Der Ruhrpilot

Herbert Reul, CDU (Foto: Roland W. Waniek)
Herbert Reul, CDU (Foto (Archiv): Roland W. Waniek)


NRW:
„Man kann jetzt nur beten, dass die, die verletzt sind, das schaffen“…Welt
NRW: Drei Tote auf Stadtfest in Solingen – Polizei stuft Messerattacke als Anschlag ein…Welt
NRW: Akt brutalster und sinnloser Gewalt“…FAZ
NRW: Was über den Anschlag auf dem Solinger Stadtfest bekannt ist…Zeit

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Minutenschreck (11): Hellhole (2020)

Symbolbild zu dem unfassbar schlechten Horrorfilm „Hellhole“ (Quelle: Sebastian Bartoschek/ Midjourney)

Dieser Film ist wirklich wirklich schlecht. Also schlecht. Nicht kultcharakterschlecht. Sondern wirklich schlecht. Und das obwohl er aus Polen kommt, und das Motiv der Beschwörung von Bösem in einem Kloster so schwer nicht zu einer halbwegs gruseligen Erzählung zu verdichten ist. Gelingt hier nur einfach gar nicht. Nehmt dies bitte als Warnung! Und lasst euch auch bitte durch diese Beschreibung nicht neugierig machen.

Darum können weder BSW noch AfD Partner der CDU sein

Dennis Radtke Foto: Martin Lahousse – EVP-Fraktio Lizenz: CC BY-SA 3.0 de

Blickt man als Zyniker auf die Welt, so könnte man die Entstehung und Entwicklung des Bündnis Sarah Wagenknecht (BSW) als Putins neu entdeckte Freude am politischen Pluralismus bezeichnen. Denn nun hat er neben der Alternative für Deutschland eine zweite politische Kraft in Deutschland, die seine Lügen wiederkäut und schamlos seine politischen Interessen vertritt. Unser Gastautor Dennis Radtke (CDU) ist Mitglied des Europaparlaments und lebt in Bochum-Wattenscheid.

Immer wieder ist zu hören, das BSW seine Blackbox. Inhalt, Zielrichtung und örtliche Akteure weitgehend unbekannt. Was die örtlichen Akteure angeht mag das zutreffen, oder haben sie schon einmal von Robert Crumbach, dem BSW-Spitzenkandidaten in Brandenburg gehört? Das ist auch nicht nötig. Die Partei wird dermaßen von Sarah Wagenknecht dominiert, dass der Großteil der Menschen sogar übersieht, dass sie nicht

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Fremder Osten: Deutschland zwischen Wiedertrennung und Putinland?


Ein Propaganda­plakat in Dresden beschwört 1985 die militärische Partnerschaft zwischen der DDR und der UdSSR Foto: Hajotthu Lizenz: CC BY-SA 3.0


Nach 34 Jahren ist klar: Ostdeutschland entfernt sich politisch und mental vom Westen. Dieser Prozess hat bereits vor Jahrzehnten begonnen. Wie soll der Westen auf den fremden Osten reagieren?

Als am 9. November 1989 die Nachricht vom Fall der Mauer den damals im Bonner Wasserwerk tagenden Bundestag erreichte, sagte Willy Brandt (SPD) einen Satz, der in die Geschichte eingehen sollte: „Jetzt wächst zusammen, was zusammen gehört.“ Brandt, der ehemalige Bürgermeister Westberlins, der es als Kanzler mit den Ostverträgen schaffte, die Mauer etwas durchlässiger zu machen und Brücken zwischen Ost und West zu bauen, sollte sich irren.

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AfD- und BSW-Anhänger hadern mit der Demokratie in Deutschland

Sahra Wagenknecht und Björn Höcke Foto Wagenknecht: Raimond Spekking Lizenz: CC BY-SA 4.0 Foto Höcke: Sandro Halank Lizenz: CC BY-SA 4.0

85 Prozent der AfD-Parteianhänger und 77 Prozent der Anhänger des Bündnis Sarah Wagenknecht (BSW) sind weniger oder gar nicht zufrieden mit der Art und Weise, wie die Demokratie in Deutschland funktioniert. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von infratest dimap, die für die ARD-Dokumentation „Machen wir unsere Demokratie kaputt?“ in Auftrag gegeben wurde. Die Anhänger aller anderen im Bundestag vertretenen Parteien sind mehrheitlich zufrieden mit der Demokratiepraxis.

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Kann Guildo Horn das Waltroper Parkfest retten?

Vorverkauf für das Waltroper Parkfest 2024 auf dem örtlichen Wochenmarkt. Foto(s): Robin Patzwaldt

Gut möglich, dass er sich dessen gar nicht bewusst ist, doch auf dem Schlagersänger Guildo Horn lastet in diesen Tagen ganz schön viel Druck. Als der wohl prominenteste Vertreter unter den diesjährigen ‚Headlinern‘ beim Waltroper Parkfest, kommt auf ihn ganz schön viel Verantwortung zu.

Von Horns verbliebener Zugkraft dürfte es in erster Linie abhängen, ob das Parkfest in Waltrop in der Auflage des Jahrs 2024 am Ende ein Erfolg wird, oder aber ob sich der Abwärtstrend des Stadtfestes, den es seit Jahren zu beklagen gibt, ungebremst weiter fortsetzen wird.

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Witten: Flucht, Frauen und Spatzen

Lesung in Witten mit Dimitri Schwartz, Ulrike Masanke und Charlotte Lenger (v.l.n.r.) (Foto: Sebastian Bartoschek)

Gestern abend ging es in Witten um „Exilliteratur von Schriftstellerinnen im Spiegel des Nationalsozialismus“. Es war die 2. Lesung einer dreiteiligen Reihe, in der die beiden Schriftstellerinnen Lisa Fittko und Ilse Losa im Mittelpunkt standen, oder genauer, ein Blick darauf, wie sie Flucht lebten. Und da war ein Spatz.

Veranstalterin Charlotte Lenger konnte auf gut 40 Personen schauen, als sie am Lesetisch saß. Rechts von Lenger aus saßen Ulrike Masanke und Dimitri Schwartz, die das Lesen aus den Werken Fittkos und Losas übernahmen. Mit Blick auf das Alter war das Publikum gemischt, und spiegelte das Alterspektrum auf dem Podium Lesenden wieder (siehe Foto). Erkennbar kannten sich viele im Publikum, und dem Vernehmen nach kam die überwiegende Mehrheit aus Witten. Im Kern geht es, laut Lenger, bei der Lesereihe auch darum den „traditionell männlichen Kanon“ von Fluchtliteratur „aufzubrechen“. Ein Ansatz, der bisher gelingt, und das völlig unaufgeregt.

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