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Die Geschichte der Emscher: Warum Nachhaltigkeit eine dumme Idee sein kann

Die Alte Emscher im Landschaftspark Duisburg Nord Foto: Emschergenossenschaft/Reinhard Felden Lizenz: Copyright

Über 100 Jahre lang war die Emscher eine fließende Müllkippe: Durch die Industrialisierung wurde der Fluss zu einem großen Abwasserkanal. Für über fünf Milliarden Euro wird das gesamte Flusssystem seit Jahren ökologisch umgebaut. Trotzdem war seine Nutzung für das Ruhrgebiet ein Glücksfall, der heute undenkbar wäre.

Ein kleiner Fluss schlängelt sich zwischen den mondänen Einfamilienhäusern, dem großen See und dem Spazierweg entlang: Im Dortmunder Stadtteil Hörde erinnert nichts mehr daran, dass die Emscher über mehr ein Jahrhundert der schmutzigste Fluss Deutschlands war. Hier ist der Umbau der Emscher und seiner Nebenbäche und Flüsse, den die Emschergenossenschaft 1992 begann und der 2020 beendet sein soll, längst abgeschlossen. Über hundert Jahre leitete fast das gesamte Ruhrgebiet seine Abwässer in den kleinen Fluss, der seine Quelle in Holzwickede hat und, nach der dritten Verlegungen, heute bei Dinslaken in den Rhein mündet. Weiterlesen

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Ruhrbarone-WM-Tippspiel: Wer wird Fußball-Weltmeister 2018?

Am Donnerstag startet bekanntlich die umstrittene Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland. Viele durchaus negative Begleitaspekte des Turniers wurden bereits angesprochen und auch hier im Blog emotional diskutiert.

Sicherlich werden wir das Turnier auch während der nächsten Wochen weiterhin durchaus kritisch begleiten und darüber in diese Stelle das ein oder andere Mal debattieren. Dabei gilt es jedoch nicht ganz zu vergessen, es wird auch eine sportliche Entscheidung gesucht dabei.

Ermittelt wird der Nachfolger der DFB-Elf, die bekanntlich im Jahre 2014 den Titel durch ein glückliches 1:0 nach Verlängerung gegen Argentinien gewonnen hat. Das goldene Tor gelang dabei Mario Götze, der diesmal gar nicht mit dabei sein wird, da er die Nominierung durch Bundestrainer Joachim Löw nach zuletzt mäßigen sportlichen Leistungen in der Bundesliga verpasste.

Es stellt sich daher primär die Frage, welche beiden Teams erreichen denn wohl diesmal das Endspiel in Russland, und wer gewinnt es? Weiterlesen

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Der Ruhrpilot

Ed Sheeran Foto: Christopher Johnson Lizenz: CC BY-SA 2.0


NRW:
 Keine Mehrheit für Ed-Sheeran-Konzert in Düsseldorf…RP Online
NRW: Holocaust-Leugnerin muss 14 Monate länger in Knast!…Bild
NRW: 600 Pädagogen sollen Grundschullehrer entlasten…RP Online
NRW: CDU und FDP wollen Schulze Föcking-Ausschuss nicht stoppen…WN
NRW: Achteinhalb Jahre Haft für mutmaßlichen IS-Terroristen gefordert…Welt
NRW: Flixbus lässt mehr Züge fahren…Wirtschaftswoche
Debatte: „Die ganze Partei Geisel der Launen Sigmar Gabriels“…Welt
Debatte: Wir sollten unsere Konzerne schützen…Spiegel
Debatte: Warum die SPD wirklich gescheitert ist…FAZ
Debatte: Warum ich keine Sekunde WM in Russland sehen will…Welt
Debatte: „Das ist doch nur eine Frau“…FAZ
Debatte: Der Kollaps der Postmoderne…Jungle World
Debatte: Soll Deutschland Asylbewerber an der Grenze zurückweisen?…Spiegel
Ruhrgebiet: Das «Ruhrepos»-Projekt – Brechts nie realisierte Industrie-Oper…NMZ
Ruhrgebiet: Poetische Reise in die Unterwelt…RP Online
Bochum: Opel sorgte Anfang der 1960er Jahre für Euphorie…WAZ
Bochum: Vier „Shisha-Cafés“ geschlossen…WAZ
Dortmund: In mehreren Stadtteilen fiel die Stromversorgung aus…WAZ
Dortmund: Hofmärkte in der Nordstadt…Nordstadtblogger
Duisburg: CDU befürwortet Casino-Privatisierung…RP Online
Duisburg: Museum Küppersmühle zeigt Kounellis’ Werke…Focus
Duisburg: Schulausschuss beschließt weitere 31 Bauprojekte…WAZ
Duisburg: Fastenbrechen stärkt den Zusammenhalt an Schule…WAZ
Essen: Tempelbomber Yusuf T. unter Terrorverdacht…WAZ

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Cartoons ohne Bilder #5


Ein Café mit Schild: „Öffnungszeiten 9:00-13:00 und 15:00-19:00“
Davor ein verdutzter Mann. Gedankenblase: „Wieso brauchen die so lange, um zu öffnen?“

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Wie sich Zeche Zollverein wandelte

Zeche Zollverein FotoLizenz © Jochen Tack/Stiftung Zollverein


Zum Ende  seiner zehnjährigen Zeit an der Spitze der Stiftung Zollverein hat  Hermann Marth ein Buch über das Essener Weltkulturerbe herausgegeben. Es zeichnet die Geschichte Zollvereins nach und gibt einen Ausblick auf die Zukunft.

