DIG-Vorsitzender Becker erwartet nach Apartheids-Vorwurf gegen Israel Entschuldigung der Frankfurter Rundschau

Uwe Becker Foto: Itsuweb Lizenz: CC BY-SA 4.0

Uwe Becker, der Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) und Bürgermeister der Stadt Frankfurt erwartet von der Tageszeitung „Frankfurter Rundschau“ nach einem Apartheids-Vorwurf  in der heutigen Ausgabe eine Entschuldigung:  „Ich erwarte, dass die Frankfurter Rundschau ihre tendenziöse Berichterstattung korrigiert und sich für diese völlige Entgleisung entschuldigt. Mit Entsetzen habe ich heute den Kommentar der Frankfurter Rundschau zum Impfverhalten Israels gegenüber den Palästinensern gelesen und muss feststellen: Neben Unkenntnis und Vorurteilen bedient man sich auch noch des Apartheidbegriffes des Israel bezogenen Antisemitismus. Dies ist völlig inakzeptabel.“

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Corona-Impfregeln: Die Gebrechen der Expertokratie

Impfstoff von AstraZeneca Foto: gencat cat Lizenz: CC0

Was bei der Impf-Triage schiefgelaufen ist, wie wir es besser gemacht hätten und was wir für die Weiterentwicklung unserer Demokratie daraus lernen können. Von unserem Gastautor Volker Eichener.

Die Coronavirus-Pandemie hat unser politisches System kräftig durchgeschüttelt. Grundrechte mussten eingeschränkt werden, um das höchste Grundrecht, das Recht auf Leben, zu schützen. Der Bundestag konnte, wenn er gefordert war, eine nie zuvor für möglich gehaltene Arbeitsgeschwindigkeit entwickeln. Um zu einem halbwegs bundeseinheitlichen Vorgehen zu kommen, wurde ein neues, vom Grundgesetz gar nicht vorgesehenes Gremium geschaffen, die Bund-Länder-Beratungen. Vor allem aber kam es zu massiven Verlagerungen der

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In Abwicklungsländern

EU-Begeisterungssimulation „Pulse of Europe“ mit Theo Waigel (CSU) und Margarete Bause (Grüne) 2017 in München Foto: H-stt Lizenz: CC BY-SA 4.0

Der Umgang mit der Corona-Krise zeigt, dass die Staaten der Europäische Union dabei sind, sich zu Abwicklungsländern zu entwickeln. Unaufhaltsam ist dieser Prozess nicht.

Was für ein Beleg der Leistungsfähigkeit europäischer Forscher und Pharmaunternehmen: Mit Biontech wurde der erste Impfstoff gegen Corona innerhalb der Europäischen Union entwickelt. Curevac könnte bald folgen und Astrazeneca ist immerhin ein schwedisch-britisches Unternehmen. Auf den ersten Blick findet sich Europa da wieder, wo es sich seit 500 Jahren selbst sieht: An der Spitze der entwickelten Staaten, perfekt darin, Forschung und Produktion zusammen zu führen.

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Der Ruhrpilot

Karl-Josef Laumann Foto: J.-H. Janßen Lizenz: CC BY-SA 3.0

NRW: Laumann befürchtet Verzögerungen bei Impfungen…WAZ
NRW: Phänomen Dunkelflaute…Welt
NRW: Koalition setzt sich für Imam-Ausbildung ein…Zeit
NRW: Merz – Aller guten Dinge sind drei…Post von Horn
NRW: Erstes Museum will schon nächste Woche öffnen…Express
Corona: COVID-19-Dashboard…RKI
Corona: Coronavirus-Outbreak…Worldometer
Corona: 10.580 Corona-Neuinfektionen und 264 weitere Tote…Welt
Corona: R-Wert bei 0,99…FAZ
Corona: So viele Menschen wurden bisher gegen Covid-19 geimpft…Zeit
Corona: Noch 605 Tage bis zum Impfziel…Berliner Morgenpost 
Corona: Diese neue Allianz will Deutschlands Impf-Problem lösen…Welt
Corona: Weltmeister im Rechtfertigen…FAZ
Corona: EU-Arzneibehörde prüft russischen Impfstoff Sputnik V…Zeit
Corona: Die Akzeptanz der Bevölkerung geht verloren…Cicero
Corona: Das Ende der Methode Merkel(€)…Welt
Corona: Stiko empfiehlt Impfstoff von AstraZeneca jetzt auch für Ältere…Zeit
Corona: Kleinteilig und mutlos…taz
Corona: Alle Schüler sollen noch im März zur Schule…FAZ
Corona: Öffnungsschritte könnten zu mehr als 1000 Toten pro Tag führen…TS
Corona:
Deutschland erstickt an seiner Bürokratie(€)…NZZ
Corona: Warum war Angela Merkel nicht schon lange in Israel?…Welt
Corona: Deutschland hinkt hinterher…FAZ
Corona: Der Kampf um die Corona-Impfstoffe wird heftiger…Ärzte-Zeitung
Corona: Novartis produziert Corona-Impfstoff von Curevac…Spiegel
Corona: Australien von EU enttäuscht…DLF
Corona: Paul-Ehrlich-Institut hält Astra-Zeneca-Impfstoff für sicher…FAZ
Debatte: Die Entfremdung(€)…Welt
Debatte: In den Abgrund…Spiegel
Debatte: „Sarrazin hat die Deutschtürken von der SPD entfremdet“…Cicero
Debatte: Kunst, die nicht mehr stören darf, wird irrelevant…Welt
Debatte: Kant und die Maulkörbe(€)…NZZ
Debatte: Der Terror der guten Gesinnung ist schnell angeprangert…FAZ
Debatte: „Der Wunsch, eine bessere Geschichte zu erschaffen“…Jungle World
Debatte: Die Spur des Geldes…FAZ
Bochum: Inzidenz wieder knapp über 50(€)…WAZ
Bochum: Autokorso von Impfgegnern mit Eiern beworfen…Focus
Dortmund: So wenige Covid-19-Patienten wie seit Wochen nicht…RN
Dortmund: Impfgegner wollen zum dritten Mal demonstrieren…RN
Duisburg: Impfterminvergabe für Erzieher läuft gut an(€)…WAZ
Duisburg: Wurde Verein „Zof“ protegiert?(€)…WAZ
Essen: Sieben-Tage-Inzidenz bleibt stabil(€)…WAZ
Essen: Mehr freie Intensivbetten(€)…WAZ

