
Während die Getreideernte gut gelaufen ist, blicken die Landwirte mit Sorge auf Kartoffeln und Möhren.
Erich Gussen ist Vizepräsident des Rheinischen Landwirtschaftsverbandes und bewirtschaftet einen 75 Hektar großen Ackerbaubetrieb in der Jülicher Börde. „Dieses Jahr“, sagt Gussen, „war die Getreideernte im Rheinland gut, aber alles andere leidet unter der Trockenheit.“ Alles andere, das sind vor allem Kartoffeln, Zuckerrüben, Mais, Möhren und Zwiebeln, deren Ernte erst in einigen Wochen beginnt. „Wir hatten einen Winter mit ausreichend Regen. Das hat den Pflanzen genutzt, die früh geerntet wurden. Die Gerste haben wir schon im Juni eingebracht, den Weizen im Juli. Da gab es noch genug Wasser im Boden und die Hitze war im Frühjahr nicht so groß.“ Anders sei das zum Beispiel bei den Kartoffeln oder Zuckerrüben: „Denen fehlte das Wasser und sie litten unter der Hitze der letzten Wochen.“