Als Hermann Marth 2008 in die Leitung der Stiftung Zollverein einstieg, lief vieles falsch auf  Zollverein. Die ehemalige Zeche in Essen-Katernberg war zwar Weltkulturerbe geworden und hatte sich als Kultur- und Veranstaltungsort etabliert, die erhofften wirtschaftlichen Perspektiven für den Essener Norden waren allerdings zum größten Teil ausgeblieben. Marth, der zuvor viele Jahre die Immobilientochter der RAG  geführt hatte, sollte dieses Manko Weiterlesen

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Das simple Drehbuch im Kopf von Rainer Wendt

Rainer Wendt im Spiegel Quelle: Flickr.com, Foto: the_jetboy, CC BY2.0

Rainer Wendt hat auf seiner Facebookseite mal wieder etwas geschrieben und dafür 12.000 Likes erhalten. Statt sich im Stillen zu ärgern, kann man den Text ja mal genauer anschauen:

Ja, ich weiß, man darf keine solcher Taten instrumentalisieren für irgendeine politische Forderung oder Aussage. Und manchmal gebietet in der Tat der Respekt vor dem Opfer und seinen Angehörigen, innezuhalten und zu schweigen.

Machmal ist das wohl so, nicht aber, wenn der Täter ein Flüchtling ist oder Rainer Wendt gerade in der Stimmung für Polemik ist. Weiterlesen

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Der Ruhrpilot

Stadtbahn Foto: Bogestra Lizenz: Copyright


Ruhrgebiet:
 „Das Revier braucht dringend den großen Wurf im Nahverkehr“…WAZ
NRW: Liu Xiaodong hält China den Spiegel vor…RP Online
Debatte: Merkels Nichtstun ist ein politischer Offenbarungseid…Welt
Debatte: „Schafft die Zölle ab“…FAZ
Debatte: Gabriel fand Flüchtlingspolitik der SPD „naiv“…Welt
Debatte: Wie das „Waldsterben“ Gesellschaft und Politik veränderte…Novo
Debatte: Reichsbauer sucht Gau…Jungle World
Debatte: SPD-Chefin Nahles bemängelt fehlende Teamarbeit…FAZ
Debatte: Offener Streit nach Wagenknechts Rede…Spiegel
Debatte: Gendergerechtes Schreiben…NZZ
Debatte: Wenn Pfuschen zur Gewohnheit wird…Post von Horn
Ruhrgebiet: Abschied von der Kohle…Spiegel
Bochum: Interview mit Schauspielhaus-Intendant Johan Simons…Pottblog
Bochum: Performance auf dem Theatervorplatz stellt bittere Fragen…WAZ
Bochum: Medizin im Nationalsozialismus…Bo Alternativ
Bochum: Stadtelternrat will Kita-Alltag mitgestalten…WAZ
Duisburg: Weltbeste Kletterer schweben über dem Hochofen…WAZ
Duisburg: Shakespeare-Sonette in der Sauna…WAZ
Duisburg: Zoo und Zebras – Duisburgs wichtige Aushängeschilder…WAZ
Essen: Förderung von Bus und Bahn soll Fahrverbote verhindern…WAZ

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Die fiese Masche der Öko-Räuber: Brennnessel-Überfall in Bochum

Brennnesseln können eine Waffe sein Foto: Simplicius Lizenz: GNU/CC BY-SA 3.0

Der Öko-Trend hat nun auch die Kriminellen erreicht: In Bochum wurden bei einem Überfall Brennnesseln als Waffe benutzt.

Eine Bochumerin (32) spazierte am Freitag mit ihrem Begleiter (34) durch den Bochumer Kortumpark. Plötzlich sprang ein Jugendlicher aus dem Gebüsch, drückte dem 34-Jährigen ein Büschel Brennnesseln ins Gesicht und rannte davon. Auf dem weiteren Weg des Pärchens in Richtung Hauptbahnhof tauchten kurz danach nun plötzlich vier Jugendliche auf, darunter auch der „Brennnesseltäter“, und forderten die Herausgabe von Kleingeld und Zigaretten.

Wenig später stieß einer der Kriminellen den Dortmunder zu Boden und bedrohte ihn mit einem Messer. Als dessen Begleiterinnen das Quartett anschrie, rannten die Straßenräuber ohne Beute davon.

Der 34-Jährige Geschädigte, der durch die Brennnesseln Schmerzen im Gesicht verspürte, zog sich durch den Sturz zudem eine Schürfwunde am Knie zu.

Aufgrund der guten Personenbeschreibung konnten die vier Jugendlichen (14/15/15/16) wenig später noch in Tatortnähe festgenommen werden. Bei dem Haupttäter (16) sowie einem der beiden 15-Jährigen fanden die Polizeibeamten jeweils ein Messer.

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