
Drei Menschen wurden in den vergangenen Tagen von der Polizei in Nordrhein-Westfalen getötet. Vor allem der Tod eines 16jährigen Senegalesen in Dortmund sorgt für Vorwürfe gegen die Polizei.
Auf dem Asphalt haben vor der Mauer des katholischen Pfarramtes St. Antonius an der Missundestraße liegen Kerzen und Blumen. Jemand hat „4evr“ und „Rest in Power“ auf den Bürgersteig gesprüht. Auf dem Hof des Pfarramtes erschoss ein 29jähriger Polizeibeamter am Montagabend einen 16jährigen Flüchtling aus dem Senegal. Fünf von sechs aus einer Maschinenpistole der Marke Heckler&Koch abgefeuerte Schüsse trafen Mohammed D. in Bauch, Kiefer, Schulter und Unterarm. D. erlag kurz darauf im Krankenhaus seinen Verletzungen. Den elf am Einsatz beteiligten Polizeibeamten war es zuvor nicht gelungen, D. mit Pfefferspray und Tasern zu stoppen.






