Wir trauern.
Kondolenz: www.Apple.com
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Svavar Knútur, Freitag, 7. Oktober, 20.00 Uhr, Kulturcafé Lichtung, Köln
Trauer: Steve Jobs, 1955 – 2011…Wired
Trauer II: Tod eines Weltverbesserers…Spiegel
Trauer III: Steven P. Jobs – His Life, His Companies, His Products…New York Times
Trauer IV: Steve Jobs ist tot – Trauer um den Mitgründer von Apple…Pottblog
Trauer V: Steve Jobs R.I.P….Spreeblick
Trauer V: Steve Jobs R.I.P….Nerdcore
Trauer VI: Danke für alles, Steve Jobs…Lummaland
Trauer VII: Steve Jobs ist tot…Kaffee bei mir
Bochum: Ärger mit Nazis in Langendreer…Ruhr Nachrichten
Dortmund: Bezirksregierung schlampte bei Envio-Ermittlungen – PCB-Fall bei Remondis totgeschwiegen…Der Westen
Dortmund II: Geierabend zum Abschluss des „Ruhrhochdeutsch“-Festivals…Der Westen
Dortmund III: Plakat zerrt vermeintlichen Drogen-Händler ans Licht…Ruhr Nachrichten
Duisburg: So benimmt sich kein Gast, Herr Dierkes…Der Westen
Duisburg II: Krieger will Möbelmärkte Höffner und Sconto 2013 fertigstellen…Der Westen
Essen: Sorge um 5300 Arbeitsplätze bei Ferrostaal…Der Westen
Essen II: Stromkonzern Steag steht unter „enormem Druck“…Der Westen
Umland: Was will Wowereit?…Rot steht uns gut
Umland II: Wie Bonn zur Islamisten-Hochburg wurde…Bundesstadt Blog
Apple: Warum ich das Apple iPhone 4S gut finde (und kaufen werde!)…Pottblog

Fritz Pleitgen fordert ein Ende des Kirchturmdenkens und fordert einen „politischen Ruck“. Ausgerechnet Pleitgen.
Fritz Pleitgen, so habe ich der WAZ entnommen, hat eine flammende Rede vor der CDU gehalten, eine „Metropole Ruhr“ gefordert und vor einem Rückfall in die Provinzialität gewarnt. Viele haben gute Gründe und jedes Recht, solche Reden zu halten: Gelsenkirchens OB Frank Baranwoski (Chef der Ruhr-SPD), Burkhard Drescher (SPD, ex OB Oberhausen), Oliver Wittke (Chef der Ruhrgebiets-CDU) Christoph Zöpel (SPD) und natürlich Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU). Einer hat dieses Recht nicht: Fritz Pleitgen. Es ist billig, wenn Pleitgen heute Schaufensterreden hält und mit dem selten dummen Vorschlag kommt, das immer einer der OBs für ein Jahr das Ruhrgebiet repräsentieren soll. SPD und Grüne haben sich längst auf mehr geeinigt und in dieser Frage die Unterstützung der Union: Direktwahl des Ruhrparlaments und eines „Revier-OBs“. Pleitgens Vorschlag ist einfach ärgerlicher, unwissender Unsinn, ausgesprochen von jemanden, der nicht nur keine Ahnung von der Thematik hat, sondern auch immer wenn er in Verantwortung stand, nichts getan hat, um das Ruhrgebiet zu stärken.
Der Erwerb textiler Oberbekleidung ist eine komplizierte Angelegenheit. Gerade die Jacke ist dabei mehr als ein irgendein banales Kleidungsstück. Sie ist die Visitenkarte ihres Trägers, eine öffentliche, stilistische Aussage und oft auch ein guter Freund, der einen über viele Jahre begleitet. Die richtige Jacke will also gut ausgewählt werden.
Das sieht auch der Westdeutsche Rundfunk so, der sich gerade intensiv mit dem Ankauf neuer Jacken beschäftigt. Mit denen sollen die WDR-Mitarbeiter ausgestattet werden, wenn sie in Nordrhein-Westfalen unterwegs sind. Und sie sollen natürlich dafür sorgen, dass nicht nur Kameraleute und Tontechniker eine gute Figur machen, sondern auch der Kölner Sender. Und das ist kompliziert: Das Projekt „Jackenbeschaffung“ läuft beim WDR seit eineinhalb Jahren. Es ist angesiedelt beim Leiter des Management Büros des Senders, Paul Markeli, der nun offiziell der „Nebentätigkeit Teambekleidung“ nachgeht. Und das mit großer Intensität: Um den WDR-Mitarbeitern künftig eine wirklich tolle Jacke anzubieten, trat der Sender nach einem Bericht in der WDR-Mitarbeiterzeitschrift „Fünkchen“, in Kontakt mit verschiedenen Instituten. Immerhin: Die neue Jacke sollte „regendicht, antistatisch, bedingt brandhemmend, atmungsaktiv und geräuscharm“ sein. Zu beachten gab es vor der Beschaffung der 500 neuen Jacke zahlreiche ISO- und EN-Regeln.
Ein erstes Jackenmodell fiel durch. Es erfüllte zwar alle Normen, war aber zu schwer. Die „Panzerjacke“, lässt sich Jackenbeschaffer Markeli im „Fünkchen“ zitieren, hätte niemand angezogen.
Das Verfahren war scheinbar so kompliziert, das eine im Januar dieses Jahres erfolgte Ausschreibung bereits im Februar wieder zurückgezogen wurde, weil eines der vom WDR befragten Institute weitere Entflammbarkeitstests forderte.
