Der Ruhrpilot

NRW: Kraft steuert SPD auf wirtschaftsfreundlichen Kurs…Der WestenNRW II: Download der Dokumente zur SPD-Ämterkauf-Affäre in Duisburg im…WAZ-Rechercheblog

Umland: Rot-Grün – das ist Bremens neue große Koalition…Welt

Umland II: “War was?” – Ein Kommentar zur Wahl in Bremen…Pottblog

Ruhrgebiet: Kritik an Ruhr.2010 GmbH…Ruhr Nachrichten

Ruhrgebiet II: Noch ein Pott für den Pott…FAZ

Bochum: Finanzloch im Pavillon…Ruhr Nachrichten

Bochum II: Nazi vor Gericht…Bo Alternativ

Dortmund: Filmabend der Piratenpartei…Zoom

Duisburg: Kessel am neuen Kraftwerk Walsum ist wieder undicht…Der Westen

Essen: 45 Baumschützer gesucht…Der Westen

Recklinghausen: Der große Marsch…Revierpassagen

Medien: Das WDR Fernsehen kennt doch das Ruhrgebiet…Pottblog

Internet: Die beste Digitale Gesellschaft von allen…Don Alphonso

Servergate: Schnell ein paar Links…Kaffee bei mir

Die künstliche Not lächelt verführerisch – eine Ergänzung zu Stefan Laurin

Ein Problem (nicht nur des Ruhrgebiets) ist doch, dass gedankenloser Überfluss und trostloser Mangel so verflucht nahe beieinander liegen.

Auf der einen Seite z.B. ein Zuviel an immergleichen öden Stadtfesten bis hin zu Mega-„Events“ von der Stange und den dazugehörigen öffentlichen wie privaten/privatwirtschaftlichen Trägern, auch in der Kultur: vom tausendsten blöden Stelzenläufer bis zum Promi-Einkauf in Oper, Philharmonie, Theaterfestival, Klavierfestival, Literatur (jaja, manchmal mache ich da auch mit …).
Einfallsloses Dranhängen an flächendeckend filialisiertes nationales/globales Entertainment mit Zuschauer- und Sponsoring-Garantie. Brot und Spiele für möglichst viele.  Für Eliten dagegen eben nur das scheinbar Beste: Kreativität aus dem Große-Kohle-Konformismus-Katalog. Und für die Ärmeren zunehmend die Abfälle der aufgespritzten Charity-Ladies: was halt so an Sozialprojekt-Krümeln vom Buffet fällt.

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Ruhrgebiet: In der Not wächst der Verstand

Die Städte im Ruhrgebiet legen Aufgaben zusammen und kooperieren verstärkt miteinander – aus purer Not. Egal, Hauptsache sie tun es.

Das Katasteramt Essens wird künftig auch in Mülheim messen, die Ruhrgebietstheater überlegen, wie sie gemeinsam Kosten durch Kooperationen sparen können – das sind nur zwei WAZ-Meldungen, die ich heute in den Ruhrpiloten gestellt habe, aber sie zeigen, dass die Finanznot der Städte auch ihre gute Seite hat: Die Städte des Ruhrgebiets rücken zusammen und fangen verstärkt an darüber nachzudenken, welche Aufgaben sie   gemeinsam erledigen können. OK, das ist alles nicht spektakulär. Da geht noch was. Zum Beispiel wenn sich auch anderen Kommunen Essen, Mülheim und Duisburg zum Vorbild nehmen und enger im Nahverkehr kooperieren. Die vielen Nahverkehrsunternehmen im Ruhrgebiet teuer und überflüssig – eines für die Region würde reichen. Auch im Bereich Wirtschaftsförderung, Kultur, Personalverwaltung könnte man vieles preiswertes und wahrscheinlich erfolgreicher gemeinsam erledigen. Gut, das machen die Städte nicht freiwillig, sondern aus purer Not. Aber die hat auch ihr Gutes. Sie schärft den Verstand.

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Der Ruhrpilot

NRW: Rot- Grün regiert! Und alle sind froh…Welt

Fussball: Wie MSV- und Schalke-Fans das Pokalfinale erlebten…Der Westen

Servergate: Piratenpartei wehrt sich gegen Server-Beschlagnahme…Netzpolitik

NRW II: Leben mit dem Stau…Welt

NRW III: RP Hovenjürgen?…Marler Zeitung

NRW IV: Hat Integrationsbeauftragte Kontakt zu Grauen Wölfen?…Der Westen

Ruhrgebiet: Stadt Essen vermisst künftig auch Mülheim…Der Westen

Ruhrgebiet II: Theater proben gemeinsames Sparen…Der Westen

Bochum: Die Energie der Anarchie…Welt

Bochum II: Lösung beim Opel-Jobabbau in Sicht…Der Westen

Bochum III: The Evergreen Donkey sind die Newcomer-Könige…Ruhr Nachrichten

Dortmund: Knatsch um Theaterkritik…Der Westen

Essen: Neue Preisstruktur im Unperfekthaus…Pottblog

Umland: Schalker Fantreff in Berlin…Frontmotor

Umland II: C’n’B Programmüberblick 2011…Musicheadquarter

Umland III: Merkel in Meschede…Weissgarnix

Umland IV: Nazi-Lounge in Mettmann…NRWR

 

letzte Woche / diese Woche (kw21)

Grüße aus Leipzig! Das Wetter: Regen im Moment in Connewitz. Wir wünschen viel Spaß mit den folgenden Sendungen. Auf Wiedersehen.

