
Die Pandemie ist nur der Anfang eines komplexen Prozesses, an dessen Ende es die EU möglicherweise nicht mehr geben wird. Volkswirtschaftliche Perspektiven nach der Pandemie.
In zahlreichen Medien ist jüngst zu lesen, was den Verbraucherinnen und Verbrauchern seit Wochen auffällt: Aktuell ist eine deutliche Inflation zu beobachten. Die Preise steigen, das Geld verliert an (Gegen-)Wert. Eine normale Marktreaktion in einem Boom, also einer Phase wirtschaftlich extrem guter Entwicklung. Die Menschen arbeiten, es ist viel Geld im Markt, die Arbeitslosigkeit ist gering, die Nachfrage groß und die Preise steigen. Eine Zentralbank sollte nun den Zins anheben, um die Geldmenge im Markt zu reduzieren und eine Überhitzung der Wirtschaft zu verhindern.
Anfang Februar postet die Wirtschaftsförderung einen Beitrag auf facebook mit der Überschrift „Silicon Valley in Gelsenkirchen“. In einer Porträtreihe unter dem Titel „Menschen.Machen.Ückendorf“ werden Kreative und Start-ups vorgestellt.Das erste Unternehmen ist das Software-Unternehmen XingSys. Hier wird eine Technologie entwickelt, die schon in diesem Jahr die Authentifizierung von Behördengängen über das Smartphone möglich macht – ohne Passwörter und zusätzliche Hardware. Gleichzeitig werden in dem facebook-Beitrag die ehemaligen Räume des Start-ups über der Trinkhalle an der Bochumer Straße 139 angeboten: Die „Räumlichkeiten eignen sich ideal für ein Agentur- oder Medienbüro – oder für das nächste erfolgreiche IT-Startup“, heißt in der Veröffentlichung der Wirtschaftsförderung. Es geht also voran in Gelsenkirchen und das gilt für die Bochumer Straße, die Verwaltung und die kreative Szene – oder? Leider trübt meine persönliche Vorgeschichte mit der Wirtschaftsförderung das Bild. Hier wird von der Verwaltung für eigene Zwecke etwas kopiert, was Kreative im Stadtteil und Gelsenkirchen entwickelt haben.