Wanderausstellung „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ startet in der Alten Synagoge in Essen

Alte Synagoge Essen Foto: Tuxyso Lizenz: CC BY-SA 3.0

Mit der Wanderausstellung „Menschen, Bilder, Orte – 1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“, die in Essen startet, leisten das LVR-Jüdische Museum im Archäologischen Quartier MiQua und die LWL-Kulturstiftung einen wichtigen Beitrag zum bundesweiten Veranstaltungsprogramm #2021JLID – Jüdisches Leben in Deutschland.

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Nichts Halbes und nichts Ganzes – Gefangen im Corona-Chaos

Foto: Robin Patzwaldt

Ich gebe zu, auch ich bin inzwischen völlig verwirrt. Also, nicht grundsätzlich, sondern aufgrund der jüngsten politischen Beschlüsse in Berlin und auf Landesebene. 😉 Fand ich die Corona-Politik der Bundesregierung und der Ministerpräsidenten in 2020 noch weitestgehend überraschend gut gelungen (und zudem recht erfolgreich), bin auch ich inzwischen ziemlich wütend über die aktuelle Lage und die diversen, nicht mehr wirklich nachvollziehbaren Entscheidungen der Politik.

Die am Mittwoch beschlossene weitere Vorgehensweise lässt eigentlich nur einen Schluss zu: Die Regierenden sind inzwischen genauso ratlos bezüglich der Pandemie wie viele Bürger in diesem Lande.

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Corona: Wir dürfen jetzt nicht die Nerven verlieren

Foto: R. v. Cube Bei dem Wetter muss man doch raus. Nicht im Bild: die Menschenmassen weiter links.

Ist das nicht ein herrlicher Frühling? Mir kommt er dieses Jahr besonders früh und besonders warm vor. Dafür kam mir der Winter besonders lang und besonders dunkel und besonders kalt vor. Ich bin da immer etwas empfindlich, wenn es so wenig Tageslicht gibt, aber dieses Jahr schien es noch dunkler. Da war die Kälte mit dem Schnee ja noch der Höhepunkt. Wenn man Glück hatte, fand man einen einsamen Hügel zum Schlittenfahren oder einen menschenleeren Feldweg zum Spazierengehen. Hatte man Pech, so fand man sich auf dem überfüllten Parkplatz eines lokalen Rodelbergs wieder, wo vor einem die Autos auf dem Glatteis festhingen und hinter einem Menschenmassen nachdrängten. Man wollte einfach nur mal in die Natur und war plötzlich von Hunderten umgeben, die auch nur das wollten. Am nächsten Tag wurde man dann sogar noch in den (sozialen wie asozialen) Medien beschimpft, weil man in Corona-Zeiten auf Massenveranstaltungen geht.

Die Nerven liegen blank.

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Antisemitismus in Großbritannien: Die Bedeutung von David Miller

Proteste und Gegenproteste in Großbritannien. David Miller, ein britischer Professor von der Universität Bristol bezeichnet seine eigenen jüdischen Studierenden als Agenten Israels. Schon wieder ein Antisemitismus-Skandal in Großbritannien? Nach dem krachenden Scheitern Jeremy Corbyns an der Wahlurne und nachdem die von Antisemitismus-Skandalen gebeutelte Labour-Partei unter Sir Keir Starmer endlich resolut gegen Antisemiten in den eigenen Reihen vorgeht, konnte man denken, dass der Antisemitismus in Großbritannien einstweilen besiegt sei. Aber weit gefehlt. Beim Antisemitismus wächst wie bei einer Hydra für jeden abgeschlagenen Kopf ein neuer nach. Und manchmal ist es ein alter Bekannter. Der Soziologe und Antisemitismusforscher David Hirsh (Autor von ‚Contemporary Left Antisemitism‘) von der Goldsmiths Universität London, forscht in dieser spannenden Analyse den Ursprüngen und Verwicklungen des linken akademischen Antisemitismus nach, wie er fast in die Downing Street Nummer 10 gelangte und wo er sich jetzt festsetzt.

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