Nein, ein bisschen was geht immer. Also: Wie hier über die Musik- oder Kreativwirtschaft gesprochen wird, wie hier Bands gebucht werden und die Leute sich für hm recht einfache Dinge begeistern können, damit käme man im Extremwesten nicht einmal an einer Bushaltestelle bei Nacht in irgendwelche Scheinwerferlichter. Zum Glück habe ich den Artikel über die pop up halt noch nicht fertig, dann fühlt der Laurin sich nicht wieder verpflichtet, Anti-2010lab Artikel zu schreiben. Genau, da erscheint das dann und nicht im Manager Magazin. Obwohl, das wäre doch auch mal was: „Deutsche Wirtschaft empfiehlt: Stopfen Sie nicht alles in sich rein – und auch nicht in andere. Übersättigung führt auf die Dauer zum Sieg des Kommunismus.“

Die Farbbeutel, mit denen hier merkwürdige Reihenhausneubauten beworfen werden, führen zu grünen, roten und schwarzen Flecken. Die Drogenpolitik der Stadt führt gerüchteweise zu mehr Kriminalität, aber nicht zu mehr Polizeipräsenz. Die Berge sind aufgeschüttet, den besten Blick hat man m.E. aber nicht vom Fockeberg, sondern vom Naturschutzgebiet Lößnig-Dölitz aus. Gut dass auch an der Ruhr noch nicht jeder Schutthügel den Namen eines Industriellen trägt. Oder? Quatsch, sofort machen! Rufen Sie doch mal nen Wetttbewerb aus und beantragen Geld von Stadt und Land und so!

Und sonst? Äh, diese Parkhauszugangsteile auf dem Augustusplatz nerven echt. Nicht schön. Der Kreuzer, der ist irgendwie so grün… Denn: Die lassen echte Menschen von den Kiezen zu Wort

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Der Ruhrpilot

Ralf Jäger Foto: IM-NRW

NRW I: „Jäger 90“ voll im Visier der Opposition…Der Westen

Piraten: Ein Akt der deutschen Behörden…Law Blog

Piraten II: Warum die Beschlagnahme der Piratenserver ein Angriff auf unser Grundgesetz ist…F!XMBR

NRW II: Bildungskonferenz für modernisiertes Schulsystem…RP Online

NRW III: Hygiene-Ampel für Gaststätten…Genussbereit

NRW IV: Laschet fordert Anwerbung von ausländischen Arbeitskräften…WiWo

NRW V: Bürgermeister und Räte wieder gleichzeitig wählen…Der Westen

Ruhrgebiet: Bahn kündigt weitere Ausfälle für die S1 an…Der Westen

Bochum: Stadtwerke-Geschäftsführer im Gespräch…Der Westen

Dortmund: Bezirksregierung blickt selbstkritisch zurück auf Envio-Skandal…Ruhr Nachrichten

Dortmund II: Neuer Zoff um Gewerbesteuer…Der Westen

Essen: Tischekrieg in Rüttenscheid macht nun den Juristen Arbeit…Der Westen

Duisburg: Deutsche Seehäfen wollen Einstieg von Rotterdam verhindern…WiWo

Umland: 20 Jahre Design-FH…Meine Südstadt

Umland II: Rückkehr zum Nationalismus?…Zoom

next1:1 …und newshype.de beim Elevator Pitch…Pottblog

Internet: Erklärung der Zivilgesellschaft an e-G8 und G8…Netzpolitik

Fußball: Schalke will Saison „krönen“ – MSV nur Außenseiter…Ruhr Nachrichten

Herr von Trier gibt eine Pressekonferenz und fährt nach Hause

Lars "The Nazi" von TrierÜber die Inszenierung einer rechtsextremen PR-Show für die Filmfestspiele in Cannes. Von unserem Gastautor Daniel Kasselmann.

Irgendwann im letzten Herbst, als die Vorbereitungen der Filmfestspiele in Cannes auf Hochtouren liefen, muss die gesammelte PR-Manschaft ziemlich ratlos in ihrem Konferenzzimmer gesessen haben. Was fehlte, war eine nette kleine Aktion, die genau im richtigen Moment, den Fokus der Weltpresse auf das Festival lenken würde. Und irgendwann hat dann schätzungsweise einer den Vorschlag gemacht: „Wir laden den Antichristen ein.“ Herzlichen Glückwunsch zu dieser hervorragenden Inszenierung.

Seitdem Lars von Trier 1995 zum hundertsten Geburtstag des Films im Pariser Odeon-Theater das DOGMA-95-Manifest präsentierte, ist dieser Dekalog das beste Lehrbuchbeispiel, wie man sich selbst und die eigene Arbeit labelt, für Medienresonanz sorgt und sich selbst

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