
Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne. Erich Fried hat das geschrieben. Oder auch nicht. Sicherlich kann man im Internet viel dazu finden, und Quellen sind eine wichtige Sache. Nur hier geht es um etwas anderes. Es geht darum, was diesem Satz auch innewohnt, nämlich, dass der Zauber mitunter zu verfliegen droht, wenn es nicht mehr der Anfang ist. Dagegen schreibe ich hier an. Mit Blick auf meine beiden wunderbaren Söhne, und vielleicht ist das ja auch was, für andere Eltern. Oder andere Menschen mit Gefühlen.
2. und 6. Klasse. Jasper auf der Grundschule, Linus auf dem Gymnasium. Keine Schultüten, keine Familienfeier, keine Gottesdienste. Aufstehen, Frühstücken, Fertigmachen, Tornisternehmen, Los. Das Alltägliche leben. Den nächsten Schritt gehen. Wir Erwachsene halten das für normal, für farblos. Nach dem Urlaub wieder am Schreibtisch sitzen, und den Kollegen vom Urlaub erzählen. Normal. Und auch für euch ist es irgendwie normal, in die nächste Klasse zu gehen, und doch auch nicht. Es ist emotionaler, und mit mehr Unsicherheit, und mit mehr Freude belegt. Und für mich als Papa mit viel Stolz, Freude – und Wehmut.






