Bürger…Ruhr Nachrichten
Duisburg: Das letzte verbliebene Kulturfestival bombt sich weg…Xtranews
Duisburg II: Lehmbruck-Museum in Duisburg wegen Baumängeln gesperrt…Der Westen
Duisburg III: City-Palais – Anweisung der 600.000 Euro bleibt ungeklärt…Der Westen
Essen: Verkaufsverbot für E-Liquids in Essen ist verpufft…Der Westen
Umland: Die Landeshauptstadt wächst und wächst und wächst…Welt
Umland II: Meschede, die Berufspendler und die Steuern…Zoom
feel vergnuegen pres. ZIGGY KINDER
Ziggy Kinder, Samstag, 10. März, 23.00 Uhr, Evebar, Bochum
Ruhrbarone-Lesung in Bochum! In der Goldkante!
In einer Woche. In Bochum. Um 19.30 Uhr. In der Goldkante.
Die zweite Ruhrbarone-Lesung 2012 und die zweite überhaupt in Bochum. In einer Woche geht es los. Mit dabei sind dieses Mal David Schraven, Nadia Shehadeh, Michael Blatt, Chantal Stauder und Stefan Laurin. Und Sabine Michalak wird das Haus mit ihren Bilderrätseln rocken.
Was wir lesen? Nö, wissen wir noch nicht so genau. Ein Text wird um Zigaretten gehen, der Rest ist noch offen. Lasst Euch überraschen. Ein paar Ankündigungen werden ja auch noch kommen.
Ruhrbarone-Lesung: Freitag, 16. März, 19.30 Uhr, Goldkante, Alte Hattinger Straße 22, Bochum
Die Gelsenwasser-Lüge Teil 3: „Die Blöden sind die Bürger“

Seit mehreren Wochen tobt der Kampf ums saubere Trinkwasser zwischen der Gelsenwasser AG und ihren Helfershelfern bei der Bezirksregierung Arnsberg einerseits und dem Umweltministerium andererseits. Von den Gastautoren Robert und Pauline Holzwart
Wie bereits in den Artikeln Die Gelsenwasser-Lüge Teil I und Teil II dargestellt, bedarf es einer erheblichen Investition, um die Wasserwerke an der mittleren Ruhr nachzurüsten, damit wenigstens der Stand der Technik, der in anderen Wasserwerken an der Ruhr und NRW landesweit schon längst vorhanden ist, erreicht wird.
Gelsenwasser und seine abhängige Tochter Wasserwerke Westfalen (WWW) bringen immer wieder in die öffentliche Diskussion ein, dass Sie nicht alle 8 Wasserwerke parallel ertüchtigen können. Dabei werden angebliche technische Argumente ins Feld geführt, die bei näherem Hinsehen sich in Lächerlichkeit auflösen.
Ein wenig Verständnis und Mitglied kann man natürlich für die Gelsenwasser- und WWW-Mitarbeiter haben, die vor der Einführung der Wasseraufbereitungstechnik eine natürliche Angst entwickelt haben, wie die Weber vor zwei Jahrhunderten bei der Einführung des mechanischen Webstuhls. Die Vorleute in beiden Firmen hatten viele Jahre die Religion verbreitet, das die Reinigung über Sandfilter die alleinseligmachende und alternativlose Art der „naturnahen“ Aufbereitung darstellt. Man gab sich mit diesen Sandkastenspielen zufrieden.
Nun bricht durch die Nachhilfestunden aus dem nordrhein-westfälischen Umweltministerium auch bei Gelsenwasser und den Wasserwerken Westfalen der „Ernst des Lebens“ aus.