Golden Kanine, Donnerstag, 6. Oktober, 19.00 Uhr, Werkstatt, Köln
NRW: Eltern kritisieren neue NRW-Sekundarschule…RP Online
Medien: Springer-Angebot für WAZ könnte „Lust“ auf WAZ-Filetierung steigern…Standard
Apple: iPhone 4S in Deutschland: Weiterhin ohne SIM-Lock verfügbar!…Pottblog
Online: Google+ vergrault Multiplikatoren…Kaffee bei mir
NRW II: Land ist ist größter Schuldenmacher…RP Online
NRW III: Klimaschutzgesetz vorgestellt…RP Online
Ruhrgebiet: BMW-Händler Procar von Räumungsklagen bedroht… WAZ Rechercheblog
Verkehr: Aus für Rhein-Ruhr-Express?…General Anzeiger
Bochum: Rechnungsprüfer ärgert Schauspielhaus-Minus…Ruhr Nachrichten
Bochum II: Lebensart…Bo Alternativ
Bottrop: Neues von der Skihalle. Halde kippt nach innen… WAZ Rechercheblog
Dortmund: Zwei Neonazis festgenommen…Ruhr Nachrichten
Duisburg: Stadt sieht keine Versäumnisse bei Baukontrolle an der Küppersmühle…Der Westen
Essen: Ach guck, die Kulturpfadleuchten sind aus…Der Westen
Essen II: Bürger wollen der Stadt nicht beim Sparen helfen…Der Westen
Gelsenkirchen: Massenschlägerei in der JVA Gelsenkirchen…Der Westen
Recklinghausen: „Pro NRW“ entdeckt Hochverräter…NRWREX
Sport: Eishockey-Mythen und reale Probleme…BSZ
Wir haben ja über die Probleme berichtet, die es machte, im Internationalen Zentrum Duisburgs eine Veranstaltung zum Thema Antisemitismus durchzuführen. Nun findet sie statt. Und zwar morgen. Hier die Einladung:
Gibt es in der Linkspartei Antisemitismus? Mit einem schlichten „Nein“ antwortete Gregor Gysi noch im Juni auf diese Frage. Da war die Debatte um den ausgeprägten Antizionismus in seiner Partei – nach Boykottaktionen einzelner Kreisverbände und der Veröffentlichung der jüngsten wissenschaftlichen Studie zur Israelfeindschaft in der Linkspartei – auf dem Höhepunkt. Sein „Nein“ spiegelt auch die mehrheitliche Meinung in der bundesdeutschen Linken nach 1945 wider, die sich stets von jedem Verdacht freisprach, weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Indess bewegte sich ihre Haltung zu Israel zwischen der offenen Unterstützung seiner Feinde einerseits und einer wohlfeilen, vermeintlich pazifistischen „Israelkritik“ andererseits – beides aus einem völlig falsch verstandenen Antifaschismus heraus: Verpflichte doch gerade Auschwitz die Deutschen dazu, „Israel mit Lob und Tadel moralisch beizustehen, damit das Opfer nicht rückfällig werde“, wie der Publizist Wolfgang Pohrt einst treffend analysierte.
Die aktuellen Fragen, etwa ob Feindfahrten gegen Israel auf dem Frauendeck und Boykottaktionen gegen israelische Waren antisemitisch sind oder nur dem Antisemitismus zuarbeiten, degradiert die Linkspartei zu einer Sache der Definition. Teile der radikalen Linken sind da schon weiter: Im Bündnis mit Islamisten und Verschwörungstheoretikern wird nicht nur Israel delegitimiert, sondern auch für nahezu jedes Unglück in der arabischen Welt und darüber hinaus verantwortlich gemacht. Dabei wird der Staat der Holocaustüberlebenden zum rassistischen Aggressor und alle seine Feinde
Bildungsbürger, Bürgerkinder, bürgerlich, gutbürgerlich, Bürgerklasse, bürgerliche Kreis, Bürgerschicht, Bürgergesellschaft, Gemeindebürger, Staatsbürger, Bürgerbegehren, Bürgerentscheide, eine bürgerliche Welt, eine gutbürgerliche Welt, bürgerliche Mittelschicht, bürgerliche Unterschicht, bürgerliche Oberschicht, bürgernah, bürgerfern,bürgerliches Gesetzbuch, Bürgermeister, Bürgerbeauftrager, bürgerliche Parteien, Bürgerwehren und und und. Von unserem Gastautor Walter Stach.
Zu einigen dieser Begriffe gibt es immerhin ein juristische Definition – z.B. in den Kommunalverfassungen zu .Gemeindebürger, Bürgermeister, .Bürgerbegehren, sh.Bürgerentscheid, einige lassen sich relativ problemlos beschreiben –sh.bürgernah, bürgerfern, Bürgerbeauftragter. Zudem wissen die Beteiligten in der Kommunikation, worüber sie reden, wenn vom Gemeidebürger oder der bürgernahen, der bürgerferne Verwaltung die Rede ist.
Aber dann! Finde ich z.B. in der „WELT“ die Begriffe „Bürgerschicht, bürgerliche Kreise, gutbürgerlich“ stehen sie regelmäßig in einen positiven Zusammenhang zum Inhalt des Berichtes, des Kommentars. Finde ich die selben Begriffe z.B. in der „TAZ“ dann regelmäßig mit kritischem Bezug, manchmal um zu polemisieren –und um zu diskriminieren?
Anna Calvi, Mittwoch, 5. Oktober, 20.00 Uhr, Luxor, Köln